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1

Dienstag, 25. Dezember 2012, 22:49

Bhf Riefenstein im Bollenbach Tal - Ein Prototype Freelancing Projekt

Hallo miteinander und erst einmal frohe Weihnachten!
Wie ich in unlängst hierangekündigt hatte, arbeitete ich in der letzten Zeit an meinem Anlagenkonzept, für das mir ein Raum von 650 cm x 420 cm zur Verfügung steht.
Es sollte in jedem Fall eine Fahranlage werden mit Bahnhof und einigen Ladestellen, die sinnvollen, manchmal auch gewollt umständlichen Rangierbetrieb ermöglichen.
Herausgekommen ist nun eine eingleisige Nebenbahn, die im Sommer 1968 spielt. Kein Radius ist unter 1394 mm, auf der "freien Strecke" konnte ich 1550 mm einplanen. Unter dem Bahnhof ist ein "Schattenbahnhof" mit Umsetzmöglichkeiten vorgesehen, die Rampenstrecken zwischen den Ebenen werden eine Steigung unter 3% haben. Sie beginnen jeweils in den beiden Tunnel.
Es werden naturgemäß nur kurze Fahrzeuge den Verkehr in meinem fiktiven Bollenbach Tal bewältigen: Tenderloks (T3, BR 64) mit Umbaudreiachsern, Donnerbüchsen, V 100, Schienenbus, usw. Die längsten Fahrzeuge sind die BR 24 und meine neue BR 23 mit Umbau-Vierachsern. Es gibt (vorasussichtlich) nur einen Hausbahnsteig, der sich von der Kurve nach dem Kurztunnel (rechte Seite) bis zur zweiten (Rechts)Weiche erstreckt.
Heute stelle ich hier nun einmal den sichtbaren Anlagenteil vor und wäre dankbar, wenn ich von euch auf Schwachstellen jedweder Art hingewiesen werden würde.
Der Gleisplan:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lokalbahner« (26. Dezember 2012, 00:31)


2

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 01:43

Hallo Manfred,

hab mir mal erlaubt, den Bahnhofs-Gleisplan etwas "flüssiger" zu gestalten und die Nutzlängen (zwischen den roten Grenzzeichen) einiger Gleise zu erweitern. Das Stumpfgleis links legte ich parallel zum Hauptgleis damit es auch länger wird und als Ausziehgleis für die Gleise 2 und 3 genutzt werden kann. Rechts fügte ich noch eine Schutzweiche ein, damit auf Gleis 2 und 3 rangiert werden kann auch wenn auf Gleis 1 ein (Personen-) Zug verkehrt. Der Lokschuppen dient der örtlichen Rangierlok (Kö oder T3), die nur zu den Fristen ins benachbarte Bw muß. Evt. könnten die Gleisanschlüsse zu einer großen Firma gehören und der Lokschuppen beherbergt deren eigene Rangierlok?
Auf alle Fälle bietet die Anlage viel Fahr- und Rangierspaß.
Hab das ganze nur so "reingemalt", Du müsstest das jetzt mit dem Gleisplanprogramm zunächst mal nachzeichnen, ob auch alles so geht wie gewünscht.

Gruß
Michael
»Michael Staiger« hat folgendes Bild angehängt:
  • Riefenstein-Vorschlag MS.jpg

3

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 06:57

Hallo,

der Tunnelabgang links liegt m.E. viel zu dicht an der Wand.

Im Bereich Privatgleis 3 würde ich auch eine Bogenweiche für längere Abstellgleise vorsehen.

Wenn im Nachbarraum die Züge abgestellt werden sollen - kann man den Raum vielleicht noch mehr nutzen, zB für einen zweiten Tunnelabgang bei Privatgleis 3, um Rundumverkehr zu ermöglichen?
Könnte man ja vielleicht mit dem vorhandenen Tunnel "unsichtbar" kombinieren.
Wenn man schon so schöne Modelle wie eine BR23 hat, sollte man ihr doch auch mal Auslauf gönnen ;-)

Gruß
Matthias
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Wilhelm Busch

4

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 09:23

Gleisplanveränderung

Hallo!

Hallo!

Mein Vorschlag:

Ganz klar: Rundstrecke einplanen! Man will seinen Streckenloks ja auch mal zuschauen und Auslauf gönnen.

Ich würde oben hinter die beiden Privatanschlüsse ein verdecktes Streckengleis bauen, im Durchgang eine Klapp-Brücke.

Ich weiss, dass sich diesbezüglich sehr unterschiedliche Philosophien in Modellbahnerkreisen entwickelt haben, aber wenn man Streckenloks besitzt, macht nur rangieren keinen Spass, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Wenn sich beide Grundphilosophien ergänzen lassen, spricht doch nichts gegen den Vollkreis. Verdeckt kann man diesen ja auch als Schattenbahnhof sehen.

Jetzt in der Planungsphase kann man sich damit ja noch beschäftigen, wenn es dann nicht so gemacht wurde und die Anlage steht, ist es zu spät. Dann lieber im Rohbau (Fußboden geht ja auch) aufbauen und mit dem vorhandenen Fuhrpark mal in Ruhe austesten.

Der Vorschlag, oben rechts eine Bogenweiche einzubauen, ging mir auch sofort durch den Kopf.

Grüße

Diesel

5

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 09:36

Hallo Diesel,

ja, eine Rundstrecke mit Brücke im selben Raum wäre auch eine Idee...

Gruß
Matthias
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Wilhelm Busch

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6

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 12:19

Mehr Nutzlänge

Hallo Manfred, vorab erst einmal ein frohes Fest,

dein Gleisplan bietet jede Menge interessante Rangiermöglichkeiten. Der Bahnsteig außerhalb der Kreuzungsgleise hat etwas und ist bei kleinen Nebenbahnhöfen durchaus üblich.

Allerdings scheinen mir die Nutzlängen deiner Kreuzungsgleise zu kurz zu sein. Ich würde versuchen auf der Lokschuppenseite hier mehr Gleislänge herauszuholen (evtl. mit einer Bogenweiche). Ich habe mal einen möglichen Spurplan in rot eingezeichnet. Ob er so umsetzbar ist müsstest du mit deinem Gleisplanprogramm überprüfen.

Ferner würde ich die Gebäude etwas verschieben und hinter der Güterschuppen eine Seiten- und Kopframpe anordnen. Das bringt noch einmal ein paar Rangiererfordernisse mehr, da ja die Fahrt in das Gleis folgende Reihung haben müsste. Kopframpe, Seitenrampe, Schuppen, Freiladegleis, Lok.

Die Weiche in Richtung Bahnsteig würde ich nur einbauen, wenn du dich für einem Kreisverkehr entscheidest, sonst ist sie überflüssig.

Viel Spaß beim weiteren Planen.



Gruß Jürgen
»Jürgen Behrens« hat folgende Datei angehängt:
  • Riefenstein001.pdf (661,71 kB - 389 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. Oktober 2018, 12:49)
Privatbahn in Epoche III

7

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 12:20

Hallo Dirk und Matthias,

ich lese Manfreds Beschreibung schon so daß es eine Rundstrecke werden soll, denn der Schattenbf. soll ja unterm Bahnhof liegen.

Gruß
Michael

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8

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 13:08

Hallo miteinander
und vielen Dank für die zahlreichen bedenkenswerten Tipps, die schon nach so kurzer Zeit eingegangen sind!
Ich will einmal der Reihe nach alles abarbeiten:

@Michael:
Deine Überlegungen zum rechten Einfahrbereich des Bahnhofs gefallen mir optisch und fahrtechnisch sehr gut! Wie du geschrieben hast: Ich muss jetzt mal schauen, wie ich das per Gleisplanprogramm umgesetzt bekomme, ohne von meinem "Pflichtenheft" abzuweichen.
Die Idee, den Personenbahnsteig entlang Gleis 1 zu legen hatte ich ebenfalls schon. Der Hausbahnsteig ist dann eben nur für Triebwagen oder Kurzzüge vorzusehen.
Im BW-Bereich habe ich folgende Bedenken: Da in "Riefenstein" eine kleine Lokstation der DB besteht, deren Lok den Verschub in die umliegenden Privatanschlüsse und auch den Warenaustausch zwischen den Privatanschlüssen erledigen soll, wollte ich den Lokschuppen nicht über das Freiladegleis erschließen. Die ortsansässigen Firmen wären wohl nicht so erbaut, wenn sie beim Ladegeschäft am Freiladegleis öfter mal Pause machen müssten, weil die Rangierlok ins BW muss, um Vorräte zu bunkern. :rolleyes:
Das kleine Stumpfgleis parallel zum Lokschuppen, das als "Versorgungsgleis des BW" gedacht war, könnte ich durchaus in deinem Sinne als Ausziehgleis umwidmen und es parallel zum Streckengleis legen. Damit hätte ich quasi einen Kompromiss zwischen deiner und meiner Idee geschaffen.

@Matthias:
Ja, der Abgang links ist eventuell tatsächlich zu nahe an der Wand! Da habe ich jedoch insgesamt die Möglichkeit, die Gleisanlagen noch etwas zu schieben oder zur Not auf den beiden Längsseiten etwas zu kürzen. Ich habe real aber auch ein paar Zentimeter mehr als 6,50 m zur Verfügung. Ich muss also etwas "jonglieren". Ich hatte übrigens auch schon daran gedacht, die dort beginnende Gefällestrecke noch etwas länger sichtbar zu lassen – obwohl ich dort auf Radius 1394 mm bin. Das werde ich dann entscheiden, wenn es soweit ist. Es kommt mir dabei darauf an, dass das Auge nicht zu sehr beleidigt wird.
Dein Vorschlag zu Privatgleis 3: Ursprünglich hatte ich dort eine Bogenweiche verplant, ich habe mich dann doch für die Lösung mit der normalen Weiche entschieden, um nicht das gleiche Bild zu haben wie bei Privatgleis 2, das auch schon mit einer Bogenweiche abzweigt.

@Diesel
Die ganze Anlage ist nichts anderes als eine Rundstrecke – schön, wenn das nicht gleich ins Auge springt. Ich werde deshalb mal den Rest der Planung zeigen.
Interessant, dass auch du eine Bogenweiche für Privatgleis 2 vorziehen würdest.

Wenn immerhin zwei Foristen dies vorschlagen, werde ich wahrscheinlich dem Vorschlag folgen – falls es mich wegen optischer Uniformität (Sie Anschluss 3) nicht zu sehr stört.

Hier nun der "verdeckte Bereich" der Anlage:


@Jürgen
Sei mir bitte nicht böse, ich muss jetzt mal weg vom PC – deinen Input werde ich ebenfalls genauestens checken und dir hoffentlich qualifiziert antworten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lokalbahner« (26. Dezember 2012, 13:31)


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9

Freitag, 28. Dezember 2012, 22:21

Anlagenplan - Version 2

Guten Abend miteinander,

in den beiden vergangenen Tagen (und Nächten) habe ich einmal versucht, die von Michael, Jürgen und den anderen Anregungsgebern gemachten Vorschläge mit meinem Planungsprogramm umzusetzen.

Zunächst @Jürgen
Jürgen hat Wert auf die beiden Schutzweichen gelegt, die das Durchgangsgleis vor Falschfahrten schützen. Mit den beiden Weichen ergibt sich zugleich ein Ausziehgleis im linken Anlagenbereich und eine Verlängerung der Nutzlängen der Kreuzungsgleise.

Ich habe nun diesen Ansatz in meinen Plan umsetzen können, gleichzeitig habe ich das (mir so wichtige) Versorgungsgleis der Lokstation mit dem Einbau einer Dreiwegweiche realisiert. Der Privat-Anschluss #1 rückt etwas weiter an die Wand, die dazugehörige Firma wird mehr oder weniger als Kulisse gebaut. Die Schutzweiche im linken Bahnhofskopf liegt ein Stück vor dem Lokschuppen, im Plan habe ich versuchsweise eine enge MÄ 5966 eingebaut – ob das so bleibt, wird sich zeigen. Es ginge auch eine großzügigere MÄ 59087.

Mit dem Thema "Sicherung der Strecke" habe ich mich folgerichtig noch weiter auseinandergesetzt:
Das Ergebis ist eine Schutzweiche für den früheren Privat-Anschluss #2. Als Nebenprodukt ist ein weiterer Privat-Anschluss entstanden, vielleicht eine Holzverladestelle (schließlich liegt Riefenstein im Pfälzer Wald), mal sehen, was mir dazu noch einfällt. Somit haben wir nun in diesem Bereich Privat-Anschlüsse #3 und #4.
Die Schutzweiche für den Privat-Anschluss #4 liegt angenommener Maßen im Tunnel.

Die Idee, hinter dem Güterschuppen noch eine Seiten- und Kopframpe anzuordnen hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung war gut möglich, da das EG nun versetzt wurde: Der neue Gleisstummel, der durch die Schutzweiche im rechten Teil entstanden ist, führt zur Expressgut-Abfertigung, die im Bahnhofsgebäude untergebracht ist. (So war es früher z.B. am Speyerer Bahnhof.)

@Michael
Und mit dieser Lage der Expressgut-Abfertigung hatte mich Michael mit seinem Vorschlag sofort infiziert.
Er wollte die Nutzlängen der Kreuzungsgleise dadurch erhöhen, dass er die erste Weiche im rechten Bahnhofskopf in die Kurve legte. Diesen Vorschlag hatte ich ebenfalls ausprobiert – er war nur umsetzbar, indem die erste Weiche als Bogenweiche ausgeführt war, ebenso musste dann auch die Schutzweiche als Bogenweiche konzipiert werden. Zusammen mit Jürgens Gedanken ergaben sich auf diese Weise die allergrößten Nutzlängen! (Siehe Planauszug unten)

 

ABER:
Das Streckengleis musste im rechten Bahnhofskopf, grob gesagt, 90° im Innenradius der Bogenweichen verlaufen. Und das war mir zu eng. ;(
1394 mm Radien sind bei mir nur im Bereich der privaten Anschlussgleise (und in den verdeckten Bereichen) erlaubt, nicht jedoch für das durchgehende Hauptgleis.

Aus diesem Grund habe ich letztlich auf die maximal möglichen Nutzlängen zugunsten eines größeren Radius verzichtet.

Da es sich bei meinem Anlagenthema um eine untergeordnete Nebenbahn durch den Pfälzer Wald handelt, verkehren dort sowieso nicht gerade sehr lange Züge. In jedem Fall kann der längste Personenzug (BR 23 plus 4 Umbauvierachser) im Bahnhof überholt bzw. gekreuzt werden.
Alles in allem ist das bisherige Fazit:
  • Die NL der Kreuzungsgleise wurden einige wenige, aber entscheidende Zentimeter länger.
  • Die Radien auf dem durchgehenden Hauptgleis sind - bis auf die Bereiche in den Ein- bzw. Ausfahrtsweichen - alle wenigstens 1550 mm.
  • Der Gleisverlauf weist Schutzweichen auf, wo sie hingehören (denke ich zumindest).
  • Die Expressgut-Abfertigung hat ein eigenes Gleis.
  • Die Lokstation hat ein eigenes Versorgungsgleis.
  • Es gibt in der Ortsgüteranlage eine Seiten- und eine Kopframpe.
  • Insgesamt 4 private Gleisanschlüsse, die Orstgüteranlage und die Lokstation verlangen und erlauben sinnvolle Rangiervorgänge.
  • Streckenfahrten sind durch das "Kreis-Konzept" möglich.
  • Der in den Kreis unter dem Bahnhof integrierte Schattenbahnhof ermöglicht durch Lokumsetzung einen suggerierten Punkt-zu-Punkt-Betrieb. Die Züge kommen von da zurück, wo sie hin gefahren sind.
  • Bahnhof Riefenstein macht im Zusammenspiel mit dem Schattenbahnhof auch "Spitzkehren-Betrieb" möglich.
Soweit sind nun meine Überlegungen und der Plan gediehen. Und so schaut er aktuell aus:

 

Auch heute bitte ich wieder darum, mich auf Fehler und/oder Ungereimtheiten in dieser veränderten Planung hinzuweisen.
Vielen Dank für eure Mühe und guten Vorschläge!
:thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lokalbahner« (28. Dezember 2012, 23:42)


10

Samstag, 29. Dezember 2012, 08:32

Hallo Lokalbahner,

ja, mit dem Schattenbahnhof und der ineinandergeschachtelten Gleiswendel macht das Ganze Sinn! Gefällt mir gut!

Ich muß aber noch mal eine Lanze für den längeren Bahnhof brechen. Bitte denke daran, der Appetit kommt beim Essen.

Beispiel Kesselwägen: mit zweien gestartet, dann werden es drei, dann vier, dann muß noch ein Säuretopfwagen dazu,ein Güterzugbegleitwagen ... und plötzlich werden die Züge länger!
Das gelingt auch bei Personenwagen: da war noch der Wagen mit der gemischten Klassen, der Gepäckwagen..... ;)

Da würde ich persönlich lieber auf den kleineren Radius gehen (ich bekenne mich zu 1020!) als mich hinterher zu ärgern...

Gruß
Matthias
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11

Samstag, 29. Dezember 2012, 09:29

Mehr geht nicht!

Hallo Manfred,

ich denke mehr kann man in dem Raum nicht umsetzen. Die Flankensicherung des Anschlussgleises hätte man auch mit einer Gleisperre herstellen können. Aber so hast du aus dem Anschluss gleich eine Awanst (Ausweichanschlussstelle) gemacht. Jetzt kann sich die Rangierabteilung dort auch einschliessen wenn der nächste Personenzug vorbeirauscht und in der Zeit die Feinverteilung der Wagen vornehmen.

Andere Feinheiten wirst du bei der Umsetzung selber feststellen und dann verändern. Hier wirst du merken ob sich dein Plan mit dem zusätzlichen Gleis am Lokschuppen umsetzen lässt. Evtl. kann man auch den Radius des Expressgutgleises vergrößern wenn der Bahnsteig hier zu schmal wird (ich denke er bleibt außerhalb der Kreuzungsgleise).

Alles aber Dinge die sich in der Bauphase von selbst ergeben werden. Ich wünsche dir viel Spaß beim Bauen und später beim Fahren.



Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

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12

Montag, 31. Dezember 2012, 00:00

Guten Abend zusammen,
und herzlichen Dank für eure Inputs!

@Matthias:
Ich weiß schon, was du meinst! Und da meine Fahrzeuge scheinbar über Nacht Junge bekommen - zumindest ist es zur Zeit so - nehme ich deinen Hinweis sehr Ernst.
Und doch ziehe ich den größeren Radius längeren Kreuzungsgleisen vor. Wenn in den Kurven die Wagenkästen zu sehr überhängen, dann stört mich das mehr, als wenn ich mich auf kürzere Zuggarnituren beschränken muss.
Wieso eigentlich "muss"?
Wenn ein "langer Heinrich" sich durchs beschauliche Bollenbachtal schängelt, dann fährt er eben ohne Aufenthalt durch den Bhf Riefenstein durch. :D
Ein Ng wird dann schon irgendwann von Neustadt/Weinstr. oder Pirmasens die für Riefenstein bestimmten Wagen herbei bringen.

@Jürgen:
Die Gleissperre ist für den Anschluss #4 vorgesehen.
Und ansonsten sehe ich es, wie du schreibst: Die Feinheiten ergeben sich beim Bau der Anlage.

Noch ein Wort zu den Bahnsteigen:
Riefenstein war im Jahr der Einweihung (1909) noch Endbahnhof. Erst auf massives Drängen der bis dahin noch nicht von der Bahn erschlossenen Gemeinden und Firmen gab der Landtag in München 1912 die behördliche Genehmigung zum Bau der für viele Bewohner des Bollenbachtales lang ersehnten Verlängerung der Lokalbahnstrecke. Insofern wurde es später möglich, für die länger werdenden Züge einen neuen Außenbahnsteig entlang des Hauptgleises hinzuzufügen. Zwischen Hauptgleis und erstem Kreuzungsgleis wurde außerdem ein "Zwischenbahnsteig zur einseitigen Nutzung" (genannt "Schüttbahnsteig") angelegt. Da nur selten Zugkreuzungen stattfinden, wird dieser Schüttbahnsteig allerdings eher selten benutzt.
Im Sommer 1968, im Jahr der Einführung des neuen Nummernschemas bei der DB, ergibt sich nun folgendes Bild:



Und hier nochmals ein Blick auf den linken Teil der Bollenbachtal Bahn, mit Bahnhof Riefenstein und Privatanschluss #4:


Soviel für heute von der Nebenbahnstrecke durchs Bollenbachtal, die nach ihrem Ausbau eine direkte Verbindung zwischen Lambrecht und Hinterweidenthal ergab. (Leider noch nicht auf dem mir zur Verfügung stehenden Streckenplan eingezeichnet.)


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