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1

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 11:23

Welche Gleise für eine Gartenbahn???

Hallo zusammen!
Ich spiele derzeit mit dem Gedanken mir im Frühjahr eine kleine Gartenbahnanlage in Spur 1 zu bauen! Es soll ein kleines Oval mit einem kleinen Bahnhof entstehen. Einen konkreten Gleisplan habe ich noch nicht gemacht! Meine Frage an Euch, welche Gleise und Weichen sind am besten für den Bau einer Gartenbahn geeignet???
Viele Grüße und schonmal Danke für Eure Hinweise
Nils

2

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 11:37

Hallo Nils,

für den Garten würde ich Proform Gleise bevorzugen da Edelstahl. Da gehen die Meinungen aber
auseinander, das Thema ist schon einige male hier bearbeitet worden.
Neusilber würde ich auf Grund der Oxidationsgefahr nicht einsetzen.

Viele Grüße
Peter Hornschu
Peter

3

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 12:11

Hi Nils,

stimme meinem (Vor)Namensvetter zu - Proform wäre auch für mich die beste Alternative! Die Proform-Anlage in der Schweiz beweist es m.E. eindeutig

Alternativ könntest Du auch noch bei Kesselbauer nachfragen. Der hat ja den Vertrieb des Thiel-Gleises übernommen. Hier käme dann das MS-Gleis in Frage wie es auch bei den 22,5-Gartenbahnern üblich ist. Das hatte Thiel auch mal für Spur 1 angeboten - bei Interesse dort einfach mal nachfragen.

Gruß und viel Spaß mit der Spur 1 wünscht Peter
Du willst mehr? Mehr gibt´s hier:
http://www.spur-1-freunde.de ;)

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4

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 13:01

Hallo Nils,
da im Garten das gesamte Umfeld unmaßstälich ist, würde ich Lehmann oder Piko-Gleise nehmen.
Die sind absolut wetterfest und wesentlich günstiger.
Bei Innenanlagen ist das natürlich KEINE Alternative!!!
Viele Grüße
Klaus
Klaus Lübbe
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5

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 13:10

Hallo Nils,

ich hatte keine schlechten Erfahrungen mit dem Märklin / KM1 Mix gehabt. Wobei die KM1-Gleise besser sind. Klar muss man gelegentlich mal drüberputzen, aber Gartenbahner sind sowieso immer beschäftigt, wenn ein geregelter Betrieb stattfinden soll.

Die Gleise waren 2 Jahre lang im Freien, im Winter hatte ich sie mit zugeschnittener Teichfolie abgedeckt. Hat einiges gebracht. Man hat im Frühjahr relativ saubere Gleise.

Proform ist sicher die beste Wahl, wobei sie meines Wissens auch ihren Preis haben.

Habe die Gleise mittlerweile abgebaut, das Unkraut hat mich besiegt! (Gleise lagen in Erd/Bodennähe)

Werde jetzt eine geständerte Variante machen, da bist du weg vom Boden und hast die Züge besser im Blick. Auch Verkabelung ist einfacher und besser.

Viel Erfolg

Christian

6

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:49

Ich fahre mit LGB/Trainline-Gleisen (siehe mein Avatar). Die sind, auch von den Antrieben her, ganzjährig draussen zu betreiben. Und das auch über Jahrzehnte, also heavy duty.

Die Märklingleise sind ursprünglich auch für den Gartenbahnbetrieb entwickelt worden und sind zumindestens wetterfest. Ich habe allerdings keine Langzeiterfahrungen. Ich würde es am ehesten davon abhängig machen, wo die Gleise liegen. Auf dem Boden, so richtig Gartenbahn eher mit LGB. Bei aufgeständerten Gleisen Spur 1-Gleise, durchaus von Märklin.

Bei Verwendung von R3 Radien und Weichen, sowie sauberer Gleislage kommen die Märklinfahrzeuge prächtig auf LGB-Schienen zurecht. Neue Märklin-Lokomotiven oder sonstige sehr detaillierte Modelle würde ich allerdings nicht auf meiner Gartenbahn fahren lassen.

Viele Grüße

Joachim

7

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:56

Hallo Nils,

ich kann persönlich auch Edelstahlgleise empfehlen. Ich habe seit 2007 eine Gartenbahn ( IIm Gleise Messing und Edelstahl ). Ca. 2011/12 bin ich mit der Spur 1 angefangen und seit Mitte 2012 ist draussen kein Zug mehr
gefahren. Wollte ich jetzt einen Zug fahren lassen, müsste ich die Edelstahlgleise nur mal abwischen und bei den Messinggleisen - Stunden schruppen.

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.

Schöne Grüße
Jens

8

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 20:08

Hallo Nils,

da ich die Absicht habe mir eine weitläufige 2-spurige Strecke im Garten zu bauen, stehe ich vor demselben Problem.

Ich habe mir das Buch Modellbahn BauPraxis, Modellbahn im Garten vom Eisenbahn-Magazin besorgt (Stand 2012). Hier werden Gleise von verschiedenen Herstellern verglichen auch Vor- und Nachteile der Metallarten.

Hieraus habe ich gelernt, entscheidend ist, was für eine Anlage ich baue, wie groß, welche Fahrzeuge, Material der Räder, wie lassen sich die Gleise bearbeiten, Pflege- also Zeitaufwand, Untergrund usw..

Dabei habe ich festgestellt, das die Angabe einer bestimmten Gleissorte mir zu wenig ist. Das Teuerste ist nicht immer das Beste. Von den LGB-Gleisen bin ich wieder abgerückt, die werde ich dann für ein kleines Projekt verwenden.

Ein paar Euro in Literatur zu investieren ist m.E. auf Dauer billiger.

Da bei mir gerade u.a. die Einfahrt und die Terasse gepflastert wird, habe ich mir gleich ein paar Tips von den Handwerkern für den Bau der Trasse geben lassen. :D

Gruß

Michael

9

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 20:26

Hallo,

da ich schon einige Jahre eine Gartenbahn betreibe, möchte ich mich auch zu Wort melden. Ich würde von Messinggleisen ganz abraten, wenn dann nur vernickelte Gleise verwenden. Nach einer kurzen Zeit mit Peco Neusilbergleisen, war hier nur putzen angesagt! Dann bin ich auf Edelstahl (Gartenbahnteam/Steiner Code 250) umgestiegen, seither ist Schluss mit dem Putzen. Leider gibt es die Firma nicht mehr, aber die Firma Feld Grossbahn ( www.feld-grossbahn.de ), soll jetzt wieder so ein Gleis und auch Weichen in Edelstahl anbieten, dazu gibt es von Massoth auch passende Schraubverbinder. Bei der Verlegung würde ich zu "Schwimmender" Verlegung raten, außer bei Hanglagen, oder Aufgeständerter Bauweise. Das Verkleben des Schotters hat sich durch die immer stärker steigenden Temperaturen (Dehnungen) nicht bewährt! Achten sollte man auch auf Wetterfeste Kabeln.

MfG StWag

10

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 14:04

Hallo Nils,

schau dir die Anlage von PROFORM an, die Schienen mit Schweller liegen seit mehr als 25 Jahre im Garten.

Nimm dir die Zeit und ruf Markus Probst, an er zeigt dir gerne die Anlage, erklärt und hilft dir beim Bau deiner Gartenalage.

herzlichst Thomas
Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie

Heinrich Heine (1797-1856), deutscher Dichter und Publizist

--------------------------------------
Viele Grüße aus bayrisch Schwaben



11

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 16:27

Gartengleise

Hallo Niels,


Also die Argumente gegen Neusilbergleise im Freien halte ich für falsch, ein netter Spur 1ser in der nähe von Wien hat seine Neusilbergleise seit 10 Jahren im Freien,und fährt !!!
Da muss man nicht mehr putzen als bei Edelstahlgleisen,


Schönen Tag,


Robert
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12

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19:09

Hallo Nils + Robert,

joouu, seit Aug. 2008 verlegt, seit heurigem Frühjahr 2-gleisig alles Neusilber..
Im Winter mit Schnee "abgedeckt"..

es grüßt derPeter
»derPeter« hat folgende Bilder angehängt:
  • Foto2021.jpg
  • Foto1818.jpg
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13

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19:24

...Kompromiss...?

Ich spiele derzeit mit dem Gedanken mir im Frühjahr eine kleine Gartenbahnanlage in Spur 1 zu bauen! Es soll ein kleines Oval mit einem kleinen Bahnhof entstehen.




n`Tag...

...und wie wäre es denn....nach all`dem Gelesenen, mit einem Preislichen und Materialbezogenen

Kompromiss...?

Da hier eine KLEINE Anlage mit KLEINEM Oval entstehen soll,.... wäre dann nicht doch das Märklin

STAHLGLEIS...eine Alternative...(trotz 1020er Weichen) ?...Zumindest hier doch überlegenswert...
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

14

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 20:29

Gartengleis

Märklin Stahlgleis wäre für Frischdampf möglich bei E- Betrieb würde der Rost stören,


Schönen Abend,


Robert

15

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 20:56

Märklin Gleise

Hallo Nils

Ich möchte mich Einsenspiegel anschliessen. Zum Start sind die Märklin-Gleise absolut ausreichend.

Ich habe mich aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse (Terrasse mit 2.9mx10m) für die Märklingleise entschieden. Mehr als Radius1176mm war einfach nicht möglich. Da bot sich diese Marke gerade an.

Ich habe die Gleise seit 2012 im Freien. Grundsätzlich habe ich bis anhin keine Probleme. Der grösste Teil des Gleissystemes ist aus Edelstahl. Nur in der Länge habe ich auch etwas grössere Radien eingesetzt. Diese sind dann aus Neusilber. Aber auch hier hatte ich bislang keine Kontakt-Probleme. Trotzdem sollte folgendes beachtet werden: Alle ca. 5m eine Stromeinspeisung. Zudem setze ich Schienenverbinder von Massoth ein.

Weichen verwende ich ausschliesslich aus dem "alten" Märklin-Sortiment. D.h. Edelstahlweichen mit 1020mm Radius. Ursprünglich wollte ich noch die kleinen Hübner-Bogenweichen einsetzen. Doch aufgrund eines Erfahrungsberichts eines anderen Gartenbahners habe ich darauf verzichtet. Scheinbar rosten unterhalb der Weiche die Kontaktbleche weg. Übrigens bezüglich Rosten: Es gibt doch tatsächlich Edelstahlgleise, welche Flugrost ansetzen. Bei älteren 300mm Gleisen von Märklin ist mir das aufgefallen. Möchte wissen, was für einen "Edelstahl" Märklin hier verwendet hat ...

Wie gesagt, ich kann Märklin grundsätzlich empfehlen. Ansonsten wäre meine Wahl wohl auf Thiel gefallen.

Anbei noch ein Bild meiner kleinen Anlage.

Gruss und viel Spass bei deiner Planung.

Thomas
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16

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 21:14

Edelstahlgleise

Hallo,

Es spricht nichts gegen Märklingleise.Aber Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl.
Aber wer nicht mit Problemen leben will,wie Rost etc der sollte doch auf Proformgleise zurückgreifen.
Geiz ist halt nicht immer billig.Denn wenn mann zweimal kauft,wirds immer teurer.

Hier mal für Diejenigen die Glauben,dass Edelstahl nicht rostet eine Erklaärung:



Der
sogenannte Flugrost stellt eine anfängliche Korrosion von Eisen und
Stahl dar. Der Ausdruck "Flugrost" bezieht sich auf feinen Eisenstaub,
der an der Luft rostet und sich auf Gegenständen niederschlägt. Alle
Metallteile, die sich in unmittelbarer Nähe zur staubverursachenden
Quelle befinden, setzen den sogenannten Flugrost an. Sie scheinen zu
verrosten. Allerdings sind hier nur die Oberflächen der Materialien vom
rostigen Staub bedeckt. Um den Rost zu beseitigen, kann die Fläche ganz
einfach abgewischt werden. Allgemein bezeichnet Flugrost also eine dünne
rostige Schicht auf Oberflächen aus Stahl und Edelstahl, welche sich
sehr schnell bilden kann. Meist genügt das einfache Wischen nicht zur
Entfernung der unliebsamen Ablagerungen. Zumeist wird es dann
erforderlich, den Materialuntergrund präzise vorzubereiten, indem er
einer Strahlung unterzogen wird. In der Umgangssprache allerdings ist
mit der Bezeichnung Flugrost eine leicht zu entfernende oberflächliche
Rostschicht gemeint, die einfach abgeputzt werden kann.
Warum entsteht Rost an Edelstahl?
Edelstähle
wie zum Beispiel VA verfügen über einen guten Schutz gegen Korrosionen
aller Art, die durch Umwelteinfluss ausgelöst werden. Allerdings ist es
möglich, dass auch Edelstahl zu rosten beginnt. Dies geschieht immer
dann, wenn das Material mit Rostpartikeln oder weiterem rostenden
Material in Berührung kommt. Auch Wind oder Spritzwasser, welches
Roststahl enthält, kann diese Partikel überall verteilen. Im weiteren
Verlauf kommt es dann zum sogenannten "Oberflächenfraß", und die
Edelstahlfläche beginnt zu rosten. Die Korrosion hat begonnen. Im
schlimmsten Fall führt das zu einer Durchrostung des Gegenstandes. Bei
der Übertragung von rostigen Partikeln durch die Luft wird also von
Flugrost gesprochen. Erkennbar ist dieser an unzähligen rostbraunen
Ablagerungen. Auf jeden Fall sollte der Flugrost schnellstmöglich
entfernt werden, damit es zu keinen größeren Schäden am Material kommt.
Im Handel gibt es dafür die unterschiedlichsten Pflegemittel und
Rostentferner zur Reinigung.
Die Entfernung von oberflächlichem Flugrost
Flugrost
kann ganz unkompliziert mit einfachem Zitronensaft entfernt werden.
Hierzu sollte etwas Saft oder auch Konzentrat auf die betroffenen
Stellen gegeben werden. Unter Umständen ist es erforderlich, ganze Teile
oder Gegenstände einzureiben. Der Zitronensaft sollte dann kurz
einwirken und kann dann mit einem trockenen Tuch abgewischt und leicht
poliert werden. Bei ganz leichtem Rost erstrahlt der Edelstahl dann
wieder in vollem Glanz. Weiterhin hat sich Cola sehr gut im Kampf gegen
leichten Flugrost bewährt, da sich in diesem Getränk Phosphorsäure
befindet, die die Ablagerung angreift. Diese lösen sich dann mit der
Behandlung. Hier kann ebenso vorgegangen werden. Natürlich ist es auch
möglich, für mobile und/oder sehr kleine Gegenstände ein entsprechendes
"Bad" herzurichten. Natürlich kann Flugrost auch ganz einfach vermieden
werden. Damit es erst gar nicht zu diesen unschönen Ablagerungen kommt,
ist es unbedingt erforderlich, das entsprechende Material von anderen
rostigen Gegenständen fernzuhalten. Auch hat sich einfache Alufolie
bewährt. Kleine Gegenstände wie beispielsweise Besteck können darin
verpackt und dann aufbewahrt werden. Der beste Schutz vor Flugrost ist
in jedem Fall eine sichere Verpackung sowie eine geschlossene Umgebung.
Die Pflege von Edelstahl
Zur
Pflege von Materialien aus Edelstahl sollte grundsätzlich immer eine
regelmäßige Reinigung mit entsprechenden Pflegemitteln durchgeführt
werden. Es ist absolut erforderlich, sämtliche Partikel zu entfernen,
die sich auf dem Material absetzen. Die Entstehung von Flugrost an der
Oberfläche wird ansonsten begünstigt. Um die Rostablagerungen auf lange
Sicht zu unterbinden, ist es grundsätzlich empfehlenswert, insbesondere
die Materialien in allen Außenbereichen mindestens nach sechs Monaten
konstant zu reinigen. Sollten sich bereits Korrosionen zeigen, können
diese ganz einfach mit einem Reinigungsschwamm und Reinigungsmittel
entfernt werden. Hier können auch Beizmittel zum Einsatz kommen. Sofern
es schon zu einer massiveren Korrosion gekommen ist, muss das Material
auf mechanische Weise gereinigt werden. Eventuell wird auch eine Politur
mit entsprechender Paste notwendig, um die Schädigungen zu beseitigen.
Gruss Wolfgang

17

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 22:08

Rostfreie Stähle

Hallo zusammen

Ich wollte eigentlich nicht gerade eine grössere Diskussion bezüglich Edelstahllegierungen lostreten. Selbstverständlich gibt es verschiedenste Legierungen. Trotzdem erwarte ich von einem Edelstahlgleis, dass es eben NICHT rostet. Und im Normalfall, ist dem auch so. Dass es aber aus einer älteren Fertigungsserie rostanfällige Gleise gibt, zeigt mir, dass Märklin zwischenzeitlich niedrig legierte Edelstähle verwendet hat.

Aber noch etwas anderes. Ob Proform, Thiel, LGB, etc. hängt natürlich auch vom entsprechenden Gleissortiment ab. Wenn du aufgrund des vorhandenen Platzes keine grossen Radien ( da meine ich Radien kleiner 1200mm ) verwenden kannst, fällt meines Wissens Proform bereits als möglicher Anbieter durch. Es ist daher nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des vorhandenen Platzes. Und den hat nicht jeder ...

Gruss Thomas

18

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 22:37

Hallo
Es gibt ja auch Peco. Peco gibt lebenslang garanti auf schienen und weichen im garten. Der sortiment ist nicht gross , es gibt flexgleis, recht und links weichen.
Peco ist auch günstig

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19

Freitag, 16. Oktober 2015, 17:05

Gleise seit mehr als 3 Jahren im Garten ohne Pflege

Ich bin vor 4 oder 5 Jahren angefangen, Probestücke für eine Gartenbahn anzufertigen.
Erster Start waren Märklin-Gleise mit schwarz brünierten Gleisen, geklebt und eingeschottert mit Fliesenkleber auf 10 mm-Eternitplatte.
Die beiden 30-cm-Stücke liegen jetzt seit der Zeit im Garten und haben keinerlei Anzeichen von Flugrost oder gar Rost.
Zweiter Versuch waren dann glänzende Märklin-Gleise, verlegt auf speziellen, selbst gefertigten Betonelementen, darauf eingeschottert mit Tiefengrund.
Diese Strecke von ca. 9 m Länge liegt seit 3 Jahren bei Wind und Wetter, Sommer wie Winter in der freien Natur.
Pflege:
1) Im Frühjahr mit dem Wasserschlauch Gleise und Schotterbett abspritzen

2) abgeblätterten Schotter nachbessern

3) Fallobst, Laub und wuchernde Begrünung aus dem Gleis entfernen

4) mit Schienenreinigungsblock die Gleise säubern (hierbei sind insbesondere Schneckenkriechspuren und Vogelkacke für den Stromfluß hinderlich)

An den Gleisen sind so gut wie keine Spuren von Rost oder Flugrost zu sehen - ich habe eine Stelle entdeckt, wo am Schienenfuß ein Rostfleck zu sehen ist. Dieser breitet sich aber nicht aus oder "verseucht" die Umgebung mit weiteren Rostflecken.
Nach meinem Restkenntnisstand (Werkstoffkunde im Maschinenbaustudium ist schon über 25 Jahre her) sind im Edelstahl die Legierungsbestandteile Chrom und Nickel für die Verhinderung des Rostens verantwortlich. Diese sind mit 18% (Chrom) und mit 8% oder 10% (Nickel) enthalten. Daher auch die Bezeichnung Edelstahl 18/10 oder 18/8 - bei der nächsten Mahlzeit mal das Edelstahl-Besteck genauer unter die Lupe nehmen.
Sehr wohl kann es bei Edelstahl auch zu Korrosion kommen. Insbesondere wenn Edelstahl geschweißt wird, entmischen sich in der Schweißschmelze die Legierungsbestandteile und es kann dann genau an diesen Schweißstellen zu örtlich begrenzter Korrosion kommen. Eine zweite Variante ist das Aufbringen von rostenden Eisen- bzw. Stahlpartikeln (weiter oben schon in einem Beitrag beschrieben). Drittens erfolgt das Korrodieren bei Vorhandensein aggressiver Umgebung (Gase, Säuren)

In meinem Garten gibt es an den Modellgleisen keine Schweißnähte, keine Rostpartikel aus der Umgebungsluft und auch keine "bösen" Chemikalien - deshalb sehen die Gleise so aus, wie auf den Bildern zu sehen.
An den Stößen habe ich zusätzlich noch die Gleisklammern von Märklin verbaut. Diese sind nicht aus Edelstahl (ich vermute, die sind aus vernickeltem Stahlblech) und sie rosten. Auch hatte ich vor ca. 10 Jahren Märklinweichen einige Tage auf dem Rasen verlegt. Auch hier zeigte sich an der Unterseite Rost, und zwar nicht an den Gleisen, sondern an den Kontaktblechen.
Im Sommer habe ich eine Weiche von Kesselbauer (vernickelt) in den Garten "ausgesetzt". Hier kann ich allerdings wegen der Kürze der Zeit noch keine Erfahrungen berichten.
Wenn die Gleisbauarbeiten im Garten denn dann mal weitergehen, würde ich aktuell den Proform-Gleisen den Vorzug geben.
»Manufaktur-FT« hat folgende Bilder angehängt:
  • Gleis im Garten-1.jpg
  • Gleis im Garten-2.jpg
  • Gleis im Garten-3.jpg
  • Gleis im Garten-4.jpg
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

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20

Montag, 19. Oktober 2015, 12:36

Hallo an "derPeter",

deine geständerte Version der Gartenbahn gefällt mir.

Wie hast du das mit der Höhennivellierung gemacht?

Hast du auch Steigung/Gefälle mit eingebaut?

Gruß

Christian

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