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1

Sonntag, 15. November 2015, 12:25

Märklin Silberlinge schalten das Schlusslicht bei Fahrtrichtungswechsel nicht um

Hallo zusammen,

ein Bekannter hat mich um Hilfe gebeten, da seine Silberlinge beim Fahrtrichtungswechsel die Schlusslichter nicht umschalten. Soll heißen auf Sitzenbeleuchtung im Schiebebetrieb oder auf rotes Schlusslicht im "normalen" Betrieb muss manuell umgeschaltet werden.

Außerdem wurde noch bemängelt, dass es sehr schwer sein soll die Adressen der Dekoder zu ändern.

Da ich die Wagen nicht besitze kann ich leider dazu nichts sagen. Ich vermute aber es gibt genügen die die Wagen haben.

Vielen Dank

Uwe

2

Sonntag, 15. November 2015, 17:47

Zitat

Soll heißen auf Sitzenbeleuchtung im Schiebebetrieb oder auf rotes
Schlusslicht im "normalen" Betrieb muss manuell umgeschaltet werden.
Wie darf man diese Frage verstehen? Im Gegensatz zu früheren H0-Modellen gibt es keinen Mittelschleifer und keine "Schleppwippe", die den Umschaltvorgang für das Spitzen-/Schlusssignal vornehmen könnte.

Natürlich muss das Licht manuell umgeschaltet werden, und zwar mit dem richten Tastendruck am Steuergerät - den Rest erledigt der eingebaute Decoder!

Per "Multitraktion" sollte sich die Adresse des Steuerwagens zusammen mit der Lokadresse ansprechen lassen, dann schaltet auch die Spitzen-/Schlussbeleuchtung des Steuerwagens entsprechend mit der Fahrtrichtung der Lok. Die "Programmierung" des mfx-Decoders des Steuerwagens ist ein anderes Kapitel, über das schon ausführlich berichtet wurde.

Gruß aus dem Norden

Thomas

3

Sonntag, 15. November 2015, 18:32

Hallo Thomas,

leider nicht.

Bei Märklin sitzen scheinbar an den wichtigen Stellen weder Betriebs- noch Modelleisenbahner - denen wäre klar gewesen, dass die Spitzenbeleuchtung mit der Fahrtrichtung wechseln muss...
Schöne Grüße vom Oliver.

4

Sonntag, 15. November 2015, 19:26

Hallo Oliver,

nanü ....? Ist denn gar keine Technik im Steuerwagen?

Zugegeben - ich habe das Ding nicht und bin davon ausgegangen, dass (zumindest für den Lichtwechsel) mittlerweile handels- und technikübliche Funktionen verbaut werden.

Der Steuerwagen hat doch sogar einen Sounddecoder .... und dort kann man das Licht nicht fahrtrichtungsmäßig (analog zur Lok) mit dem "großen grauen Knopf" umschalten?

Ja was ist denn dort verbaut?

Thomas

5

Sonntag, 15. November 2015, 19:52

Funktionsdecoder der Silberlinge und ihre Belegung

Hallo!

Ich finde die Belegung ebenso unsinnig.

Bisher habe ich auch noch nicht versucht, diese zu ändern.

Ab Werk sind die Front- und Rücklichter der Führerstandsseite auf getrennten Funktionen. Die Rotlichter auf der anderen Seite des Steuerwagens wieder auf einer anderen Funktion.

Dazu hat sich aber die ig-Rhein-Neckar bereits vor einiger Zeit Gedanken gemacht.

http://www.ig1.de/index.php?option=com_c…id=21&Itemid=40

Ich vermute, dass sich der Decoder via CV durchaus entsprechend programmieren lässt. Aber da die übliche Programmer-Software mit den Decodern nichts anfangen kann, geht das wohl nur "zu Fuß" über einzelne CV´s gemäß der CV-Liste von Märklin, auf die sich auch die ig Rhein-Neckar beruft. Wahrscheinlich ist der Tausch gegen einen ESU Funktionsdecoder schneller erledigt als die Programmierung des Märklin-Teils.

Grüße

Diesel

6

Sonntag, 15. November 2015, 20:03

Ich vermute, dass sich der Decoder via CV durchaus entsprechend programmieren lässt. Aber da die übliche Programmer-Software mit den Decodern nichts anfangen kann, geht das wohl nur "zu Fuß" über einzelne CV´s gemäß der CV-Liste von Märklin, auf die sich auch die ig Rhein-Neckar beruft. Wahrscheinlich ist der Tausch gegen einen ESU Funktionsdecoder schneller erledigt als die Programmierung des Märklin-Teils.



Hallo Diesel,

...nicht unbedingt.

In den Steuerwagen ist ein Märklin-Sound-Lokdecoder verbaut.
Da die Motoranschlüsse nicht gebraucht wurden, sind diese softwaremäßig als AUX5+6 beschaltet.
Die ESU-mtc21pin-Decoder haben normalerweise die Ausgänge AUX3+4 nicht verstärkt, um kompatibel zu den H0-Sinusantrieben von Märklin zu sein- da müssen noch Transistoren dran, ist damit aber nicht Schnittstellenkonform...
AUX5+6 über die Motoranschlüsse können die ESUs auch nicht. Immerhin haben die NEUEREN Loksound-V4 AUX3-6 als Logikpegel onboard, ÄLTERE Loksound V4 nur AUX3+4.
Wer allerdings ein Powerpack an dem ESU-Decoder anschließen möchte, muss definitiv auf AUX6 verzichten - sonst funktioniert das Powerpack nicht.
Loksound V4 M4 haben AUX1-4 als verstärkte Ausgänge, 5+6 wieder als Logikpegel... da soll einer durchblicken... ;)



Die Umprogrammierung des Steuerwagens ist hier wohl deutlich einfacher als ein Decodertausch.

Alternativ die Platine umbauen, und unter Umgehung der Schnittstelle einen Decoder mit Kabeln anschließen für die Funktionen, die man haben möchte.

Um das alles aber mit Fakten hinterlegen zu können, habe ich eine Suchanzeige aufgegeben:
;guckstduhier; http://www.spur-1-treff.de/t18473f3-Such…teuerwagen.html
Schöne Grüße vom Oliver.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Oliver« (15. November 2015, 20:26)


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7

Sonntag, 15. November 2015, 20:55

Entweder der Decoder läuft auf der Lokadresse oder wie wäre es mit zwei Sensoren am Rad um die Drehrichtung festzustellen ? ;bahn;

8

Sonntag, 15. November 2015, 21:17

Natürlich läuft der Decoder über die Lokadresse, ist nur bei Märklin nicht programmiert mit dem automatischem Wechsel.
Austauschdecoder müssen halt die Spezifikationen des Märklinwagens erfüllen (welche die Normung der 21pin-Schnittstelle ad absurdum führen...) oder es muss frei umverdrahtet werden.
Daher meine Aussage, Umprogrammierung ist einfacher.
Schöne Grüße vom Oliver.