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  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

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41

Montag, 23. Februar 2015, 19:25

Räder Erfahrungen

Hallo Einser ,

unabhängig von der hier angesprochenen Lok möchte ich noch mal zu dem Problem Stellung nehmen . Es wurden die gängigen Normen zitiert die m. E. nicht für NEM anwendbar sind oder einfach veraltet .
In der Regel fahren wir auf den gängigen ca. 10° Weichen verschiedener Hersteller . Dabei werden auch Hausnormen angewandt .

Als Beispiel aus der Praxis habe ich unten 2 Foto von dem Umbau meiner alten P8 bzw. T18 angehängt . Ganz bewusst auf einer Weiche dieses Herstellers .

Die ehedem verwendeten Radsätze haben mir überhaupt nicht gefallen , zumal 12 Speichen . Radbreite 6,2 mm
Ich habe daher die 10 Speichen Sterne herausgelöst und Neusilberradreifen aufgezogen . Radbreite 5,7 +-0,1mm ; Spurkranzhöhe 1,8 mm ; Neigung der Lauffläche 1,5 ° ; innere Spurweite 40,0 mm
Die Achsen sind aus Silberstahl mit Zentrierungen . Stromabnahme von allen Rädern über Feinmetall-Kontakte so nahe wie möglich an der Achse .

Im zweiten Foto ist der kritische Punkt erkennbar . Der Lauf des Rades über die Herzstücklücke mit nahtlosen Übergang auf die Herzstückspitze , ohne das das Rad hier einsackt .
Im Betrieb werde ich dem Radlenker noch einen Messingstreifen von 0,3 mm Dicke hinterlegen um eine bessere Führung durch die Weiche zu erzielen und auflaufen auf die Herzstückspitze zu vermeiden .

Diese Radsätze - Drehgestelle haben sich hier schon in vielen Betriebsstunden bewährt und zeigen keine Verschleißerscheinungen . Ein ruhiger Lauf über Weichen und Kreuzungen ist selbstverständlich .

Aus meiner Sicht müssen die Normen überarbeitet werden . Etwas breitere Räder bis 6,0 mm sind auch kein Drama . Erschweren jedoch gerade bei Dampflok die Durchbildung der Triebwerke .

Grüsse
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1040901.jpgDrehgestell-P8.jpg
  • P1040902.jpgHerzstück-und-R.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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42

Montag, 23. Februar 2015, 19:27

DKW oder 221

Hallo Michael,

Da nun die Fakten der NEM geklärt sind bleibt mir,Dir und vielen anderen Spur1er wohl nur eine Wahl.
Entweder die Hübnersche Doppelweiche oder die 221 vom MBW.
Da nun viele DKWs auf Anlagen sind,wird wohl wie in Deinem Fall zu Gunsten der DKW entschieden.
Ob das so ist,werden wir dann sehen,wenn vermehrt DKWs angeboten werden.

Gruss Wolfgang

43

Montag, 23. Februar 2015, 19:29

...man muss sich ja schämen

Also wirklich Leute,

wenn man auch nicht einer Meinung ist, kaum ist von MBW und/oder Elze die Rede wird drauf gedroschen was das Zeug hält, dann auch noch von Leuten, die gar keine Lok von ihm haben. Nochmal; auf den Modulen vom dieselmanni und den Kollegen der IG - Ruhr ist die V200.1 vom MBW gefahren, über einfache Weichen, über DKWs, mit und ohne Last, Schleich- oder Schnellfahrt. Kein aufsteigen, kein entgleisen, nix zubeanstandenden.

Und an den Achsen und Rädern wurd nix dran gemacht, die sind noch orginal MBW. Ihr könnt mir ja viel von Normen und den andern Quatsch erzählen, Tatsache ist, die Lok fährt und zwar tadelos. Dafür gibt es genügend Augenzeugen.

Ich habe auch meine Probleme mit der Lok und hätte an manchen Stellen anders gebaut, aber was das fahren angeht, ist sie vollkommen in Ordnung. Ein Kollege hat an einer Weiche ein Problem, von mir aus an all seinen Weichen. Wo sind denn die anderen Kunden, die dessen Aussage stützen und die selben Probleme haben?
Danach kamen nur noch Aussagen aus der Theorie, irgendwelche Normen und Maße und das das theoretisch ja nicht sein kann und/oder darf. Ob die Räder zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein sind, interessiert mich nicht die Bohne, die Lok fährt, sie fährt gut, mittlerweile lautlos, nach ölen, fetten und einfahren. Und wenn sie krach machen soll, mach ich den Sound an.

Viele Grüße Matthias

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44

Montag, 23. Februar 2015, 19:35

Radlenker

Hallo Günter,

Gut erklärrt.

Im Bild 2 aber hat der Radlenken bei dem Rad keine Funktion.
Er könnte also auch weggelassen werden.
Ein Radlenker soll wie der Name sagt,das Rad bzw Spurkranz durch führen ganz nahe zur Backenschiene bringen,damit der gegenüberlaufende Spurkranz nicht im Herstück aufläuft.
Deshalb ist eine Auffütterung des Radlenkers sinnvoll.

Gruss Wolfgang

45

Montag, 23. Februar 2015, 19:54

Hallo Zusammen,

Ich besitze (noch) keine MBW V200.1, habe aber die Lok von Matthias und eine zweite Lok von Jemand anderem in Alsdorf mehrmals fahren sehen. Die machten keine Probleme auf DKW,s. Diese wurden in sowohl zügiger, als auch in Schleichfahrt, in Geradeausstellung und in abzweigender Richtung befahren. Könnte es denn wirklich nicht sein, das die hier beredete DKW oder die Radlenker, entweder mit den Finescalehütchen ausgerüstet ist oder ggf. einen verbogenen Radlenker hat, das kann beim Gleisreinigen ja auch schnell passieren.


Übrigens.
Ich bekomme keine Prozente von MBW. (Spare aber weiter um mir ggf. doch eine zu holen.)

Grüße

Norbert Küchen
Allzeit HP 1!

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46

Montag, 23. Februar 2015, 19:57

Radlenker

Hallo Wolfgang ,
hast Du völlig richtig erkannt . Den Radlenker kannst Du jedoch nur weglassen wenn Du eine bewegliche Herstückspitze hast .

Hier bei dieser Märklin-Weiche ist ein an die Hausnormen angepasster Radlenker eingebaut . Daher die zu große Lücke.
Wenn wir dort jetzt mit ( NEM-Radsatz ) durchfahren wollen , also 40,0 mm innere Spurweite , dann wird der Spurkranz auf die Herzstückspitze auflaufen .
Daher muss hier an der Innenseite des Radlenkers mindestens 0,3 mm beigefüttert werden , damit das Rad geführt wird .
Hinzu kommt ja auch noch das an diesem Drehgestell eine aktive Rückstellung arbeitet und den Radsatz nach außen drängt .

Gruss Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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47

Montag, 23. Februar 2015, 20:24

Radlenker

Guten Abend, das bemerkenswerte ist das in der Bogenfahrt der Radlenker überhaupt keine Wirkung auf das Rad hat, weil er dafür nicht gebraucht wird.
Während bei Geradeausfahrt über die DKW und der Radlenker dabei durchfahren wird, es keine Probleme gibt. Eben wie es sein soll.

Und natürlich bedanke ich mich über die ausführlichen Erörterungen der NEM 310 und 340, die sehr aufschlußreich waren.
Schade das die NEM nur für die Räder gelten nicht für Radlenker. Auch wenn Sie 20 Jahre damit gut fahren sind, zeigt es doch das die NEM nur eine Empfehlung sein kann und Regelverstöße nicht gleich ein Fiasko hervorrufen.
Es bedeutet aber keinesfalls das man es mit der MBW V 200.1 nicht auch schaffen kann.
Wobei mir noch nicht klar ist warum ab 5,7 mm als minimum aber kein maximum angegeben wird.
7,00mm sind es nicht, sondern nach Digitalmessung und Testblatt 6,3mm

Werbung an:
Selber kaufen, testen und sich von der V 200.1 bezaubern lassen. Wie viele andere auch, die bereits damit fahren.
Sich ein Urteil bilden, wenn man es in der Hand hat oder am Regler. Das überzeugt.
Man gibt keine Ergebnisse und Empfehlungen ab wenn man selbst kein Testergebnis hat.

Mit freundlichem Gruß
Frank Elze
Mit freundlichem Gruß
Frank Elze
Geschäftsführer

MBW Spur 0 GmbH präsentiert MBW-1zu32
Wolfsbank 6
45472 Mülheim Ruhr
www.MBW-1zu32.de
mbw@1zu32.info

Gerald

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48

Montag, 23. Februar 2015, 20:42

Auf unseren Weichenstrassen klappte es bravourös (schreibt man das so?). Und zwar schon mit der Vorserienlok. Ob die Serienmaschinen nun andre Füsse erhalten haben, kann ich nicht sagen.

Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

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49

Montag, 23. Februar 2015, 20:50

Im klaren sein ?

Guten Abend, so einfach zu befahren scheinen die Weichen oder die Radlenker doch nicht zu sein.

Man muß sich im klaren sein daß über Märklin-Gleise auch nur Märklin-Produkte laufen müssen - was sie bei diesem Gleissystem aus Hübner-Erbe zunächst auch nicht alle taten. Darüber wurden ja einige Threads hier geschrieben.


Mit freundlichem Gruß
Frank Elze
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50

Montag, 23. Februar 2015, 21:04

Hallo leute

Ich hab ein Hübner DKW und ein Hegob DKW und beide gib kein problem mit meiner sehr schöner DB221 von MBW.

Übrigens finde ich es generel, das hier sehr viel kritik kommt . Denk bitte ein mahl, das es ein lok zu ein kaufpreis von ,billigst 749,- euro. Normalpreis unter 1000,- es ist ja nicht ein Wunder, Bockholt oder anders zum 5000 euro !!!! Wenn es so weitergeht wird ja alles von MBW stoppen und das wäre schade..

Mhg
Stefan

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51

Montag, 23. Februar 2015, 21:04

Nem 310,340

Hallo,
es gibt immer wieder Verständigungsprobleme bezüglich der NEM 310 , bzw NEM 340.
Im Moment ist es so, wenn bei uns über NEM gesprochen wird, ist die NEM 340 gemeint !!!!
Das liegt an der Neudefinierung von 2009 , bei der eine neue Norm erstellt wurde, ohne Einbindung der Hersteller und Industrie, also vollkommen sinnlos.
Man hat dann die alten Werte einfach in die NEM 340 kopiert, zum Teil spärlich ohne MAX - Werte.

Selbst Finescale ist mit der NEM 310 nicht ganz kompatibel, wenn man so will, ist NEM 310 noch etwas feiner.
Man beachte hier das Radsatzinnenmaß : Finescale 41,5 mm , NEM 310: 41,8 - 42,0 mm
Meiner Meinung nach hätte man besser endlich Finescale klar in einer NEM abbilden sollen, weil hier auch die Hersteller mitspielen.

Somit existiert die NEM 310 nur auf dem Papier, es gibt keine käuflichen Modelle dafür und auch kein Weichenmaterial,
es sei denn , man baut es selbst.

Dann existiert noch 1Pur, hier braucht man keine Norm, hier wird vom Original herunter gerechnet.
MfG. Berthold

52

Montag, 23. Februar 2015, 21:21

Hallo Frank Elze,

bei dem Zitat wurde die Problematik der Bogenweichen 1550/1394mm in Erinnerung gebracht, hier hatte Märklin die Herzstücke andern müssen.
Aber dabei ging es um völlig neue Gleisgeometrien.

Wenn die MBW-Räder 6,3mm dick sind, entsprechen sie den Märklin-Rädern.
Nach NEM340 könnten sie aber auch 12,7mm breit sein, da es keine Obergrenze zu geben scheint - Hauptsache das Innenmaß stimmt...
Schöne Grüße vom Oliver.

53

Montag, 23. Februar 2015, 21:30

Hallo Berthold,

ich habe noch "Super-NEM", Radbreite 5,3mm, Radsatzinnenmaß 40,5mm, Spurkranz 1,5mm. :D
Schöne Grüße vom Oliver.

54

Montag, 23. Februar 2015, 21:49

alle Fakten auf dem Tisch

hallo,

nun scheinen alle Fakten auf dem Tisch zu sein.

- alle NEM Maße, sei es 310, 340, 124, Pur und Super NEM
- die Räder der V 200.1 sind 6,7 mm
- es fehlt der MAX Breite-Wert der NEM 340 - (bin dran)
- die Radlenker sind im Original 20 mm höher als das Gleis - die Norm empfiehlt dennoch gleiche Höhe
- Leser hier, die die Lok haben, sind ZUFRIEDEN
- der Video Film zeigt aber ein leichtes "Nickeln"


So, und nun? Empfehle, bei weiteren Projekten - welche auch immer - eine max. Radbreite
von 6,2-6,3 mm und ein Innenmaß von 40 mm

und dann soll es gut sein für die überwiegende Zahl der NEM -ler mit dem gängigen Gleismaterial
--viele Grüße, Dieter--

55

Montag, 23. Februar 2015, 22:12

Hallo,

habe an meiner MBW V200.1 die Radbreite gemessen und sie liegt bei allen acht Rädern bei 6,7mm mit einem Radabstand auf allen vier Achsen mit 40mm.
Bei meinen Hübner-DKW´s ist sie bisher nicht über die Radlenker geklettert, bzw. stößt an den Inneren Radlenkern bei abzweigender Fahrt auch nicht an!

Die Inneren-Radlenker sind im Höhenprofil schräg, das heißt am äußeren Ende (siehe auch Bilder Beitrag Nr.12) da wo die Achsen stehen, ist der Radlenker etwas unter Schienenoberkante, steigt dann erst zum Scheitelpunkt stetig an.
Da wo die Beispiel-Achsen stehen (Beitrag nr.12) ist von oben betrachtet schon Kollision gegeben. Ist aber nicht! Geht man jetzt ca.10mm weiter zur Mitte, dann wird man sehen, das der Radlenker zunehmend Abstand zum Schienenprofil gewinnt und auch gleichzeitig an Höhe zunimmt.
Der Hochpunkt ist sehr weit weg vom Schienenkopf, da kommt kein Rad dran bei abzweigender Fahrt. Das bedeutet höchstens, das bei ungünstigen Toleranzen in der DKW, der Radkranz am Beginn der Schräge in den ersten 10mm etwas tuschiert bzw. das Rad vielleicht um 0,2 bis 0,4mm angehoben wird, dieses aber auf jeden Fall nicht zu Entgleisungen führt! Dieses vielleicht Anheben könnte das "nicklen" in dem Video erklären.

Auf jedenfall habe ich bis jetzt bei meinen DKW´s noch keine Verschleißmarker von den V200-Breitreifen. :D
Allerdings hatte ich auch schon vor Jahren bei allen Hübner-Weichen die Hütchen von den Radlenkern genommen. :rolleyes:

...und bin mit meiner Maschine sehr zufrieden! :thumbup:

Gruß
maxvolker

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maxvolker« (23. Februar 2015, 22:25)


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56

Montag, 23. Februar 2015, 23:21

Räder der MBW 200.1

Also wirklich Leute,

wenn man auch nicht einer Meinung ist, kaum ist von MBW und/oder Elze die Rede wird drauf gedroschen was das Zeug hält, dann auch noch von Leuten, die gar keine Lok von ihm haben. Nochmal; auf den Modulen vom dieselmanni und den Kollegen der IG - Ruhr ist die V200.1 vom MBW gefahren, über einfache Weichen, über DKWs, mit und ohne Last, Schleich- oder Schnellfahrt. Kein aufsteigen, kein entgleisen, nix zubeanstandenden.

Und an den Achsen und Rädern wurd nix dran gemacht, die sind noch orginal MBW. Ihr könnt mir ja viel von Normen und den andern Quatsch erzählen, Tatsache ist, die Lok fährt und zwar tadelos. Dafür gibt es genügend Augenzeugen.

Ich habe auch meine Probleme mit der Lok und hätte an manchen Stellen anders gebaut, aber was das fahren angeht, ist sie vollkommen in Ordnung. Ein Kollege hat an einer Weiche ein Problem, von mir aus an all seinen Weichen. Wo sind denn die anderen Kunden, die dessen Aussage stützen und die selben Probleme haben?
Danach kamen nur noch Aussagen aus der Theorie, irgendwelche Normen und Maße und das das theoretisch ja nicht sein kann und/oder darf. Ob die Räder zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein sind, interessiert mich nicht die Bohne, die Lok fährt, sie fährt gut, mittlerweile lautlos, nach ölen, fetten und einfahren. Und wenn sie krach machen soll, mach ich den Sound an.

Viele Grüße Matthias

Guten Abend Spur1 Freunde

Ich habe die Lok leider nicht, deshalb kann ich mir kein Urteil erlauben, ich bin nur etwas Verwundert über die Diskusion ob es an den Rädern oder an der Weiche liegt. Da ich auf Grund meiner Raummaße das märklin Gleis nehmen mußte, habe ich folgende Erfahrung gemacht Neuling und blauäugig ans werk. Bogenweichen am Herzstück Loks aufsteigend hatte noch die alte Ausführung erwischt. Herzstück nachgearbeitet, Noch ne zweite Bogenweiche gekauft, Märklin hatte in der Zwischenzeit das Herzstück geändert keine Probleme mehr.(komisch genauso hatte ich das Herzstück auch bearbeitet)Frisch frei fröhlich Hosenträger mit DKW und abzweigen zusammengebaut Gleise verlegt :) Nun die ersten fahrversuche km1 82 mit etwas rumpeln aber sonst alles gut das gleiche V100 Märklin,E44 Märklin,Br91 Märklin,E91 märklin, und zum Schluß T3 Br89. die Lok war die Krönung, endgleise immer im Hosenträger an den kunsstoff Herzstücken :( Ursache: Kunststoffherzstücke zu kurz Radlenker zu kurz,Hab neue längere eingebaut die bis an die Herzstücke reichen Fehler behoben Lok entgleist nicht mehr. Den unruhigen lauf über die DKW behoben indem ich neue Längere Radlenker eingebaut, und wie im Forum schon mal beschrieben die Stellstange verändert. Seit dem laufen alle Loks einwandfrei über die Weichen. Ihr seht Leute es muß nicht immer an den Loks liegen, sollte wirklich die Lauffläche der Räder zu Breit sein ,ausbauen etwas abdrehen einbauen gut ist, Habs so mit meinen alten HO märklin Loks gemacht die hatten noch die hohen Spurkränze. Ich denke wir haben ein Hobby wo nicht immer alles Rund läuft, damit müssen wir leben, deshalb Probleme sollte man beheben und nicht zerreden. Und jeder Hersteller von Modellbahn Sachen hat seine Macken.

Ich wünsche allen trotzdem viel Freude an unserem Hobby :) :) :)
ausbauen etwas abdrehen und wieder einbauen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RAG 1957« (23. Februar 2015, 23:36)


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57

Dienstag, 24. Februar 2015, 10:59

Fahreigenschaften: tadellos!

...ist die V200.1 vom MBW gefahren, über einfache Weichen, über DKWs, mit und ohne Last, Schleich- oder Schnellfahrt. Kein aufsteigen, kein entgleisen, nix zubeanstandenden. Und an den Achsen und Rädern wurd nix dran gemacht, die sind noch orginal MBW...Tatsache ist, die Lok fährt und zwar tadelos. Dafür gibt es genügend Augenzeugen...

Moin,

so auch auf unseren Anlagen: beide Loks laufen ohne jede Einschränkung :thumbsup: über Weichen und Bogenweichen von 1020 bis >3000 mm, von Märklin, Hübner, Hegob und Eigenbau, und alle DKW und EKW, wobei es den Loks offenbar völlig egal ist nach welcher NEM und mit welchen Breitreifen sie unterwegs sind 8) . Dasselbe gilt für alte Märklin-Tfz ebenso wie moderne K&Ks aller Größen.

Bleibt die Frage: Wozu der ganze Streit um Kaiser's Bart :huh: ? Mehr als gut laufen geht eh nicht 8) .

Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

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58

Dienstag, 24. Februar 2015, 11:54

Räder Erfahrungen

Hallo Leute ,

Herr Elze wird sicher Möglichkeiten finden die Räder von der Vorderseite her auf ca. 6,2 mm Breite zu bringen , wenn das jemand wünscht .

Dieter es handelt sich hier nicht um einen Streit . Es geht darum auszuloten wie die Radsätze NEM oder Märklin-Hausnorm verträglich miteinander gefahren werden können .

Ich habe gerade die Radsätze an Dampflok verschiedener Kleinserienhersteller gemessen . Die Radbreiten schwanken von 5,7 - 6,1 mm immer 40 mm innen .
Wenn wir dort überbreite Räder vorfinden würden , gäbe es einen nicht zu überhörenden Aufschrei .

Der grundsätzliche Unterschied zwischen NEM-Empfehlung und Märklin Hausnorm ist die ca. 0,4 mm engere innere Spurweite .
Das wurde vor langer Zeit so festgelegt als man noch auf 30 ° Weichen fuhr . Hat jedoch den Nachteil weit offenstehender Herzstücklücken .

Inzwischen hat sich was geändert . Das Maß F nach NEM 124 messe ich bei Märklin 10° Weiche 3,15 mm ; bei Hegob 9°27´ 2,65 mm . Entsprechend verhält sich das wichtige Maß C .
Optisch ist das ein erheblicher Unterschied weil das ganze Herzstück damit schlanker wird . Es erleichtert den Übergang des Rades von der Flügelschiene auf die Herzstückspitze erheblich .

Wolfgang , zu deiner Anregung in Beitrag 44 habe ich unten nochmal das gleiche Drehgestell auf einer Hegob-Weiche aufgestellt .
Bild 1 hier sieht man sehr deutlich das der Radlenker das Rad führt und der Spurkranz nicht auf die Herzstückspitze auflaufen kann .
Bild 2 hier ist das Rad bereits auf der Herzstückspitze angekommen , die Lauffläche ist noch auf der Flügelschiene . Damit fällt dieses Rad mit 2,7 mm Radbreite nicht in die Herzstücklücke und der Spurkranz hat unten Luft .

Selbstverständlich fahren auch die Märklin-Radsätze über diese Weichen . Womit ich hier keine Reklame mache und andere Gleisysteme sicher ähnlich gebaut sind .

Grüsse Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1040907.jpgHegob-Weiche-NE.jpg
  • P1040908.jpgHegob-Weiche-NE.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

59

Dienstag, 24. Februar 2015, 13:30

Hallo Herr Schmalenbach,

falsch ist, dass es hier um NEM Normen geht und welche Radbreiten über irgendwelche Radlenker laufen. Am Anfang des "Träds" ging es um einen Einser der wegen unrunder Räder, Ersatz bekommen hat und sich bei Herrn Elze bedankt hat. Dann gab Herr Elze einen Kommentar und dann wurd im Kollektiv wieder mal auf ihn eingedroschen. Es ging um Laufspuren an den Rädern, aus welchem Material die Räder sind und wie breit, über das Vernickeln und irgendwann um Normen. In der Überschrift steht immer noch "MBW V200 Räder Erfahrungen ?"
Also bitte Herr Schmalenbach, hat Ihre V200 Probleme mit den Rädern? Schreiben Sie uns, berichten Sie.
Möchten Sie über Radlenker und Normen schreiben, tun Sie das. Aber bitte in einem dafür neuen Thread. Vielen Dank.

Gruß Matthias Renk

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60

Dienstag, 24. Februar 2015, 16:33

MBW V200 Räder Erfahrungen

Hallo Herr Renk ,

ich kann Sie beruhigen . Ich habe kein angekratztes Verhältnis mit Herr Elze .
Leider hat sich wohl ein Problem aus der Vorserie mitgeschleppt . Das kann passieren . Herr Elze findet sicher bei Bedarf eine kulante Lösung .

Die Problematik von Radsatz und Gleis können wir natürlich hier heraushalten .

Gruß Günter Schmalenbach
Günter, Großhettstedt, Ilmtal