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Sonntag, 30. Dezember 2012, 12:50

ESU Lokprogrammer und bereits werksseitig eingebaute Decoder

Hallo 1er,
mein neuer ESU Lokprogrammer bietet weniger Einstellmöglichkeiten bei den Soundslots als erwartet. Dies beruht wohl auf urheberrechtlichen Gründen bei den bereits werksseitig eingebauten ESU LoksoundXL Decodern, wie die angefügten Zitate aus der Gebrauchsanweisung des Programmers vermuten lassen (s.u.). Insgesamt bringt der Lokprogrammer bei XL V3.5/V3.0 Decodern wenig Zusatznutzen gegenüber den Möglichkeiten einer modernen Zentralstation (Ecos 50200, SC7).
Gruß
Jürgen

2

Sonntag, 30. Dezember 2012, 12:56

Hallo Jürgen,

Decoder in gekauften Lokomotiven haben oft eine spezielle Softwareversion ("Firmware") , die beim Überspielen verändert werden könnte, dann können (je nach Hersteller) einige Funktionen nicht mehr gehen.
Wie Rauch, Servos oder Abläufe im Betriebsprogramm.
Daher ist es sinnvoller ein Ersatzdecoder zu beschaffen und mit diesen Decoder zu üben, so kann man jederzeit wieder ein Auslieferungszustand herstellen.

Grüße, Rainer

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-meine Homepage: www.spur1-werkstatt.de

3

Samstag, 12. Januar 2013, 14:25

Hallo 1er,
habe inzwischen mit dem ESU Programmer etwas Erfahrung gesammelt. Das Verständnis für die logische Struktur der LoksoundXL Decoder wird damit auf jeden Fall verbessert. Nicht alles kann ich allerdings nachvollziehen, z.B. die Servo-Fahrtrichtungsansteuerung z.B. der Kiss BR 78: hier gibt es unter der zugehörigen Funktionstaste keinen Eintrag, obwohl die Servos doch an irgend einen AUX-Ausgang angeschlossen sein müssen. Dass ich an den Sounds bei den werksseitig eingebauten Decodern außer Lautstärke nichts verändern kann, ist leider durchgängig so. Beim Abfragen und Programmieren mit dem Programmer bedarf es häufig mehrerer Anläufe bis es klappt (ständige Abbrüche der Verbindung); liegt es an dem Kabel zum PC (USB- statt serielle Schnittstelle?). Funktioniert es mit einer physischen seriellen Schnittstelle besser? Meinen letzten PC, der dies hatte, habe ich vor Jahren entsorgt. Das Auslesen und Programmieren funktioniert mit der Zentrale (KM1) zuverlässiger (allerdings umständlicher). Erfreulich: es klappt sogar mit Loksound XL V2.0 (außer V3.0/3.5). Beim Abfragen kann häufig die Flash-Speichergröße nicht bestimmt werden, außerdem wird bei mehrmaligem Abfragen derselben Lok mal V3.0, mal V3.5 als Decoder angegeben. Die V3.5 Decoder lassen sich wesentlich schneller abfragen, bei V3.0/V2.0 kann man zwischendurch 'ne Tasse Kaffee zubereiten.
Facit für mich: nettes Feature, aber verzichtbar.
Gruß
Jürgen

4

Samstag, 12. Januar 2013, 15:05

Hallo Jürgen,

die Kabel vom Lokprogrammer zum Gleis sollten recht kurz und vom Querschnitt her nicht zu dünn sein, gegeneinander verdrillen ist auch gut.
Bei dem USB-Kabel gibt es verschiedene, früher Profilic-chips neuer sind die FTDI-chips in den Kabeln.
Bei den Prolific-Kabeln gab es immer mal Treiberprobleme, plötzlich klappte nix mehr...

An die Servo-Einstellungen kommt man nur mit der sogenannten "Professional-Software" ran, welche den Herstellern vorbehalten sind, auch die Raucheinstellungen findet man nur dort.
Sound-Auslesen ist !grundsätzlich! nicht möglich.
Schöne Grüße vom Oliver.

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5

Samstag, 12. Januar 2013, 15:26

Hallo eisenbahn,
eigentlich hat der Lokprogrammer eine serielle Schittstelle zum PC. Damit man auch mit modernen PCs kommunizieren kann , gibt es Adapterkabel USB -> Serial.
Diese enthalten einen Chipsatz der USB nach RS232 wandelt. Leider funktionieren oftmals diese Chipsätze nicht optimal mit dem Loksound-Programmer.
Es sollte deshalb ein Adapterkabel mit FTDI - Chipsatz sein. Die neueren Programmer haben solch ein Adapter Kabel beiliegen.
Bei mir funktioniert das unter 64-Bit Windows7 und USB ziemlich gut.
Natürlich sollten auch die Räder der Lok auf dem Programmiergleis sauber sein, damit nicht unnötige Widerstände hier blockieren.
Im Extremfall kann man den Decoder ausbauen und direkt mit den Track(Gleis)-Anschlüssen den Programmer verbinden.


Erst der ESU XL V 4.0 hat selbst Servo-Funktionen, beim 3.5er geht das nur mit der Zusatzplatine, die hat einen eigenen Prozessor für Servos und auch Raucherzeugung.
Dafür gibt es von ESU besondere Varianten der Programmer - Software für Firmen, weil hier die Verstellmöglichkeiten auch zu Beschädigungen führen können.

Die aufgespielten Sounds lassen sich nicht verändern, man kann nur neue Soundabläufe herstellen und diese dann einspielen, auslesen geht nicht, dann sind die alten Sounds aber endgültig futsch.

Oh, Oliver war schneller, das hat sich nun überschnitten :D
MfG. Berthold

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6

Sonntag, 13. Januar 2013, 14:59

Hallo,

meine Erfahrungen haben gezeigt(Lokprogrammer direkt an einer seriellen Schnitstelle, keine USB-Lösung), das häufig die zum Decoder in der Lok eingebaute Elektronik wie z.B. Basisplatine und/oder Raucheinheit zu Störungen in der Übertragung führen. Bei der Kiss 93 funktioniert eine Soundübertragung z. B. nur bei ausgebautem Decoder. Zu empfehlen ist auf jeden Fall ein Abschalten des Raucherzeugers über den eingebauten Schalter. Wie gesagt manchmal gehts aber halt nur mit dem Ausbau des Decoders.

Tobias
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Heinz

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7

Sonntag, 13. Januar 2013, 15:04

decoder

hallo

mit soetwas habe ich keine Probleme

bei zimodecoder stören nur die angeschlossenen servos

der rest ist egal und kein ausbau nötig

heinz

8

Sonntag, 13. Januar 2013, 15:08

Das Servo der 78 hängt nicht an einen Aux-Ausgang, sondern ein speziellen Servoausgang auf der Grundplatine.
Zum einstellern des Servos wird eine spezielle, nicht öffentliche, Programmerversion benötigt.
Wenn Du magst kannst Du gern zu mir kommen und ich programmiere das Servo.

Grüße, Rainer

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