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21

Freitag, 22. Juli 2016, 20:14

Gute Idee mit der Fabrik.

Wie fahren die weichen von KM1?
_____________________________
Mit Freundlichen Gruß,

Ron

22

Samstag, 23. Juli 2016, 14:45

Hallo Maik,


nochmal zum Thema Fassade:

Sofern Du Dich für die Variante Stahlbetonstützen entscheidest, sollten die waagerechten Betonriegel genauso sichtbar sein wie die Stützen.

Die Betonriegel sitzen i.d.R. in der Höhe der Geschoßdecken. Wenn Du nach dem Stichwort „Stahlbetonskelettbau“ suchst, findest Du ein paar Beispiele.

Früher hat man in den Ecken gerne sogenannte Vouten ausgebildet, siehe Foto. Eine Hausfassade mit außen sichtbaren Betonstützen ist allerdings eher selten,
ich habe auf die Schnelle kein Beispiel finden können. Vielleicht hilft Dir das Foto trotzdem weiter.

Für die Variante Stahlstützen sind Deine Stützen auf jeden Fall zu breit.


Gruß aus Hamburg


Henning

_____________________________________________

Link zu meinen Dampflokbildern auf Flickr:
https://www.flickr.com/photos/68463452@N…157648428826038
»k4t30« hat folgendes Bild angehängt:
  • CIMG4374a.jpg

Gerald

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23

Samstag, 23. Juli 2016, 14:52

interessant auch das Mauerwerk auf dem Beispielfoto
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

24

Samstag, 23. Juli 2016, 15:22

Moin zusammen,

vielen vielen Dank für Eure zahlreichen Ideen, Beispiele und Tipps!

Ich hab mir das nun in etwa so gedacht:

Der jetzige Sockel wird mit einem Metallgewebe belegt und mit Gips verschlossen bzw verputzt. Anschließend an einigen Stellen ausgebröckelt und das Gewebe mit Rostpatina hervorgehoben.
Für die Pfeiler werde ich die Betonvariante wählen und um sie hervorstehen zu lassen, aufdoppeln. Die Höhe nach vorne entspricht dann ungefähr dem jetzigen Mauerwerk, welches den Pfeiler umläuft. Betonfarbe habe ich mir jetzt mal eine Flasche von Heki bestellt und werde damit mal testen.
Ich hab hier im Forum auch ein passendes Gebäude mit Betonpfeilern entdeckt:
Fabriek Gebäude
Ich hoffe ich bekomme nun noch ein Go von Dir Gerald :D



Zum Thema Fugen werd ich meinen nächsten Baumarktbesuch mal in die dortige Abteilung lenken, danke "Schwerlast und Strassenroller".

Danke für den Tipp Hagen, von der Website hatte ich mir die Papiervorlagen bereits heruntergeladen um überhaupt erstmal ein "Gerüst" für die Fassade zu haben.

Ron, wie meinst Du das mit den Weichen?

Danke Henning für dein Beispielbild, das wäre vielleicht etwas für den teilweisen Innenausbau der Fabrik...


Ich hoffe, ich habe jetzt keinen vergessen zu erwähnen bzw. zu antworten :]
Morgen werde ich dann voraussichtlich weiterbauen können, heute steht erstmal noch eine Nachtschicht ;bahn; an...

Bis dahin und schönes WE,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

25

Samstag, 23. Juli 2016, 16:11

Hallo Maik,

Die KM1weichen sind die schon lieferbar?
Ich wurde Gene wissen wie die wagen dadurch rollen.
In meine Märklin weichen geht das nicht so ganz geschmeidig.
_____________________________
Mit Freundlichen Gruß,

Ron

26

Samstag, 23. Juli 2016, 16:13

Hallo Ron,
ich hab erst küzlich mit KM1 telefoniert. Die Weichen (1394er) sind im Rückstau, sie warten auf die Teile...
Ich bekomme erstmal nur die geraden Gleise geliefert. Wenn die Weichen da sind, teste ich und werde Dir berichten :]
Lokführer aus Leidenschaft...

27

Mittwoch, 27. Juli 2016, 00:33

Holzbau

Hallo Lokführer Maik,

ich beanstande bei jeder Modellbahnanlage diese zu tief gesetzten "Himmel-", oder Dachkonstruktionen, vor allem, wenn sie nicht abnehmbar sind.
Vielleicht mag das Ganze einen Vorteil beim Stapeln haben, auch ist ist bei dieser Konstruktion recht einfach eine Folie als Staubschutz zu montieren,
aber nach meinem Geschmack löst das Beklemmungen in mir aus!
Das Auge des Betrachters wird optisch ausgebremst und das Gefühl Zug in der Landschaft (ob Industrie, oder Natur) geht völlig verloren.
Diese, sagen wir mal "Unsitte" kommt aus den Beneluxländern, weil man auf dortigen Messen nur ausstellen darf, wenn man einen "Deckel" und eine Beleuchtung hat.
Die optisch schönere Erfahrung macht man wenn ein Gelände ansteigt, sagen wir mal einen Damm, eine Mauer, (20cm Höhe)
dann folgt die eigentliche Szene mit Fahrzeugen und Gebäuden (20-30cm Höhe)
und dahinter ein hoher Himmel (mindestens 60cm Himmel)!!!
So erhalten wir eine Gesamtansicht von 100cm Höhe.
Ein Damm, oder Mauer im Vordergrund lässt sich abnehmbar konstruieren, der Himmel, sagen wir mal eine glatte hellblaue Wand darf ruhig Höhe haben, darüber ist bestimmt Platz, um einen Deckel mit Beleuchtung zu bauen!!
Aber diese in der Höhe viel zu kleinen Kästen, beschränken Dich in deinem optischen Genuss. Und ich habe beruflich sehr viel mit Optischen Wirkungen zu tun.
Ich höre schon wieder die Kritiker: Das passt nicht in einen VW Golf.....NEIN, muss es auch nicht 5 Tage Ausstellung im Jahr, und 360 Tage Zuhause, was ist wohl wichtiger???
Der Frank , Fotograf aus Leidenschaft
(Foto: Anlage Gerstetten KM1, Modellbau Michiel Stolp)
»Frank Zarges« hat folgende Bilder angehängt:
  • EIN_HIMMEL_GIBT_LUFT.JPG
  • 44OST_BEI_KOETHEN.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank Zarges« (27. Juli 2016, 00:42) aus folgendem Grund: Ich habe nachträglich noch mal ein Vorbildfoto dazugelegt. In der Betrachtung gibt es hier zwar nur einen kleinen Vordergrund, aber der Himmel ist das, worauf es ankommt. Gut Ihr fahrt nur Dieselloks, aber bei einer Dampflok muss der Dampf ja hin!!! Oder nicht?


  • »becasse« ist ein verifizierter Benutzer

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Beruf: Patinierservice- http://becasse-weathering.blogspot.nl/

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28

Mittwoch, 27. Juli 2016, 09:37

Hi Frank,

Aber sage doch einfach, das diese Schaukästen sich verdammt schwierig ablichten lassen 8o
Am moment baue ich noch so ein "Theater" und das hat viele Vorteile: ich habe ein Kunststoffplatte als Abdeckung und das schützt die Anlage vor Staub, und wenn die Anlage auf etwa 1.40 m. höhe steht kann mann wirklich genießen von die Modellen und gibt es genug Tiefenwirkung. Eine Hintergrund soll aber sehr schlicht und nebelig gehalten werden, nicht wie die bunte Jowi Fotohintergrunde die ich oft sehe....

Tut mir Leid Frank, aber ich bin noch immer sehr zufrieden mit Die Dioramakasten von Ernst Jorissen( Designed by Hendrik Jan Knoop)
Aber speziell für Dich baue ich mit KM1 nächste Mal wieder eine Schau-Anlage, ok??

@Ron; ich habe jetzt mehrmals KM1 Weichen eingebaut und die sind gut und optisch natürlich sehr fein. Aber 100 % Perfekt sind die auch wieder nicht; da ich die Weichen mit Holzschwellen verwende muß mann beachten das die Weichen wirklich gut fixiert werden wenn diese eingeschottert und verklebt werden. Irgendwie entsteht Spannung zwischen die Schwellen und das Gleis wenn alles naß ist.

Aber gut fixieren und dann ist das behoben. Ich habe sogar einige Fine Scale modellen die Problemlos diese Weichen durchfahren; kleinere Loks wie Köfs, Rottenkraftwagen und sogar eine V100...auch NEM-Wagen mit großeren Achsstand wie den Wunder Rungenwagen sind kein Problem.

Beste Grüße,

Michi
Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

29

Montag, 22. August 2016, 03:02

Gleisbau, es geht los...

Moin zusammen,

nachdem es etwas ruhig hier geworden ist, kann ich euch heute die ersten Bilder vom Gleisbau präsentieren.
Plötzlich war es dann da, das große Paket mit den Gleisen zum Selbstbau... Ausgepackt und los ging es... Die ersten ca. 150 Schwellen wurde vorbereitet, ebenso die Schienenprofile(gereinigt).
Als Vorlage diente der ausgedruckte Plan, welcher von mir nochmals zurecht geschnitten und zusammengeklebt wurde, sodass nur noch der reine Gleisverlauf daliegt.
Für den Gleisbogen habe ich das Schienenprofil dann per Hand ungefähr dem Papier angepasst. Nachdem aufschieben der Schwellen und anschließendem ausrichten passte das Gleis sehr gut.



Da mir derzeit noch die Weichen fehlen, werde ich in den nächsten Tagen, die restlichen Gleise, soweit es geht, vorbereiten. Das zuschneiden der Gleise erfolgt dann erst, wenn auch die Weichen da sind.

Bei der Fabrik bin ich derzeit noch nicht viel weiter gekommen, da mein Terminkalender für fummelige Sachen gerade nicht sooo viel Spielraum gelassen hat, aber bald steht ja der Urlaub vor der Tür :thumbup: ... Dann wird wieder gemauert :D

Projekt VT 627
Ein weiteres "Projekt", neben meinem Tresorwagen, ist der geplante Eigenbau eines VT 627 mit Pufferbohle.
Hier ein Bild vom allerersten Prototypen aus dem 3D-Druck.


Ich weiß, dass das Dach oben rund sein muss, das habe ich bereits behoben...
Konstruiert habe ich in google Sketchup, für den Druck hatte sich das Programm partou geweigert oben die "Ecke" abzurunden...
Mittlerweile bin ich bei der Kopfform soweit:


Der Plan für dieses Projekt sieht vor, folgende Teile drucken zu lassen:
-beide "Köpfe"
-Dach
-Drehgestelle
-Anbauteile am Wagenkasten

Die Seitenwände sollen gelasert und das Fahrgestellt aus Messing-Profilen gelötet werden.
Sobald ich bei der Kopfform weiterbin, werde ich dem VT auch einen eigenen Thread widmen. Da dieses Projekt für mich aber nur nebenher läuft, kann das leider noch etwas dauern, auch was die Fortschritte angeht.


Airbrush
Und zu guter letzt noch ein Bild von meinen ersten Gehversuchen in Sachen Airbrush. Bei Lidl gab es ja neulich ein "Angebot", was mich einfach mal zum Testen animiert hat...

Passende Revell Aqua-Color, ein Hauch Verdünner... Und schon wurde aus einem blauen Wagen, ein brauner:


Dieser, sowie die anderen Märklin-Standard-Wagen möchte in künftig alle noch verfeinern( Griffe aus Messing, Pufferbohle zurüsten, etc.,etc.,etc. ...). Wenn das vollzogen ist, bekommt der Wagen seine Endlackierung.
Für das altern habe ich mir auch schon ein youtube-Video angeschaut, da werde ich mich dann auch mal versuchen 8) .

Bis bald,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

30

Sonntag, 2. Oktober 2016, 21:20

Weiter gehts...

Moin zusammen,

viel ist in letzter Zeit trotz Urlaub nicht passiert...

Ich warte immer noch auf die Weichen von KM1, ein Ende ist dabei leider noch nicht abzusehen... Die Bestellung ist nun gut 3 Monate her, aber bisher tat sich nichts.
Da ich gerne noch dieses Jahr weitesgehend fertig werden möchte, hab ich mir schon den Plan B für diesen Fall bereitgelegt und dieser beinhaltet die Weichen von Märklin...

Zuerst habe ich die Segmente endgültig verschraubt und die Rückwände, sowie die Blende oben angebracht:




Auf die Grundfläche habe ich Platten aus Hartchaum geklebt und diese mit einem 10x10cm Raster versehen.
Dadurch kann ich den ausgedruckten und ausgeschnittenen Gleisplan besser ausrichten.




Im Bereich der beiden mittleren beiden Segmentübergänge werde ich, wenn die Landschaft feststeht, den Hartschaum an den Kanten durch Holz ersetzen.
Dadurch bleibt die Kante stoßunempfindlich und die Gleise können gut fixiert werden.

Nun legte ich die Gleise wieder aus und unterfütterte sie mit 1cm Styropor sowie 4mm Kork.
In den nächsten Tagen werde ich die Papiergleise zerschneiden und auf Styropor übertragen.
Damit dann die Gleise die passenden Unterstücke haben.




Wem es vielleicht schon aufgefallen ist, habe ich vor, das "Tanklager" etwas tiefer zu legen.
Ebenso wird vorne links keine Werkstatt entstehen, sondern ein Schrottplatz.
Womit ich auch schon beim nächsten Bildbeitrag bin.

Superung des Märklin Standard-Güterwagen "Omm55":

An den Seitenwänden habe ich angefangen die Fächer mit verbeulten Messingplatten auszukleiden.
Pro Fach unten mittig wird eine Öse befestigt. Die starren Puffer habe ich durch Federpuffer aus den Märklin-Prellböcken ausgetauscht.
Die Bremsbacken habe ich mittels eines Federstahldrahtes verbunden und sie mit "Fangseilen" aus 2mm breiten Papierstreifen gesichert.
Neben der Schraubenkupplung und dem Luftschlauch habe ich auch schon angefangen, die Haltegriffe auszutauschen.
Wenn alles fertig ist, wird lackiert.




Demnächst dann mehr dazu...

Für die Anlagenmitte kam mir der Gedanke noch eine Brücke über die Gleisanlagen zu spannen, ich bin mir da aber noch nicht so sicher..

Was meint ihr, würde das wirken oder eher teilen?




Für heute war es dass erstmal wieder, demnächst gehts weiter ;)

Bis dahin,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

31

Sonntag, 2. Oktober 2016, 21:41

Hallo Maik,

ich würde KEIN Styropor benutzen, es ist nicht druckstabil, sondern gibt auf Dauer nach.
In Verbindung mit den Holzleisten an den Modulenden ergibt das dann eine Berg- und Talbahn...

Styrodur ist da die wertigere Version.
Schöne Grüße vom Oliver.

32

Sonntag, 2. Oktober 2016, 22:09

Hallo Oliver,

danke für den Hinweis.
Bin bei der Ausgestaltung noch etwas "H0-verwöhnt" was die Gewichtsbelastung angeht...

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

33

Montag, 3. Oktober 2016, 00:29

Schön Maik wie du denn Wagen verbeulst.

Hier gibt es die Bilder wie ich das mache:

Verbeulen



Web P1070968 by Kees-Jan van Vessem, on Flickr


Mit Neuer Beschriftung und was Pinsel Arbeit kann das so aussehen am Ende:


Web P1080024 by Kees-Jan van Vessem, on Flickr


Detail ES 026 by Kees-Jan van Vessem, on Flickr


Und auch den 627 ist toll um zu bauen mit ein 3D Kopf und den rest aus dem Laser:


Plan U in spoor 1 by Kees-Jan van Vessem, on Flickr

Bin grade dabei den "Plan U" ein Holländischer Diesel Triebzug so zu bauen und nachdem genau wie du eine 627 und eine 628 (fast alle teile habe ich dafür schon fertig).

Bin gespannt auf das fortfahren von deine Projekte!
Montags, Dienstags und am Mittwoch bin ich geschäftlich zu erreichen von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr auf die Nummer 0031 6 42 56 18 80

Oder über Mail: info @ rail-kees.nl

Mit freundlichen Grüssen

Kees-Jan van Vessem

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kees-jan van vessem« (3. Oktober 2016, 08:38)


Feuerbüchse

unregistriert

34

Montag, 3. Oktober 2016, 09:16

Hallo Maik,

toll Deine Anlagenidee und Ausführung. Ein interessanter Baubericht. Würde Dir auch empfehlen einen Gleishersteller zu nehmen, wo die Teile gleich lieferbar sind. Nichts ist ärgerlicher als mit seiner Anlage nicht weiter machen zu können, da wieder ein Schienentyp fehlt. Schließlich nützt es einem nichts, wenn man Rollmaterial hat, aber nicht fahren kann. Ich habe mittlerweile das KM1 Gleis entsorgt und den Hersteller gewechselt. Alles verfügbar und es rollt gleich. Aber zumindest kannst Du Deine Anlage gleich mit Gras und Bäumen ausstatten. :D

Eine "Kastenanlage" wollte ich, nachdem die Altanlage entsorgt wurde, auch machen. Habe mich aber jetzt für eine Vorbereitung entschieden, heisst, kann noch nachträglich angebracht werden. Als Michiel mir den Tip gab die Anlage höher auszuführen, bin ich gleich hergegangen und habs ausprobiert. Michiel hat 140 cm Höhe, dies ist aber für mich zu hoch - Michiel ist auch einen guten Kopf größer - Schlussendlich bin ich bei 120 cm gelandet. Für mich ideal. Da es eine Festanlage ist, muss ich keine anderen Parameter, z. B. bei Modultreffen, beachten.

Den Hintergrund würde ich auch schlicht halten. Erstens kann man es selbst machen und zweitens sind mir die Angebote auch zu flippig. Ist aber Geschmackssache.

Die Brückenidee finde ich toll. Lockert das Gesamtbild auf und kann ein "Eyecatcher" sein. Eine Lok oder Wagen darauf machts sogar noch interessanter. Aber ein Tip: Bitte nicht rechtwinklig zur Anlage. Lieber schräg und ein bischen absägen. Sieht besser aus.

35

Montag, 3. Oktober 2016, 11:23

Hallo Maik,

Das mit der Brücke ist ein guter Gedanke! es lockert das Ganze etwas auf und es ist ein zusätzliches "spannendes" Element zu Ausgestaltung. Mein Vorschlag aber ist, die Brücke leicht schräg zu setzen (ca. 15 Grad) dadurch wird das Ganze aufgelockerter!

Viele Grüsse aus dem Süden

W.Lutz

Gerald

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36

Montag, 3. Oktober 2016, 12:41

Ich kann Olivers Einwand bestätigen. Verwende besser Styrodur statt des Styropors. Ich musste hier auch bereits Anfängerfehler korrigieren.
Auch den Einwand von meinem Vorschreiben unterstütze ich. Möglichst sollte man rechte Winkel vermeiden, denn die gibt es in der Natur, bzw. beim Vorbild auch selten. Und die Brücke etwas ausserhalb der Anlagemitte platzieren, das wirkt weniger statisch.
Evtl. kannst Du die beiden Weichen des mittleren Gleises durch eine DKW ersetzen. So würden beide Gleise etwas an Länge gewinnen - kann man nie genug haben.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

37

Montag, 3. Oktober 2016, 12:54

Hallo Maik

Da ist 9mm Holz die beste Lösung. Das kann ich als Profi Anlagen Konstrukteur nur empfehlen. Der Ernst und anderen tun das eben so.

Styropor und Kork habe ich in H0 und Spur 1 Anlage verwendet mit Skischanzen als Ergebnis.

Mehr Lärm? Nein wir fahren nicht um sonst Spur 1 (wir werden Taub und Blind.....).
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Mit freundlichen Grüssen

Kees-Jan van Vessem

38

Sonntag, 16. Oktober 2016, 21:59

Weiter gehts ...

Hallo zusammen,
ich habe nun eine Woche lang jeden Tag immer wieder an meiner Anlage gebaut und kann nun sagen, die Gleise sind verlegt 8) ...

Die Woche nahm ihren Lauf als das Paket mit den Weichen endlich ankam


Somit ging das große Bauen los...


Tag für Tag, Schwelle für Schwelle :) . Ich hab den Rat befolgt und als Trassenbrett Pappelsperrholz genommen, 8mm war gerade da :D, darunter Styrodur.
Fast jedes Gleis hat einen eigenen Kabelanschluss bekommen, damit sollte einer ausreichenden Stromversorgung nichts im Wege stehen.

Kommen wir nun zum Ergebnis meiner Bastelwoche:



Auch der Schrottplatz hat schon seine künftige Gestalt angenommen, es fehlt nur noch die Grundstücksbegrenzung sowie der "Schrott"...


Das Gleis zum Tanklager muss noch fertig verlegt werden, inkl. der Rampe dort runter. Im Bereich der Fabrik muss die Grundfläche noch angehoben werden und dann anschließend wie auf dem Schrottplatz verfüllt werden.

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe schonmal ein wenig rangiert :D :D



Für heute war es das erstmal wieder,

bis bald.

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

39

Sonntag, 16. Oktober 2016, 22:59

Super Maik!

Mach weiter so.
Montags, Dienstags und am Mittwoch bin ich geschäftlich zu erreichen von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr auf die Nummer 0031 6 42 56 18 80

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Mit freundlichen Grüssen

Kees-Jan van Vessem

40

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 13:09

Rangieren will geplant sein...

Hallo zusammen,

heute widme ich mich mal nicht dem Anlagenbau, sondern der Planung des künftigen Betriebs auf meiner Anlage.
Bedingt durch die beiden kurzen Gleise links und rechts muss das Rangiergeschäft schon geplant werden, sonst fährt man sich dicht...

Fangen wir mal an mit der Beschreibung der Betriebstelle:


In der Mitte verläuft das Industrie"st"ammgleis, zentral liegt die "Umf"ahrung, woran sich die Fa. "Rees"eck anschließt.
Vom Stammgleis abzweigend folgt die Fa. "Pegu"teck. Diesen Abzweig teilt sich die Firma mit der Firma Symdrag, welche dort ein "Tank"lager betreibt.

Jede Firma hat einen fiktiven Warenbedarf und -austausch:


Die Bedienfahrten in meinem Industriestammgleis finden Mo/Di/Mi/Fr/Sa statt.
Kurze Erklärung zu den Zahlen:
1/1 bedeutet: 1 Wagen im Eingang / 1 Wagen im Ausgang
-/- bedeutet: keine Wagenein- und ausgang
-/1 bedeutet: kein Eingang / 1 Wagen im Ausgang
Res. bedeutet: Reserve/Bedarf

Jede Firma hat mehrere Wagenstellplätze, fangen wir mit der Fa. Peguteck an:



Innerhalb der Halle sind 1 bzw 2 Wagenstellplätze vorhanden, diese sind mit "Pegu H1 / 2" gekennzeichnet.
Außerhalb der Halle ist 1 Wagenstellplatz vorhanden, gekennzeichnet durch "Pegu D1".
Die fiktive Firma Peguteck hat sich auf Gußteile und Metallwaren spezialisiert, daher können sowohl gedeckte Güterwagen wie auch offene Güterwagen angefordert werden.


Weiter gehts mit der Fa. Symdrag:



Die fiktive Firma Symdrag hat sich auf chemische Flüssigkeiten jedweder Art verschrieben.
Derzeit läuft das Geschäft aber nicht so gut, daher bekommt die Firma nur 1 Kesselwagen am Dienstag und am Samstag.
Diese Bedienzeiten sind auch der großen Produktion bei Peguteck geschuldet, da an den anderen Tagen die Gleise bei Peguteck durch Ladetätigkeiten meist belegt und gesperrt sind.
Für Ladetätigkeiten stehen die 2 Stellplätze "Tank 1 /2" zur Verfügung. Ebenfalls besteht vor dem Werktor die Möglichkeit 1-2 Wagen in "Tank Z" abzustellen, dort aber aufgrund des Gefälles nur mit Handbremse und Hemmschuhen abzustellen!

Und nun die letzte Firma an diesem Industriestammgleis, die Fa. Reeseck Schrotthandel:



Die fiktive Firma Reeseck hat sich der Verwertung von Altmetall zugetan.
Mal kommen Leerwagen oder volle Wagen mit Altmetall aus der Republik um dort verwertet zu werden. Auch werden ab und an alte Autos per Bahn angeliefert...
Es stehen 2 Stellplätze zur Verfügung, "Rees 1 / 2"


Da der Wagenbedarf für die einzelnen Bedienfahrten nun geklärt ist, kommen wir zur Zugbildung.
Wenn man sich vorher Gedanken macht, wie die Wagen stehen im Zugverband, dann erspart man sich viele unnötige Sägefahrten, sofern ein tausch überhaupt möglich ist. Anfahrt ins Stammgleis erfolgt vornehmlich von links, von rechts ist auch möglich, bedeutet aber i.d.R. einmal mehr Umlaufen...



Dort habe ich erstmal nur die Bedienstellen und die Achsen eingetragen, demnächst werde ich die Tabellen noch mit mehr Leben füllen.


Ich habe gestern Abend einfach mal Montag und Dienstag durchgespielt in ca. 15-20 Minuten. Es ist also doch schon mit etwas Arbeit verbunden, alle Wagen zu tauschen und wieder einen neuen Verband zu bilden.
Aber und das ist die Hauptsache, es macht Spaß!!


Ich hoffe Euch hat dieser doch etwas trockene Ausflug in die betriebliche Planung gefallen. Demnächst gibt es dann wieder Baubilder 8)

Hier nochmals alle Bilder als .pdf zum Download :D

Zugbildungsbehelf.pdf
Betriebsstellenbeschreibung.pdf

Bis bald,

Gruß Maik
Lokführer aus Leidenschaft...

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