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1

Donnerstag, 22. November 2012, 21:12

Modul Bahnhof

Hallo und guten Abend,
ich wollte für Modultreffen gerne einen Bahnhof nach bauen und dachte dabei an den Bahnhof Marienheide: Jetzt meine Frage: Wie setze ich den eurer Meinung nach am besten in Modulbauweise um?

Hab mal wenn ich mich nich verrechnet habe grob überschlagen, das das bei exat maßstäblichen Abmessungen über 12 Modulkästen nur in der Länge wären??

Liebe Grüße Sebastian
Liebe Grüße
Vom Sebastian

  • »ospizio« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 3 015

Beruf: Triebfahrzeugfortbewegungskünstler im Unruhestand

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2

Donnerstag, 22. November 2012, 23:58

Bahnhofsmodule

Hallo Sebastian,

Schöner Bahnhof,den Du Dir da herausgesucht hast.Musste auch zuerst mal googeln,über die Lage des ehemaligen Bahnhofs.
Nun,machbar ist alles.12 Modulkästen mit Bahnhof sind keine Kleinigkeit.Da brauchst Du einen grossen Hänger oder einen Lieferwagen zum Transport.Ist natürlich die Frage,ob Du den Bahnhof lagemässig so wie auf der Zeichnung,oder etwa begradigst.
Wenn Du die Lage eines der linken Streckengleise zu dem des rechten Streckengleises betrachtest,so sind diese um mindestens 25cm versetzt.
Auch die Breite mit EG und vorgesetztem Ladegleis wird wohl 80cm oder mehr sein bei Umsetzung wie auf Zeichnung.
Was noch interessant ist wäre die Wahl der Weichen.
Mein Vorschlag wäre:
Zuerst einen Kernbahnhof bauen.
Dieser würde knapp hinter der Brücke anfangen(ohne die Weichenverbindung) beinhaltet die Gleise 1/2/3/14/10
bis zur Weiche vom Hauptgleis nach Gleis 3.
Vielleicht noch das EG.
Die anderen Teile als Zusatz nach und nach.


Gruss Wolfgang

3

Freitag, 23. November 2012, 00:00

Hallo Sebastian,

Zunächst mal finde ich es gut, das sich wieder einer mit dem Modulbau beschäftigen will.
Der Bahnhof hat auch einen ansprechenden Gleisplan. Als Trennungsbahnhof auf einer eingleisigen Strecke ist er noch relativ handlich.

Aber das Du den Bahnhof maßstäblich auf 12 Modulen bauen kannst glaube ich nicht, es sei den die Module sind 2,50m lang!
Das ist aber auch nicht nötig den Bahnhof maßstäblich in der Länge zu bauen. Du solltest Dich nach den Zuggarnturen richten die Du dort halten lassen willst.

Ich habe bei meinem geplanten Nebenbahnkopfbahnhof ( den ich hier auch noch vorstellen will/muss) eine Loklänge von 70cm mit fünf Märklin D-Zugwagen also ca 4,50m, aufgerundet auf 5m, zu Grunde gelegt. Wenn in einem solchen Gleis dann eine V100 mit drei Silberlingen steht, ist das auch noch als halbwegs realistisch ansehbar. Man kann aber zur Not auch mal einen Langen Zug verarbeiten. Beim meinem Vorbildbahnhof passte in 1:1 eine BR41 mit neun 26,4m Wagen hinein. Das war dann aber auch von Grenzzeichen zu Grenzzeichen.
Das Gleis 4 im Bahnhof Marienheide für Güterzüge wird dann eh noch länger wenn Du die Anordnung wie beim Vorbild übernimmst. Der Bahnhof wird sich aber auf 12 Modulen brauchbar darstellen lassen.

Viel Spass bei der weiteren Planung und Umsetzung wünscht

Norbert
Allzeit HP 1!

4

Freitag, 23. November 2012, 17:41

Hallo Sebastian,

hab mal mit Märklin/Hübner 10°-Weichen eine modulgerechte Umsetzung des Gleisplans versucht und zwar so daß man sowohl (bis zu 4) eingleisige oder zweigleisige Strecken anschliessen kann.
Die Lücke X lässt sich nach Bedarf mit Modulen "auffüllen". Würde allerdings die grüne Weiche durch eine DKW mit der blauen Verbindung ersetzen, nur dann ist zweigleisig ein brauchbarer Betrieb möglich. Auch am rechten Bahnhofskopf wäre die Verwendung einer DKW günstiger, zum einen würde das Weichenfeld um etwa 50cm kürzer und zum anderen wäre die Gefahr des Überpufferns beim Gleiswechsel geringer. Das ganze lässt sich natürlich durch die Verwendung von Flex-Gleisen harmoischer gestalten, evt. so wie der neue Bahnhof der Hannoveraner.

Gruß
Michael
»Michael Staiger« hat folgende Datei angehängt:
  • Marienheide.jpg (1,28 MB - 359 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. Oktober 2018, 16:31)

5

Samstag, 24. November 2012, 11:40

Hallo Sebastian,

zunächst finde ich es gut, dass Du dich an einen Vorbild orientierst.

Betrieblich würde ich bei einem eingleisigen Modulübergänge bleiben. Die Ausfahrweiche Hagen / Wipperfürth würde ich mit einer Y Weiche versehen, damit du etwas Platz sparst. Für die Ein- und Ausfahrweichen schlage ich dir Radien von 4,5 m und Winkel 1:7 vor, die Ortsweichen mit 2,5 Radius und 1:6,6 Winkel. Das Gleich gilt auch für die Gleisprofile, also die Hauptgleise mit UIC 60 und die Ladestraße und Nebengleise mit S 49.

Die Nutzlänge würde ich bei ca. 4,5 m ansetzen. So kannst Du eine Zuglänge von 3,5 verwenden.
Betrieblich kannst Du unheimlich viel mit dem Bahnhof machen. Auf der Hauptstrecke Hagen – Dieringhausen kannst Du Heckeneilzüge fahren lassen. Fahrplanmäßig könnte dies so aussehen
Am frühen Morgen kommt aus Dieringhausen die Rangierlok nach Marienheide. Der Personenzug aus Wipperführt fährt auf Gleis 1 ein und bringt einen Kurswagen für den E123 und den Postwagen für den Gegenzug mit. Die Lok setzen über Gleis 2 um.

Kurze Zeit später fährt der E123 aus Hagen auf Gleis 2 ein, der Gegenzug auf Gleis 3. Mit der Rangierlok wird der Postwagen an das Zugende vom Gegenzug gesetzt. Zeitgleich fährt die Lok des Personenzuges mit dem Kurswagen an den E 123 an. Kurze Bremsprobe und die Fahrt geht für die Eilzüge weiter, Zugschluss nicht vergessen!

Nach dem der Personenzug nach Wipperführt seine Rückreise angetreten hat, kann die Rangierlok die Güterwagen für den Nahgüterzug zusammenstellen………..

Betrieblich äußerst interessant.

Gruß

Henrik

6

Samstag, 24. November 2012, 22:23

Danke für die tollen Vorschläge jetz muss nur noch das jugendliche Hirn entscheiden wie ich das umsetzen werde ^^
Liebe Grüße
Vom Sebastian