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21

Montag, 23. März 2015, 17:29

Hallo Klaus, hallo Peter,

danke für Eure Anmerkungen.
@Peter Die Idee mit den H0-Blumen finde ich gut, evtl. werden bei mir außen auch noch ein paar
Blumenkästen angebracht. Gut machen würde sich bei Dir vielleicht auch eine auf der Fensterbank sitzende Katze o.ä..
Dein Hochhaus, mit dem Du den Stahlbetonpfeiler kaschiert hast, solltest Du auf jeden Fall noch mal auf Deiner Website oder hier im Forum vorstellen.

Gruß aus Hamburg


Henning
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22

Freitag, 3. Juli 2015, 18:48

Stellwerk Werdohl: Vorbereitung Spannwerksraum

Hallo Spur 1-Freunde,

an dem Stellwerk wurden noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen:

Es wurde ein Dachstuhl angedeutet, den man aber nur durch die kleinen Fenster der Gaube erahnen kann. Wegen der recht breiten Gauben bin ich mal von einem Dach mit abgestrebten Mittelpfetten und den früher üblichen
Kopfbändern ausgegangen. Die Eckstützen unter den Gratsparren/Pfetten kann man von außen gar nicht sehen, deshalb wurden sie weggelassen. Die Sparren wurden ebenfalls weggelassen.
Wie man an einigen Stellen sieht, war das Dach scheinbar mal undicht.


Dachstuhl:







Der Gesimskasten mußte unterseitig noch eine Bretterschalung erhalten. Die versetzten Stöße sitzen immer genau da, wo auch die senkrechten Fachwerkstäbe der Wand sitzen, da an dieser Stelle sinnvollerweise auch die beim
Vorbild vorhandenen Balken/Sparren wären. Mit der Schraube zwischen Decke und Dach werden übrigens auch die vorher beschriebenen Regenrinnen festgeklemmt.


Schalung Gesimskasten:





Auf dem Dachfirst läßt sich die Dohle „Walter“ vom Zugverkehr offensichtlich nicht stören.

Dohle „Walter“:






Der Spannwerksraum im EG wird entgegen der ursprünglichen Planung jetzt doch nachgebildet. Damit man die noch herzustellenden Spannwerke für das Mechanische Stellwerk später besser sehen kann, ist die
Zugangstür zum Öffnen (Mini-Scharniere aus Messingresten).


Tür zum Spannwerksraum:





Die Stahlträger unter der Decke wurden aus Messing zusammengelötet: 3.0x0.5mm für die Flansche und 5.9x0.3mm für den Steg. Das entspricht dann ungefähr einem Profil I220 (frühere Bezeichnung NP 220)

Verlöten der Stahlträger:



(Spur 1-Pur Anhänger würden natürlich die Stahlprofile aus einem Rechteckstab 3.0x6.9mm aus echten Stahl herausfräsen, damit auch die Ausrundungen korrekt wiedergegeben werden können. :D )
Für den Flaschenzug zum Anheben der Spanngewichte wurde ein Längsträger eingebaut.

Trägerlage:





Eine Sohle aus 2mm Holz zum Aufkleben der Spannwerke wurde angefertigt. Eigentlich wären in der Sohle auch noch einbetonierte Stahlträger zur Befestigung der U-Profile unter den Spannwerken vorhanden.

Für die Wand wurde eine zweite Innenschale aus Holz zusammengebaut. Diese soll später die recht empfindlichen Spannwerke vor unbeabsichtigten Beschädigungen beim Zerlegen des Gebäudes schützen.
Als kleiner Nebeneffekt werden bei mir die unansehlichen Glasscheibenbefestigungen verdeckt.

Wandschale:




An der Wandinnenschale wurden die Träger mit einem breiten Laubsägeblatt ausgeschnitten, damit man die Träger aus Messing besser mit dem Holz verbinden kann (unterschiedliche Materialien).

Innenschale gesamt:



Die Wandinnenschale kann von unten verschraubt werden.


Am Schluß ein Blick in den noch leeren Spannwerksraum:





In der Zwischenzeit sind auch die beiden gelaserten Probeexemplare für die Innenspannwerke gekommen, so daß es hier auch weiter gehen kann.

Innenspannwerksteile gelasert:





Für grundsätzliche Infos zur Anordnung von Hebelbank, Spannwerken usw. ist neben dem Heft von Stefan Carstens auch das Buch „Eisenbahn Hochbauten“ von Carl Cornelius aus dem Jahre 1921 ganz hilfreich,
die Ausschnitte über das Kapitel Stellwerke findet man im Netz.


Gruß aus Hamburg


Henning
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  • 1 Dachstuhl.JPG
  • 2 Dachstuhl.JPG
  • 3 Schalung Gesimskasten.JPG
  • 4 Walter.JPG
  • 5 Tuer.JPG
  • 6 Verloeten Stahltraeger.JPG
  • 7 Einpassen Wandschale.JPG
  • 8 Traegerlage.JPG
  • 9 Innenschale gesamt.JPG
  • 10 Spannwerksraum_leer.JPG
  • 11 Einzelteile gelasert.JPG

23

Samstag, 4. Juli 2015, 09:52

Stellwerk Werdohl

Moin Henning,

da hast du ja wieder ein gutes Stück des Bauweges geschafft :) . Wer sich selbst einmal an Gebäudebau herangetraut hat,
weiß, wieviel Mühe und Zeit aber auch Freude es macht, ein solches Stellwerk zu bauen.
Es ist immer wieder toll deine Bauabschnitte in Wort und Bild zu verfolgen.

Ich habe auch gerade wieder einen Umbau abgeschlossen. Mein Märklin-Bahnhof Filseck hat
komplett neue Wände aus 8mm Sperrholz, geweißt und Fachwerk erhalten.
Der Umbau war nötig,damit er zu meinem Lokschuppen passt.
Hier fehlt jetzt nur noch die Beleuchtung, die wird im Winter nachgerüstet.

Dir wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Weiterbau.

Es grüßt

Peter
der
Nordhambuger
Es grüßt

Peter
der
Nordhamburger

24

Samstag, 4. Juli 2015, 17:56

Hallo Peter,

ich wünsche Dir auch viel Spaß bei der Fertigstellung Deines Bahnhofumbaus. Kitbashing ist auch eine gute Methode, um individuelle Modelle zu erhalten.
Sonst erkennt man ja bei vielen käuflichen Modellen auf dem ersten Blick, daß es sich um ein Modell und nicht um das große Vorbild handelt,
da sie auf vielen Anlagen stehen und dementsprechend bei den Modellbahnern zu bekannt sind.

Gruß aus Hamburg

Henning
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25

Sonntag, 14. Februar 2016, 20:57

Stellwerk Werdohl: Zusammenbau der Innenspannwerke

Hallo Spur 1-Freunde,

hier mal ein kleiner Zwischenstand der Spannwerke:
Als Planungsgrundlage für die Innenspannwerke standen mir die Seitenansichten aus dem Carstens, ein paar Ausschnitte aus einem
alten Buch von Jüdel (Danke Rally), sowie diverse Internetfotos zur Verfügung. Möglicherweise ist die Anordnung der Hebel stellenweise
nicht ganz korrekt, aber es soll ja auch nur ein Modell für innen sein.

Ich habe mir die Teile wieder mit CAD aufgezeichnet und bei Modellbau Bünnig lasern lassen, wo auch schon die Schieferplatten hergestellt wurden.
Den Schwierigkeitsgrad würde ich als mittel bezeichnen. Zu beachten ist, daß ich die Achsabstände der Spannwerke auf 5mm aufgerundet habe,
maßstäblich wären 4,4mm. (Wer die Studio 95-Hebelbank verwendet, sollte an dieser schon aus optischen Gründen die viel zu kleinen
Abstände auch auf 5mm vergrößern, siehe meine früheren Beiträge zur Hebelbank.)

Da die Spannwerke hauptsächlich aus flächigen Teilen bestehen, bietet sich ein Lasern der Bauteile aus 0,5 mm dicker Pappe o.ä. an.

Einzelteile gelasert:



Geklebt habe ich die Teile mit Weißleim.

Zusätzlich kann man noch 1mm Rundmessung in folgenden Längen einbauen:
für die Weichenspannwerke je 3x4,5mm und 1x3,5mm und für die Signalspannwerke je 3x4,5mm und 1x3,0mm.
(Diese Teile werden bei meinen Spannwerken noch ergänzt)

Beim unteren U-Profil hilft ein kleiner Winkel beim rechtwinkligen Zusammenkleben.

Winkel Fohrmann:




Weiterhin sind ein paar ausgediente 1mm Bohrer ganz hilfreich.

Bohrer:




Zusammenbau Signalspannwerk:




(fast) fertiges Signalspannwerk:




Für den Zusammenbau kann man die maßstäblich ausgedruckten Zeichnungen als Unterlage gut nutzen

Zeichnung für Montage:



Die Spannwerke sind nicht beweglich, ein funktionstüchtiger Nachbau ist mit denTeilen nicht möglich.
Es dürfte aber ohnehin nur ganz wenigen Modellbauern gelingen, die Seilzüge ohne Stoß von der Hebelbank bis
zur Weiche/Signal zu spannen. Die aus Nylongarn bestehenden Hübner-Seilzüge (alte Bestellnr. 1088 ) habe ich mit
Sekundenkleber an den Rollen in mehreren Etappen angeklebt (Diesen Fummelkram sollte man eigentlich
als Strafarbeit für Graffiti -Sprayer einführen, die die Fahrzeuge von Museumsbahnen „verschönern“).


Ankleben Hübner Nylongarn:







Das Garn ist sehr elastisch und verbiegt daher die Pappteile nicht.

Man kann natürlich auch drauf verzichten und nur die Spannwerke nachbilden.
Für den Zusammenbau sollte man zunächst ein Probeexemplar herstellen, um zu sehen, ob die Teile passen
und wie man mit dem Kleben klarkommt. Danach empfiehlt sich erst eine Reihenanfertigung.


Serienanfertigung Zusammenbau:









Stellenweise wurden aus übrig gebliebenen Teilen noch ein paar Distanzstücke eingeklebt.

Die einarmigen Gewichtshebel, an denen die Gewichte befestigt sind, müssen keinen exakt gleichen Winkel haben.
Am besten man sieht sich vor dem Zusammenbau ein paar Vorbildfotos an, wie z.B. diese Bilder von Rally:


Spannwerksraum Stellwerk Lemgo:







Wenn der zugehörige Stellhebel außer Betrieb oder ausgebaut ist, kann so ein Spannwerk auch in Endlage nachgebildet werden.

Spannwerk in Endlage:




Probeaufstellung noch im Freien:




Wer sich für die von mir in der Galerie vor einiger Zeit schon gezeigte Blocklaterne interessiert und das
„kleine“ Spur 1 Forum heute noch nicht besucht hat, möge sich folgenden Link ansehen:

http://einsforum.xobor.de/t343f31-PLaeNE-Modell-quot-Stellwerk-Werdohl-quot-1.html

Blocklaterne eingebaut:




Hier noch mal ein Bild vom Vorbildstellwerk aufgenommen 1958:




Vielen Dank an die Eisenbahnstiftung für die Genehmigung das Bild hier im Forum zu zeigen.

http://www.eisenbahnstiftung.de/bildergalerie

Diese Seite bietet neben dem Drehscheibe Forum viele Anregungen für Epoche 3-Modellbahner.

Gruß aus Hamburg


Henning

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  • 01 Einzelteile.JPG
  • 02 Winkel Montagehilfe.JPG
  • 03 Zusammenbau.JPG
  • 04 Zusammenbau.JPG
  • 05 Zusammenbau Signalspannwerk.JPG
  • 06 Zusammenbau Weichenspannwerk.JPG
  • 07 Zusammenbau.JPG
  • 08 Zusammenbau.JPG
  • 09 Zusammenbau.JPG
  • 10 Zusammenbau.JPG
  • 11 Zusammenbau.JPG
  • 12 Endlage außer Betrieb.JPG
  • 13 Probeaufstellung im Freien.jpg
  • 14 Blocklaterne.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »k4t30« (14. Februar 2016, 22:04)


26

Montag, 15. Februar 2016, 09:39

Hallo Henning,

wieder mal eine schöne, saubere Arbeit von Dir - wie man es gewohnt ist! :thumbup:

Auch Deine detaillierte Beschreibung verlockt geradezu zum Nachbau und zur Verschönerung eines Stellwerkes

Danke für´s Einstellen und Gruß aus Berlin - Peter
Du willst mehr? Mehr gibt´s hier:
http://www.spur-1-freunde.de ;)

27

Montag, 15. Februar 2016, 22:02

Hallo Peter,

ich meine auch daß der Nachbau sich lohnt, da die bisher käuflichen Spannwerke (Hübner, KM1)
allesamt die anders konstruierten Außenspannwerke nachbilden und auch deutlich teurer sind.
Für Modellbahner, die die Spannwerke ebenfalls nachbauen möchten, werde ich die CAD-Dateien zum Lasern
und die pdf-Dateien demnächst nach ein paar kleinen Änderungen noch mal hochladen.

Gruß aus Hamburg

Henning
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Beruf: Berufsschullehrer

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28

Montag, 15. Februar 2016, 22:19

Hallo Henning,
das sieht schon toll aus.
Ich habe von Bünnig Modellbau keine Spannwerke, aber das ganze Stellwek Michaelisdonn als Bausatz erworben, allerdings ohne Inneneinrichtung.
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

29

Montag, 16. Mai 2016, 11:19

Stellwerk Werdohl: Fertigstellung der Spannwerke (mit 20 Bildern + Laservorlage)

Hallo Spur 1-Freunde,

anbei die weitere Beschreibung für den Zusammenbau der Spannwerke.

Es wurden noch die kleinen Messingdrähte eingeklebt.

Rundmessing einkleben:




Es ist empfehlenswert, die Spannwerke schon vor dem Verkleben mit den U-Profilen zu lackieren, da in die nur ca. 0,5mm breiten Zwischenräume zwischen den Spannwerken sonst
kaum Farbe hinkommen würde. Zum Lackieren mit der Airbrush wurden die Spannwerke an den Nylonfäden an einem Schuhkarton seitlich mit Tesa angeklebt,
damit die Nylonfäden nicht miteinander verkleben.

Lackieren:





Man muß die Teile beim Lackieren trotzdem festhalten, wofür ich ein paar Einweghandschuhe verwendet habe und dann zunächst immer nur eine Seite lackiert habe.
(Es gibt sicher geschicktere Methoden zum lackieren, mit der Airbrush habe ich noch nicht so viel Erfahrung).

Lackieren:






Für das Verkleben der Spannwerke mit den beiden U-Profilen habe ich mir aus einem Stück Holz eine passende Lehre gebaut, damit die beiden
Profile möglichst senkrecht sind und den gleichen lichten Abstand haben.


Holzlehre:



Beim Zusammenbau ist wieder der kleine Fohrmann-Winkel ganz hilfreich.

Winkel:








Das auf den Bildern zu sehende 0,3mm Messingblech diente mir als Distanzblech,damit der Achsabstand von 5mm bei den Spannwerken ungefähr
eingehalten werden kann.


Distanzblech:




Im Nachhinein muß ich sagen, daß mir das Verkleben der beiden Probemuster aus Polystyrol doch etwas leichter erschien, jedoch soll Polystyrol zum
Lasern der kleinen Teile weniger geeignet sein.

Wie man hier schon sieht, ist es mit dem Nylongarn ein ziemlicher Tüdelkram.

Zusammenbau:








Wie mir erst bei der Stellprobe auffiel, wurde im Eifer des Gefechts leider ein Spannwerk zuviel in Endlage zusammengebaut. :wacko:
Daher habe ich den zugehörigen Draht der Hebelbank ausgebaut.

Stellprobe mit der Hebelbank:




Im eingebauten Zustand hätte ich die unteren Nylonfäden, die zurGruppenablenkung (siehe Beitrag vom 31.12.2014) führen,
mit meinen "Wurstfingern" nicht eingefädelt bekommen. Daher wurde ein kleines Stück Pappe mit Bohrungen versehen und schwarz angemalt, welches
später komplett an der Außenwand angeklebt wird. Das erleichtert den Einbau etwas und verhindert auch ein unerwünschtes gegenseitiges
Verdrillen der Fäden.


Drähte zur Gruppenablenkung:




Für die waagerechten unteren Fäden,wurde eine einfache Montagelehre aus Holz hergestellt, die Fäden müssen später leicht unter Spannung
sein, daher wird der Abstand zur Außenwand bei der Lehre für das Verkleben ca. 1 bis 2mm kleiner festgelegt.


Montagelehre:




Als nächstes wurde die komplette Einheit mit der Sohle verklebt und anschließend die Pappe mit der Außenwand.

Einbau:




An den oberen Fäden wurde ein Stück Draht angeklebt, um das Einfädeln zu erleichtern, welches erst erfolgt ist, nachdem die Spannwerke mit
der Sohle und die Stahlträger der Decke mit der Innenschale verklebt sind (Stabilit Express). Auch hier sollte man sich viel Zeit nehmen.


Einfädeln Nylongarn:




Für das Einfädeln ist eine längere Pinzette ganz nützlich, die eigentlich für Spur 1 Originalkupplungen gedacht ist.
Die Spannwerke können später nur komplett mit der Gebäudeinnenschale herausgenommen werden.


Spannwerke fertig:




Es geht gleich weiter.
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  • 01 Messingdraht.JPG
  • 02 Lackieren.JPG
  • 03 Lackieren.JPG
  • 04 Lackieren.JPG
  • 05 Lackieren.JPG
  • 06 Zusammenbau.JPG
  • 07 Hilfskonstruktion für U-Profile.JPG
  • 08 Zusammenbau.JPG
  • 09 Distanzblech und Winkel.JPG
  • 10 Spannwerke gekippt.jpg
  • 11 Spannwerke von unten.JPG
  • 12 Zusammenbau.JPG
  • 13 Stellprobe.JPG
  • 14 Einfädeln.JPG
  • 15 Einfädeln Lehre.JPG
  • 16 Einbau.JPG
  • 17 Einfädeln Nylongarn.JPG
  • 18 Spannwerke eingebaut.JPG
  • 19 mit Hebelbank.JPG
  • 20 Spannwerke eingebaut.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »k4t30« (17. Mai 2016, 13:04)


30

Montag, 16. Mai 2016, 11:28

Stellwerk Werdohl: Fertigstellung der Spannwerke (mit 20 Bildern + Laservorlage)

Fortsetzung....



Spannwerke mit Hebelbank:




Spannwerke fertig:




Wer die Innenspannwerke nachbauen möchte, kann die Zip-Datei im Anhang an eine Laserfirma schicken,
die pdf-Datei ist für den Zusammenbau:


Ausschnitte pdf:





Die zip-Datei enthält die erforderliche dwg-Datei, die sich nur mit einem CAD-Zeichenprogramm einlesen läßt.
Es sei nochmal der Hinweis erlaubt, daß diese Bauform der Spannwerke nur für Spannwerksräume geeignet ist !
Für außen wären die Hübner (gelegentlich noch gebraucht zu bekommen) ,KM1 oder Wenz-Modellbau Außenspannwerke die richtige Wahl.

Gruß aus Hamburg


Henning
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  • 21 Ausschnitt pdf Weichenspannwerke.jpg
  • 22 Ausschnitt pdf Signalspannwerke.jpg
»k4t30« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »k4t30« (17. Mai 2016, 13:03)


31

Samstag, 3. Dezember 2016, 20:15

Hallo Spur 1-Freunde,

in den letzten Monaten wurden nur noch ein paar Kleinteile ergänzt.

Tisch mit Holzstuhl:



Den Tisch von Studio 95 habe ich mal nach draußen getragen, damit man ihn besser fotografieren kann.
Der Papierkorb besteht im wahrsten Sinne des Wortes einfach aus Papier, welches auf einer runden Pappscheibe
aufgeklebt wurde. Der weiße Stuhl wurde aus Holz und Pappteilen zusammengeklebt.
(Das schon früher gezeigte schöne Telefon und die Lampe von Volker Gerisch ist bei ASOA erhältlich,
leider waren die besser lackierten Fertigmodelle schon ausverkauft.)

Stempelständer:



Der Stempelständer besteht u.a. aus einer Messingscheibe, die seitlich mit einer Laubsäge und Feilen
bearbeitet wurde, die Stempel sind aus Zahnstochern entstanden.

Sh2-Tafel:



Für den Außenbereich wurde noch eine einfache Sh2-Tafel aus Messingteilen....


Holzleiter:



...sowie eine Holzleiter aus unbenutzten halbierten Schaschlikspießen und Zahnstochern angefertigt.



Einige Teile wurden schon in der Galerie gezeigt:

Garderobe:

Der Kleiderhaken ist aus dünnem Draht gebogen, die Dienstjacke ein ausgedrucktes Foto.

Schrank mit CEAG-Handlampe, Winkscheibe:

Die Lampe besteht aus Kunststoffresten und Messing

Feuerlöscher:

Der antike Gloria Feuerlöscher (1957 hergestellt) besteht im Wesentlichen aus einem Rundholz und diversen
Resten aus der Bastelkiste.



Spur 1 Stellwerk Werdohl



Abschließend folgt dann demnächst noch mal eine Innenbeleuchtung im Obergeschoß.


Gruß aus Hamburg


Henning

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  • 1 Tisch.jpg
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  • 3 Holzleiter.jpg
  • 4 Sh2-Tafel.jpg
  • 5 Stellwerk Werdohl.jpg

32

Sonntag, 4. Dezember 2016, 07:47

Hallo Henning,

es ist immer wieder faszinierend, zu sehen, wie akribisch Du dieses Projekt umsetzt
und letztendlich zeigt es uns, wie mechanische Stellwerke waren... solide gebaut .. für die Ewigkeit.
Ein paar Dutzend gibt es noch in Deutschland, aber nicht mehr lange.
Das Stellwerk Werdohl ist uns jetzt wenigstens in 1.32 erhalten geblieben.

Viele Grüße
Michael

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Beruf: Meister Leit- und Sicherungstechnik (LST) bei DB AG

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33

Sonntag, 4. Dezember 2016, 09:18

Hallo,

noch immer sind die mech.Stw die Zahlenmäßig am meisten vorkommenden Stw.
Allerdings sind das meist relativ kleine Stellwerke.
Aber Relais Stw und ESTW sind nach absoluten Zahlen immer noch weit hinter den mechanischen Stellwerken.

Gruß
Matthias

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Beruf: Jede Menge mit Wasserschutz

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34

Sonntag, 4. Dezember 2016, 09:41

Moin Henning,

Muss mich jetzt auch mal zu Wort melden :)

Habe dein Kunstwerk ja auf unserem Modultreffen im Oktober live betrachten können, aber hier auf den Bildern wird erst richtig deutlich, was für eine Arbeit da drin steckt!!

Ein tolles Modell...

Schönen 2. Advent und Gruß

Andreas

35

Sonntag, 4. Dezember 2016, 09:43

Hier mal ein interessanter Link zum Bestand an Stellwerken mit Formsignalen:

http://hobby-eisenbahnfotografie.de/php/fa.php

Bei den grünen ist aktuell noch keine Änderung geplant.
Gelb sind geplante Änderungen und rot war einmal.

Also viel ist da nicht mehr übrig.

Die Aussage von Matthias zum Verhältnis Mechanisch zu ESTW mag zwar richtig sein,
ändert aber nichts am rasanten Sterben der mechanischen Stellwerke.

Schon erschreckend, wie wenige Stellwerke es z.B. in einem Flächenstaat wie BaWü gibt.

Grüße
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mf pur« (4. Dezember 2016, 09:55)


36

Sonntag, 4. Dezember 2016, 10:51

Moin Michael, Matthias +Andreas,

es freut mich, daß Euch das Stellwerk gefällt.

Auf der Seite „Entlang der Gleise“ kann man auch gut sehen, daß in den letzten Jahren eine ganze Menge
Mechanische Stellwerke verschwunden sind, auch wenn sie im Moment noch am meisten vorkommen:
http://www.entlang-der-gleise.de/stellwerke-A.html
Wie Stefan Carstens (sinngemäß) im MIBA Report "Mechanische Stellwerke" schreibt sind die Gründe hierfür
nicht etwa daß die Mechanischen Stellwerke nicht mehr sicher wären, sondern die hohen Personalkosten.

Viele Grüße + frohen 2.Advent

Henning
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  • Tisch_2.jpg

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37

Samstag, 4. März 2017, 21:36

Hallo Spur 1-Freunde,

wie schon angekündigt, wurde noch eine Innenbeleuchtung im Obergeschoß aus LEDs ergänzt.
Unter der neuen Innentreppe ließen sich zwei 1,5 V Akkus für die Beleuchtung ganz gut verstecken
(Das Dach beim Akkuwechsel zu zerlegen wäre etwas aufwändig gewesen).

Innentreppe ¼ gewendelt mit Akkus:



Die neue Innentreppe habe ich aus Holzresten gebaut. Sie ist nach unten herausnehmbar und wird mit der
Außentreppe verschraubt. Für die Treppe wurde auch ein Holzgeländer aus einem zurecht geschnitzten Sushi-Stäbchen
und abgewinkelten Nägeln an der Innenwand befestigt.
Bei der Gelegenheit wurde die Außentür mit Mini-Türbändern zum Öffnen versehen.

Eingangsbereich:




Die Kabel mußten im Dach untergebracht werden. Zur Kabelführung nach oben wurde ein kleiner „Elektroschacht“ eingebaut.
Die Steckverbindung oben zum abnehmbaren Dach entstand aus in der Wand eingeklebten Messingröhrchen mit 1,5mm
Innendurchmesser und den Kontakten eines zerlegten alten DIN-Steckers (wurde früher häufig im HiFi-Bereich verwendet).

Innentreppe von oben mit Kabeln:



Ich bin sonst nicht so ein Anhänger von Batterien oder Akkus. Da das Modell zur Zeit aber im Bücherregal steht, wäre die
Stromversorgung über einen Modellbahntrafo doch etwas umständlich gewesen. Wegen des geringen Stromverbrauchs
waren für diesen Zweck auch ältere Akkus geeignet, die für ihren urprünglichen Zweck schon zu schwach sind.
Es wäre natürlich später auch möglich, die Beleuchtung mit Widerständen für einen Trafo umzurüsten.

Zwei kleine 2,9V LEDs „Sunny White“ mit Kupferlackdraht vom Ebay-Verkäufer „Ledbaron“ wurden in die schon früher gezeigten
Blocklaternen eingesetzt (siehe Ende des Beitrages Nr.25). Die nur 0,1mm dicken Drähte und die Schutzschicht haben den Einbau heil überstanden.

Decke Unterseite:



Decke Oberseite:



Nachtschicht im Stellwerk:










Somit wäre das Modell jetzt nach einer Bauzeit, die sich genau 20 Jahre mit ziemlich langen Unterbrechungen hinzog, endlich fertig.

Viele Grüße aus Hamburg


Henning

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  • 01 Innentreppe mit Akkus.jpg
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  • 03 Innentreppe von oben mit Kabeln.jpg
  • 04 Deckenunterseite.jpg
  • 05 Deckenoberseite.JPG
  • 07 Nachtschicht 2.jpg
  • 08 Nachtschicht 3.jpg
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38

Samstag, 4. März 2017, 21:51

Hallo Henning,
ich habe Dein Meisterwerk ja schon zweimal (fast fertig) bewundern können.
Machst Du jetzt wieder mit der 52 weiter?
Viele Grüße
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

39

Sonntag, 5. März 2017, 08:20

Moin Klaus,

danke, mit der schon ziemlich verstaubten 52 wird es demnächst weitergehen.

Viele Grüße

Henning

40

Sonntag, 5. März 2017, 10:06

Hi Henning,
da hast Du ja wirklich ein respektables und akribisch gearbeitetes Modell erstellt! Absolute Hochachtung :thumbup:

Jetzt fehlt nur noch die passende Anlage/das passende Modul/Segment dazu. Na, wann geht´s los???

Gruß Peter
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