Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur 1 Gemeinschaftsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Manufaktur-FT« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Manufaktur-FT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 91

Wohnort: Lippstadt

Beruf: Software-Ingenieur

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 1. Oktober 2013, 08:51

Otmm 52 - Bremsanlage

Liebe Spur Einser,
ich versuche mich im Selbstbau eines Otmm 52. Ich habe zunächst aus Kunststoff Untergestell und Trichter konstruiert und hergestellt. Nun steht die Aufgabe an, die Komponenten der Bremsanlage anzuordnen. Dabei habe ich die Schwierigkeit, dass alle Recherchen im Internet bisher keine Informationen zur Anordnung der Komponenten der Bremsanlage liefern. Auf zwei Bildern ist zu erkennen, dass Bremszylinder und Druckluftbehälter oben auf dem Rahmen am Waggonende gegenüber der Bedienerbühne angeordnet sind.
Weiß jemand, wie das Bremsgestänge dazu angeordnet ist? Sind die Hebel an den Bremsdreiecken zwischen den Rädern länger und bis oberhalb des Rahmens geführt? Gibt es entsprechende Abbildungen oder Konstruktionszeichnungen dazu?

Vielen Dank im Voraus für alle Informationen.

Franz Thiele
Manufaktur FT
»Manufaktur-FT« hat folgendes Bild angehängt:
  • Otmm 52 bearbeitet-1.jpg
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manufaktur-FT« (1. Oktober 2013, 15:09)


2

Dienstag, 1. Oktober 2013, 18:41

Unter KE-G Bremse Hübner 4027 - Bilder oder Bauplan sind Links zu finden mit der algemeinen Aufbau der Bremsanlagen. Vielleicht hilft das.

MfG,
Patrick

  • »Manufaktur-FT« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Manufaktur-FT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 91

Wohnort: Lippstadt

Beruf: Software-Ingenieur

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 3. Oktober 2013, 19:51

Vielen Dank für den Tipp. Die Abbildungen von Zimmermann bei ASOA sind sehr detailliert und für jeden Waggonbauer und "Waggonsuperer" ein wertvolle Hilfe. Leider stellen die Abbildungen nur die Standardanordnung der Bremskomponenten dar. Die gesuchte Anordnung der Bremshebel und Komponenten oberhalb des Rahmens zu einem Wagenende vesetzt sieht man hier nicht.

Gruß
Franz Thiele
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

4

Samstag, 5. Oktober 2013, 20:01

Hallo Manufaktur-FT,

schau doch mal hier bei den Buntbahnern unter Nick´s Schotterwagen:

http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtop…t=otmm&start=70

vielleicht sind da auch noch ein paar Anregungen drin.

Gruß
maxvolker

  • »Manufaktur-FT« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Manufaktur-FT« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 91

Wohnort: Lippstadt

Beruf: Software-Ingenieur

  • Nachricht senden

5

Freitag, 27. Dezember 2013, 12:10

Belastungstest Otmm 52

Nach Fertigstellung der wesentlichen Waggonteile war für mich die wichtigste Frage: Was macht ein aus Kunststoff gebauter Waggon eigentlich unter Last?
Also eine große Dose Basaltsplitt und eine Meßuhr her - und siehe da, unter voller Beladung biegt sich das Modell in der Mitte um 5/100 mm durch. Das ist für mich zufriedenstellend, und so werde ich als nächstes die Detaillierung des Waggons vornehmen.

PS: Für die exakt vorbildgerechte Nachbildung des Bremsgestänges bin ich leider nicht fündig geworden. Für mein Verständnis gibt es zwei Möglichkeiten, die Bremse oberhalb des Rahmens zu positionieren:

1.) Die Hebel, die in der Mitte der Bremsdreiecke angelenkt sind, bis über den Rahmen verlängert (unter Beibehaltung der Kräfte beeinflussenden Geometrie)

2.) ein zusätzliches Hebelpaar, das eine Kraftumlenkung von oberhalb des Rahmens nach unten zu den Bremshebeln mit Standardabmessungen ermöglicht.

Das erste Modell habe ich mit verlängerten Bremshebeln gestaltet, ein zweites Modell ist in Planung, dort werde ich dann wahrscheinlich die zweite Variante ausprobieren.
Hierbei zeigt sich ein großer Vorteil des Plastikmodellbaus: Ich konstruiere die Teile mittels Zeichenprogramm und schneide sie mit einem Schneidplotter aus 0,5 mm oder 0,75 mm Polystyrol aus. So kommt man sehr schnell zu maßhaltigen Teilen und kann ein wenig "herumprobieren".

Und wenn dann das dritte oder vierte Modell so richtig ordentlich passt und gut aussieht, könnte ich ja vielleicht mal das Material wechseln - Messing statt Polystyrol. Aber bis dahin wird sicher noch viel Wasser den Rhein runterfließen.
»Manufaktur-FT« hat folgende Bilder angehängt:
  • _MG_1800_bearbeitet-1.jpg
  • _MG_1804_bearbeitet-1.jpg
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

Beiträge: 1 083

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: schon lange nicht mehr, früher Dipl. Ing. Maschinenbau

  • Nachricht senden

6

Freitag, 27. Dezember 2013, 13:37

Moin,

habe mal einen ähnlichen Versuch mit Märklin-Erzwagen unternommen. :]
Echtes Eisenerz vorbildgerecht bis zur Oberkante Klappen. Da bewegte sich dann nichts mehr. :D

Gruß, Udo
Meine Epochen sind die 4 und die 3, bei schönen Modellen greif' ich auch mal vorbei.
Meine Themen: Hochofenverkehr und Schmalspurbahn.

Ähnliche Themen