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Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:27

Märklin Ommi 51 - mit Kippfunktion

Hallo,

das Modell des Ommi51 ist ja an sich recht gut gelungen, die fehlende Funktionalität der Mulden war für mich aber ein großes Manko. Sollte es in Spur 1 nicht möglich sein, die Mulden beweglich zu gestalten? Immerhin konnte man m.W. sogar das alte H0-Modell des selben Herstellers kippen...

Deshalb kam der Wagen gleich einmal in die Werkstatt.
Die Mulden sind auf den "Abrollbahnen" angeschraubt, die Schraube kommt heraus und die Mulde ist frei. Die Kipphebel stecken nur am Rahmen, auch in der Mulde sind sie lediglich eingesteckt. Diese Kipphebel lassen sich natürlich in der vorliegenden Form nicht weiter verwenden.
Deshalb wird der Feststellbock, der am Rahmen sitzt, zunächst herausgesägt:

Die Kipphebel entstehen aus einem geeigneten Messingprofil neu:

Erfreulicherweise ist der Riegel im Feststellbock ein eingesetztes Teil, er kommt so nun zu einer wirklichen Funktion.
Um das obere Ende der Kipphebel an den Mulden zu befestigen, werden dort, wo nur die Schlitze waren, aus 0,1mm Messingblech Ösen gefertigt und aufgeklebt.

Die Kipphebel werden dann mit Schrauben und Muttern M 0,8 befestigt.
Aber auch die Mulden selbst sind etwas zu bearbeiten. Der angespritzte Zapfen am Boden entfällt, stattdessen werden im Mittelpunkt der Abrollwiege zwei kleine Drahtzapfen gesetzt. In die Abrollbahnen kommen an der entsprechende Stelle kleine, leicht konisch erweiterte Löcher. Leider paßt die Teilung der Löcher in den Abrollbahnen nicht zur Teilung der entsprechenden Zapfen an den Mulden. Hier gehört der jeweils erste außermittige rechte und linke Zapfen leicht befeilt.
Die Schrauben, die vorher der Befestigung der Mulden dienten, werden gekürzt und versenkt zur Befestigung der Abrollbahnen an der Unterkonstruktion weiterverwendet.

Die "Muldensicherungen" an den Abrollbahnen (angeklebte Kunststoffteile) entfallen.
Der Feststellbock sitzt nun allein am Rahmen und erhält daher auch die korrekte schwarze Farbe, vorher war er ja - wohl aus fertigungstechnischen Gründen - braun.
Die notwendige Neulackierung wurde gleich zur Umbeschriftung des Fzgs. in die Ep. 3 genützt.
Ein paar Bilder des fertigen Modells noch zum Schluß:


Nun lassen sich auch Entladeszenen darstellen.

Viele Grüße
Markus

  • »ospizio« ist ein verifizierter Benutzer

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2

Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:41

Ommi

Hallo Markus,

Sehr schön,was Du da gemacht hast.
Aber..Wenn Du Entladeszenen darstellen willst,dann sollten auch die Schienenzangen bewegglich und einhängbar gemacht werden.Diese sind ein wichtiger oder genauer gesagt lebenswichtiger Bestandteil beim Entladen.Wir hatten 1973 in Schwenningen einen Toten,weil das ganze Gefährt beim Entladen einer Mulde mit festgefrorenen Sand umgekippt ist,weil die Schienenzange nicht eingehängt war.Der Wagen hat nämlich einen sehr hohen Schwerpunkt,daher durfte er auch nicht ins Ausland.
Auch bei Bauzugarbeiten,wo es ja immer pressiert,habeich schon einen Wagen umfallen sehen,weil zwei Mulden fast gleichzeitig gekippt wurden.

Gruss Wolfgang

3

Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:45

...also über die Schienenzangen habe ich mir nicht lange Gedanken gemacht. Ich werde auf die Preiserleins immer schön achtgeben! ;)

Gruß
Markus

  • »speedyxp« ist ein verifizierter Benutzer

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4

Sonntag, 15. Dezember 2013, 17:54

Hallo,

sehr schöne Arbeit! Sieht klasse aus.

Viele Grüße

Marc
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

Mein Avatar hätte ich gerne!

Gab es mal von Bockholt in 2010.

  • »becasse« ist ein verifizierter Benutzer

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5

Sonntag, 15. Dezember 2013, 19:09

Hallo Markus,

Klasse Umbau! Solche Entladeszenen sind für Modelleisenbahnfotografen wirklich erstklassige Motive, natürlich ohne Unfälle ;)
Bitte weiter so!

Beste Grüße,

Michiel
Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

6

Sonntag, 15. Dezember 2013, 21:46

Hallo Markus,

sehr beeindruckend! Da gewinnt der - wie ich finde schon gute - Ommi nochmal ungemein :thumbsup: -
Diesen Umbau werde ich in meine "Wunschliste" aufnehmen!
Danke für´s Zeigen :thumbup: .

Viele Grüße
Gunnar

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