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  • »Blechbahner« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 6. Januar 2017, 18:37

Inspiration Winzlingen (vgl. MiBa Spezial 110) – Kleinanlage auf 4,2*4,6/4,3m

Liebe Forenkollegen,

ich möchte gern Ihre bzw. Eure Hilfe bei der Umsetzung meines kleinen Traums in Anspruch nehmen. Um das Lesen einfacher zu machen, habe ich beschlossen, mein Vorhaben zunächst in einer Art Steckbrief zu beschreiben.

Raum
Nach unserem Umzug steht mir der Dachboden in Teilen für die Modellbahn zur Verfügung. Die Wand, die ich ganz in Anspruch nehmen kann, hat 4,20m nutzbare Länge, bzw. 4,30 auf 80cm Höhe über dem Boden, woraus sich maximal 4,20m „beplanbare“ Länge ergeben.

Restriktionen zum Raum
Da in dem Raum auch weiterhin ein Gästebett stehen wird und der Zugang zu Wandschränken bzw Gastherme erhalten bleiben muss, kann nur die oben beschriebene Wand ganz zugebaut werden. Ein Rundum-Betrieb an der Wand entlang wäre aber mit herausnehmbaren Elementen möglich. Aufgrund der maximalen Anlagenhöhe von 80cm wird keine zweite Betriebs-Ebene in Betracht gezogen. Ggf. ein „Schattenbahnhof“, der per „Zuglift“ erreichbar sein soll.

Sonstige Restriktionen
Da bei mir durch Beruf und Familie oft ein gewisser Zeitmangel herrscht, soll das Projekt nicht zu komplex sein und relativ schnell zumindest Rangiermöglichkeiten eröffnen. Daher fokussiere ich zunächst auf den Bahnhofsteil. Dieser soll später durch etwas freie Strecke (Segment-Tiefe zwischen 30 und 50cm) ergänzt werden. Auch aus diesem Grund möchte ich keine zweite Betriebsebene planen.

Betriebswünsche
  • Epoche III, Deutsche Bundesbahn

  • Nebenbahn-Bahnhof mit Güterschuppen, Freiladegleis und kleiner Lok-Behandlung. Später evtl. Rundum-Betrieb, wenn ich mal keine Lust auf Rangieren haben sollte.

  • Zuglänge: bis zu 3 Wagen (2-Achser)

  • Loks: V36, V60, V100, BR 78, BR 91

  • Optional: Kleine Schlepptenderloks (BR24, BR 56.2)

  • Klauenkupplung und „Schweineradien“ werden in Anbetracht der räumlichen Verhältnisse in Kauf genommen. Auch aus diesem Grund versuche ich mich auf kleine Wagen und Loks zu beschränken. Umbau-4-Achser, Silberlinge oder D-Zug-Wagen sind hier tabu.


Unterbau
  • Ivar-Regalelemente als Grundlage, auch als Ablagefläche.

  • maximale Tiefe 1,20m.

  • Bahnhofsteil aufgrund der Tiefe von bis zu 120cm auf Rollen montiert um auch an die hinten liegenden Teile heranzukommen.


Inspirationen
Mein erster Gedanke war es, diese Anlage nachzubauen, da ich das Konzept eigentlich ideal finde:
http://www.s1gf.de/index.php?page=Thread…D=7663&pageNo=1

Aber 30cm weniger nutzbare Länge machen im Bahnhof schon eine Menge aus. Deswegen möchte ich die Grundidee übernehmen, jedoch den Bahnhofsteil an „Winzlingen“ aus der MiBa ausrichten. Anbei mal ein Entwurf, der mir optisch sehr zusagt, aber die (heimlich gewünschten kleinen Schlepptender) nicht zulässt. Aufgrund der Gleisgeometrie bei 3-Weg- und Kreuzungsweichen habe ich nicht zu den ganz kleinen Weichen mit 22,5 Grad Abzweigwinkel gegriffen. Das schränkt die mögliche Bahnsteiglänge auf ca 1,60m ein, hinter der Weiche rechts bleiben ca. 45cm zum Umsetzen der Loks.

Ich arbeite auch an einer Version mit 1020er-Weichen, diese bietet aktuell etwa 1,80m Bahnsteiglänge und ca. 60cm zum Umsetzen, mach aber einen unharmonischen Eindruck bzgl. des Gleisverlaufes. Diesen werde ich später nachreichen.
EDIT: 1020er-Plan nachgereicht.

Ich bedanke mich schon einmal vorab für jegliches Feedback!

Viele Grüße

Dirk
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  • Winzlingen - Spur 1 - v1_kommentiert.jpg
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  • »Hartmut Schäfer« ist ein verifizierter Benutzer

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2

Freitag, 6. Januar 2017, 18:51

Hallo Dirk,

sehr interessanter Beitrag für mich, da ich mich gerade in der gleichen Situation befinde und ebenfalls 4,20 Meter Länge zur Verfügung habe. Da ich jedoch weniger Beschränkungen unterworfen bin, kann ich eine Anlage in U-Form aufbauen, bei einer Raumbreite von ca. 3,00 Meter.
Schon mal überlegt, die Weiche ganz rechts durch eine Schwenkbühne zu ersetzen? Das würde nochmal rund einen halben Meter mehr Gleislänge bringen.
Viel Spaß beim weiteren Planen und Bauen wünscht

Hartmut

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3

Freitag, 6. Januar 2017, 19:02

Hallo Hartmut,

vielen Dank für das nette Feedback! Über eine Segment-Drehscheibe habe ich auch nachgedacht. Das wäre aber nur eine Option, wenn ich dazu eine Anleitung zum Eigenbau fände, da diese Lösung doch recht teuer ist. Zudem finde ich Weichen optisch schöner.

Viele Grüße

Dirk

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4

Freitag, 6. Januar 2017, 19:25

Ich würde die Einfahrtsweiche (3 fach) in den Bogen verziehen und somit die Bahnsteige verlängern.
;bahn;

  • »Blechbahner« ist der Autor dieses Themas

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5

Freitag, 6. Januar 2017, 20:13

Ich würde die Einfahrtsweiche (3 fach) in den Bogen verziehen und somit die Bahnsteige verlängern.
;bahn;


Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte auch schon mal dran gedacht, aberIrgendwie bekomme ich das nicht hin, ich finde einfach keine passende Kombination von Gegenbögen. Ich habe mal ein Bild angehängt, auf dem das Problem deutlich wird. Für einen Tipp wäre ich dankbar.

Viele Grüße

Dirk
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6

Freitag, 6. Januar 2017, 23:35

eine Bogenweiche an den 3. Abgang ?
;bahn;

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7

Samstag, 7. Januar 2017, 09:10

Guten Morgen,

Aus meiner Sicht ist die Dreier harmoniestörend.
Sie erzeugt einen unruhigen Bogenverlauf.
2 Rechtsweichen und Flexgleis würden viel bringen.

Peter

8

Samstag, 7. Januar 2017, 10:17

Hallo Dirk,

auf jeden Fall solltest Du Gegenbögen vermeiden! Die Dreiwegweiche ist hier fehl am Platz, auch ich mag diese Weichen (habe 3 davon verbaut, die werden aber i.d.R. stumpf befahren).

Hier mal schnell was gemalt:



Viele Grüße,

Kalle

Dirk Otto

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9

Samstag, 7. Januar 2017, 11:51

Dreiwegweiche Gegnbogen

Hallo Dirk!
Das Problem mit den Gegenbögen bei der Dreiwegweiche resultiert daraus, daß der rechte Abgang 15 Grad und der Gegenbogen der Stamm- bzw. linken Abgangs 22,5 Grad haben,. Dadurch ist der linke und gerade Abgang paralell.
Gruß Otti

10

Samstag, 7. Januar 2017, 11:59

Hallo,

bei Hegob gibt es eine doppelte Bogenweiche rechts, Art. #369
Links gerades Gleis, Mitte Radius 4500mm, rechts Radius 2400mm

http://www.hegob.de/images/369.gif

Damit können die Nutzgleise direkt im Bogen anfangen, wenn es platzmäßig in den Raum passt.
Schöne Grüße vom Oliver.

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11

Samstag, 7. Januar 2017, 13:29

So, erstmal Danke für das gesammelte Feedback!

Ich habe mal die Idee mit der Bogenweiche aufgenommen, aus Platzgründen allerdings das Märklin Modell. Wenn ich den Plan spiegele, habe ich nämlich tatsächlich mehr Platz im Zufahrtsbereich. Die Dreiwegweiche wird jetzt nur noch zum Umsetzen und als Zufahrt zur Lokversorgung benötigt. Bei diesem Entwurf komme ich tatsächlich auch ohne die ganz engen Radien im Bahnhofsbereich aus. Selbst die Ausfädelung auf die mögliche Rundum-Strecke geht immerhin mit dem 1176mm-Radius. Schon jetzt besser als erwartet. =)

Viele Grüße

Dirk
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12

Samstag, 7. Januar 2017, 13:55

Hallo,

eine Segmentdrehscheibe anstelle der Dreiwegweiche bringt ca 50cm mehr nutzbare Gleislänge im Bahnhof...

Gruß,
Thomas

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13

Sonntag, 8. Januar 2017, 11:25

A bissl wos geht immer

Für das Umsetzen einer Lok, inklusive der späteren Rundum-Fahrt, denn, immer nur hin und her fahren ist ja auf Dauer a bissl fad.
Sogar eine Zufahrtstraße, ein wenig Landschaft nicht vergessen, kleine Behandlungsstationen und, schon ist der Traum von der Spur 1 Bahn real. Auf 4,2 Meter Nutzlänge!

Im Vordergrund zieht ein Zug seine Bahn, Im Hintergrund steht eine kleine Lok mit zwei Wägelchen an der Haltestelle, Herz was willst Du mehr.
Kleinster Radius 1176 mm, da fährt man sogar Puffer an Puffer. Und strikte Vermeidung von *S* Kurven.
Die Weichen mit denen die Grundzeichnung kombiniert ist ist die neue EW_40. Auf vielfachen Wunsch für alle Buchregal und Schreibtisch-Rangierer in neuer Holz-Technik wieder aufgelegt.
Ich wünsche noch einen schönen Sonntag! L.G. aus den tief verschneiten Voralpen!
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14

Sonntag, 8. Januar 2017, 19:11

Hallo Schlepp Tender,

1000 Dank! Das war wirklich eine Verbesserung, es bleiben alle Möglichkeiten erhalten und ich habe über 2m Bahnsteiglänge.
Darf man fragen, was es mit den "EW40"-Weichen auf sich hat? Ich konnte den Plan zwar mit Anyrail nachstellen, irgenwie sieht es bei Dir aber besser aus. Anbei mal der Plan, den ich aus Deinem gemacht habe, wobei ich das Gleis zum Umsetzen auf 60cm verlängert habe, um auch Platz für die gewünschten kleinen Schlepptenderloks zu bekommen.

Viele Grüße

Dirk
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15

Montag, 9. Januar 2017, 09:45

Hallo Dirk

Ich würde bei dem letzten Planentwurf auf die Doppelkreuzungsweiche im Kreisverkehr verzichten. Dafür würde ich eine Linksweiche in das lange Abstellgleis einsetzen. Den Lokschuppen an das Ende des langen Abstellgleises verlegen. An der eingefügten Linksweiche könntest du parallel zum Kreisverkehr ein Industrieanschlußgleis anordnen. Rechts hast du durch den Gleisbogen eine relativ große freie Eckfläche. Wenn du in den Bogen des Bahnsteiggleises eine Rechtsweiche einsetzt, kannst du hier ganz gut ein Stichgleis zu einer Kopf- und Seitenrampe anordnen.

Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

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16

Montag, 9. Januar 2017, 10:55

Ew_40

Hallo Dirk

Die EW_40 war vor 10 Jahren schon mal eine Weiche die ich, damals noch mit Kunststoff-Schwellen, gebaut habe. Das Abzweiggleis entspricht dem R2 von Tante M.
Es ist für Freunde von System-steck-Gleisen die etwas Berührungsangst mit Flexgleisen haben. Und, sie kann als *falsche* Bogenweiche eingesetzt werden.
Mit der Kreisteilung von 22,5° passt sie hervorragend in dieses Gleisraster. Herzwinkel ist 15° aber eben mit durchgehenden Radius.....

Jetzt, wo das R2 Gleis aus Göppingen auch in Neusilber zu haben ist und nicht wie bisher nur in Stahl, gibt es auch diesbezüglich keine Material-Dissharmonie.

Guck das Bild, ich hab über die Weiche so ein R2 Gleis gelegt, passt auf'n Millimeter genau!. L.G. Peter
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17

Montag, 9. Januar 2017, 13:25


Ich würde bei dem letzten Planentwurf auf die Doppelkreuzungsweiche im Kreisverkehr verzichten. Dafür würde ich eine Linksweiche in das lange Abstellgleis einsetzen. Den Lokschuppen an das Ende des langen Abstellgleises verlegen. An der eingefügten Linksweiche könntest du parallel zum Kreisverkehr ein Industrieanschlußgleis anordnen. Rechts hast du durch den Gleisbogen eine relativ große freie Eckfläche. Wenn du in den Bogen des Bahnsteiggleises eine Rechtsweiche einsetzt, kannst du hier ganz gut ein Stichgleis zu einer Kopf- und Seitenrampe anordnen.


Hallo Hürgen,

vielen Dank! Diese Anregung werde ich auf jeden Fall mal aufgreifen und mich heute Abend am Gleisplan versuchen.


Die EW_40 war vor 10 Jahren schon mal eine Weiche die ich, damals noch mit Kunststoff-Schwellen, gebaut habe. Das Abzweiggleis entspricht dem R2 von Tante M.
Es ist für Freunde von System-steck-Gleisen die etwas Berührungsangst mit Flexgleisen haben. Und, sie kann als *falsche* Bogenweiche eingesetzt werden.
Mit der Kreisteilung von 22,5° passt sie hervorragend in dieses Gleisraster. Herzwinkel ist 15° aber eben mit durchgehenden Radius.....


Hallo Peter,

auch Dir nochmals vielen Dank, auch für das eingestellte Bild! Was ich noch nicht ganz verstanden habe:
* Wer liefert diese "EW_40"
* Ist das ein Bausatz?

Ich habe mal nach "EW_40 Spur 1" gesucht, dabei aber nichts verwertbares gefunden. Es wäre nett, wenn Du mich diesbezüglich noch etwas "erhellen" könntest. :)

Viele Grüße

Dirk

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18

Montag, 9. Januar 2017, 13:59

Was Dr. Google nicht kennt....

Hallo Dirk

Es freut mich diebisch wenn bei Google Dinge nicht zu finden sind die einfach nur für gewisse Spezialisten von Bedeutung sind. Und die finden es dann, auch auf anderen Wegen.
Aber wenn Du die Suchmaschine mit ---> Spur 1 EW_190 <--- fütterst dann kommst Du ans Ziel.

Und weil die 40er noch nicht im Programm offiz aufgenommen wurde, lässt sie sich *noch* nicht finden.

Mancher Spur 1er der, wenn möglich immer gern die großen Radien und schlanken Weichen verbaut, hat halt ab und an ein *Platzproblem*. Hmhh wer nicht?....
Dafür habe ich diese Weiche gebaut. Als anfügbare Ergänzung oder als selbstständiges Element. Und, es gibt sie nicht als Bausatz. L.G. Peter
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19

Montag, 9. Januar 2017, 20:35

Hallo Dirk,

ich finde es gut, dass du uns an deinen Planungen und Überlegungen teilhaben lässt. Nachdem ich eine Spur 0 Anlage und die aus dem "Gröbsten" raus ist und hier die Feindetailierung ansteht, habe ich die Überlegung und Planung so wie du eine 1er Anlage zu bauen. Platz ist bei mir zwar vorhanden, aber die Herausforderung ist da was glaubhaftes in 1 hinzubekommen.

Mir ist in deinem Beitrag 1 gleich der erste Plan aufgefallen.

Hierzu fiel mir sofort folgendes ein.

Das Freiladegleis, verlängern indem man es in den Bogen des Streckengleises legt bzw paralell dazu, dadurch gewinnt man etwas mehr Nutzlänge. Gleiches gilt für das Gleis zu dem Güterkunden bzw dem Abzweig.

Ich habe auch die ganze Zeit hin und her gemessen, weil ich einigermaßen vernünftige Ladegleise haben will.

Meine Bahnhöfe werden jeweils über Bogenweichen verfügen, weil es gefälliger aussieht und die Nutzgleislänge etwas verlängert.

Der Einsatz von kurzen Loks und Wagen, finde ich bei dir nur richtig und konsequent. Ich verfahre genauso. Loks der Br 94,93,56.2 oder auch eine 50er (wobei die Ausnahme) werden die Darsteller auf der Anlage sein. Personenwagen preuß. Dreiachser und Donnerbüchsen. Dazu Güterwagen vom Typ G10. Schwerin, Wuppertal, Oppeln, Rungenwagen, Fc Wagen

Ich denke gerade mir Wagen wie Schwerin und Wuppertal kann man einen Bahnhof schön mit Fahrzeugen belegen ohne das der ganze Bahnhof erschlagen wird.

Deswegen auch mein Tipp, gute Nutzgleislängen.

Im Keis fahren werde ich auch, da ich 0 nur einen Punkt zu Punkt Betrieb habe, will ich hier einfach mal einen Zug seine Runden drehen sehen.

Gebäude, die sicherlich auch zu deinen Entwürfen passen, wären Weingarten oder Sonneborn von Stangel oder eben auch von Lokführer Lokas, ggf Selbstbau, was in 1 ja wohl nicht ein Hexenwerk sein dürfte, alles schön griffig.

Sehr gut finde ich die geringe Tiefe, hier werden zum einen alle Details sichbar, darum geht es ja irgendwie in 1 und man kann in der Ausgestaltung hochwertige Produkte nehmen. Hochdetalierte Loks und Wagen sollten auch in einer selbigen Landschaft unterwegs sein.

Gut ist auch die geringe Tiefe wegen der Handhabung der Anlage, sei es in der Pflege und gerade auch beim rangieren, hat man keine Lust auf eine Rückradverkrümmung.

Ich finde deine Pläne gehen in die richtige Richtung, weniger ist mehr, gerade in 1 aber auch in 0 habe ich die Erfahrung gemacht, nicht alles zuballern mit Gleisen und Fahrzeugen, dass sieht einfach nicht aus. Enge Radien, wer kennt das nicht. Ich werde meine wie in 0 etwas "abtarnen" sei es durch einen Einschnitt oder zieh die Landschaft nach vorne raus und die Bahn tritt in den Hintergrund, dann kann mit Bäumen und Co auch was bewirken.


Hier eine Gesamtzeichnung. Raumgröße ist 6 m lang und 3,5m breit. Ich muss auch mit engen Radien leben R1394mm. Bogenweichen (Hübner/Märklin) Alle anderen Weichen 10 Grad Weichen. (Hübner/märklin/KM1)

Gleismaterial KM1 Echtholz und Stahlschwelle.

Landschaft (danach richtet sich das Frachaufkommen Wald und Wiesenfläche siehe Eifel oder andere Mittelgebirge. Betrieblich wird es eine untergeordnete Nebenbahn ggf nur Ein und Ausfahrsignale. Leichte Lokomotiven und kurze Wagen dominieren die Züge, deswegen eben kleine Tenderloks und leichtfüßige Schlepptenderlokomotiven.




Einzelzeichungen meiner Bahnhöfe. Hier versuche ich durch die Bogenweichen Nutzgleislänge zu gewinnen und ziehe die Lade oder Anschlussgleise paralell zum Bogenlauf des Streckengleises. Dazu einigermaßen brauchbare Bahnsteigslängen.







Vielleicht kann ich dir durch diese Pläne etwas helfen, bist also nicht allein mit einen Plänen. Ich trage gerade das Material zusammen.

In diesem Sinne, viel Spaß bei der Planung.

MFG

Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Michael Marcus« (9. Januar 2017, 20:55)


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20

Montag, 9. Januar 2017, 23:33

Klasse, wie das hier weitergeht! Vielen Dank!

Ich habe Jürgens Anregungen mal aufgegriffen und verschiedene Varianten gezeichnet. Jetzt bin ich bei 1394mm als kleinstem Radius, was mich auch schon freut. :)
Dabei habe ich versucht, den bislang ziemlich leeren rechten Bereich besser zu nutzen. Was mich jetzt natürlich interessiert: Ist die Zuordnung so geeignet, oder braucht es zum Güterverlad doch noch eine Kopframpe?

@Peter: Genau so eine Weiche habe ich im Märklin-Sortiment vermisst. zwischen 1020er und 1394er-Weiche klafft eine sehr große Lücke. Gesetzt den Fall, dass ich doch größere Bahnsteiglängen nutzen möchte: Ab wann und zu welchem Preis wären die Weichen denn verfügbar?

@Michael: Vielen Dank für Deine Gedanken. Mir ist dadurch klargeworden, dass ich mein Bahnhofssegment bislang zu isoliert betrachte, Stichwort: Ladegüter. Leider kann ich die Grafiken nicht größer bekommen, es öffnet sich immer nur die Seite zum Hochladen von Bildern. Ich würde mir die Pläne bzw. das Gesamtkonzept gern mal genauer ansehen. Was die Gebäude anbelangt, hatte ich geplant mich im Eigenbau mit Styrodur zu versuchen.

Viele Grüße und noch eine gute Nacht!

Dirk
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