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  • »Peter Fiedler« ist ein verifizierter Benutzer
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1

Mittwoch, 27. Juni 2012, 21:47

Frage zu Servos

Hallo allerseits,

könnte mal jemand einen Unwissenden aufklären?

Analog-Servo

Digital-Servo

worin besteht der Unterschied ?

Decoder von Uhlenbrock, da habe ich auch die Servos mit gekauft , die sind aber für die Hegobweichen (mit durchgehenden Zungen) deutlich zu schwach. Die Weichen von MSM lassen sich damit stellen.

Ich bin jetzt auf der Suche nach 5 etwas kräftigeren Servos . Bei Conrad gibts welche mit 45 n/cm in analog für 10 Euro und digital für 23,00 Euro.

Gruß Peter

http://www.modellbauhandel-fiedler.de
Modellbau Messingprofile und

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Heinz

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2

Mittwoch, 27. Juni 2012, 21:53

servos

hallo

für ein analog servo benötigst du noch ein digibaustein

das andere servo kannst du direckt am gleis oder so anschließen da ist der decoder eingebaut

aber ob sie für eine weiche reichen?

bei conrad kann ichs nicht genau sagen einfach nach den anschlüssen sehen 2 für digi aber auf spannung achten 3 für analog

gruss heinz

3

Mittwoch, 27. Juni 2012, 22:13

Hallo Peter,

aus einer Servo Beschreibung:

"Da Digitalservos eine höhere Halte- und Stellkraft erzielen, ist ein besonderes Augenmerk auf die Stromversorgung zu legen.
Digitalservos haben ein höheren Strombedarf als Analog Servos."


Der Antrieb von Märklin ex Hübner schaft das stellen dieser Weichen auf jeden Fall, ob mit oder ohne Decoder.

Grüße Peter Hornschu
Peter

4

Mittwoch, 27. Juni 2012, 22:58

Hallo Peter,

nutzt due den vollen Servoweg zum stellen der Weiche oder nur einen kurzen Stellweg mit langem Arm? Bei Nutzung des vollen Stellwegs sollte die Kraft durch die dann günstigere Übersetzung in der Regel reichen.
>> Also den Stelldraht möglichst nah an der Srvoachse befestigen, so daß 180° dem Stellweg entsprechen.
So erreichst Du auch ein langsames Anlaufen und Abbremsen der Zunge (Cosinus).
So mache ich das bei ferngesteuerten Klauenkupplungen.

Gruß
Matthias
https://mat-spur1.jimdofree.com/

Wonach du sehnlich ausgeschaut - es wurde dir beschieden
Du triumphierst und jubelst laut: „Jetzt hab’ ich endlich Frieden!“
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Wilhelm Busch

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5

Mittwoch, 27. Juni 2012, 23:12

Als alter RC-Modellbauer möchte ich meine 0.02 dazugeben:

Analog- und Digitalservos unterscheiden sich lediglich durch die servointerne Signalverarbeitung. Von aussen werden beide identisch angesteuert.

Erst mal haben Digitalservos keine höhere Stellkraft, sie können aber schneller sein durch eine opimierte Beschleunigungsrampe und haben evtl. eine höhere Haltekraft durch bessere Nachsteuerung.

Als für den Modellbahnbetrieb relevant könnte ich mir nur die Möglichkeit der teuren Digi-Servos vorstellen, per Programmiergerät Drehrichtung, -Geschwindigkeit, Totbereich und Endstellungen einzustellen.

Nachteilig ist neben dem höheren Preis der höhere Stormbedarf und die geringe Resistenz gegen Fehlbehandlung.

45 Ncm ist schon relativ viel, wohl ein Standardservo? Wenn das nicht reicht würde ich ein Graupner 5077 nehmen, das hat genug Kaft um den Jet samt Wasserstrahl in einem Jetboot zu drehen, danach z.B. ein Hitec 645, das reicht als Lenkservo für einen 1:12 Trial LKW.

Ohne die Weiche zu kennen, glaube ich, daß das 645 genug Kraft hat um die Weiche krummzubiegen. Ist der Antrib vielleicht unnötig schwergängig oder mechanisch ungünstig?

Achim

6

Mittwoch, 27. Juni 2012, 23:17

Hallo Servo-Interessiete,

was und wie(!) soll mit einem Servo geschaltet werden?

Servos haben genügend Kraft - Decoder eher nicht.

Beispiel HEGOB:

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Geteilte Weichenzungen und ungeteilte Weichenzungen - wobei hier lediglich die ungeteilten Weichenzungen zusamengelötet werden und man dies als "ungeteilt" darstellt - das Ganze ist sehr steif :-( was sich wiederum auf den Servo-Decoder (nicht Servo, der billigste große Servo hat genügend Kraft) negativ auswirkt. Warum negativ? Ganz einfach, weil auch der normale Servo genügend Kraft hat, LEIDER liefern hier die Decoder zu wenig "Suppe" - will heißen, der Spannungsregler wird schnell heiß und schaltet den Decoder ab. Damit schaltet auch das Servo ab, obwohl es ja noch gern arbeiten würde...

Das gilt gleichfalls für alle Weichenhersteller mit ungeteilten Weichenzungen, wenn man direkt mit dem Servo an die Stellstange = Weichenzungen geht!

Fazit Einsatz Servos bei Weichen:

Geteilte Weichenzungen: problemlos (Decoder-Tipp MB-Tronik, weil der Spannungsregler mit einem Kühlkörper ausgestattet ist - Rest der Dec. am Markt haben keinen Kühlkörper)

Ungeteilte W-Zungen: problematisch, Umlenkung der Kraft und damit Entlastung des Decoders ist dabei wichtig.

Ich bin Fan von ungeteilten Weichenzungen, möglichst bei Weichen mit großem Radius.

Meine bisherige Erfahrung mit Servo-Betrieb:

MSM-Weichenzungen sind deutlich flexibeler als HEGOB-Weichenzungen und damit z.B. mit einem Hübner-Motorantrieb schaltbar. Dabei reicht auch der Stellweg aus. Hier würde ICH auf das Servo zu Gunsten des M-Antriebs verzichten.

Ich kann jedem nur empfehlen den Euro nicht zu sparen und bei Servo-Bedarf vorher selbst zu testen, das bringt die größte persönliche Erkenntnis!

7

Mittwoch, 27. Juni 2012, 23:18

Digitalservo??

...Nun die Digitalservos aus dem Flug- und sonstigen Modellbau werden ja in der Regel nicht an einer digital gesteuerten Modellbahn betrieben. Der Unterschied muß also doch ein anderer sein als ein eingebauter Dekoder. Es gibt natürlich Servos mit eingebautem Digitaldekoder für unsere Modellbahnzwecke, das ist aber wieder etwas ganz anderes, denke ich zumindest.

Peter wollte wissen, ob man ein "Analogservo" an den Digitalbaustein von Uhlenbrock anschließen kann. Ich bin der Auffassung, dass es geht, jedenfalls bei mir. Die Servos aus dem Modellbaubedarf haben alle drei Leitungen und lassen sich problemlos an den Baustein anstecken.

Nicht klar hingegen ist der Begriff Digitalservo, für die man ja durchaus auch mal etliche Euronen hinlegen kann, wenn sie höherwertig, also zu gut für die Modellbahn sind.

Vielleicht ist es ja die interne Signalverarbeitung im Servo.

Gruß



Michael

uups, da waren einige schneller als ich, sorry....
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Unternehmen.......

8

Donnerstag, 28. Juni 2012, 00:07

...letztlich geht es doch um die Kraft - und damit um das Medium, das die Versorgung der Kraft liefert = Decoder.

Ich kenne bisher keinen Decoder, der die mögliche Kraft der Servos zu 100% liefert und bin damit gespannt ob es doch eine konventionelle Möglichkeit gibt.

Vielleicht erklärt uns hier jemand näher seine Erfahrungen.

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9

Donnerstag, 28. Juni 2012, 00:18

Hallo allerseits,

danke für Eure Antworten.....aber wirklich schlauer bin ich jetzt nicht.

Die Servos von Uhlenbrock haben 3 Kabel mit Stecker, lt. Aussage von Heinz sind die analog,richtig?

Dieser hier hat hat drei Kabel und........ist Digital

http://www.conrad.de/ce/de/product/20906…207063&ref=list

Ich sehe nicht mehr durch. ?(

Wenn ich Euch richtig verstanden habe müsste jeder kräftigere analog Servo,wenn die Voltzahlen passen auch gehen ,es sei denn es raucht den Decoder dahin ?(

Dieser hier hat auch drei Kabel,ist aber analog:
http://www.conrad.de/ce/de/product/20646…207063&ref=list



Über die Qualität der Hegob Weichen will ich mich nicht weiter auslassen, in meiner Vorstellung hatte ich Weichen in der Qualität von Peter Lehmann vor Augen. Leider waren das die Einzig verfügbaren im Radius 1700/2300. Ich muß mir das mal anschauen ob die Zungen ausgewechselt werden können.

Gruß Peter

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Ich fahre Epoche II

10

Donnerstag, 28. Juni 2012, 00:33

Hallo Zusammen,

ich kann Achim`s Ausführungen nur zustimmen.

Das "digital" bezieht sich nur auf die Signalverarbeitung im Servo selbst. Der mechanische Aufbau beider Servotypen ist nahezu identisch.

Die digitalen Servos arbeiten mit einer weitaus höheren Signalrate, die zur Folge hat, dass sie eine höhere Winkelauflösung aufweisen und die Servoposition schneller und präziser geregelt wird.

Alles also Eigenschaften, die für den Modellflug wichtig sein können, aber bei unseren Anwendungen fast keine Rolle spielen. Man könnte fast davon sprechen, dass man hier bei einer Anwendung als Weichenservo, dem Spruch "Perlen vor die Säue" sehr nahe kommt.

Verwendet werden können auch in unserem Fall beide Typen. Unter dem Strich kann dann eventuell, wie von Achim bereits erwähnt, die aber relativ kostenintensive Programmierfähigkeit mancher digitalen Servotypen von Vorteil sein. In Ausnahmefällen also!

Grüße

Karl

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11

Donnerstag, 28. Juni 2012, 01:16

...letztlich geht es doch um die Kraft - und damit um das Medium, das die Versorgung der Kraft liefert = Decoder.

Ich kenne bisher keinen Decoder, der die mögliche Kraft der Servos zu 100% liefert und bin damit gespannt ob es doch eine konventionelle Möglichkeit gibt.

Vielleicht erklärt uns hier jemand näher seine Erfahrungen.
Kraft gibt's bestimmt keine aus dem Decoder, höchstens Leistung... :D

Im Grossmodellbau ist direkte Stromversorgung der Servos absolut normal. Ich habe beispielsweise auf der Lenkung meines FG zwei 300Ncm Servos, sowas geht nur mit direkter Stromversorgung ohne die Leiterbahnen des Empfängers zu frittieren.

Also 5-6V von einem separaten Netzteil ans Servo und nur das Signall vom Decoder nehmen. Dann klappts auch mit dem Drehmoment. ;)

Achim

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12

Donnerstag, 28. Juni 2012, 07:13

analoge/digitale Servos

Hallo,
es ist die Form der Motoransteuerung.
Beide Servos bekommen einen Rechteck von 1-2mS Breite. Das ist schon eine weltweite Normung.
@Peter Fiedler Deshalb bekommen auch beide Servotypen das gleiche Anschlusskabel und sind kompatibel.
Lediglich die Steckerform- und Belegung muss man schon mal beachten, es gibt immer +5Volt, Masse und die Signalleitung.

Die Verarbeitung der eingehenden Information ist unterschiedlich.
Im Analogservo wird mit einem Potentiometer die Stellung des Stellhebels verglichen und von der Elektronik nachgeregelt.
Diese Regelung ist analog = Analogservo.

Bei einem Digitalservo, wird die Rechtecklänge zuerst wieder in Digitale Werte umgewandelt, der Stellantrieb , der wahrscheinlich eine digitale Positioniereinheit hat,
wird dann genau positioniert. Vorteil wäre eine sehr genauere Position des Stellhebels anhand der Breite des einkommenden Rechtecks.
Der Motor kann hier z.B. ein elektronisch geregelter bürstenloser Motor mit hoher Positionierkraft sein. Das Anfahren einer Position kann schneller sein.

Das spielt aber in unseren Bereichen wie Weichen- oder Signalstellung kaum eine Rolle, ich würde bei einem Servo eher auf die Stellgeräusche achten und das der Servodecoder
nach dem Stellvorgang die Möglichkeit zum Abschalten hat, damit dort nichts herumbrummt.

Noch etwas zur Versorgungsspannung, Wegen des Flugmodellbaus mit den verwendeten Accus sind Servos für ca. 3,6 - 5 Vollt konstruiert (Standard früher 4,8 Volt)
Für die Modellbahn eher nicht so gut, hier wären 14-18 Volt besser.
Das wird aber keiner für uns Modellbahner so konstruieren.

Die dann oft verwendeten 7805 o.ä. Längsregler in den Decodern geben leider viel Wärme ab. Ein Schaltregler wie LM2575-5 wäre hier besser, der Schaltungsaufwand aber auch höher (Spulen, Elkos).
Das nur so am Rande.
@Peter Fiedler: Die Stromversorgung mit 5 Volt ist genau so wichtig , wie das kräftigere Servo für Deine Hegob Weichen, denn oft zieht ein Servo nicht richtig, weil die Versorgungs-Spannung stark absinkt.
Bei den Federzungenweichen mit hohem Widerstand währe ev. ein Linearservo auf einer Gewindestange mit hoher Vorübersetzung auch nicht schlecht. Bitte nicht vergessen, dass Servodecoder bekannter Hersteller immer meist für H0 konstruiert sind, ob nun die 5 Volt Leitung genug Ampere für sehr kräftige Servos liefern können müßte man ev. erfragen.
Eine Extraversorgung mit einem Netzteil mit geregelter 5Volt Spannung, wie Achim das erklärt, wäre dann schon hilfreich, hier aber unbedingt Potentialausgleich machen, d.h. mit Masseleitung des Decoderanschlusses verbinden.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (28. Juni 2012, 13:06)


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13

Donnerstag, 28. Juni 2012, 11:17

Formel nach Alzheimer

Hallo Herr Fiedler,

ob analog oder digital angesteuert besser oder schlechter ist kann ich nicht beurteilen. Eines ist m. E. aber ganz sicher, auch der kleinste Analogservo hat mehr Kraft als eine Weiche braucht. Meine Analogservos kosteten, allerdings vor ca. 3 Jahren,
€ 4,95 und sollten ein "Drehmoment" - das ist der Wert Ncm - von, ich glaube, 27 Ncm haben. Bitte entschuldige wenn das Folgende oberlehererhaft aussieht, aber ich kann es nicht besser. Die Angabe des Drehmomentes in " Newton" (ungefähr 1/2 kg , für uns normale Menschen) mal " cm" bedeutet ja nichts anderes, als die Kraft die im Abstand von 1 cm vom "Getriebezapfen-Mittelpunkt" wirkt. Wenn z.B. diese Kraft in 2 cm wirken muß, halbiert sie sich. Allerdings ist bei günstiger Montage, rein theoretisch!!! eine unendlich große Kraft zu erzielen. Da aber der Weg der Weichenzungen nur ungefähr 7 bis 8 mm beträgt, brauchte die Kurbel also nur ca. 4 mm lang zu sein. Damit erhöhte sich die Kraft, aus dem Moment von 27 Ncm oder 2,7 kgcm, auf etwa 10 kg die hier wirkt. Hinzu kommt Hebelwirkung aus den Winkelfunktionen. Das ist zugegebenermaßen sehr theoretisch und man müßte den gesamten möglichen Drehweg, d.h., 180 Grad, des Horns nutzen. Man hat dann allerdings auch eine " Selbtshemmung" die eigentlich jeder Rückstellkraft jeder Zungenausführung standhält. Außerdem ist bei dieser Montage die Last dann am kleinsten wenn auch die Kraft am geringsten ist, nämlich bei 90° ,oder, wenn die Zungen sich in Mittelstellung befinden.
Ich bitte um Vergebung.
F.Karla

Fast alles falsch!

Nach Alzheimer sind die Zahlen richtig.
Nach allgemein gültiger Rechenart ist 1 N aber nich 1/2 sondern etwa 1/10 kg. Damit verringert sich die Stellkraft, aus obiger Rechnung, auf ca. 2 kg. Immer noch genug.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »F.Karla« (29. Juni 2012, 07:46) aus folgendem Grund: Falsche Zahlen.


14

Donnerstag, 28. Juni 2012, 11:26

Zum Thema Servo-Stromversorgung, wenn der Decoder nicht will:
Servos ziehen schnell mal unter Last 1 Ampère und mehr.
man benötigt stabilisierte 5-6V, die sollten am besten aus einem separaten Gleichrichter mit Siebung und 5V Regler 7805 oder 7806 mit Kühlkörper (!) kommen. Für eine störungsfreie Ansteuerung empfiehlt sich dann ggf ein Optokoppler.
So läuft das bei mir problemlos, siehe hier.

Aber:
Hast Du mal überlegt, ein Windenservo, das mehrere Umdrehungen macht, mit einem Gewindestab als Linearantrieb zur Weichensteuerung zu verwenden?
Dieses hier macht zB sieben Umdrehungen, dieses angeblich sogar knapp 10 - und beide kosten auch nicht die Welt
Wirkt es auf eine M4 Gewindestange mit drehfixierter Mutter, so läuft die Mutter bei 7 Umdrehungen schon um 7 x 0,7 = 4,9 mm.
Mit M6 sind es schon 7 mm!
In dieser Kombination hast Du Kraft ohne Ende...

Gruß
Matthias
https://mat-spur1.jimdofree.com/

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Wilhelm Busch

15

Donnerstag, 28. Juni 2012, 13:21

Thema Servo

Hallo miteinader,

zum Thema Servo kann sicher "Hosenträger" etwas beisteuern einfach mal anfragen. In Sinsheim lief den ganzenTag an derem Stand ein Servo welches
eine sehr schöne Weiche steuerte, lt website schon über 6000 mal den Stellweg betätigte. Auch wenn es nur eine Vorführanlage darstellt, hat das Servo sich
sicher bewährt.

Hier gibt es das Video: http://www.1pur.de/produkte/gleisbau/kla…itzenverschluss

Mit freundlichem Gruß aus Hamburg

Hartwig Timm

www.spur1e.de

16

Donnerstag, 28. Juni 2012, 15:20

Hallo,

dazu kann ich was sagen:

Den Servo den wir einsetzen ist ein Standardservo von robbe, Modell FS100. Angesteuert wird er über die Elektronik WA5 von MBTronik (www.fluesterantrieb.de).

Warum ein Standardservo? Nun, die Kraft die der Servo aufbringen kann (egal ob Standard, Mini oder Micro) spielt eher eine untergeordnete Rolle. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass kleinere Servos eher zum Ruckeln und Zucken bei langsamen! Bewegungen neigen. Ist aber nur meine persönliche Erfahrung und ich habe nicht wirklich alle auf dem Markt befindlichen Servos getestet 8) .
Und die Elektronik hat mir von allen getesteten am meisten zugesagt. Vor allem das Einstellen der Endlagen mit dem extra Programmiergerät ist extrem einfach, auch weil man durch das lange Kabel direkt am "Ort des Geschehens" ist.

Die 6000 Stellbewegungen stimmen so nicht mehr ganz 8) . Vor Sinsheim 2011 war ja auch noch Borken. Dann kamen auch so noch Dauertests von mehreren Tagen dazu, aber eigentlich um eher die Mechanik von dem Verschluß zu testen, als den Servo. Und natürlich Sinsheim 2012 mit dem Dauerbetrieb. So kommen wir mit der Elektronik und dem Servo inzwischen auf (mal ganz grob) 50.000 Stellbewegungen ohne dass die Elektronik oder Mechanik schwächelt :thumbsup: .

Viele Grüße
Marc

mp modellbau
(Mitglied der Arge 1pur)

17

Donnerstag, 28. Juni 2012, 16:24

Servo

Hallo Peter,

Die Stellkraft der Servos mit einer Leistung von ca.45 Ncm reicht wenn man zusätzlich den Leitsatz: Langer Weg beim Servohebel ca. 140°damit er nicht Nachregel will,mit kurzen Hebel.
An der Weiche einen langen Hebel mit 30° Weg und auch Weichen wie DKW von MSM mit kurzen Federzungen, mit den sich ergebenden Widerstand lassen sich
wunderbar stellen, ein Fest für Auge und Ohr, :D

Schönen Tag aus Wien,

Robert

Beiträge: 127

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18

Freitag, 29. Juni 2012, 00:28

Bei einem Digitalservo, wird die Rechtecklänge zuerst wieder in Digitale Werte umgewandelt, der Stellantrieb , der wahrscheinlich eine digitale Positioniereinheit hat,
wird dann genau positioniert. Vorteil wäre eine sehr genauere Position des Stellhebels anhand der Breite des einkommenden Rechtecks.
Der Motor kann hier z.B. ein elektronisch geregelter bürstenloser Motor mit hoher Positionierkraft sein. Das Anfahren einer Position kann schneller sein.
[...]
Noch etwas zur Versorgungsspannung, Wegen des Flugmodellbaus mit den verwendeten Accus sind Servos für ca. 3,6 - 5 Vollt konstruiert (Standard früher 4,8 Volt)
[...]
Die dann oft verwendeten 7805 o.ä. Längsregler in den Decodern geben leider viel Wärme ab. Ein Schaltregler wie LM2575-5 wäre hier besser, der Schaltungsaufwand aber auch höher (Spulen, Elkos).
Ein Digitalservo hat in der Regel genau wie ein analoges ein Potentiometer und einen Bürstenmotor. Es gibt seit 1-2 Jahren im high-end Bereich auch Potilose Servos und welche mit BL-Motor, aber das ist noch die Ausnahme. Und ist für diese Anwendung so sinnvoll wie massiv goldene Kabel. :D

Feldwaldwiesen Servos sind immer für 4 und meistens auch für 5 Zellen, entsprechend 4,8 / 6 V Nominalspannung und 6,2 / 7,75 V Ladeschlußspannung, geeignet. Ausnahmen sind sog. HV Servos für 2 Lipo Zellen 7,4 / 8,4 V und single cell Varianten für eine LiPo Zelle 3,7 / 4,2V.

Längsregler sind in der Tat keine allzu gute Idee. Wenn man kein kleines Schaltnetzteil spendieren will, bietet sich ein Switching-BEC (SBEC) an, der per Step down Regler aus 20-40V (je nach Typ) mit hohem Wirkungsgrad 5 oder 6V erzeugt.
z.B. so einer: http://www.hobbyking.com/hobbyking/store…_for_Lipo_.html

Achim

19

Freitag, 29. Juni 2012, 04:05

Analogservo-Digitalservo,Digitalservo nicht gleich Digitalservo

Hallo Herr Fiedler,
ein Digitalservo aus dem RC-Modellbau hat nichst mit der Modellbahndigitalsteuerung zu tun.Digital beim RC-Modellbau bedeutet nicht, dass an 2 Leitungen viele Verbraucher gesteuert werden können(Wie mehre Loks auf einem Gleis)
Also spielt es keine Rolle welches Servo an einem Lok-oder Weichendekoder angeschlossen wird.
Die "Digitalservos" von Uhlenbrock sind Standard-Servos in die bereits ein Lok-bzw ein Weichendekoder ins Dekodergehäuse mit integriert ist.
Also:Digitalservo von Uhlenbrock ( 2-Anschlusskabel) nicht gleich Digitalservo vom RC-Modellbau (dreipoliges Ansclusskabel).
mfg Michael Schulz
Hallo allerseits,

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Ich bin jetzt auf der Suche nach 5 etwas kräftigeren Servos . Bei Conrad gibts welche mit 45 n/cm in analog für 10 Euro und digital für 23,00 Euro.

Gruß Peter

http://www.modellbauhandel-fiedler.de
Michael Schulz
Schulzmodellbahnen und IBT Batteriegroßhandel
Müggelseedamm 70
12587 Berlin-Friedrichshagen
030 56700837
schulzmodellbahnen@gmx.de
www.Schulzmodellbahnen.de

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20

Freitag, 29. Juni 2012, 07:32

Hallo,
die Digitalservos von Uhlenbrock sind eine Ausnahme, hier wird als Input schon das normale, digitale Schienensignal verwendet.
In diesem Thread war aber eher die Rede von normalen analogen/digitalen Modellbau - Servos , wie sie schon sehr lange z.B. im Flugmodellbau verwendet werden.
Dafür braucht man dann einen Decoder, der aus z.B. einem DCC oder Motorola Schalt-Paket ein Rechteck mit 1-2mS erzeugt, wie es normale Servos brauchen. Auch die 5Volt Versorgung müssen erzeugt werden, weil nicht üblich bei einer Modellbahn.

Solche Servos bekommen ein analoges 1-2mS breites Rechtecksignal für die Stellhebelposition. Auch das eingebaute Potentiometer ist analog.
Einzig nur die im Servo befindliche Elektronik ist digital bzw. analog.

Meiner Meinung nach sollte ein Servo sehr leise sein und zum Stellen genügend Kraft haben. Ich hab noch 30 Jahre alte analoge Servos verbaut, die sind wesentlich besser als mancher neuer Kram, weil extrem leise und kräftig.

Genau so etwas braucht der Modellbahner.
MfG. Berthold