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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 10:18

Spielspaß

Hallo Maik,

von Anfang an habe ich den Bau deiner Rangieranlage hier im Forum verfolgt. Du hast dir echt Gedanken gemacht. Ganz toll finde ich deinen letzten Beitrag (40) bei dem es um den Bahnbetrieb geht. Ich persönlich finde einen nachgestellten Bahnbetrieb von A nach B und Rangieraufgaben wesentlich spielintensiver als das nur immer im Kreis zu fahren. Meine (persönliche!) Erkenntnis hat in der Entwicklung dahin fast 7 Jahre gedauert. Ich habe immer versucht auch zu Hause irgend etwas in der Reihe zu bekommen wo die Züge im Kreis fahren können. Zum Teil flexibel über 2 Zimmer aufgebaut. Gleichzeitig habe ich einen Modulbahnhof für die Modultreffen gebaut. Irgendwann bekam ich mal Kontakt mit der FREMO:32. Und von da an war ich von dem originalnahen Betriebsabläufen fasziniert. Es hat aber noch Jahre gedauert, bis ich mich durchgerungen habe der FREMO:32 beizutreten und richtig Bahn zu spielen. Da ich ja schon eine recht umfangreiche Modulanlage (11 Meter Länge) hatte, habe ich, auch umzugsbedingt, den größten Teil meiner Anlage verkauft und nur das behalten was mir einen eingeschränkten Spielspaß ermöglichte. Die zur Verfügung stehende Räumlichkeit entsprach in etwa deiner. Da ich auf Grund meiner 23 Meter Drehscheibe nicht die Rangiermöglichkeiten hatte wie du habe ich mich dann kurzer Hand entschloßen das Zimmer zu verlassen und mich auszubreiten. Aber das ist ein anderes Thema....

Warum ich das schreibe? Weil das, was du hier anstrebst genau meine Vorstellungen entspricht. Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge von dir. Übrigens habe ich den Bau meiner Anlage ähnlich dokumentiert wie Du. Allerdings auf einer eigenen Homepage.
Gruß Uwe,
der Epoche 3 Nebenbahner

PS: Mein neustes Projekt "Bf Oxstedt" ist unter http://bw-cuxhaven.jimdo.com/bf-oxstedt/ zu sehen.

42

Dienstag, 25. Oktober 2016, 18:54

Hallo zusammen,

erstmal Danke an alle Besucher und Kommentatoren. Es freut mich sehr, dass mein Baubeitrag auf reges Interesse hier stößt :D .

Es ging mal wieder etwas weiter bei mir..

Ich habe ein 1. wildes Modell der Brücke gebaut um deren Wirkung zu testen:



Der Winkel passt schonmal, es ist nur noch die Frage , ob Straße oder Schiene... Ebenso muss dann noch die Breite angepasst werden.
Aufgrund der Spannweite von ca 70cm(22,4m) bin ich mir nicht sicher, ob es in Epoche 3/4 bereits solche langen freitragenden Betonbrücken gab...
Anderfalls würde ich wohl doch auf Stahlträgerbauweise zurückgreifen... Mal sehen...

Auch an der Anlagenfront ging es weiter:



Sobald der nächste Sack Gips da ist, geht es auch mit dem Rest weiter...

Nach dem einfärben der Böschung kam mir der Gedanke, einfach mal das Braun an der Schiene und deren Befestigung zu testen:


Da mir die Farbe getrocknet recht gut gefällt, hab ich beschlossen alle Gleise so zu färben. Es folgt dann lediglich noch eine Nachbearbeitung mit "Schmutz"...
Daraufhin hab ich das Umfahrungsgleis vorne direkt mal mit Krepp abgeklebt und losgelegt:



Nach erfolgter Trocknung konnte ich es mir nicht nehmen lassen, den Bereich auch mit Schotter zu befüllen. Geklebt wird aber erst nächste Woche.



Durch den Blitz wirkt das Braun etwas hell, ist es aber nicht, dezent dunkel :)
Sollten mal Stellen dabei sein, wo ich nicht "sauber" genug gearbeitet habe, kann ich problemslos mit einem feinem Pinsel nachbessern ;)

Bis demnächst,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

43

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:32

Keine Sorge wegen der Brücke!! Es gab und gibt heute immernoch eine Brückenbauweise, die nennt sich WIB = Walzträger in Beton. Das sind Doppel T Träger, die mit Beton ausbetoniert sind. Üblicherweise sieht man von unten den unteren Flansch des Stahlträgers und dazwischen den Beton. Bei solch einer Spannweite dürften die Träger einen Abstand von 0,80 bis 1,00m haben. Diese Bauweise gibt es schon seit knapp 100 Jahren.
Gruß
Axel

44

Freitag, 4. November 2016, 18:59

Und sie dreht sich doch...

Moin zusammen,

erstmal Danke Axel für den Tipp mit WIB... Das macht es wieder einfacher eine Brücke zu gestalten :) . Mir schwebt da auch schon etwas im Kopf rum...

Gestern kam bei mir ein Paket, mit ganz besonderem Inhalt... Dort drin waren die Betätigungen für meine Weichen.
Hier nochmals vielen vielen Dank an Martin Meiburg mit seinen OUTBUS Werken für die prompte Lieferung und die tolle Zusammenarbeit :thumbsup: :thumbup:

Doch zuerst ein Schwenk zum Gelände der Fabrik:


Nachdem der Untergrund mit Styrodur ausgelegt war, ging das große Gipsen wieder los. Alles wurde relativ glatt gezogen und in Ruhe gelassen...
Am nächsten Tag habe ich angefangen, die Plattenstruktur einzuritzen, sowie die Spurrillen der Gleise freizulegen.
Als nächstes steht wieder die farbliche Gestaltung an...

Weiter gehts mit dem Schotter:
Da nach dem einträufeln mit dem Wasser-Leim-Gemisch und der Trocknungsphase ein für mich zu dunkler Farbton entstand, war ich auf der Suche nach einer Lösung um das ganze wieder aufzuhellen.
Durch Zufall verlor sich ein kleiner Haufen Gipspulver im Schotterbett, beim Versuch in rauszupinseln, war die Idee geboren...
Ich habe das Schotterbett richtig durchtrocknen lassen und tupfe nun einen feinen buschigen Pinsel in einen Gipshaufen und pinsele mehrmals über ein Schwellenfach bzw. den Schotter an der Seite. Ein weiterer Borstenpinsel hilft hier auch manchmal, um zu viel des Gipspulver zu entfernen...

Durch den Blitz wirkt das ganze jetzt sehr hell, ist es aber nicht. Ich versuche die Tage nochmal ein Bild bei Tageslicht zu gestalten.

Kommen wir nun zu den Weichenantrieben:
Für mich war von Anfang an klar, bei nur 5 Weichen brauche ich keine E-Antriebe. Daher habe ich lange nach einer Lösung gesucht und bin dann bei den Weichenbetätigungen von Martin Meiburg (OUTBUS Werke) hängen geblieben.
Da ich nur Weichen ohne Schlüsselsperren einsetzen wollte, brauchte ich die No 3 aus seinem Sortiment.
Trotz anfänglicher Lieferschwierigkeiten hat Herr Meiburg alles getan, damit ich und auch mein Projekt nicht zum "Stillstand" kommen. Dafür nochmals vielen Dank!

Kommen wir nun zu den Bildern und dem Einbau.
An der Außenseite meiner Segmente habe ich heut die 5 Löcher für die Betätigungen gesetzt. Eingebaut sind aber bisher nur W2 und W5.
Die zusätzlich bestellte "ZuSteVorr Pol" musste ich noch etwas optimieren, da meine Weichen nicht direkt auf der Grundplatte liegen.
Das Problem war, das der Federstahldraht zuviel Spiel auf die Länge aufwies...
Irgendwie musste ich das ganze versteifen, am Besten mit Messing, da es sich am einfachsten verlöten lässt.
Meine Wahl fiel auf ein Messingrohr mit 1.2mm Innendurchmesser, was ich aber leider gerade nicht vorrätig hatte....
Eine Telefonrunde durch 4 örtliche Betriebe brachte dann die Lösung und der Basteltag war gerettet.
Der Federstahldraht zur Weiche verläuft nun im Messingrohr und verbiegt sich nur noch minimal.



Hier ein Bild vom eingebauten Zustand unter der Anlage:



Eingebaut werden müssen jetzt noch W1,3,4 sowie die dazugehörigen "ZuSteVorr Pol".

Die Zwischenplatten der Weichenbetätigungen muss ich weglassen, da sonst ein zu tiefer Einbauzustand herauskommt.
Sind dann alle Weichenbetätigungen montiert, kommen noch 2 Buchsen für die Multimäuse und dann kann der Rahmen lackiert werden.
Dazu dann bald mehr...

Für heute und wohl auch diese Woche war es das dann erstmal wieder...
Am Wochenende muss ich wieder große Züge fahren ;) ...

Bis bald,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

45

Samstag, 14. Januar 2017, 18:00

Neues Jahr, neue Fortschritte...

Hallo zusammen und ein Frohes Neues noch in die Runde :] ,

Jeder kennt das Problem, man macht und tut, aber vergisst das Fotografieren... So erging es mir diesmal auch, daher reiche ich jetzt mal einen kleinen Bilderbogen der letzten Wochen nach:

Anlage:
An der Anlage selbst habe ich nun alle Weichenantriebe/-stellhebl verbaut. Stellvertretend dafür ein Bild von W 1 und W 3. An einer Weiche habe ich bereits die Laterne samt Hebelgewicht angebracht, um die Funktion zu testen. Das Gewicht wird zum Schluss noch farblich dem Weichentyp passend bemalt...



Die Fronten wurden alle verspachelt, geschliffen und anschließend schwarz gestrichen. In der Mitte wurde an der oberen Blende ein "Fundstück" angebracht, welches zu der Anlage sehr gut passt :D :



Im gleichen Schritt wurde auch die Fernbedienbare RGB-Beleuchtung eingebaut, welche nun ihren Dienst verrichtet:



Das Schrottplatzgelände hat erste Pulverversuche zur Verschmutzung abbekommen. Bevor einer fragt, ja da ist noch viel verbesserungspotential drin. Ich üb ja noch ;) . Für die Mauer zum "Stammgleis" habe ich auch einen Versuch mit H-Profil und einer Holzleiste gestartet.
Immerhin die Hemmschuhständer, Marke Eigenbau, stehen bereits an ihrem Platz.



Bei der Fabrik kam ich bisher nur langsam voran, weil mir die zündende Idee fehlte. Dass änderte sich vor ein paar Tagen, als ich mal wieder ebay nach Spur 1 durchstöberte. Dort fand ich den Portalkran, welcher meinen Gedanken sehr entgegen kam.
In der jetzigen Form ist er mir aber zu groß. Ich werde ihn daher einkürzen, die Füße entfernen und neue "Laufräder" links und rechts anbringen.
Der Kran soll sozusagen auf einem Ständerwerk aus der "Halle" an der Wand herausfahren und dort offene Wagen be-/ oder entladen.
Das Ständerwerk werde ich aus 15x15mm Aluprofil zusammenbauen, darauf befestigt werden links und rechts je ein ca 30cm langes Schienenstück.
Am rechten Anlagenrand bekommt die Fabrik noch einen Lagerschuppen.



Da ich für das Ständerwerk ja nicht alle Teile aus dem Alu-Profil mit meinen Mittel herstellen kann, werde ich auf meine "Weihnachtserrungenschaft" zurückgreifen...

3D-Drucker:
Seit Mitte Dezember steht bei mir ein 3D-Druckerbausatz von Geeetech, basierend auf der Prusa i3-Plattform. Eigentlich angeschafft um mir die horrenden Kosten bei shapeways und Co. für meine Fahrzeugprojekt zu ersparen, entwickelt sich das Teil langsam zu einem Allrounder für alles mögliche 8) . Bisher habe ich mich nur an Kleinkram versucht, wie z.B. dem Ls oder einem Weichenhebel. Bei der Genauigkeit muss ich noch im 10tel bzw. 100tel mm-Bereich justieren, aber auch das wird noch werden. Ist alles eine Einstellungssache.
Für den Preis von knapp 200,-€ bin ich mit dem Teil mehr als zufrieden. Die Genauigkeit ist mit 0,1-0,3mm angegeben. Die Praxis wird zeigen, wie oft das eingehalten wird. Bilder von Besitzern des gleichen Druckers lassen mich aber positiv hoffen.
Noch etwas zur Bauraumgröße: Die derzeit maximale Bauraumgröße liegt bei 20x20x20cm! Damit kann man schon einiges anstellen :D .



Fahrzeuge:
Mein Fuhrpark hat sich in letzter Zeit ziemlich stark vergrößert, zahlreiche Wagen sind dazugekommen, auch eine Elok.
Jeden einzeln aufzuzählen wäre zäh und langweilig, ab und an werdet ihr in den Folgebeitragen welche von Ihnen entdecken...

Damit es nicht ganz ohne Fahrzeugbilder von statten geht, 2 Bilder meiner neuen Hbis-Wagen sowie ein "Stimmungsbild" der V100 beim Rangieren.





Ich hoffe das mein Dienstplan es zulassen wird, mich endlich mehr der Anlagenausgestaltung zu widmen... Derzeit geht hier und da mal nur ein bis 2 Stündchen...

Also bis bald,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...