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  • »Pufferbohle« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 20. November 2016, 17:10

Ein Fabrikanschluss oder ein kleiner Endbahnhof

Guten Tag Spur 1er,

ich habe von Spur 0 auf Spur 1 gewechselt. Schraubenkupplung fahren und Rangieren bevorzuge ich. In Spur 0 war dies schon möglich, aber noch zu fummelig, die Augen werden nicht besser. Bei Spur 0 galt weniger ist mehr, für Spur 1 sollte es heißen, noch weniger ist viel mehr. Der Platzbedarf ist doch wesentlich größer.

Das Startset von KM1 habe ich gekauft. Schraubenkupplung fahren auf Radien 1300 und 1500 geht mit der Kö1 und den kurzen Güterwagen gut, selbst eine S-Kurve kann ohne Überpufferung befahren werden.

Es stehen fünf Segmente, je 1,20 x 0,60 m z. Zt. zur Verfügung. Schienenoberkante ist 1,20m über Fußboden, verstellbar auf 1,11 m. Weichen 10°müssen noch beschafft werden, Radien nicht kleiner als 1550 mm. Gleismaterial von Märklin. Auf dieser Grundlage wurden die beiden nachfolgenden Planungen aufgestellt.

Ein Fabrikanschluss:



Das untere Gleis ist so geplant, dass der Einsatz bei einem Modultreffen möglich ist. Links und rechts kann angeschlossen werden. Der anschließende Bogen, R 1550 mm, entfällt dann und der Gleisstummeln hinter der Weiche wird durch einen Prellbock gesichert.

Ein Endbahnhof:



Einsatz von 2-achsigen Güterwagen und evtl. Umbauwagen, Lokomotiven vielleicht BR 86 oder V 100.

Wahrscheinlich werde ich erstmal klein anfangen mit dem Fabrikanschluss und vier Weichen. Es muss noch Spur 0-Material verkauft werden um weiteres Spur 1-Material kaufen zu können.

Viele Grüße

Hans-Günter

2

Montag, 21. November 2016, 10:35

Hallo Hans-Günter,

du hast recht: weniger ist mehr. Deshalb würde ich größere Radien planen, mindesten 2,50 Meter!
Gruss Ralf
Eisenbahn-Modellbau in 1

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3

Montag, 21. November 2016, 15:28

Hallo Ralf,

ich habe Deine Anregung aufgenommen und beide Planungen mit R=2321 mm durchgeführt, R= 2500 mm oder größer bekomme ich nicht unter, hier das Ergebnis der Umplanungen:



Die Module wurden ganz unter die Dachschräge geschoben, die Schienenoberkante geht von 1,20 m auf 1,11 m runter. Für die Fabrikgebäudereliefs ist sonst nicht genügend Platz. Im Bereich der Zimmertür muss die Gleistrasse herausnehmbar werden. Um rechts an die Fabrikgleise zu kommen, wegen der Schraubenkupplungen, wird ein Stück der Bogengleistrasse klappbar. Ein Unterdurchkriechen wird somit vermieden.





Der Bahnhofsteil kann ganz unter die Dachschräge geschoben werden, mehr Länge für die Abstellgleis an der Schiebebühne. Herausnehmbare Teile und klappbare Teile wie bei der Endbahnhofsplanung.

Viele Grüße

Hans-Günter

4

Montag, 21. November 2016, 17:23

hallo,

da gefällt mir der Anlagenvorschlag Nr. 2 (mit dem EG) doch deutlich besser, als die Nr. 4.

Dies trotz, oder gerade wegen der großen 2341 Radien. Der dabei resultierende 3/4 Kreis wirkt nach meinem Geschmack
sehr unnatürlich und "spielzeughaft".

Für das ausgewählte Thema und den ausgewählten Fuhrpark sind 1550er Radien doch wirklich akzeptabel.

Natürlich wie immer: Alles Geschmacksache.
--viele Grüße, Dieter--

Gerald

Gerald

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5

Montag, 21. November 2016, 18:17

Wenn Du die Weiche in den Kreisbogen an den Lagerplatz verlegst (ggf. 3-Wege-Weiche), könntest Du ein Gleisdreieck bilden. Das würde bei Modultreffen interessant. Bei Dir zu Hause böte es mehr Rangierspass und die Schiebebühne wäre am Ende der Anlage. Der "spielzeughafte" Kreis entfiele so.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

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6

Dienstag, 22. November 2016, 16:39

Fabrikanschluss überarbeitet

Beide bisherigen Planungen gefallen mir nicht, deshalb habe ich eine neue Planung aufgestellt. Wegen des wenigen Materials was ich z. Zt. habe soll es bei einem Fabrikanschluss bleiben auf fünf Modulen 1,20 x 0,60 m. Durch die Segmentdrehscheibe ergeben sich genügend Rangiermöglichkeiten für die Kö 1.



Später kann immer noch einmal eine Weiche rechts unten eingebaut werden, um ein Gleis zu einem Fiddle Yard zu führen.

Viele Grüße

Hans-Günter

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7

Dienstag, 22. November 2016, 17:42

Hallo,

sehr gut der letzte Plan. Der Kreisbogen der ersten Entwürfe hat regelrecht optisch gestört.

Würde mit der Modultiefe auf 80 bis 100 cm gehen für eine großzügigere Gestaltung des Gleisumfeldes. Ohne Kreisbogen ist der Platz vorhanden.

Plane für mich gerade eine ähnliches Rangierdiorama, jedoch diagonal im Raum, um etwas Länge zu gewinnen. Mit entsprechender Klappbrücke oder schwenkbaren Anlagenteil als Durchgang.

Gruß
Rolf

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8

Dienstag, 22. November 2016, 18:48

Hallo Hans-Günter,

also ich muss Dir völlig Recht geben. Nur die Module ohne Kreisbogen ist die bessere Wahl.
Ich finde es immer schrecklich wenn auf 5m² 8 Gleise und 20 Gebäude verbaut werden. Es wirkt dann schnell sehr überladen. Lieber ein paar Gleise weniger und dafür schön ausgestaltet.

Werde Deinen Bericht weiter verfolgen....

Gruß

Steffen

9

Dienstag, 22. November 2016, 18:56

Finde ich auch besser.
Allerdings dient hier das Gleis rechts oben am Lagerplatz gleichzeitig als Ausziehgleis von / zur Fabrik.
Vielleicht wäre es besser, die Weiche ganz rechts in das untere "Stammgleis" zu verlegen, so dass das Gleis zur Fabrik das Gleis zum Lagerplatz kreuzt ?
Gruß,
Thomas

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10

Mittwoch, 23. November 2016, 14:01

Danke für die Anregungen,

Rolf, ich habe jetzt die Module diagonal in den Raum geplant und konnte um ein Modul, 1,20 m, verlängern. Um die Module so aufzustellen müssen Möbel umgestellt werden, ist aber kein Problem. Das Lagerplatzgleis ist jetzt länger und kann als Ausziehgleis für den Fabrikanschluss genutzt werden. Damit wird die Anregung von Thomas, die Gleise zu kreuzen nicht erforderlich, Es wären 15° Weichen einschl. Kreuzungsweiche erforderlich geworden. 15° Weichen möchte ich nicht einsetzten.



60 cm Modulbreite sind arg wenig, aber zum Transport sehr handlich, müssen ja auch in das Auto passen. Ich denke, auf beiden Seiten ca. 10 cm breite Ansatzstücke anzubringen wäre sinnvoll um mehr Tiefe zu erreichen und sie sind gut zu transportieren.

Viele Grüße

Hans-Günter

11

Mittwoch, 23. November 2016, 14:37

Wo wirst Du Dir die Segmentdrehscheibe besorgen?
Gruß
Axel

12

Mittwoch, 23. November 2016, 15:20

Hallo Hans-Günter,

wenn Du jetzt rein auf eine modulare Betriebsstelle setzt, wäre dann nicht z.B. ein Bahnhof wie Gerstetten ein lohnendes Motiv?
Gerstetten wäre in etwa 9 m lang, wenn man die vorbildliche Weichengeometrie zugrunde legt.
Mit Weichen von KM 1 oder Märklin und ein wenig Kürzen wäre der Bahnhof auch auf 7,20 m unterzubringen.

Vorteil: die Gebäude gibt es komplett von KM 1!

Wenn man den Bahnhof geschickt plant, kann man mit einem Modul mehr die vorbildliche Weichengeometrie umsetzen. Ein Modul könnte (daheim) herausgenommen werden ohne dass es große betriebliche Einschränkungen gäbe. (Vor der Kopframpe gibt es einen Bereich, der in etwa 1,20 m Modullänge aufweist, wo die drei Gleise parallel verlaufen. Die Nutzlänge der Gleise ist noch ausreichend für daheim.)
Die Bedienung daheim könnte über Kassetten mit kurzen Zügen erfolgen.

Wenn Du dann noch nach einer entsprechenden Norm baust (z.B. FREMO) könntest Du die Module sehr gut auf Modultreffen einsetzen.

Andere Bahnhöfe in der Art wären z.B. Frauenwald oder was bayerisches.


Gruß
Joachim

13

Mittwoch, 23. November 2016, 19:30

hallo,

noch eine Idee:

Das Ganze von - in der Zeichnung Beitrag 10 links oben, bis nach unten in einem leichten RECHTS-BOGEN planen.

Sieht "dynamischer" (und vorbildgetreuer) aus, oder ?
--viele Grüße, Dieter--

Gerald

Gerald

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14

Mittwoch, 23. November 2016, 22:31

Die Idee mit den Ansatzstücken gefällt mir. Würde das jedoch nur an einer Seite und dann ggf. tiefer bewerkstelligen. Hier böte sich die Gebäudeseite an um Tiefe zu erhalten.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

Druckübersetzer

unregistriert

15

Donnerstag, 24. November 2016, 00:12

Gleisbild

Hallo Forum,
wenn ich die DKW 100, die ABW 75 und die EW 75 von MSM Peter Lehmann, mittig des Dioramas Platziere, also die DKW links, daneben die ABW 75 , am linken Abzweig der ABW 75 wird die EW 75 angeschlossen,
dann habe ich eine Länge von 130cm, das bedeutet ich habe dann nach Rechts und nach Links jeweils 235 cm Länge bereitstehen.
Wenn ich noch ein Flexgleis nach rechts und ein Flexgleis nach Links einsetze habe ich eine gewisse Gleichmäßigkeit herausgenommen. ich erreiche damit einen Optischen Blickfang, längere Züge, weniger Monotonie.
Es könnte alles übernommen werden wie hier auf den Bildern gezeigt, jedoch weniger Überladen mit mehr Platz.
Der Nachteil wäre der Preis für die drei Weichen, die kosten schon was, ich glaube aber es wäre mal interessant sich das mal anzusehen.
Wenn man das Zwischen Stück wie hier auf dem Bild zu sehen, zwischen der DKW und der ABW herausnimmt komme ich auf 130 cm.
Eine gute Nacht.

Jürgen
»Druckübersetzer« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_1332.JPG

16

Donnerstag, 24. November 2016, 08:17

Hallo Hans - Günter,

ich verfolge deinen Beitrag mit viel Aufmerksamkeit, da ich selbst 0er bin aber durch die Neuauflage der 50er von KM1 noch die Spur 1 habe. Meine 0 Anlage steht im Keller und da steht sie gut. Hab aber noch einen Raum, wo ich in der Länge 6m und in der Breite 3,5m zu Verfügung habe. Ich plane derzeit auch in und her, vielmehr trage ich mich mit dem Gedanken eine Rundumanlage zu bauen, im Gegensatz zur 0 wo ich einen Punkt zu Punkt Betrieb habe.

Ich finde es spannend was du so an Überlegungen anstellst. Ich hadere derweil mit den Radien alle sehr knapp bei mir...da dachte ich auch schon, nur ein Diorama zu bauen, allerdings geht es mir darum einfach einen Zug fahren zu lassen. Bei mir ist ein Bahnhof vorgesehen, die Einfachweichen liegen in den Bögen damit ich auf Gleislängen komme, naja was sich eben so Gleislänge nennt bei den Möglichkeiten. Loks werden sein die 50er, 94er und 56.2 alle KM1. Gleismaterial KM1 und Märklin (ex Hübner).

Wenn ich brauchbare Pläne habe stelle ich sie hier ein...und dann Feuer frei an Meinungen, Anregungen und Kritik. Mir ist es wichtig das meine Anlage nicht zuviele Gleise hat, dafür Nutzlängen und eben ein wenig Rangierbetrieb möglich ist, es soll mehr zu fahren sein. Meine 0 Anlage erfordert betrieblich genug Rangierspiel.

Dazu ist mir die Ausgestaltung sehr wichtig. landschaftsbau mit mininatur,MBR Bäumen und Hekiflor, dazu das schöne Programm von ASOA wo man wirklich alles findet.

Die Idee deine Anlage mitten in den Raum zu stellen hat was, du hast zig Varianten wo du dich an ihr erfreuen kannst.


MFG

Michael

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17

Donnerstag, 24. November 2016, 15:23

Planung Fabrikanschluss überarbeitet

Die letzten Beiträge von Euch haben mich angeregt die Planung zu überarbeiten. Es sind jetzt nur die 6 Module dargestellt.

Für die Spur 0 hatte ich eine Segmentdrehscheibe selber gebaut, die Teile davon verwende ich für einen Neubau in Spur 1.

Gerstetten ist ein interessanter Bahnhof, hatte ich schon mal für Spur 0 geplant. Es soll aber z. Zt. bei einem Fabrikanschluss bleiben.

Durch die Verwendung von Flexgleisen wird die Gleisführung gefälliger. Mit meinem Gleisplanungsprogramm lässt sich dies nur schwierig machen, deshalb habe ich darauf verzichtet. Die Gleisführungen werden auf den Modulen 1 : 1 aufgetragen.

Ansatzstücke für die Fabrikgebäude und den Lageplatz schaffen die notwendigen Flächen.





Die Module werden nach Norm, mit 2,5 mm² Stromleitungen, 4 mm Büschelstecker und 4 mm Buchsen, versehen. Wenn erforderlich wird ein Übergangsmodul auf z. B. Mannheimer Norm, eingleisig, gebaut für Modultreffen.



Viele Grüße

Hans-Günter

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Freitag, 6. Januar 2017, 20:29

Kleiner Bahnhof mit zwei Weichen, ein weiterer Entwurf

Es geht, ein kleiner Endbahnhof einer Nebenbahn mit nur zwei Weichen. Das Konzept habe ich aus einem Spur Null Magazin genommen. Der Tunnel verdeckt den Radius 1300.
Kurze Personen- und Güterzüge bieten Fahr- und Rangierbetrieb. Das Streckengleis nach dem Tunnel kann in einem FY enden, für einen wechselnden Zugbetrieb. Die Segmentdreh-
scheibe erfordert Eigenbau, Länge 80 cm, passend für eine V 60 mit 2-achsigen Güterwagen.



Viele Grüße
Hans-Günter

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Sonntag, 8. Januar 2017, 17:29

Ein weiterer Fabrikanschluss

Kleiner Endbahnhof oder Fabrikanschluss steht noch nicht endgültig fest.
Ich warte auf einen Weichenbausatz von Hegob, um diesen mit einer vorhandenen Märklinweiche zu vergleichen.

Zur Überbrückung eine weitere Planung für einen Fabrikanschluss. Wechselkasetten für Wagons sollen einen abwechslungsreichen Rangierbetrieb ermöglichen.
Wagons an die Gebäuderampen zur Be- und Entladung bringen oder in das Fabrikgebäude fahren. Offenen Wagons auf dem Firmengelände be- und entladen.




Gruß
Hans-Günter

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