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1

Freitag, 24. Februar 2017, 12:19

Ich hätte da mal eine Frage.

Auf der Suche nach polnischen und russischen Güterwagen bin ich auf etwas gestoßen. Da ich von 3D Druck keine Ahnung habe, hoffe ich das einer von euch das kurz erklären kann. Wie funktioniert Shareware oder das hier? ?(
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

Beiträge: 2 086

Wohnort: Erfurt

Beruf: Systemprogrammierer

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2

Freitag, 24. Februar 2017, 13:06

Hallo Michael,
das sind 3D - Modelle, die man als z.B. als FBX - Format in eigene Animations-Programme einbauen kann . Zum Beispiel würde man das Format in Blender importieren können.
Ob diese Dateien auch zum 3D- Druck geeignet sind, kann ich nicht sagen, weil ja ein Modell auch immer wieder gewisse Wandstärken braucht usw....

Ich zitiere
"The model is designed for installation in visualizing the scene,
integration into scenes and performances, video production and more, as
well as for use in games and simulators.
"

also konstruiert für eine Installation in Visualisationen, Szenen, Video- Produktionen und mehr zum Beispiel in Spiele und Simulationen.

Für 3D- Druck sollte schon die Konstruktion direkt für ein Modell gemacht sein, was ich hier nicht so ganz glaube.
Man könnte es ev. mit Blender importieren und dann für z.B. den Train-Simulator exportieren.
MfG.

3

Freitag, 24. Februar 2017, 15:29

3D Modelle

auf dieses Thema springe ich doch gerne mit drauf, habe mich auch schon mit sowas beschäftigt.
Es gibt tolle Modelle aus dem Bereich Animation und Bahnsimulator.
Schaut euch mal an, wie fotorealistisch die Computerspiele zwischenzeitlich sind...

Hier ein weiteres Beispiel für ein toll detailliertes Modell:

https://sketchfab.com/models/834d1206fd2…ab73030121f543#

https://sketchfab.com/models/e99bc2b21c3…dae49101dec5475


Diese Bestehen in der Regel aus triangularisierten (Ober)flächennetzen, die dann mit Texturen überzogen werden. Details wie zB Fenster oder Bretterstrukturen sind dann teilweise gar nicht als Geometrie, sondern nur optisch vorhanden.
In den hierfür benutzten Programmen kenne ich mich leider sehr wenig aus -Beispiele Blender (Freeware), Maya, 3DStudio Max, Rhino

Nutze aber 3D CAD und war bei meinen Versuchen immer wieder sehr enttäusch, was da an 'echter' Geometrie rüberkommt.
Der von CAD Programmen genutze Ansatz für die mathematische Körperbeschreibung, wie auch die Bedienung unterscheiden sich grundlegend. Leider...

Um hier voranzukommen, braucht man Erfahrung mit den Animationsprogrammen, um die Modelle für die Drucker vorzubereiten. Das gilt für features, Wandstärken, Stützstrukturen undundund...
Das Druxken ist dann vermutlich nochmal ein eigenes Thema. Gerade dür unsere Spur braucht man einen ordentlich großen Druckraum (und damit Geld). Im Forum gibts aber Leute mit Erfahrung im Wagendruck.

Gerade bei Güterwagen mit vielen rechteckigen Strukturen finde ich das Fräsen und Lasern eine interessante Alternative für die Einzelteile.
Schnell auf Knopfdruck läuft da jeden Fall (noch) nix.

Micha.

Beiträge: 1 203

Wohnort: Jena

Beruf: Freiberuflicher Projektmanager

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4

Freitag, 24. Februar 2017, 17:10

3D-Modelle

Hallo Zusammen,

ich arbeite selbst beruflich mir 3D-Studio Max und habe damit auch schon 3D.Objekte für meine Umbauloks erstellt. Siehe Beispiel der Seitenwand und Dachelemente E244 31. Das habe ich dann aber nicht mit normalem 3D-Druck sondern im Stereolithographie erstellen lassen, weil zumindest vor ein paar Jahren die Oberfläche damit noch deutlich glatter wurde. Ich hatte allerdings auch mit Objet-Druck solche Sachen erstellen lassen, was dann aber durch die stärkere Riefenbildung zu größeren Nacharbeiten bei glatten Flächen führte, weshalb ich letztlich doch bei STL gelandet bin.

Ich exportiere dabei die Max-Daten ins STL-Dateien, was meistens problemlos funzt. Die Erstellung im Max ist natürlich je nach Komplexität des Objektes entsprechend mehr oder weniger aufwendig. Da ich aber das Programm beherrsche, ist es an sich mehr die Recherche und die konstruktive Seite, die hier die Zeit kostet. Gezeichnet ist es dann meistens schnell.
»Holger Danz« hat folgende Bilder angehängt:
  • Vorsansicht-Seitenwand.jpg
  • Dachluke2.jpg
  • E24431--Seite.jpg
Beste Grüße Holger Danz
IG Spur 1 Mitteldeutschland

Zu meinem Avatar: Mein "Tigerkind" beim Kinderfest - im Hintergrund ihr Papi :-)

5

Samstag, 25. Februar 2017, 00:40

3D-Modelle / 3D-Druck

Moin zusammen,
Diesem Thema möchte ich mich auch gerne anschließen, da ich mich mittlerweile auch damit intensiv beschäftige.

Ich habe mir bei cgtrade die Diesellok LDM-12 heruntergeladen, da kostenlos.
Die Qualität des Objekts ist sehr gut, jedoch muss man das Objekt für den 3D Druck aufbereiten/teilen.
Für diese Arbeiten nutze ich SketchUp, da es aus meiner Sicht immer noch am intuitivsten ist bei der Bedienung.
Man muss z.B. Wandstärken erstellen, da teilweise nur die Hülle, ähnlich einem Baltt Papier gezeichnet wurde. Dem Druckraum entsprechend muss man die Teile aufteilen und ggf. noch ausrichten..
Einen 3D-Druck in Auftrag geben kostet ziemlich viel... Beispiel, Kopfform des VT 627 in 1 bei shapeways ca 40€, gleiche Qualität auf meinem eigenen ca 10€.

Die aufbereiteten Objektteile müssen dann umgewandelt werden in das .STL/etc Format, je nach dem was der Slicer braucht.
Der Slicer ist dazu da, um aus der Objektdatei den G-Code für den Drucker zu erstellen. Sozusagen die Handlungsanweisung für den Drucker samt Prozessdaten(Temperatur, Geschwindigkeit, etc.)...

Um an interessante Modelle zu kommen, finde ich, ist der 3D Druck ideal... Wenn man dann zusätzlich nicht noch 2 linke Hände hat, steht einem einzigartigen Modell nichts im Wege...

Wenn ich die Tage Zeit finde, stell ich Mal 2-3 Bilder dazu hier mit ein 8)

Bei Fragen einfach fragen =)
Ich hoffe mein Erklärversuch war verständlich.

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

6

Samstag, 25. Februar 2017, 23:44

Eine Verwendung von bereits im Computer gezeichneten Fahrzeugen für den 3D-Druck würde mich auch begeistern. Was es da nicht alles schon gibt und selbst wenn man für solche Dateien bezahlt, käme man so doch an das eine der andere Wunschmodell, dessen Herstellung sich auf Grund zu geringer abzusetzender Stückzahlen für einen Produzenten nicht rechnet. Das Problem ist aber tatsächlich - wie schon oben geschrieben - dass diese Fahrzeuge für Animationen gezeichnet sind - da genügen Flächen. Für den 3D-Druck müssen aber immer "wasserdichte" Räume vorhanden sein und die lassen sich nachträglich nur mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand oder auch gar nicht erzeugen. Das bedeutet, dass beispielsweise eine Wandscheibe (egal wie dick) praktisch mindestens 6 Seiten haben muss. und es eben nicht genügt, hinter eine vorhandene Fläche eine parallele Fläche zu legen, sondern es müssen auch an allen Seiten die Flächen miteinander verbunden werden. Die Datei besteht zwar letztlich nur aus der Summe sämtlicher (zusammengesetzter) Oberflächen, aber insgesamt muss der Körper eben dicht sein.

Ich habe mich jetzt auch schon eine Weile mit diesem Thema beschäftigt, aber bisher noch keinen brauchbaren Weg gefunden, aus reinen Animationen ein druckbares Modell zu erzeugen. Zumindest soweit man Maßangaben für ein Modell hat ist es aus meiner Sicht zumindest im Moment NOCH einfacher, die Teile selbst von Grund auf zu konstruieren. Dabei muss man selbst herausfinden, welche Art von Programm einem am besten liegt. Ich arbeite vorzugsweise mit einem CAD-Programm, es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Unter https://3druck.com/3d-drucker-software-und-programme/ kann man sich hier mehr Informationen holen und teilweise auch kostenfreie Software herunterladen. Auf dieser Seite findet man auch verschiedene Anbieter, die den eigentlichen Druck übernehmen. Hier lohnt es sich durchaus zu vergleichen, weil die gleichen Materialien bei verschiedenen Anbietern deutliche Preisunterschiede aufweisen können.

Aber selbst wenn man dann endlich eine druckbare Zeichnung hat muss man noch den Hersteller finden, der auch einen Bauraum der erforderlichen Größe für das gewünschte oder notwendige Material anbietet. Oder man muss das Modell in Teile
zerlegen (was ggf ohnehin für den Zusammenbau und die Farbgebung vorteilhaft sein kann). Aber auch hier gibt es Unterschiede bei den Anbietern.
Wenn dann alles funktioniert und das erste Modell fehlerfrei gedruckt wurde könnte man sich auch überlegen, anderen Interessenten die Druckteile zur Verfügung zustellen. Auch dazu gibt es Plattformen im Internet. Fahrzeuge für Feldbahnen sind beispielsweise auf shapeways in großer Auswahl zu finden – aber eben nur die Druckteile. Den Rest muss sich jeder selbst überlegen und herstellen.

Ich habe mir auf diese Weise einen SKL24 der deutschen Reichsbahn geschaffen. Der Wunsch nach einer DR V180 ist aber momentan noch nicht erfüllbar....

Matthias
»Matthias« hat folgende Bilder angehängt:
  • SKL 3D Teile.jpg
  • 160808-0019.jpg
  • 160615-0074.jpg
-----------------------------
www.spur1-leipzig.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias« (25. Februar 2017, 23:58)


7

Sonntag, 26. Februar 2017, 12:27

Da hätten wir etwas beizusteuern . . .

Das Modell der Baureihe Siemens ES64U4 (Taurus III) als ÖBB 1216 in Spur 1 - Lokkasten und einige Anbauteile sind 3D-gedruckt



R. Ehrlich
IG-DU

8

Sonntag, 26. Februar 2017, 19:16

Taurus

Wow, da kommen ja einige echte Perlen zutage.

Matthias, wie waren Deine Erfahrungen mit dem Druck Dienstleister?
Bei meinen Teilen war ich teils doch ernüchtert über die große Oberflächenrauhigkeiten.
Und die Kosten sind - wie bereits berichtet- nicht gerade preiswert.

Auch der Taurus Ist ne tolle Leistung!
Leider geht bei mir nur ein Bild in Großdarstellung, die anderen bleiben winzig.
Gibts dazu noch mehr an Infos?
Detail Bilder, Oberflächengüte, Erfahrung zur Haltbarkeit?
Herstellungsverfahren-wer druck so groß und was muss man dafür veranschlagen?


Gruss,
Micha.

Beiträge: 176

Wohnort: Wiesbaden

Beruf: Berater, Softwarearchitekt

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9

Sonntag, 26. Februar 2017, 19:16

Hallo Reinhard,

hast Du den Lokkasten selbst konstruiert?

10

Montag, 27. Februar 2017, 07:17

Taurus

Moin moin,

@Michael _G; Wegen des Taurus schaust am besten hier::

http://www.kiss-modellbahnservice.com/cm…tiven/62-taurus

da wird das gute Stück angeboten.

Gruß aus Leverkusen

Karl

Beiträge: 1 011

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: schon lange nicht mehr, früher Dipl. Ing. Maschinenbau

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11

Montag, 27. Februar 2017, 11:35

Moin,

denke bereits seit geraumer Zeit über 3D-Druck nach. Für mich besonders interessant, weil ich mit Hochofenverkehr und Schmalspurbahn zwei Themen als Hobby habe, die wenig beachtet werden.

Mit dem 3d-Druck sind Projekte möglich, die nur in kleinsten Mengen gesucht werden.
Allerdings hat er wegen des großen Materialbedarfs und der langen Maschinenlaufzeiten besonders in großen Maßstäben seinen Preis.
Meinen ersten Gedanken, selbst zeichnen und eine 3D-Kiste für wenig Geld kaufen, habe ich schnell verworfen. Mit Hobby-Druckern lässt sich nur eine bestimmte Qualität erreichen. Hinzu kommt, dass ich nicht mehr der Jüngste bin und nicht langfristig planen will.

Habe dann begonnen, bei shapeways zu blättern. Tatsächlich habe ich selbst im Maßstab 1:32 einige interessante Drucke gefunden:
Matthias hat ja schon auf seinen SKL24 der DR hingewiesen. Niedlich und mit etwa 160 Euro für die sechs Baugruppen sogar noch recht preiswert. Für den Antrieb ist allerdings (wie immer) selbst zu sorgen.
Aber auch die Ns2, Ns3 und Ns4 oder der Pollo-Niederbordwagen können für 1e-Fans interessant sein.

Richtig spannend wird es, wenn man sich die kleineren Maßstäbe ansieht.
Als ich die alte Krupp-Thermohaube von SpurNscale in N und TT sah, stockte mir der Atem. Genau mein Thema!
Nachdem ich die Leute von SpurNscale überreden konnte, mir die Haube in 1:32 zu konstruieren und nach meiner Bestellung bei shapeways war ich richtig begeistert. Allerdings war ich auch ernüchtert, da sie mich über 200 Euronen gekostet hat. Aber gut sieht sie aus und so weiß ich, dass 3d-Druck nicht billig ist.
Werde bei kleineren Maßstäben weiter suchen und habe schon einiges im Auge.
Gerade, wenn Drucke bereits in Spur Null angeboten werden, dürfte es leicht möglich sein den Konstrukteur für 1:32 zu überreden. Die Garratt G42 (762mm-Spur) in Australien wäre mein Traum für Spur 1e.
Inzwischen wurde von Roland Hesse auf die E92 von shapewerk hingewiesen. Ein Glanzstück in Spur 1.
Es ist also sinnvoll, die Augen offen zu halten.

Konkret beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Führerstandgehäuse der Henschel DH360. Dazu aber später mehr.

Gruß, Udo
Meine Epochen sind die 4 und die 3, bei sehr schönen Loks greif' ich auch mal vorbei.
Meine Themen: Hochofenverkehr und Schmalspurbahn.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »torpedopfanne« (28. Februar 2017, 13:56)


12

Montag, 27. Februar 2017, 20:23

Matthias hat ja schon auf seinen SKL24 der DR hingewiesen. Niedlich und mit etwa 160 Euro für die sechs Baugruppen sogar noch recht preiswert. Für den Antrieb ist allerdings (wie immer) selbst zu sorgen.
Aber auch die Ns2, Ns3 und Ns4 oder der Pollo-Niederbordwagen können für 1e-Fans interessant sein.
Zumindest für den SKL gibt es eine Liste, die die zusätzlichen notwendigen Bauteile und Bezugsquellen enthält, aber nicht Schrauben, Silberstahlachsen und ähnliches Standartmaterial.

Die Frage der Druckqualität ist sehr verschieden zu beantworten:
Die Teile für den SKL waren alle in Ordnung, wobei ich das Material "strong & flexible polished" bestellt hatte. Aus meiner Sicht ist das Material für Holzoebrflächen und angrenzende Beschläge in Ordnung, da es zwar eine leicht rauhe Oberfläche aufweist. Für große glatte Flächen wie beim Taurus hätte ich das Material eigentlich nicht ausgewählt - aber der Konstrukteur "Donnerbüchse"- Reinhardt teilte mir mit, dass er auch genau dieses Material verwendet hat, und die Oberfläche sieht zumindest auf den Bilder sehr gut aus.

Ich habe aber auch schon mal mit 2 aufeinanderfolgenden Bestellungen Drucke aus der selben Datei bestellt - einmal war die Oberfläche wie auch sonst immer, bei dem zweiten Druck war sie wie fleckig, ging also eigentlich gar nicht.
Es kommt dabei wohl auch auf die Ausrichtung des Bauteils im Ducker an. Diese kann man aber zwischenzeitlich (zumindest bei shapeways) selbst festlegen, so dass man dann wohl immer die gleiche Qualität erwarten dürfte.

Ich bin gespannt, wie hier die Entwicklung weiter geht. Momentan sind die verfügbaren Bauräume, deren Abmessungen ein zu druckendes Teil nicht überschreiten darf, für Spur 1 bei den meisten Materialien noch zu klein, so dass man große Teile bereits in der Konstruktion zerlegen und dann wieder im Nachhinein zusammensetzen muss.

Matthias
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www.spur1-leipzig.de

13

Mittwoch, 1. März 2017, 14:36

Druckergrößen

Moin zusammen,

oft wird ja im Zusammenhang mit 3D-Druckern die Bauraumgröße bemängelt...
Bei den fertigen bzw. als Bausatz verfügbaren Modellen trifft dies ja auch meist zu.
Nur, warum baut man sich den Drucker in der entsprechenden Größe nicht selber?

Ich habe bei meinem auch derzeit nur 20×20×20cm zur Verfügung.
In der breite bin ich ich durch die derzeitige Rahmenkonstruktion begrenzt, aber nicht in der Tiefe. Da sind bis zu 50cm bei mir möglich.
Es gibt bereits DIY-3D-Drucker mit einem Bauraum annähernd 50x50x50 innerhalb eines IKEA-Lack-Tisches...

Die Präzision und Genauigkeit ist natürlich ein Problem, aber das ist alles eine Einstellungssache der verschiedenen Parameter, die dort ineinandergreifen. Beim 3D-Druck gibt es sehr viele Stellschrauben, an denen man drehen kann und auch muss, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Die Gefahr bei zu großen Bauräumen liegt bei Druckfehlern bzw. sogar Druckabbrüchen im fortgeschrittenen Stadium.
Da mit der Größe und Genauigkeit auch die Laufzeit extrem ansteigt, sollten man allerdings nicht zu groß bauen bzw. werden.

Da dieses Thema uns im Modellbau künftig mehr und mehr bereichern wird, kam mir die Idee, ob es nicht Sinn macht hier im Forum einen Unterpunkt dafür zu eröffnen? Was meint ihr dazu?

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

14

Mittwoch, 1. März 2017, 15:30

Hab jetzt fleissig mitgelesen. Hab immernoch 1000 Fragezeichen im Gesicht. 1997 hab ich das letzte mal was mit Milimeterpapier und Tuschestift in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht konstruiert. Fangen wir mal mit den ersten beiden ? an. Welches kostengünstige 3D- Programm wird empfohlen und wer liefert die besten Druckergebnisse?
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

15

Mittwoch, 1. März 2017, 15:47

Hallo Michael,
zu deiner ersten Frage: https://3druck.com/3d-drucker-software-und-programme/
Dort findest Du ziemlich viele Programm, mit denen sich 3D-Dateien erzeugen lassen und auch was sie kosten. Empfehlen kann man da nicht unbedingt eines, weil Programme so eine Gewohnheitssache sind. Wenn man sich in eines eingearbeitet hat, kommt man meist damit besser zurecht al mit einem neuen. Ich arbeite mit TURBO-CAD und komme damit gut klar habe früher damit auch 2D gezeichnet. Wenn man nicht die neueste Version kauft ist das auch preiswert zu bekommen (www.pearl.de ist da meine Quelle, dort werden ganz offiziell ältere Verionen vertrieben)

Die Frage, wer die besten Druckergebnisse liefert ist wesentlich schwieriger oder auch gar nicht zu beantworten, weil ich der Markt ständig ändert. Von den Zeichenprogrammen ist das Druckergebnis aber nicht abhängig, nur von der Detaillierung der Zeicnung UND dem für den Druck ausgewählten Material, weil unterschiedlich MAterialien unterschiedliche Wandstärken erfordern.

Grüße
Matthias
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16

Mittwoch, 1. März 2017, 16:00

Nur, warum baut man sich den Drucker in der entsprechenden Größe nicht selber?
Hallo Maik,
ich behaupte mal, dass man für die Kosten eines eigenen (selbstgebauten) Druckers relativ viel drucken lassen kann.
Weiterhin ist man dann auf das Material, das DER Drucker kann festgelegt bzw muss andere Materialien dann doch etern drucken lassen.
Ehe sich der Drucker rechnet dürfte auch die Entwicklung schon deutlich an diesem Vorbei gegagen sein und neue Möglichkeiten schaffen ja auch neue Begehrlichkeiten.
Mir sind für den Privatgebrauch für größere Bauteile auch nur FDM-Drucker bekannt. Ausgerechnet dieses Material überzeugt mich für den Modellbau am wenigsten.

Alle Aussagen gelten nur für den Hobbybereich. Wenn man das professionell macht kann sich ein großer eigenbaudrucker vielleicht rechnen, weil man sich damit Wettbewerbsvorteile verschafft.

Grüße
Matthias
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17

Mittwoch, 1. März 2017, 16:52

Drucker

Matthias,

bedingt gebe ich dir recht.
Auch wenn ich nun 3 von diesen Druckern habe, würde ich doch mal auch eine größere Platte voll machen.

Da ist zur Zeit halt selbsbauen angesagt. Was aber nicht so schwer ist.
Diese Technik gibt es frei zu Kaufen. Ich rede dabei nicht von den ( Liebevoll ) Würstchendrucker.
Die Resindrucke rmeine ich. Mein zur Zeit bestes Ergebnis liegt bei 5 um, beim Eigenbau.

Für mal Privat in dieser größe Drucken, ja geht auch. Gibt es in England zu kaufen...ca. 10.000 Euro. Nachteil, die Software ist noch nicht passend dafür fertig.

Wenn man dazu mal den Ultimaker vergleicht, die Software, kann ich damit bereits Drucken, weil es Open Sorce ist.
Ich kann dann änderungen für meine Bedürfnisse anpassen.

Aber es kosten auch eine menge Zeit.

Lieben Gruß
Lutz
Hofmanns-Modellbau
Am Walnussbaum 7
58730 Fröndenberg/Bausenhagen
[email]info@hofmanns-modellbau.de[/email]
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18

Mittwoch, 1. März 2017, 19:51

Hallo Lutz,
wenn man viel konstruiert hat und diese Konstruktionen auch in einer mittelgroßen Menge verkaufen will/kann sieht das mit einem eigen / großen Drucker natürlich etwas anders aus. Das ist dann aber nicht mehr das was ich unter Hobby verstehe.

Mindetstens zum Anfang lohnt es sich m.E. nicht, eigene Technik zu beschaffen oder zu bauen (Zeit- und Geldbedarf!) denn für 1000 oder 10000 € kann man erst mal eine Menge drucken, zumal man ja am Anfang wahrscheinlich auch nicht gleich ein ganzes Fahrzeug konstruiert.
Zum Versuchen ist es meiner Meinung nach völlig ausreichend, sich vertrauensvoll an einen Dienstleister zu wenden, ob der nun im Forum, der eigenen Stadt oder im Internet zu finden sei.

Falls Du einen Drucker mit großem Bauraum hast / erwirbst / baust, würde ich auch gerne gelegentlich darauf zurückkommen.

Viele Grüße

Matthias
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19

Dienstag, 7. März 2017, 13:06

Hallo Michael,

will noch einmal auf Deine Frage nach den Konstruktionsprogrammen zurück kommen.

Habe selbst mir das Programm FreeCAD heruntergeladen (kostenlos). Dachte, das wäre eine gute Idee weil es von Studenten und Dozenten weiter entwickelt wird. Viele Passagen sind in Deutsch (für mich wichtig).
Bedienung war recht logisch aufgebaut. Aber irgendwie tauchten beim Zeichnen immer wieder Fehler auf, die mich verzweifeln ließen.

Dann bin ich umgestiegen auf (das ebenfalls kostenlose) 123D Design von Autodesk. Habe mir dazu ein Einsteiger-Lehrbuch von shapeWerk zugelegt (3D Kochbuch für Modellbauer von Stefan Geisenheiner - bei Amazon für knapp 15 Euro). Hat einen m.E. guten Einsteigerkurs in Deutsch. Mit etwas Übung klappt es dann auch.

Meine komplizierten Konstruktionen (wie das Führerstandgehäuse der Henschel-Lok) habe ich aber noch von Profis anfertigen lassen.

Gruß, Udo
Meine Epochen sind die 4 und die 3, bei sehr schönen Loks greif' ich auch mal vorbei.
Meine Themen: Hochofenverkehr und Schmalspurbahn.

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Mittwoch, 8. März 2017, 22:23

CAD Programme

hier mal für die Neueinsteiger einige weitere (kostenlose) Programme:

2D CAD:
Freedraft
LibreCAD
DoubleCAD XT
Draftsight

3D CAD:
123Design
Sketchup
Freecad
RS DesignSpark Mechanical

Weiterhin empfehlenswert:
Inkscape (Illustrations- und Zeichenprogramm)
Blender - 3D Modellier und Animationssoftware


Darüber hinaus bieten fast alle namhaften großen CAD Hersteller auch Test- Studenten- oder abgespeckte Gratisversionen ihrer Pakete zum Ausprobieren an. Eine Voll Lizenz bewegts sich dann aber schnell im Bereich mehrer Messing Modelle.

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