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1

Dienstag, 12. Januar 2016, 11:22

Sandbett oder Schotter?

Hallo Spur 1er,

zur Zeit baue ich wieder einige Module um damit an künftigen Modultreffen teilnehmen zu können. Über das Konzept und die Ausführung berichte ich wieder regelmäßig auf meiner Homepage.
Diese Module sollen möglichst realitätstreu ausgeschmückt werden.
Nun mache ich mir Gedanken über die Einschotterung der Gleise und da kommen bei mir einige Zweifel auf. Ich habe vor die Gleise im Sandbett zu verlegen. Allerdings sollen auf den Modulen (Thema Nebenbahn) auch Lokomotiven der BR 50 verkehren. Reichte im Original für diese Lokomotiven eine Sandbettung oder muss ich doch einschottern? Gibt es Bildmaterial (BR 50 auf im Sandbett verlegte Gleise)?
Über Hinweise würde ich mich freuen.
Gruß Uwe,
der Epoche 3 Nebenbahner

PS: Mein neustes Projekt "Bf Oxstedt" ist unter http://bw-cuxhaven.jimdo.com/bf-oxstedt/ zu sehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Scheinpflug« (12. Januar 2016, 13:34)


2

Dienstag, 12. Januar 2016, 12:53

Schau mal unter http://zweirad-juergens.de/seitenaltmark…%20altmark.html
In der Altmark lagen bis zuletzt die Gleise teilweise in Sand. Dort waren zumindest manchmal auch 50er unterwegs und die 64 bis Anfang der 70er Jahre
Da die 64 15,3 t pro Achse auf die Waage brachte, die 50er aber nur 15,2 t sollte das auch technisch zu begrünen sein. (Angaben aus Wikipedia)

http://zweirad-juergens.de/Bilderaltmark…hn/crop5221.jpg

http://zweirad-juergens.de/Bilderaltmarkeisenbahn/12.jpg

http://zweirad-juergens.de/Bilderaltmark…ahn/crop040.jpg

Viele Grüße

Matthias
-----------------------------
www.spur1-leipzig.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias« (12. Januar 2016, 13:07)


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3

Dienstag, 12. Januar 2016, 15:57

Auch die ehemalige Nebenstrecke Grevesmühlen - Klütz lag größtenteils im Kiesbett. Dort verkehrten die BR 64, zuweilen auch die BR 50 (Rübentransport) und letztlich die V100 Ost.
Grüße
Knud

4

Dienstag, 12. Januar 2016, 19:25

Gleise im Sandbett

Hi,

schau mal auf meine Fotos der Anlage, die ich vor 15 Jahren gebaut habe.

Dargestellt die EBOE-Strecke bei Blumendorf. Im Original lagen alle Gleise im Sandbett

MfG masro
»Dampffreund« hat folgende Bilder angehängt:
  • CIMG1244.JPG
  • CIMG1248.JPG
  • DieselV60_4.jpg
  • SKLBaustelle1.jpg
Das Modell - Auto - Studio

[url='http://www.masro.de/']www.masro.de[/url]

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Wohnort: Heiligenhafen

Beruf: Muschelschubser

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5

Dienstag, 12. Januar 2016, 20:07

Die Gleisanlagen der ehemaligen Kreis Oldenburger Eisenbahn (1880 bis 1938.) waren im Kiesbett verlegt.
Ein Teil der Gleisanlagen wurde 1951 im Zuge der zukünftigen Vogelfluglinie (Zwischenlösung über Großenbrode-Kai) modernisiert.
Die Gleisanlagen zwischen Großenbrode und Großenbroder Fähre, sowie auf Fehmarn blieben bis 1962/1963 im Kiesbett verlegt.
Der zulässige Achsdruck der KOE war mit 13,5 und 15 Tonnen angegeben:


Hier ein Bild aus Heiligenhafen aus den 50er Jahren:


Bildquelle: [url]www.Sundfaehre.de[/url]
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* Seit 2000 jährlich Gartenbahntreffen in Heiligenhafen zu Himmelfahrt *

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6

Donnerstag, 14. Januar 2016, 22:53

Hallo Uwe,

ob die Lok auf einem leichten Oberbau in Kiesbettung laufen darf, ist im Gattungszeichen angegeben - es ist die Zahl nach dem Punkt. Die Baureihe 50, ebenso wie die 52 sind ja extra für leichten und schlechten Oberbau gebaut worden und tragen das Gattungszeichen G56.15, was nichts anderes heißt als dass sie 6 Achsen haben von denen 5 angetrieben sind mit einer Achslast/Radsatzfahrmasse von (je) 15 Tonnen. Preußischer Oberbau mit zum Beispiel 134mm hohen Schienen kann 16t Achslast aushalten und mit Erhöhung der Schwellenzahl kann man dann noch auf 18t trimmen, so dass auch eine Baureihe 38 (P8 - Gattungszeichen P35.17) fahren darf. Nicht auf deine Strecke dürfte dann allerdings eine Baureihe 62, Pt37.20. Du baust dir mit der Kiesbettung also streng genommen tatsächlich ein Filter in deine Anlage ein. :evil:

Halt uns auf dem Laufenden, wie du die Kiesbettung darstellst!

Viele Grüße
Hannes

7

Montag, 18. Januar 2016, 10:47

Halt uns auf dem Laufenden, wie du die Kiesbettung darstellst!
Viele Grüße
Hannes



Hallo Hannes,

herzlichen Dank für die Umfangreiche Information!
Bei mir werden als schwerste Lokomotiven die BR 50 bzw. die BR 82 verkehren. Also dürfte eine Sandbettung ausreichend sein.
Wenn Du, wie Du schreibst, "auf dem Laufenden" gehalten werden möchtest kannst Du gerne in meine unten vermerkten Homepage hineinschauen. Da berichte ich regelmäßig über den Baufortschritt meiner Betriebsstelle Hp Oxstedt.
Gruß Uwe,
der Epoche 3 Nebenbahner

PS: Mein neustes Projekt "Bf Oxstedt" ist unter http://bw-cuxhaven.jimdo.com/bf-oxstedt/ zu sehen.

  • »Dieter Hagedorn« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 652

Wohnort: MS

Beruf: ...war mal was mit Seeschifffahrt

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8

Montag, 18. Januar 2016, 13:33

...die BR 82 verkehren.

Hallo,

das ist aber grenzwertig, die 82 hat 18,4t Radsatzfahrmasse (91,8t Dienstmasse) :huh:

Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

9

Dienstag, 19. Januar 2016, 09:45

Hallo und einen schönen guten Morgen in die Runde,

also Sandbettungen, sowie auch Kiesbettungen hat es gegeben. Fakt ist, es spielten Faktoren die Rolle, welche Fahrzeuge mit welchen Achsdrücken und welche Geschw. war zuglassen. Hierbei spielten auch das Verkehrsauskommen/Fachaufkommen eine wesentliche Rolle. Nebengleise wurden in Bahnhöfen soweit kostengünstig angelegt, da kam Gleismaterial dritter Ordnung zum Einsatz, da viel der Unterbau auch schon einmal etwas sparsamer aus. Dabei mag auch Sand als Unterbau verwendet worden sein. Die Hauptgleise und Weichenverbindungen hingegen, die ständig befahren wurden,müßen ganz andere Kräfte (Brems/Beschleunigungskräfte) aufnehmen und diese auch an den Unterbau weitergeben. Diese Gleise würde ich in Schotter ausführen. Nebengleise kann man hier und da sicherlich im Unterbau was vernachlässigen, wie z.b Ein Werksanschluss der von einer T3 oder einem andere Leichgewicht bedient wird.


MFG

Michael

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