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tilapia

unregistriert

1

Samstag, 17. März 2012, 13:23

BR78 aus Startset 55033 - kein Licht beim Rückwärtsfahren

Hallo zusammen

Ich habe eine gebrauchte BR78 aus einem Märklin Startset 55033 mit Märklin FX Decoder und angeflanschtem Soundbaustein erworben. Die Lok läuft soweit gut (von den bekannten Schienenkontaktproblemen mal abgesehen), der Sound gefällt und die Lichter brennen vorne wie gewünscht.

Einziger Mangel: die hinteren drei Lampen wollen beim Rückwärtsfahren einfach nicht leuchten. Verkabelung, Stecker und Birnchen sind OK – beim Anlegen einer externen Spannung an den abgesteckten Decoder-Beleuchtungsstecker brennen sie wie sie sollen. Ich vermute darum einen Defekt am Decoder-Ausgang – oder kann das Problem eine andere Ursache haben? Hintergrund dieser Frage: es irritiert mich etwas, dass vom Decoder-Stecker drei Litzen zur vorderen Beleuchtung gehen, aber nur zwei zur hinteren, das lässt Abhängigkeiten untereinander vermuten...

Da es sich um eine elektronisch unverbastelte Lok mit Original-FX-Decoder und Mäuseklavier handelt gehe ich davon aus, dass der Vorbesitzer die Funktionsausgänge nicht wie bei einem Loksound-Decoder um-mappen resp. den Ausgang bewusst still legen konnte. Gibt es irgend eine alternative Möglichkeit, diese drei Leuchten beim Rückwärtsfahren zum Leuchten zu bringen, ohne gleich den gesamten Decoder auszutauschen?

Bin gespannt auf Eure Ideen!

Gruss
Hans

2

Samstag, 17. März 2012, 13:30

Hallo Hans,

von den drei Leitungen nach vorne ist eine für den Rauchgenerator.

Vielleicht ist einer der Anschlüsse des Rücklichts am Decoderstecker wackelig?
Die Litze sind da in Messerschneidkontakte eingepresst, eventuell nachdrücken mit einem Schraubendreher.

Viel Erfolg, viel mehr fällt mir aus der Ferne nicht ein zu Deiner Schilderung.
Schöne Grüße vom Oliver.

3

Samstag, 17. März 2012, 16:10

Hallo Hans,

die Spitzenlichter werden bei den mfx genauso angesteuert wie bei den ESU, nur u. U. nicht immer mit den genau gleichen CV. Dimme bei meinen Loks immer die Spitzenlichter und das funzte bei mfx - bis auf einen - immer, gibt man jedoch einen zu hohen odere niedrigen Wert ein, ist das Licht aus. Würde einfach mal mit den CV-Werten rumprobieren und an der ESU-3.5-Anleitung orientieren.

Gruß
Michael

4

Samstag, 17. März 2012, 16:35

Hallo Michael,

die Lok hat noch den alten Motorola-Decoder mit aufgestecktem Sound und Mäuseklavier.
Mit CVs und Dimmen/ Mapping ist da nix zu wollen....
Schöne Grüße vom Oliver.

tilapia

unregistriert

5

Samstag, 17. März 2012, 16:59

Hallo Oliver, hallo Michael

Danke für Eure fixen Anworten. Die Kontakte am Beleuchtungsstecker funktionieren einwandfrei ohne Wackelkontakt, das habe ich geprüft. Und es handelt sich definitiv um einen Motorola-Decoder, CVs anpassen ist da meines Wissens nicht möglich. Darum tippe ich auch auf einen (teilweise) defekten Funktionsausgang.

Idee: Wenn ich einen ESU-Funktionsdecoder zusätzlich zum Motorola-Fahrdecoder in der Lok installiere, kann ich dann bei Verwendung der gleichen Adresse auch gleichzeitig die F0-Funktion beider Decoder für die Beleuchtung nutzen? Dann könnte ich den Märklin-Fahrdecoder für das Licht beim Vorwärtsfahren und den Funktionsdecoder für das Licht bei Rückwärtsfahrt nutzen - und ich hätte gleich noch ein paar zusätzliche Ausgänge für z.B. Führerstands- oder Fahrwerksbeleuchtung und eine Feuerbüchse übrig? Ist das in dieser Kombination möglich oder mache ich da einen Denkfehler?

Gruss Hans

6

Samstag, 17. März 2012, 17:17

Hallo Hans,

das geht natürlich mit dem Lokpilot fx3.0 von ESU.
In dem Fall würde ich beide Beleuchtungen (vorne und hinten) auf den Zusatzdecoder legen, Taste F0 auf gleicher Adresse.
Weitere Beleuchtungen dann ab F5 belegen, damit es keine Überlagerungen mit dem Märklin-Decoder gibt.
Schöne Grüße vom Oliver.

7

Samstag, 17. März 2012, 17:44

zweiter Decoder in einer Lok

Hallo!

Antwort: geht, ja aber!

Ich habe die gleiche Lösung gewählt, als ich einigen meiner Loks spezielle Servo-Decoder implantiert habe, die dazu dienten die Telex-Kupplungen zu ersetzen, bzw. Loks ohne Telex ab Werk mit dieser Funktion auszustatten.

Man muss nur berücksichtigen, dass sich die Decoder i.d. R. nicht einwandfrei programmieren lassen, wenn sie in der Lok eingebaut sind. Bei der IB gibt es z.B. Fehlermeldung.

Deshalb würde ich in die Stromzuführung des Funktionsdecoders eine Steckverbindung löten, dieses mit einem Kabel am Programmiergleis anschließen und dann programmieren. NAch der Prozedur wieder intern verkabeln.

Wenn ein Motorola-Decoder drinnen ist, muss der Funktionsdecoder natürlich auch Motorla können. Dann stellt sich in Bezug auf Zusatzfunktionen aber wieder das Problem, dass nur 4 Funktionen angesteuert werden können. Ist also eigentlich auch Käse.

Wie wäre denn die Alternative, einen zeitgemäßen Decoder einzubauen, z.B. den uhlenbrock 77500. Den Märklin Soundbaustein der 78, wenn es definitiv kein MFX Decoder ist, kann man auch an diesen Decoder anklemmen. Der Decoder kann Motorola und DCC, kostet je nach Bezugsuquelle ca. 50 Euro.

Als Verbindung zur Klemmleiste von Märklin kann man eine Steckerleiste verwenden und am anderen Ende die Kabel am Decoder an die Schraubklemmen anschließen.

Plan B: einen Modorola Lok-Decoder, wie in der 78er kann Dir sicher der eine oder andere von uns gebraucht für ein paar Euro überlassen.

Grüße

DIesel

8

Samstag, 17. März 2012, 17:53

Hallo Diesel, Hallo Hans,

na, als zeitgemäß würde ich den Uhlenbrock 77500 nicht gerade bezeichnen.
Da würde ich eher einen ESU Lokpilot XL-V3.0 einbauen.
Macht aber auch nicht wirklich Sinn, denn den Aufstecksound der Br78 kann man nicht an einen normalen Decoder anschließen!
Der Funktionsdecoder von Esu kann übrigens über die zweite Motorola-Adresse die Funktionen F5 bis F9 schalten.

Den Motorola-Decoder austauschen gegen einen Gebrauchten ist die einfachste Lösung, stellt den Ursprungszustand wieder her.
Dann aber bitte aufpassen, dass es kein Decoder aus einer BR218 ist, die haben im Multiprotokoll-Betrieb Probleme mit sich wegschleichenden Loks produziert...
Schöne Grüße vom Oliver.

9

Samstag, 17. März 2012, 18:40

Hallo,

das mit dem einfachem Austauschen geht leider doch nicht, da in der Lok wie auch in der E44 eine Sonderlösung eingebaut ist, bestehend aus Anschlussplatine, darauf gesteckt der Digitaldecoder, darauf aufgesteckt der Sounddecoder.

Also müsste man schon den richtigen Decoder finden, um den vorhandenen Soundbaustein weiter nutzen zu können.
»Oliver« hat folgende Bilder angehängt:
  • Foto0736.jpg
  • Foto0737.jpg
Schöne Grüße vom Oliver.

tilapia

unregistriert

10

Samstag, 17. März 2012, 19:32

Hallo Diesel und Oliver

Vielen Dank für die guten Ideen und Tipps! Meine favorisierte Lösung ist (immer noch) der ESU Funktionsdecoder, den ich separat von der Lok programmieren werde. Knackpunkt scheint mir im Moment vor allem zu sein, dem ESU-Decoder über die zweite Motorola-Adresse die Funktionen F5 bis F9 zuzuordnen und das Ganze auf meiner CS2 mit dem Motorola-Decoder bequem gemeinsam schaltbar zu machen - da stehe ich noch etwas auf dem Schlauch, wie ich das machen muss. Wo kann ich das nachlesen?

Gruss
Hans

11

Samstag, 17. März 2012, 20:15

Funktionsdecoder

Hallo!

Also eigentlich brauchst Du einen Decoder mit genügend Funktionen, der diese Möglichkeit, unter Motorola automatisch die Funktionen F5-F9 der zweiten Lokadresse zuordnet. Wie es die Lokdecoder von ESU z.B. tun. Da ich den Funktionsdecoder von ESU nicht kenne, weiss ich nicht ob das geht, ich denke aber ja.

Dann kannst DU den Funktionen F0 und ggf. F1 bzw. nur F0 Fahrtrichtungsabhängig die Beleuchtung zuordnen, die Funktionsausgänge F1 bis F4 unbenutzt lassen und die Kabel der weiteren Funktionen anlöten.

Fertig!

Viel Erfolg dabei

wünscht

Diesel

12

Samstag, 17. März 2012, 20:58

Hallo Hans,

welche Version der CS2 hast Du genau? Müsste mich einlesen.
Den Decoder selber könnte ich Dir programmieren und dann zuschicken, wenn Du die Belegung vorgibst (Adressen, Feuerbüchse auf Taste F?, TW-Bel.,....
Schöne Grüße vom Oliver.

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13

Samstag, 17. März 2012, 22:18

ESU Funktionen

Hallo Hans,

nun noch ein Vorschlag, ich würde die Ausgänge für Licht vom ESU – Funktionsdecoder nutzen,

diesen auf die gleiche Adresse Programmieren wie die Lok.

Die weitern Ausgänge AUX 1 – AUX 4 könntest du auf F5 – F8 legen

und über die zweite Motorola Adresse nutzen.

Somit findet der Lichtwechsel Synchron zu den Lok Funktionen statt.

Gruß Heribert

tilapia

unregistriert

14

Sonntag, 18. März 2012, 06:27

Hallo Oliver und Heribert

Die Idee, die Lichtausgänge über F0 auf den ESU-Funktionsdekoder zu legen, die bisherigen Lok-Funktionen F1 bis F4 auf dem Motorola zu belassen und die Ausgänge F5 bis F8 wieder auf den ESU-Decoder zu mappen, hat Oliver bereits weiter oben vorgeschlagen. Das würde ich gerne so lösen, nur ist mir nicht klar, wie ich das mit dem Motorola-Format hinbekommen kann - in DCC habe ich das bei anderen Projekten über die CVs schon erfolgreich gelöst. Ich nutze eine CS2 60215 (mit dem Märklin bekannten Problem, dass sich ESU-Decoder zurzeit kaum mehr auslesen lassen - dazu muss ich immer auf eine MS2 ausweichen - hier warte ich wie andere auch auf ein baldiges Firmware-Update).

@Oliver: Danke für Dein Angebot, den Decoder für mich zu programmieren. Ich möchte das aber eigentlich ganz gerne selber bewerkstelligen - nur sind die Anleitungen von Märklin oder ESU zu diesem Thema sehr knapp gehalten...

Gruss
Hans

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15

Sonntag, 18. März 2012, 09:06

ESU Lokpilot

Hallo Hans,

ich glaube dein Denkfehler liegt zwischen Motorola und DCC, ein ESU – Decoder wird immer über CV Programmiert.

Die dort festgelegten Parameter werden von Motorola übernommen,

bis auf die MM üblichen Einschränkungen. Schau doch mal auf die Seite von ESU:

http://www.esu.eu/download/betriebsanleitungen/digitaldecoder/

Lade die Betriebsanleitung des Lokpilot 3.0, dort werden alle CV beschrieben.

Also einfach ausgedrückt, Programmiere deinen Decoder im DCC Modus und fahre mit Motorola.

Gruß Heribert

tilapia

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16

Sonntag, 18. März 2012, 13:24

Danke, Heribert

Das war genau der Punkt - wenn das so einfach geht, sollte ich das schaffen. Ich hole mir jetzt so einen Funktionsdecoder und melde mich, falls ich nicht klar komme! Mich irritiert nur noch etwas der Hinweis auf die zweite Motorola-Adresse von Oliver - damit kann ich bislang nichts anfangen...

Gruss
Hans

17

Sonntag, 18. März 2012, 14:08

2. Motorola-Adresse

Hallo!

Ganz einfach:

im DCC Modus kann der Decoder die Funktionen F0 bis F8 ansprechen, im Motorola Modus nur F0 bis F4, was darüber hinaus geht, ist in Motorola nicht möglich, das kann bei den Märklin Decodern nur MFX. Heisst, der Decoder spricht in Motorola eine andere Adresse an, Du musst dann auch in der Zentrale eine andere Adresse aufrufen.

Ursache: Dein Fahrdekoder kann ja nur Motorola, also muss auf der Adresse, sagen wir mal 78, auch das Motorola Format ausgesendet werden, dann kann aber nicht zugleich auf Adresse 78 das DCC Signal gesendet werden.

Statt dessen würde der Decoder auf Motorola Adresse 79 die Funktionen, die auf dem Decoder F5 bis F8 liegen angesteuert bekommen. Wenn der Decoder DCC Signale empfängt, kann man den gesamten umfang der Funktionen unter einer einzigen Adresse aufrufen.

Also um das noch mal ganz klar zu sagen: Du musst immer wieder die Adresse umschalten, bzw. belegst zwei Fahrtregler mit den beiden Adressen, wobei die erste Adresse zum Fahren und Funktionen F0-F4, die zweite Adresse nur für die Funktionen F5 bis F8 des Decoders genutzt wird.

In so fern ist die preisgünstige Lösung ziemlich lästig. Aber ich würde es auch erst einmal austesten. Ansonsten:
Schmeiss doch den Decoder raus und bau einen 3.5er ESU Sounddecoder für 150 Euro ein. Das wäre die beste Lösung.

Gruß

Diesel

tilapia

unregistriert

18

Sonntag, 18. März 2012, 14:42

Hallo Diesel

Irgendwo ist da der Wurm drin - wir diskutieren einerseits, das Fahrlicht (und allfällige weitere Zusatzfunktionen) auf den ESU-Funktionsdecoder zu legen und die anderen Funktionen (Sound, Rauchgenerator) auf dem Motorola-Decoder zu belassen. Andererseits soll ich jetzt zwei unterschiedliche Lok-Adressen verwenden müssen? Dann benötige ich doch jeweils auch zwei gleichzeitig an der CS2 aktivierte Loks auf dem Schirm, um diese eine Maschine mit Ton und Licht zu fahren. Und muss dann bei einem Fahrrichtungswechsel beide umschalten... Das scheint mir keine praktikable Lösung zu sein - und nur wegen dem Rücklicht auf den Loksound zu wechseln, auch nicht.

Gruss
Hans

19

Sonntag, 18. März 2012, 14:51

Hallo Hans,

ich denke die erste Idee war die Beste: Ein Funktionsdecoder auf die gleiche Adresse und einfach das Licht hinten draufschalten.
Ich würde allerdings der Einfachheit wegen einen Märklin nehmen, die bekommt man oft im Sonderangebot und die sind auch mit Mäuseklavier programmierbar, da gibts keinen Ärger.
2. Möglichkeit: Den Schalttransistor tauschen, geht meist problemlos.

Grüße, Rainer
-Nur Wer seine eigene Groesse kennt - laesst anderen die Ihre !!!

-Ich behalte mir vor auf Beiträge nicht zu antworten, wenn sie nicht mit vollem Namen unterschrieben sind.



-meine Homepage: www.spur1-werkstatt.de

20

Sonntag, 18. März 2012, 16:17

Alternativen oder nicht

Hallo!
Tja, so ist das aber leider nun mal.

DCC und Motorola auf gleicher Adresse geht nicht. Ein Decoder der auf Motorola mehr als F0-F4 kann, existiert nicht.

MFX oder DCC Fähigkeit des Funktionsdecoders nützen da auch nichts, wenn die Lösung mit der Zweitaddresse nicht gewünscht wird.

Also entweder auf vier Funktionen beschränken, oder gleich eine Modernisierung durch neuen Fahrdecoder mit Sound.

Ein Mittelding gibt es nicht.

Grüße

Diesel