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1

Montag, 16. Mai 2016, 13:41

Frage zu Zurüstteilen KM 1 BR 45

Hallo.

Ein Freund von mir hat eine Spur 1 KM1 BR 45 erstanden und hätte nun
gerne gewusst, da er Laie ist, wo die Zurüstteile der Lok genau
hingehören
( siehe Bild ). Ich würde mich über eine Antwort freuen.
Die Windabweiser wurden schon angebracht.
Vielen herzlichen Dank für eine Antwort.
Viele Grüße E 194

http://s259.photobucket.com/user/BrettF4…y5zqjr.jpg.html


P.S.: Das kleine Schild das links und rechts am Zylinder vorne angebracht ist, ist auf einer Seite leider abgegangen.
Welchen Kleber verwendet man denn da am besten?

2

Montag, 16. Mai 2016, 14:21



P.S.: Das kleine Schild das links und rechts am Zylinder vorne angebracht ist, ist auf einer Seite leider abgegangen.
Welchen Kleber verwendet man denn da am besten?


guten Tag,

gemeint ist wohl das HENSCHEL "Schmuck"-Fabrikschild am Zylinderblock.
Empfehle entweder doppelseitige dünne, zurechtgeschnittenen Klebefolie, oder Schild mit Pinzette festhalten,
rückseitig mit SPRÜH-Kleber besprühen, und aufbringen.

Ausrichten, andrücken, fertig.

mit freundlichen SPUR 1 Grüßen, dr. wolf

3

Montag, 16. Mai 2016, 16:33

Vielen Dank Hr. Dr. Wolf für die Antwort.
Ich denke die dünne Klebefolie ist meine Wahl.

Ich habe jetzt einige Bilder im Internet genauer unter die Lupe genommen
und so herum ( siehe Bild ) müssten die Kolbenstangenschutzrohre an den
Zylinder geschraubt werden. Ist das richtig und wenn ja, hat mein
Freund das Problem ( gerade eben ausprobiert ), dass das Gewinde der
zwei Schutzrohre nicht in den Zylinder passen, da wohl zuviel Lack auf
den Gewinden ist. Wie bekommt mein Freund den Lack am besten ab, ohne
das Metall anzugreifen? Verdünner?
Die Rohre müssten doch
normalerweise leichtgängig hinein zu schrauben sein? Mein Freund meint
er könnte die Rohre etwas hinein schrauben und dann würde gar nichts
mehr gehen.

Dann würden nur noch die zwei schwarzen Schrauben und
das rote Teil plus Schraube übrigbleiben wo wir nicht wissen wohin an
die BR 45.

Ich würde mich über eine erhellende Antwort freuen.
Vielen Dank und viele Grüße.
E 194


http://i259.photobucket.com/albums/hh289…zpsd9gdtzoy.jpg

4

Montag, 16. Mai 2016, 17:00

Hallo "E 194" (ein richtiger Name wäre angenehmer),

im Herstellzung- bzw. Lackierprozess kann es gelegentlich vorkommen, dass etwas Farbe auf die Gewinde kommt.
Um die Kolbenstangenschutzrohre ganz einschrauben zu können, kann es deshalb schon mal nötig sein, die Gewinde der Schutzrohre mit dem Schneideisen und die Gewinde im Zylinderblock mit dem Gewindebohrer nachzuschneiden. Das Gewinde ist M 2.

Die sogenannten "zwei schwarzen Schrauben" sollen die Zylindersicherheitsventile darstellen. Sie werden an der hinteren Seite, also in etwa gegenüber der Kolbenstangenschutzrohre in die Zylinderblöcke eingeschraubt.

Das rote Teil ist die Nachbildung des Tachoantriebes und wir auf der Lokführerseitem unterhalb dem Führerhaus von unten mit der Schraube befestigt.

Grüße, Karl

Beiträge: 2 163

Wohnort: Erfurt

Beruf: jetzt Rentner, programmieren nur noch im Hobby

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5

Montag, 16. Mai 2016, 17:25

Hallo,
am besten die Gewinde noch mal mit dem passenden Gewindeschneider und minimal Öl nachschneiden.
Oh, Karl war schneller.
MfG. Berthold

6

Montag, 16. Mai 2016, 20:46

Vielen herzlichen Dank für die Antworten.

Können wir anstatt Schneideisen und Gewindebohrer auch Nitroverdünner oder ähnliches nehmen um den Lack abzulösen oder ist das für das Messing eher schlecht?
Erstens haben wir kein Schneideisen und Gewindebohrer M2 und zweitens trauen wir uns als Laien jetzt nicht gerade das zu, das perfekt zu machen, nicht dass
dann das Gewinde von einem der beiden Teile oder beide Gewinde kaputt sind.

Falls das mit dem Nitroverdünner nicht wirklich geht wäre dann folgendes richtig für uns? Haben die Kolbenstangenschutzrohre und die Zylindersicherheitsventile ein normales Gewinde oder haben die Feingewinde?

http://www.amazon.de/Miniatur-Gewindesch…neider+m2&psc=1

Auch die Zylindersicherheitsventile müssten nachgearbeitet werden, die sind etwas kleiner als M2, die müssten M1,4 oder M1,6 sein, kann das stimmen, weiss jemand welche Maße genau?

Und den Tachoantrieb kann man wohl nur mit einer Lokliege anschrauben oder?
Verbiegen wir uns in einer Lokliege nicht die ganzen Rohre usw. an der Lok wenn wir die seitlich legen?
Vielen Dank für eine Antwort
E 194

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »E 194« (16. Mai 2016, 21:24)


7

Montag, 16. Mai 2016, 22:23

Hallo,

da mir die Gewindewerkzeuge vorliegen, habe ich es mit Verdünnung noch nicht probiert.
Vielleicht geht es aber, wenn man z.B. mit einem Zahnstocker vorsichtig ganz kleine Mengen Nitroverdünnung in die Gewinde des Zylinders und auf die Außengewinde der Stangen aufbringt. Zumindest die Stangengewinde dann mit einer kleinen Messingbürste abbürsten
Etwas einwirken lassen und dann versuchen vorsichtig einzudrehen wäre der nächste Schritt.
Es könnte funktionieren, ist aber nicht unbedingt meine Empfehlung, denn es bleiben ja Rückstände im Gewinde, die es zu verdrängen gilt. Außerdem besteht die Gefahr, dass man mit der Verdünnung ungewollt auch andere Bereiche in Berührung bringt. Dem Messing macht das nichts aus.

Ansonsten sind es ganz normale metrische ISO-Regelgewinde DIN 336, also keine Feingewinde.
Die Gewinde der Zylindersicherheitsventile konnte ich auf die Schnelle nicht vermessen, da meine Lok verpackt ist. Aber M 1,6 könnte es vermutlich sein.

Ja, für den Tachoantrieb und andere Arbeiten an der Lokunterseite, wie z.B. auch Abschmieren, eine Lokliege verwenden.
Wenn man die Lok vorsichtig reinlegt, verbiegt da Nichts.
Wichtig ist beim Umdrehen der BR 45 nur, dass man zuvor die aufklappbaren Deckel der Sanddome z.B. mit mit einem kleinen TESA-Krepp Streifen sichert, damit sie nicht aufschwingen und verbiegen, wenn die Lok die Liege berührt.

Viel Erfolg!
Grüße, Karl

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Karl« (16. Mai 2016, 22:30)


8

Dienstag, 17. Mai 2016, 13:39

Vielen herzlichen Dank für die tolle Hilfe.
Mein Freund hat sich nun einen Satz Gewindeschneider usw. plus Lokliege bestellt und wir hoffen es klappt dann alles.
Gibt es eigentlich irgendwo ein Bild vom Tachoantrieb wie dieser genau abgeschraubt wird, Bild vom Original oder
einem Modell, denn ich konnte unter Tachoantrieb Dampflok oder ähnlichem leider nicht wirklich was im Internet finden.
Und ist dieser nur für Vitrinenzwecke anzuschrauben oder kann man auch ganz normal mit der Lok fahren wenn er
angeschraubt ist, denn im Handbuch von KM1 steht auch etwas vom Indusi Geber der nur für Vitrinenzwecke
angeschraubt werden soll.
Vielen Dank und noch einen schönen Tag.
E 194

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »E 194« (17. Mai 2016, 13:57)


9

Dienstag, 17. Mai 2016, 14:40

Hallo,

konnte auf die Schnelle nur diese, leicht unscharfe Aufnahme von meiner Lok finden.



Im Original ist das ja eine fexible Welle, die im Zentrum der Radachse befestigt ist und mitdreht.
Diese Welle ist im Modell als das glatte Drahtende dargestellt, das natürlich nicht an der Radachse befestigt werden kann.
Ich habe das Drahtende deshalb einfach hochgebogen, damit die Nachläufer-Achse ohne Berührung auslenken kann.

Für die Aufstellung in einer Vitrine könnte man halt den Draht in die Zentrierbohrung der Achse stecken. Für Fahrbetrieb geht das nicht!

Indusi-Geber oder Tachoantrieb ist die Bezeichnung für das gleiche Bauteil, wobei ich der Ansicht bin, dass es sich um einen Tachoantrieb handelt, da ich an der Lok bis heute kein Indusi gefunden habe.

Grüße, Karl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karl« (17. Mai 2016, 14:45)


10

Dienstag, 17. Mai 2016, 16:13

Ah jetzt verstehen wir es. Wenn der Tachoantrieb sozusagen der Indusigeber ist dann braucht mein Freund den gar nicht erst anzuschrauben da ja die Lok fahren soll.
Vielen Dank für die aufklärende Antwort.
Viele Grüße.
E 194

11

Dienstag, 17. Mai 2016, 16:17

na wenn sie fahren soll,....

...dann dürfen auch die Kolbenstangen-Schutzrohre NICHT angeschraubt werden....

...es sei denn, R > 2300 mm....,
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

12

Dienstag, 17. Mai 2016, 18:48

Ah jetzt verstehen wir es. Wenn der Tachoantrieb sozusagen der Indusigeber ist dann braucht mein Freund den gar nicht erst anzuschrauben da ja die Lok fahren soll.
Vielen Dank für die aufklärende Antwort.
Viele Grüße.
E 194
Nein, falsch verstanden!
Das Teil wurde fälschlicherweise als Indusigeber bezeichnet, denn zumindest die 45 023 (und mir fällt auch keine andere 45er ein) hatte kein Indusi!
Es ist der Tachoantrieb und den hatten alle Loks der Baureihe 45. Er gehört montiert!
Deshalb habe ich ihn auch angeschraubt und ich fahre damit.

Grüße, Karl

13

Donnerstag, 19. Mai 2016, 15:52

@ Einsenspiegel

Ja der Radius wird größer als 2300 mm sein. Trotzdem Danke für den Hinweis.

@ Karl

Danke für die Richtigstellung meines Fehlers. Also anschrauben und mein Freund kommt trotzdem durch Kurven und Weichen usw. wenn ich es jetzt richtig verstanden habe?
Oder müssen wir wie oben beschrieben das Drahtende des Tachoantriebs nach oben biegen, anschrauben und dann kann er durch Kurven und Weichen fahren, ohne Hochbiegen würde es nicht gehen?

Und noch eine weitere Frage:

Wir haben an den Kolbenstangenschutzrohren und Zylindersicherheitsventilen ein paar Lackschäden entdeckt und würden diese gerne beheben.
Weiss da jemand welchen Lack KM1 verwendet hat? Schwarz seidenmatt so wie es für uns aussieht oder weiss jemand den genauen Lack?
Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen.
Vielen herzlichen Dank und noch einen schönen Donnerstag.
E 194

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »E 194« (19. Mai 2016, 16:03)


14

Donnerstag, 19. Mai 2016, 16:27

Danke für die Richtigstellung meines Fehlers. Also anschrauben und mein Freund kommt trotzdem durch Kurven und Weichen usw. wenn ich es jetzt richtig verstanden habe?
Oder müssen wir wie oben beschrieben das Drahtende des Tachoantriebs nach oben biegen, anschrauben und dann kann er durch Kurven und Weichen fahren, ohne Hochbiegen würde es nicht gehen?
Ich fahre selbst mit der Lok nur Radien über 2300 mm. Trotzdem ist es dafür notwendig, die Berührung von Nachläufer und Drahtende zu verhindern.
Deshalb habe ich den Draht hochgebogen. Man könnte natürlich das zu lange Drahtende auch einfach abzwicken - das kann jeder machen wie er will!

Zum Ausbessern kleinerer, schwarzer Lackschäden benutze ich immer Life Colour RAL 9005 tiefschwarz (seidenmatt). Das kommt dem Original sehr nahe!

Grüße, Karl

15

Donnerstag, 19. Mai 2016, 16:30

-Lack-

...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dieSPURENbereiter« (8. November 2017, 22:01)


16

Freitag, 20. Mai 2016, 16:04

Vielen Dank für die zwei Antworten. :thumbup:
Viele Grüße.
E 194

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