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  • »Frettchen« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 13. Dezember 2013, 14:28

Frage zu Steigung/Gefälle

Hallo liebe Gemeinde!

Ich plane eine Anlage, bei der ich über eine Strecke von ca. 470 cm inklusive einer 90 Grad Kurve mit 1020 mm Radius am Ende des Gefälles von einer Höhe von 80 cm auf mindestens 53 cm kommen muss.
Meine Frage ist, ob dies bei dieser Steigung so möglich ist. Geplant ist ein kleiner ländlicher Endbahnhof in Epoche 1. Zum Einsatz kommen kleinere Loks, wie z. B. der KM1 Glaskasten, T3 oder T9.3 mit Zuglängen von bis zu vier mittellange Anhängern.
Aufgrund einer Dachschräge und natürlich eingeschränktem Platz sehe ich z. Z. leider keine Möglichkeit in den Schattenbahnhof zu kommen.

Vielen Dank für Eure Antworten,

Fred
Ich will Stangenpuffer und Speichenräder!
Spur 1 Epoche 1 KPEV, MFFE, MFWE, LBE

2

Freitag, 13. Dezember 2013, 14:43

Hallo Fred,

man sollte nicht mehr wie 3,5cm pro Meter Strecke an Höhe gewinnen oder verlieren.
Das heist bei 4,7m das man etwa 16,5cm Differenz überbrücken kann, Deine 27cm gehen garnicht !

Grüße, Rainer


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  • »Frettchen« ist der Autor dieses Themas

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3

Freitag, 13. Dezember 2013, 14:57

Hallo Rainer!
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Dann muss ich die Planung wohl noch einmal ganz von vorne anfangen.

Viele Grüße
Fred
Ich will Stangenpuffer und Speichenräder!
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Gerald

Gerald

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4

Freitag, 13. Dezember 2013, 15:18

Hallo Fred,

wie Rainer schon schreibt, geht dein Wunsch gar nicht. Bei ausschliesslich kleinen Loks und kurzen Zügen solltest Du probieren, wo die Grenze liegt. Ggf. funzen auch 4 %.
Vor dem gleichen Problem in grösseren Dimensionen standen / stehen wir auch. Wir haben zwar Radien von 2,30-3,10 m, fahren allerdings auch mit langen Zügen und müssen durch einen S-Kurve.
Ein Bericht findest Du von unseren gestrigen Fahrversuchen hier: http://www.spur-1.eu/spur-1.eu/Blog_2013…s_Pralinen.html
Wir haben zunächst alles provisorisch aufgeständert und probiert, was man so wegziehen kann :D
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

5

Freitag, 13. Dezember 2013, 17:52

Ein Gleiwendel sollte helfen 1,5-2 Fach geht mit R 1020 ist auf meiner Seite zu sehen von. Ebene 0 auf 80 cm 2,3/4 Fach im Oval sogar 2 gleisig R1020 und R 1176 zu sehen www.spur-1-mechernich.EU innenanlage alt Umbau
Gruss
Norbert

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6

Freitag, 13. Dezember 2013, 20:13

Rennsteig

Hallo,
zwischen Bahnhof Rennsteig und Schmiedefeld in Thüringen gibt es eine Steilstrecke mit bis zu 60,1 Promille.
Die BR94 schafft es mit 4 Donnerbüchsen und einem Güterwagen.
Könnte man ja nachbilden. Die BR 95 darf hier nicht wegen zu hoher Achslast.
Riggenbachsche Gegendruckbremse ist Pflicht.

MfG.
MfG.

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7

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:20

...nicht mehr wie 3,5cm pro Meter Strecke an Höhe gewinnen oder verlieren...

Einspruch Euer Ehren! :thumbdown:

Meine Rampe - beliebte Teststrecke - hat 45%o (4,5 cm/m) Steigung, mit jew. einem 90°-Bogen von 1020 / 1176 mm - und funktioniert :thumbup: ! Eine halbwegs zugkräftige Lok zieht locker den "Referenzzug" von 7 Hübner-Donnerbüchsen hoch, inkl. langsamer Beharrungsfahrt und Anfahrt an jeder Stelle. Und die gute alte Mä-55 mit 56 als Vorspann einen endlos langen Güterzug... und wenn's zuviel wird, wie bei der großen Bahn: abhängen! Bergab gibt es ebenfalls kein Problem.

Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

8

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:39

Hallo Herr Hagedorn,

einfach mal lesen welches Fahrzeugmaterial er einsetzen möchte.
Und mit Haftreifen und Vorspann oder Steilstreckenlok geht vieles, aber nicht was der Fred möchte.
Bei ordentlich Speed geht auch ein Looping...

Grüße, Rainer Herrmann
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9

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:48

Hallo Dieter,

Du schreibst es ja selber daß nur "eine halbwegs zugkräftige Lok" einen normalen Zug hinaufzieht.
Die 3,5 oder besser 3% sind schon berechtigt, wenn man nicht ständig mit Vorspann oder verkürzten Zügen aus dem Schattenbahnhof herauffahren will.

@ Berthold:
Leider wird am Rennsteig nicht mehr mit Gegendruckbremse gefahren, war erst letztes Jahr deswegen mal extra dort um mir den Gegendruckbetrieb anzuhören. Der Lokführer sagte: Mit Gegendruckbremse fahren wir schon lange nicht mehr, da kann man nicht schnell genug fahren und die Räder blockieren gerne."
So musste ich eben warten, bis wir mit der 97 501 im Oktober auf der Schwäbischen Waldbahn mal mit Gegendruckbremse fahren konnten. Ein beeindruckender Sound, leider gibts wohl kein Video davon.

Gruß aus Lichtenstein (Württ.)
Michael
»Michael Staiger« hat folgendes Bild angehängt:
  • 97 501 in Welzheim - P. Gierhardt.jpg

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10

Samstag, 14. Dezember 2013, 11:49

einfach mal lesen welches Fahrzeugmaterial er einsetzen möchte.

...denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil ^^

Hallo Herr Herrmann,

meine Märklin-T3 - ohne Haftreifen - zieht "ihren" 6-Wagenzug (2-Achser-Personenwagen) locker hinauf :D - auch in langsamer Beharrungsfahrt ;bahn;

8) ...am Looping arbeite ich noch :rolleyes:
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

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11

Samstag, 14. Dezember 2013, 11:55

...mit Vorspann oder verkürzten Zügen...
Michael, macht doch Spaß, kann man ordentlich rangieren und nicht nur im Kreis fahren (n.b. die Mä-78 - mit Haftreifen - schafft "ihre" Donnerbüchsen nicht, nur mit Vorspann) 8)
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

12

Samstag, 14. Dezember 2013, 20:42

Hallo Fred,
wie Gerald schon schrieb, einfach mal Probe aufbauen und testen , das ist die beste Lösung , für die weitere Planung !
Die Schienen mit Büchern und Hefte oder ähnlichem Unterbauen , und dann die Fahrzeuge mal klettern lassen , da sieht man direkt , was die kleinen Loks leisten können und was nicht.
Auch Beispiele anderer Modellanlagen sind natürlich nützlich !!

Aber Jungs :
Unsere Modellfahrzeuge haben keine 7000 kW und mehr Leistung, auch keine Achslast von 29 t , daher haben Umrechnungen zu Original Gefälle und Steillstrecken , keinen Sinn :huh: , füllt aber einen Thread ungemein :D !!!

Viel Spaß beim Planen
Gruß Uwe

13

Samstag, 14. Dezember 2013, 21:25

5 % Steigung gehen auch

Ich habe auf meiner Anlage bis zu 5 % Steigung auch in Kurven, die 50 von KM1 zieht da 40 Achsen hoch, die V 200 von Märklin einen 5-Wagen-Schnellzug aus Schürzenwagen, die 218 schafft das nicht. Die Tenderloks von Märklin, Kiss, Hübner sind ebenfalls super geeignet für vorbildgerechte Züge. V 100 fahre ich hingegen in Doppeltraktion... Beeindruckend ist auch die Hübner-Köf, die zieht einen Ganzzug aus 14 Kohlenwagen (Muschalek, Märklin) locker hoch
K. G.

14

Sonntag, 15. Dezember 2013, 08:01

Off Topic

@ Michael Staiger

Die 97 501 müßte wohl mal zum becasse.

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15

Sonntag, 15. Dezember 2013, 09:26

Hallo,
die Modell- Loks sind eigentlich übermotorisiert. Deshalb werden sie eher schleudern.
Es fehlt dann eher Gewicht und funktionierende Ausgleichshebel an den Dampfloks, das haben nur die wenigsten.
Mein Beispiel vom Rennsteig ist natürlich extrem, wenn man normale Züge fahren will, sind 30 Promille schon grenzwertig.
Wenn es aber baulich ohne große Steigungen nicht geht, sollte man es vorher testen.
Enge Kurven behindern zusätzlich.
MfG.

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16

Sonntag, 15. Dezember 2013, 20:27

Hallo!

Zuerst einmal vielen Dank für Eure Antworten, Warnungen und Vorschläge. Ich werde meine Gleisplanung noch etwas ändern müssen. Aber ich werde als maximale Steigung 3,5 % veranschlagen. Im Kurvenbereich besser 3 %. Trotzdem werde ich auch den Vorschlag annehmen und eine Rampe mit Hilfe diverser Bücher aufbauen und testen.
Dass besonders die T3 in den Kurven und Weichen zum "Aufsteigen" neigt, habe ich schon in einigen anderen Beiträgen gelesen. Hier werde ich vorn noch Gewicht beipacken.
Auf jeden Fall habe ich nun genug Futter für die weitere Planung.
Viele Grüße aus dem Norden,
Fred
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Gerald

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17

Sonntag, 15. Dezember 2013, 21:22

Hallo Fred,

dann lass uns an deinen Versuchen und Ergebnissen teilhaben.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

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18

Dienstag, 29. Dezember 2015, 15:14

Teststrecke

Hallo,
möchte diesen Beitrag noch mal nach oben holen. Habe in der Zwischenzeit viel darüber gelesen. Die freien Tage nutzte ich, im Keller mal eine Rampe aufzubauen. An meinen Modulen kann ich erst wieder im Januar arbeiten.
Ich hatte mich mit der Steigung langsam hochgetastet und bin bei 5% geblieben. Wird auch die Steigung für die späteren Module sein.
Im Übergangsbogen ging es von 0 auf 5cm bei einer Länge von 100cm, dann weiter mit 5%.
Alle meine Loks (V36, V100, 213, 38, 78, 89, 93 und 94 zogen die beladenen Testzug ohne murren und schleudern den Berg hinauf. Auch Anfahren im Übergangsbogen und Steigung ohne schleudern. Noch 2 Wagen wären auch noch gegangen. Bin begeistert. Das ist ausreichend für meine Rennsteigbahn.
Einzig meine Alt-38 und 78 rollten aus dem Stand mit dem Zug zurück. Stört mich nicht, da sie hier nicht fahren werden. Die KM1 BR94 ruckelte etwas bei Talfahrt.

Wie es dann im Übergangsbogen von der Steigung in die Ebene aussieht wird sich noch zeigen.

Bitte entschuldigt die Bildqualität, mit dem Handy gemacht.

Wünsche den Einsern und ihren Familien alles Gute für 2016!





Es grüßt Peter Megges


Sonderfahrt-Prospekt aus 1988 herausgegeben vom DMV BV Erfurt

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19

Dienstag, 29. Dezember 2015, 16:17

Der Versuchsaufbau erinnertmich ...

... an diesen Thread:
http://www.s1gf.de/index.php?page=Thread…92310#post92310

Habe einen sehr ähnlichen Versuchsaufbau gehabt.
Fred kann übrigens gerne bei mir im Keller seine Testfahrten machen, um festzustellen, was noch funktioniert.
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

  • »Peter Prinz« ist ein verifizierter Benutzer

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Wohnort: Wo man keine Flughäfen bauen kann

Beruf: ja

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20

Dienstag, 29. Dezember 2015, 18:13


Ein Bericht findest Du von unseren gestrigen Fahrversuchen hier: http://www.spur-1.eu/spur-1.eu/Blog_2013…s_Pralinen.html
Wir haben zunächst alles provisorisch aufgeständert und probiert, was man so wegziehen kann


Hallo Gerald,

Kannst du bitte den Link mal überprüfen?
Da klappt was nicht.

Peter
FREMO:32 / FREMO:32e
http://schmalspur1.blogspot.de