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  • »Dash 8« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 26. November 2015, 21:37

Lego 9 Volt Fahrregler defekt

Hallo,

Keine Spur 1, deshalb hier...

Habe nach fast 25 Jahren die Legobahn für die Enkelkinder vom Speicher geholt und getestet.
Es ist das 9 Volt System mit seperatem Netzteil und Fahrregler.
Die Lok fährt, aber nur volle Kanne. Der Regler arbeitet nicht, die Geschwindigkeit ist immer konstant.
Am Gleis habe ich ca. 16 Volt gemessen, das darf nicht sein.
Auf den Bildern das Innenleben, ein LM 317 T ist ein gebaut, ein paar Dioden, Elko usw.
Die Frage, kann ich davon ausgehen das der defekt ist ?
»Dash 8« hat folgende Bilder angehängt:
  • 1.JPG
  • 2.JPG
  • 3.JPG
  • 4.JPG
  • 5.JPG
Grüße Jan

One gauge

Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

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2

Freitag, 27. November 2015, 06:11

Hallo Dash 8,
das wäre möglich, es sollten aber auch Gleichrichterdioden usw. durchgemessen werden.
Der LM 317 kostet bei Reichelt 0,25 €, wegen der Versandkosten ev. bei ebay schauen.
MfG. Berthold

3

Freitag, 27. November 2015, 07:12

Hmm - diese Regler sind normalerweise recht robust.

Sieht so aus, als würde der LM317 über Pin 1 (der ist am weitesten vom Drehregler entfernt) an einer Widerstandskaskade nach Masse (Minus) hängen, deren Wert über den Drehregler verkleinert werden kann.
Je niedriger der Wert, desto geringer die Ausgangsspannung. Hier findest Du den typischen Schaltplan für den LM317, R2 im Bild auf Seite 1 entspricht der Widerstandskaskade an Deinem Drehregler.
Wenn der Schleifer keinen Kontakt hat, ergäbe sich der maximale Widerstand oder die höchste Ausgangsspannung.

Teste doch mal, was mit der Ausgangsspannung passiert, wenn Du mit einem Prüfkabel den Pin1 des LM317 mit dem Minuspol des dicken Kondensators verbindest (das ist das Beinchen zur Platinenmitte hin). Dann sollte die Ausgangsspannung auf Null gehen.
Wenn die Spannung in Richtung Null geht, ist der LM317 wahrscheinlich in Ordnung.

Gruß
Matthias
http://mat-spur1.repage.de/
.


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Wilhelm Busch

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4

Freitag, 27. November 2015, 08:42

Hallo Jan,
ich habe noch eine Lego Eisenbahn im Keller gelagert. Der Regler sollte noch in Ordnung sein.. Gruß Frank

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5

Freitag, 27. November 2015, 11:20

Ja, die Schleifer sollten natürlich bei zusammen gebautem Gerät auf den Kontaktbahnen aufliegen, wenn nötig, vorsichtig nachbiegen.
Ferndiagnosen sind immer problematisch. Aber die Konstruktion ist relativ simpel, das müsste zu schaffen sein.
MfG. Berthold

6

Freitag, 27. November 2015, 15:16

???

Ich bitte um Korrektur aber wenn aus dem externen Netzteil schon mehr als die angegebenen 10V kommen, was hat dann der Regler/ Poti mit der Geschichte zu tun?
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

7

Freitag, 27. November 2015, 16:11

Das ist recht einfach.
Die nominellen 10V sind bei 220V Input angegeben, bei den heute üblichen 230-235V kommt da schon noch was zu.
Dann werden die "10V AC" ja auch noch gleichgerichtet, das hat eine höhere Gleichspannung zur Folge.
Wie genau das verwendete Meßwerkzeug arbeitet ist aus der Ferne nicht zu beantworten, hat auch mit dem Batteriezustand zu tun.

Die 16V DC müssen also nicht falsch sein.
Schöne Grüße vom Oliver.

8

Freitag, 27. November 2015, 16:22

Oliver hat recht - 10 V AC (Effektivspannung) werden bei 230 V statt 220 V und bei Nennlast des Netzgerätes schon zu mindestens 14 V DC (Scheitelspannung der gleichgerichteten Sinuswellen minus 2x Diodendurchlassspannung), wenn der Siebelko ausreichend dimensioniert ist. Ohne Last kann die gleichgerichtete Spannung noch deutlich höher ausfallen je nach Qualität des Trafos.

Gruß
Matthias
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.


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Wilhelm Busch

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9

Freitag, 27. November 2015, 16:29

Aus 10 Volt Wechselstrom werden nach Gleichrichtung=

Spannung * Quadratwurzel aus 2, bedeutet =

10 Volt * 1,414 = 14,14 Volt.

Je nach ungenauer Wicklung, Eingangsspannung usw. oft noch mehr .
MfG. Berthold

10

Freitag, 27. November 2015, 18:10

Ah. Verstehe. Danke.
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

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Gruß vom Michael

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11

Freitag, 27. November 2015, 20:39

Regler

Hallochen
Es ist auch nicht zu vergessen, daß der Regler selber zu seiner Funktion noch 2 bis 3 V braucht, der Rest steht dann als zu regelnde Spannung bereit. Ganz auf 0 kann er auch nicht geregelt werden, da wird kurz vorher
der Kontakt durch den Drehknopf und seinen Leiterbahnen getrennt.
Reinhard

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12

Freitag, 27. November 2015, 21:44

Nabend,

Herzlichen Dank für die vielen Tipps und Infos, aber das Ding geht noch nicht.

Am Trafo mess ich 11 Volt AC, demzufoge hat der Ausgang die volle gleichgerichtete Gleichspannung von knapp 16 Volt.
Mein Messgerät hat auch keine Batterie, sondern eine Spiegelskala mit einem dünnen Zeiger drüber :D
Eben noch analog, da bin ich mit groß geworden.
Matthias, du meinst ich soll den adj mit Masse kurzschließen ?, hab ich gemacht, geht nicht gegen Null.
Alle Lötstellen nachgelötet, Kontakte nachgebogen, Schleifflächen gereinigt, nix.
Und Kruemel, wir hatten den gleichen Beruf, nur hab ich noch 30 Jahre was anderes gemacht.
Also ich werd mir das Teil besorgen und einlöten, kann ich dannach immernoch in die Tonne hauen.
Grüße Jan

One gauge

Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

13

Samstag, 28. November 2015, 12:48

Tja - wenn der Regler nicht mehr reagiert, dann ist er wohl hin....
http://mat-spur1.repage.de/
.


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