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Montag, 21. November 2016, 23:04

Frage zur Märklin BR 96 (55961)

Hallo,

ist das Absicht, dass die beiden Radgruppen unterschiedlich schnell drehen?
Ich hab die Lok auf einem Rollenprüfstand stehen, die vorderen vier Achsen sind mehr als doppelt so schnell wie die hinteren.
Oder hat das Modell etwa zwei Motoren, die vom Dekoder unterschiedlich angesteuert werden? Eher nicht, oder...

Und warum steht in der Anleitung, dass das Modell mit montierter Schraubenkupplung und Bremsschläuchen nicht mehr fahrfähig wäre?

Und bevor Fragen aufkommen: Den hervorragenden Umbaubericht und die Erläuterungen zu den Rahmendurchbrüchen habe ich gelesen, das EK-Buch habe ich auch.
Die teure Version der Lok hätte ich gerne, aber irgendwie muss ich mein restliches, Nicht-Modellbahner-Leben auch noch finanzieren :S

Michael

2

Dienstag, 22. November 2016, 09:17

Hallo Michael,

Prüfstand habe ich keinen, aber im Fahrbetrieb läuft meine 96er einwandfrei, mit dem Uhlenbrock Decoder nach dem Umbau, sowie auch vorher mit dem Märklin Decoder.

Gruß
Rüdiger

Beiträge: 88

Wohnort: Lüneburger Heide

Beruf: Journalist

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3

Dienstag, 22. November 2016, 17:15

Hallo Michael,
Ich habe die 96 nicht. Aber damit sind sicherlich die Einschränkungen im 1200er-Radius gemeint. WIrd die Lok mit Schraubkupplungen betrieben, führt das unweigerlich zu Entgleisungen im 1200er-Radius.
Und wie Rüdiger schon sagte - unterschiedliche Drehzahlen sind garantiert nicht im Sinne des Erfinders.
Mit freundlichen Grüßen
Kai
Der Ameisenbär

4

Dienstag, 22. November 2016, 18:17

Hallo Michael,

auch bei meiner Märlin-96 laufen die Fahrgestelle auf dem Prüfstand unterschiedlich schnell, nur ist der Drehzahlunterschied nicht so groß.
Da die Achsen Gleitlager haben, ist die Schmierung sehr wichtig, gilt auch für Steuerungsgestänge und Kreuzköpfe.
Ob der Decoder ein Problem hat könnte man durch tauschen der Motoranschlüsse zwischen vorne und hinten ausprobieren.
Auf dem Gleis merke ich bei meiner Lok aber nichts von den Drehzahlunterschieden. Denke, das kommt vorallem von Fertigungstoleranzen.

Schraubenkupplungen, Bremsschläuche und wohl auch die hinteren Kolbenschutzrohre machen beim Meterradius Probleme, deshalb der Hinweis.

Habe die Rahmendurchbrüche bei meiner nur mattschwarz ausgelegt, das genügt mir. Beim einfachen Ausfräsen sieht man die deutlich überdimensinierte Materialstärke, mann müsste hier dann wieder tricksen um die sichtbare Dicke auf 0,7mm zu reduzieren.
Meine 96 hat zwischenzeitlich einen ESU-Decoder mit neuem Lautsprecher und Radsensor auf dem (entscheidenden) vorderen Fahrgestell. Auch alle Radsätze bekamen niedere Spurkränze (1,6mm) und vorbildgerechte Laufflächenbreite, bei sovielen Rädern macht das ein gutes Bild.
Der etwas mickrige - dennoch vorbildgerechte - Schornstein bekam noch einen - ebenso vorbildgerechten - Aufsatzring und neue, elektr. Dingler-Laternen mit zweifarb-LED damit sie auch mit vereinfachtem Zugschluß Schiebedienste leisten kann. Es fehlen aber noch viele Zurüstteile wie Lichtmaschine mit Leitungen, optisch schönere Führerstandsaufstiege und Injektoren und natürlich eine Gegendruckbremse.

Hier kann man sie sehen:

ab Min.5.19 https://www.youtube.com/watch?v=-OV2Cs7uAj4

ab Min 1 und 11.55 https://www.youtube.com/watch?v=7nUgjgTA7AY

Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Staiger« (22. November 2016, 18:25)