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Freitag, 10. August 2012, 10:51

Problem Uhlenbrock/Märklin T18

Hallo Digitalgemeinde,

eines unserer Mitglieder hat seine T18 (Motor-Bauart 5507)mit einem Uhlenbrockdecoder #77500 digitalisiert.

Beim Test auf unserer Anlage (ZIMO) bewegt sie sich ständig, nach dem Aufgleisen, ruckartig kurz im Takt vorwärts, so als ob sie immer nur einen kurzen Stromimpuls bekäme. Beim Betrieb mit seinem TWIN-CENTER (Fleischmann, id. mit Uhlenbrock) tut sich überhaupt gar nichts!

ALLERDINGS: Sie läßt sich damit programmieren und fährt analog auch völlig normal!

Der Decoder kann es nicht sein, in anderen Loks funktioniert er im Betrieb einwandfrei.

Hat jemand von Euch einen Tipp woran es liegen kann?

Gruß Peter
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2

Freitag, 10. August 2012, 12:53

Hallo,

möglicherweise ist die CV49 verstellt. Wenn Bit4 und Bit5 aus sind, kann noch programmiert werden, aber der Decoder erhält keine Fahrbefehle mehr. Wert der CV49 ist ab Werk "0".

Auszug aus CV49 - UB 77500:

CV49 - 77500.pdf



Vielleicht hilft es Dir ja.

Gruß

Marc
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

Mein Avatar hätte ich gerne!

Gab es mal von Bockholt in 2010.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »speedyxp« (10. August 2012, 13:03)


3

Freitag, 10. August 2012, 13:29

Hi Marc,

danke für Deine Rückmeldung. Aber: den Decoder in einer anderen Lok eingebaut - funktioniert alles bestens! (Bit´s stehen auch auf "0")

Vermute daher, das es eher am Motor bzw. der Motorsteuerung liegt?( ?( ?(

Gruß Peter
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Heinz

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4

Freitag, 10. August 2012, 14:39

motor

hat die lok noch einen allstrommotor

laut nummer?

heinz

5

Freitag, 10. August 2012, 15:15

Hört sich für mich danach an, als ob der Motor Schienenspannung abbekommt - durchmessen oder neu verkabeln ...
Wenn es daran nicht liegt, eventuell sind am Motor Entstörkondensatoren gegen Gehäusemasse angeschlossen, die müssten dann weg.
Schöne Grüße vom Oliver.

6

Freitag, 10. August 2012, 16:05

Hallo Heinz,

es ist dieser Motor:



Hi Oliver,

Schienenspannung kann ich mir nicht vorstellen, die Verdrahtung ist lt. Eigentümer mit dem Original-Stecker übernommen worden. Und Entstörkondensatoren sind nicht erkennbar, die Anschlußkabel kommen direkt aus dem Motor... ?(

Genaues kann ich aber erst sagen (schreiben) wenn der Kamerad die Lok wieder mitbringt.

Danke erst einmal - Peter
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Heinz

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7

Freitag, 10. August 2012, 16:11

motor

hallo peter

dieser motor hat von innen eingebaute drosseln bzw. kondensatoren die können ein problem sein

man kann sie aber mit geduld entfernen

habe ich bei der 38 gleichen typs gehabt

heinz

8

Freitag, 10. August 2012, 16:28

Hi Heinz,

reagiert der Motor mit jedem Decoder so oder würde ein anderer Dec das Problem umgehen?

Ansonsten muss der Kollege wohl oder übel ran an den Motor... :sleeping:

Gruß Peter
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Heinz

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9

Freitag, 10. August 2012, 16:43

märklinmotor

hallo peter

ist lange her wo ich die 38 umgebaut habe aber damals haben alle decoder gesponnen?

versuche mal einen zimo wenn du hast, die sind eigendlich nicht so empfindlich

ich mußte den motor damals aufmachen

wenn du die schnecke abbekommst ist es kein problem denmotor hinten zu öffnen

aber vorsicht mit den bürsten

gruss heinz

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10

Montag, 13. August 2012, 22:20

Hallo in die Runde,

das gleiche Problem habe ich mit einer Mä 38, in die ein Uhlenbrock 77500 eingebaut ist. Das Problem tritt aber nur auf, wenn gleichzeitig eine Mä 55 auf den Gleisen steht, die mit einem ZIMO MX695 ausgerüstet ist. Wenn ich den Motor der 38iger ausbaue (d.h. er keine Verbindung mit dem Fahrwerk hat), läuft er einwandfrei. Eine Verbindung zwischen Motorgehäuse und Motoranschlüssen konnte ich mittels Messgerät (Ohmmeter) nicht ermitteln. Ich habe mir deshalb schon überlegt, ob ich nicht einen passenden Motor aus dem Conrad-Programm einbaue.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob es sich hierbei tatsächlich um ein Motorproblem oder ein Decoderproblem (ZIMO in Verbindung mit Uhlenbrock) handelt.

Hat noch jemand eine Idee zu dem Thema?

fragt Hermann Baier

11

Dienstag, 14. August 2012, 06:34

Bei meiner 55er erwies sich die Klarlackisolierung der Motoraufnahme mit dem Originalmotor als unzureichend - es kam im eingebauten Zustand zu Geräuschen in den Motorwicklungen.
Die Geräusche waren abhängig vom Anzugsdrehmoment der Befestigungsschrauben.
Wenn der Motor im ausgebauten Zustand läuft, könnte eine mangelhafte Isolierung der Grund sein.
Abhilfe: Kunststofffolie und -schrauben.
Bei mir werkelt jetzt ein Fauli, da gab es bislang keine Probleme.
Gruß
Matthias
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.


Wonach du sehnlich ausgeschaut - es wurde dir beschieden
Du triumphierst und jubelst laut: „Jetzt hab’ ich endlich Frieden!“
Ach, Freundchen, rede nicht so wild, bezähme deine Zunge!
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Wilhelm Busch

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12

Dienstag, 14. August 2012, 08:26

Hallo,
elektrisch gesehen ist das schon merkwürdig, die Märklin Gehäuse sind auf einer Seite mit der Schiene verbunden.
Der Elektromotor hat eventuell durch innere Kondensatoren eine Verbindung vom Motorgehäuse zu den Motoranschlüssen.
Mit dem Ohmmeter kann man nichts messen, weil Ohmmessung Gleichstrommessung ist !

Aber die Schienenspannung besteht aus laufend umgepolten Rechtecken, diese Stromart kommt sehr gut durch die Kondensatoren und kann durchaus die Messung der
EMK (elektromotorische Kraft) durch den Decoder behindern.

Zur Erinnerung, Kondensatoren lassen keinen Gleichstrom durch , Wechselstrom (auch umgepolte Rechtecke)aber garantiert!

Abhilfe hier auf jeden Fall, Kondensatoren raus oder den Motor durch eine dünne Plastikscheibe und Plastikschrauben vom Lokgehäuse elektrisch trennen.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (14. August 2012, 13:29)


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13

Donnerstag, 16. August 2012, 22:31

Hallo,

ich habe jetzt an den Motoren der beiden Mä - Loks die Kondensatoren entfernt, und siehe da, sie laufen friedlich nebeneinander......

Das war gar nicht so schwer: Motor ausbauen, der Motorkopf (hinten) steckt im Motorgehäuse und ist mit vier Kerben gesichert. Mit einem kleinen Schraubendreher und Hammer die Kerben aufweiten, dann kann man mit einer Zange das Teil abziehen und die Kondensatoren entfernen. Mit einem U-förmig gebogenen Draht habe ich durch die zwei Löcher im Motorkopf die Andruckfedern der Bürsten gespreitzt, so dass das Gehäuse ohne Beschädigung der Bürsten wieder zusammengesetzt werden kann. Dann den Drahtbügel rausziehen und die Bürsten liegen wieder am Kollektor an. Anschließend die vier Kerben mit einem kleinen Schraubendreher wieder anbringen - Fertig. Der Vorteil dabei ist, dass man das Schneckenrad nicht abmachen muss.

Gruss

Hermann

14

Sonntag, 26. August 2012, 11:54

Hallo Hermann,

haben am letzten Clubtag mal Deinen Tipp ausprobiert - Öffnen ging ganz gut! Allerdings - der Zusammenbau ist ja ein echter Horror... :cursing:

Das Problem sind halt die Bürsten, die so anzulegen, das sie nicht nur die Welle sondern auch den Kollektor durchlassen ;( :wacko:

Na ja, der Clubkamerad probiert´s zu Hause noch mal in Ruhe - da liegt die Kraft. :rolleyes: :rolleyes:

Dank für alle Tipps und Gruß

Peter
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