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Samstag, 3. Dezember 2011, 16:36

Michels Anlage aktuell

Moin, Kollegen,

es ist ja schon einige Zeit vergangen, seitdem ich hier über den Bau meiner Anlage geschrieben habe, dafür gibt es aber jetzt viel zu lesen.

Der letzte Bericht ist vom 05.08.2010, siehe Noch mal was zum handgestellten mechanischen Weichenantrieb
Vier Gleise des Güterbahnhofs Oldenburg waren zu diesem Zeitpunkt gerade fertig geworden.

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Da ich plante, meinen Dienstort in Köln näher an meinen Hauptwohnsitz in der Nähe des hessischen Borken zu verlegen, waren natürlich auch Überlegungen im Gange, dass vor solch einem Schritt meine Modellbahn von meinem Nebenwohnsitz nach Hause umziehen musste.

Überlegungen, am Haus einen Anbau zu errichten oder den Keller umzubauen, brachten kein wirklich akzeptables Ergebnis

Nun begab es sich aber, dass just auch Ralph Müller aus Borken auf der Suche nach einem Raum war, wo er seine Module, wenn gerade keine Treffen stattfanden, aufbauen und stehen lassen konnte. Ralph ist in der Gegend bekannt und kennt sich bestens aus, er wusste, wo Räume leer standen, und weil diese Räume meistens sehr groß für einen allein waren, war er auf der Suche nach jemandem, der mitmachen wollte, also nach jemandem wie mich. Wir schauten uns von nun an gelegentlich leere Geschäftsräume oder Läden an, in die niemand mehr einziehen wollte.

So recht fündig wurden wir dabei zunächst nicht, obwohl selbst der Bürgermeister von Borken sich um einen Raum für uns kümmern wollte!

Gefunden haben wir unseren neuen gemeinsamen Eisenbahnraum dann nicht, sondern er uns.

Ein Geschäftsmann hatte einen Raum in einem Gebäudekomplex, den er gerne vermieten wollte. Weil er Ralph kannte und wusste, dass er der Vorsitzende des HO-Clubs in Borken war, rief er ihn eines Tages an und frage, ob der Club nicht noch Platz für seine Anlage gebrauchen könnte.

Da der Club räumlich bereits versorgt war, verneinte Ralph die Frage. Aber er wüsste trotzdem Leute, die vielleicht Interesse hätten. Dann rief er mich an und wir entschieden, uns den „Raum“ einmal anzusehen.

Manchmal frage ich mich schon, ob dass alles Zufall war oder Teil eines großen Planes. Jedenfalls betraten wir den Raum und waren sofort begeistert. Rechteckig, Acht Meter breit und 24,5 Meter lang, musste man schon von einer Halle sprechen. Und das Ganze war für’n Appel und’n Ei zu mieten.

In so eine große Halle hätte man natürlich eine ganz neue und den Räumlichkeiten angepasste Anlage bauen können, aber das wollte weder Ralph noch ich, da wir ja schon fertige (oder angefangene) Modellbahnen hatten und ein kompletter Neubau wieder ein paar Jahre Bauzeit erfordert hätte. Wir beide wollten möglichst bald Betrieb machen können. Also entwickelte ich mehrere Pläne unter Berücksichtigung der vorhandenen Anlagenteile. Wir entschieden uns dann für die hier abgebildete Version (zum Vergleich auch noch mal der Plan meiner alten Anlage).

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Steigungen und Schattenbahnhof entfielen, aber ein großer Kreis blieb erhalten und insgesamt fünf Bahnhöfe. Die Anschlüsse meiner Bahnhöfe an die Strecke mussten angepasst werden, das Bw des Bahnhofs Oldenburg wurde versetzt, und statt des Schattenbahnhofs kam nun ein Fiddle Yard (nach einer Idee von Henrik Mücher, siehe www.spur1.de (und dort unter Freunde und Henrik schauen) zum Einsatz, denn eine Oberleitungsstrecke von Oldenburg in die weite Welt bzw. nach Bremen musste schon sein. Ralph wünschte sich dafür einen zweiten Überholungs- bzw. Kreuzungsbahnhof auf der Ringstrecke, so dass ich hier noch den Bahnhof Mariensiel einplante.

Diese Symbiose zwischen einem Festanlagenbauer und einem Modulisten klappt wunderbar, Ralph kann seine Module für Treffen problemlos auf- und abbauen, ich konnte aufgrund des vielen Platzes meine beiden Kopfbahnhöfe sogar noch verlängern, da kam noch mehr Freude auf. Und gefahren werden kann von jedem mit allen Fahrzeugen auf allen Gleisen, davon profitiert Ralph, deshalb hat er auch nichts dagegen, das meine Anlage in unserem Raum viel mehr Platz einnimmt als seine Module.

Es zeigte sich nun, dass es gut von mir gewesen war, die Anlage in meiner Nebenwohnung abbaubar gebaut zu haben. Als Umzugstermin der Modellbahn stand der achte November 2010 fest. Allerdings wurde schon am dritten Oktober der letzte Fahrtag durchgeführt und alle Loks und Fahrzeuge aus dem Schattenbahnhof herausgefahren, damit ich sie in ihre Kartons packen konnte. Dann begann der Abbau und eine Zeit des nicht Fahren könnens für mich, was gerade, nachdem ich planmäßigen Betrieb machen konnte, schmerzlich war.

Damit am Umzugstag alles zügig und passend in den gemieteten Sprinter hineingehen würde, stellte ich alle Segmente sozusagen spiegelverkehrt an zwei Wänden des Eisenbahnzimmers auf. Die vorderen Teile wurden dann zuerst in den Kleintransporter geladen und dort von den beiden Seitenwänden ausgehend in den Innenraum gestapelt.

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Zu dritt benötigten wir fürs Beladen etwa viereinhalb Stunden, das Ausladen am späten Abend am neuen Domizil ging dann innerhalb von zweieinviertel Stunden zügiger vonstatten.

Damit war das größte Hindernis, welches mir auch am meisten Kopfzerbrechen bereitet hatte, beseitigt. Nun lagen alle Teile erstmal in der neuen Eisenbahnhalle und ich begann wieder mit dem Aufbau.

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Vorrang beim Wiederaufbau der Anlage hatte natürlich die eingleisige Ringstrecke. Die eine Hälfte davon war ja so gut wie fertig, da hier nur die vorhandenen Module zusammengesteckt werden mussten. Ich startete daher an einer der beiden Übergangsstellen zu meiner Festanlage mit meinen Aktivitäten.

Ich begann mit der ersten Kurve hinter dem Abzweig zum Bahnhof Wilhelmshaven. Den Abzweig selber musste ich erst noch neu gestalten, also wurde dieser Bereich zunächst offen gelassen.

Der nach der Kurve an der Strecke liegende Bahnhof Mariensiel musste ebenfalls neu erstellt werden. Als Basis dafür dienten die Segmente des alten Schattenbahnhofs, da diese nun nicht mehr gebraucht wurden.

Die aufgeklebten Weichen und Schienen konnten unter Zuhilfenahme von Spachteln relativ leicht wieder gelöst werden. Wegen der neuen Gleislage musste aber teilweise neuer Untergrund in Form von Dämmplatten und Kork verlegt werden.

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Der Bahnhof Mariensiel hatte neben zwei Bahnsteiggleisen nur noch ein Gütergleis, an dem ich meinen noch vorhandenen Reliefgüterschuppen von meiner ersten Spur Eins Anlage wieder verwenden konnte.

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Bei der Weichenschaltung blieb ich meinem Prinzip der mechanischen Technik treu. Allerdings plante ich für Mariensiel diesmal die Stellung der Weichen und der noch zu installierenden Formsignale von einem zentralen Punkt in Bahnhofsmitte aus, da der Bahnhof ja hauptsächlich zur Überholung bzw. Zugkreuzung diente und die Rangiertätigkeit nur minimal war. Zunächst gab es dazu ein provisorisches „Stellwerk“, zwei Hebel, über die die Weichen geschaltet wurden, wobei die zwei Weichen auf der linken Seite gleichzeitig über nur einen Hebel geschaltet wurden.

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Fertige Segmente umzubauen war viel zeitaufwändiger als neue Segmente zu bauen, deswegen war Mariensiel erst Ende April streckentechnisch fertig. Die folgenden Streckensegmente waren wieder leichter umzugestalten.

Inzwischen hatte ich das Abzweigsegment zum Bahnhof Wilhelmshaven holztechnisch fertig gestellt, es fehlte lediglich noch der Gleisaufbau. Da auf dem Segment auch zwei Weichen zu bedienen waren, musste es auf dem Arbeitstisch auf den Rücken gelegt werden, um die Stellmimik zu installieren. Ich nutzte daher die Gelegenheit, als in Borken das fünfte Modultreffen stattfand und Ralph seine Module abgebaut hatte, um diese Arbeiten durchzuführen (Deswegen habe ich auch nicht j e d e n Tag gefilmt auf dem Modultreffen :D).

Im alten Eisenbahnraum war der Bahnhof Wilhelmshaven über ein Streckengleis aus dem Schattenbahnhof erreichbar gewesen, in der neuen Halle erfolgte die Zu- oder Abfahrt über eine Weiche direkt zur Hauptstrecke. Aus diesem Grund war der Einbau einer Schutzweiche sinnvoll. Die beiden Weichen auf dem Segment wurden immer gleichzeitig über nur eine Stellstange umgestellt. Ich bediente mich dabei der gleichen Technik wie bei den Weichen der Einfahrgleise zum Güterbahnhof Oldenburg (siehe Link am Anfang dieses Berichts), nur dass hier am Ende des Bowdenzuges kein zweiter Stellhebel vorhanden war, sondern die zweite Weiche, in diesem Fall die Schutzweiche, angeschlossen wurde.

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Stellstange mit Kippschalter für Streckenanschlussweiche

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Bowdenzug von Stellstange zur Schutzweiche

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Anschluss Schutzweiche

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Schutzweiche und Streckenweiche werden gemeinsam gestellt.

Im gesamten Bahnhof Wilhelmshaven konnte so bis zur Schutzweiche problemlos rangiert werden, ohne dass die Gefahr einer Kollision mit der Hauptstrecke bestand. Da möglicherweise während meiner Abwesenheit auch Gäste auf der Strecke unterwegs sein konnten, sicherte ich die Weichen mit einer Wäscheklammer, die zwischen Stellknopf und Segmentkante gesteckt wurde und somit ein hineindrücken und damit umstellen der Weichen verhinderte. Ein echter Klammerverschluss also!

Auf dem Bild oben ist auch zu erkennen, dass das Ziehgleis rechts auf Wunsch eines Eisenbahnkollegens um ca. einen Meter verlängert wurde. Dummerweise wurden aber auch die Gütergleise im Bahnhof um 1,4 m länger … :)

Das Gleis auf dem Anschlussmodul von Ralph lag gemäß der Norm in der Mitte des Holzkastens. Da aber mein Bogen auf dem Kurvensegment bis fast an die Wand reichte, musste hier als Verbindungsstrecke ein S-Bogen eingeplant werden. Damit es zu keinen Überpufferungen kommen konnte, war dazu ein mehr oder weniger gerades Gleisstück in der Mitte zwischen den beiden Bögen erforderlich.

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Links unten am Segment der „Klammerverschluß“

Ich formte diesen S-Bogen also mehr nach optischen Gesichtspunkten. Testfahrten ergaben dann, dass die Benutzung auch bei geschobenen Zügen ohne Überpufferungen vonstatten ging. Dieser Gleisbogen dient übrigens auch gleichzeitig als Programmiergleisabschnitt.

Hier mal ein Bild vom gleistechnisch fertig gestellten Bahnhof Wilhelmshaven mit den verlängerten Gleisen.

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Nun der Blick in die Gegenrichtung mit meinem Lieblingszug, drei E-30 Wagen von Kiss, Gepäckwagen von KM1, Postwagen von Wunder und als Zuglok die einzig mir bekannte Spur Eins Lok, die jemals pünktlich zum angekündigten Termin ausgeliefert wurde: 41018 von KM1.

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Die „schlangenförmige“ und aufgeständerte Strecke im Hintergrund entstand aus der ehemaligen Steigungsstrecke der alten Anlage und wird noch mittels Landschaftsgestaltung drumherum in ein optisch natürliches Erscheinungsbild verwandelt werden. Da kann die Landschaft bzw. das Gleisumfeld auch in die Tiefe gehen.

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Neu ist übrigens auch die „Zentrale“. Bisher waren Booster, Trafo und Intellibox ja in einer Schublade untergebracht, nun wurde das Ganze auf einem rollbaren Gestell aufgebaut.

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Hier befinden sich zwei Power 6 Booster, Intellibox und Trafo, Ladestationen für Akkus, Basisstation für Funkies sowie, ganz wichtig, eine Liste aller Adressen der zum Einsatz kommenden Loks. Inzwischen habe auch ich vorsichtshalber meine Loks auf vierstellige Adressen umgestellt, denn es könnte immer mal ein Gastfahrer mit seiner Lok und der werkseingestellten zweistelligen Adresse vorbei kommen.

Ich fahre (oder rangiere) in den Bahnhöfen immer noch mit Daisy- und Fredhandreglern, aber bei der Größe unserer Eisenbahnhalle habe ich mir auch einen Funkie angeschafft.

Inzwischen habe ich auch den Streckenanschluss des Bahnhofs Oldenburg neu gestaltet. Wenn man auf den Gleisplan schaut, erkennt man, das hier in Richtung Bremen (Abstellbahnhof) und in Richtung Wilhelmshaven (Streckengleis) gleichzeitig in den Güterbahnhof bzw. Personenbahnhof ein- oder ausgefahren werden kann. Ursprünglich war das Gleis aus dem Güterbahnhof zur Strecke als Ziehgleis vorgesehen, aber auf Anregung eines Spur-1 Kollegen (derselbe, der auch eine Verlängerung des Ziehgleises im Bahnhof Wilhelmshaven angeregt hatte) habe ich dann doch noch eine Verbindung zum Streckengleis geschaffen. Hier kann dann trotzdem bis zur Weiche bzw. der Rangierhalttafel rangiert werden, ohne dass der Verkehr mit den Personenzügen beeinträchtigt wird. Auf den folgenden beiden Bildern steht die 50 mit den beiden Rungenwagen in dem ursprünglichen Ziehgleis.

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Die Bogenweiche am Beginn der Gleisharfe zu den Gütergleisen wurde gegen eine normale Rechtsweiche getauscht und die Gleise werden gerade noch um insgesamt 140 cm verlängert, siehe die hellen Holzflächen.

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Insgesamt liegt der Bahnhof in einem leichten Bogen. Damit bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich vor etwas mehr als einem Jahr aufgehört habe, was jetzt kommt, ist also auch für mich wieder was Neues. Natürlich freue ich mich auch schon darauf, dass bald alle Strecken und Gleise liegen, für den Bau des Abstellbahnhofs ist inzwischen noch ein Helfer zu uns gestoßen.

Schaut man auf den Gleisplan, erkennt man schon die interessanten möglichen Betriebsabläufe: Alle Züge aus/nach Bremen müssen über Oldenburg fahren, dort kann ein Traktionswechsel stattfinden und es wird Kopf gemacht. Die Züge, die Oldenburg dann auf die Kreisstrecke verlassen, müssen in Wilhelmshaven oder einem der beiden Unterwegsbahnhöfe wieder Kopf machen, um zurückkehren zu können. Beim Güterverkehr werden die beiden Unterwegsbahnhöfe mittels Übergaben von Wilhelmshaven aus bedient.

Auf den Unterwegsbahnhöfen müssen die Zugkreuzungen oder auch Überholungen beachtet werden, zudem ist die Durchfahrt durch Mariensiel nur mit HP2 möglich, ebenso darf in die Stumpfgleise der Kopfbahnhöfe nur mit maximal 60 km/h eingefahren werden.

Dazu gibt es dann einen Fahrplan oder vielleicht (nach einer Anregung durch einen Spur Eins Kollegen aus Aachen) nach Art von „Monopoly“ Ereigniskarten, zum Beispiel so: Fahre mit der 23 105 den Personenzug P3580 mit zwei Umbauwagenpärchen in der Reihung BPw3yg, B3yge, AB3yg, B3yge von Oldenburg nach Wilhelmshaven.

Wo steht die Lok, wo sind die Wagen, wie komme ich nach Oldenburg, welches Gleis? Da hat der Lokführer Spaß, und der oder die Fahrdienstleiter auch, wenn gleichzeitig noch andere Lokführer ihren Fahrauftrag abarbeiten wollen …

Natürlich ist es ein Unterschied, ob man eine Anlage in den eigenen vier Wänden aufbaut oder in einem gemieteten Raum. Was passiert, wenn der Mietvertrag in einigen Jahren abläuft und vom Vermieter oder dessen Nachfolgern nicht verlängert wird? Wir wissen es nicht, und darum genieße ich jede Minute, die ich in unserem Eisenbahnwohlfühlraum verbringen kann. Es besteht kein Grund, depressiv zu werden …

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Ach ja, wenn ich mal fertig bin mit der Anlage, also wirklich mit Gebäuden und Landschaft und allem drum und dran, mache ich einen Film darüber. Ich hoffe, dass bis dahin auch die Minicams bessere Bilder liefern als auf diesem Versuchsvideo (Achtung! Schlechte Qualität und besch… Ton):

Mitfahrt auf 41018

Viel Spaß weiterhin mit der Spur Eins.

Der Michel

geri

Gerald

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2

Samstag, 3. Dezember 2011, 19:30

Hallo Michel,

wieder einmal ein fantastischer Bericht von Dir!
Ich beneide Euch sehr um diese Räumlichkeiten - trocken, warm, gutes Licht, von aussen nicht einsehbar und, das wichtigste, seeeeehr gross.

Da wird es sich super Spielen lassen und für jeden Geschmack ist etwas dabei: Rundfahrten, Kopfmachen, Rangieren ...

Schade, dass Borken nicht am Niederrhein liegt ...
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

3

Samstag, 3. Dezember 2011, 22:26

Hallo liebe Spur1er,

so ist er, unser Michel, da telefoniere ich um 18 Uhr mit ihm - ich war übrigens gerade in unserem Anlagenraum - und der erwähnt mit keiner Silbe, dass er heute diesen Artikel hier veröffentlicht hat. Und ich muss erst über eine mail von Andreas davon erfahren, dass hier heute etwas über unsere Anlage zu sehen und zu lesen ist...
Michel, das hast du wieder toll gemacht, aber das, was du in unserem Raum aufbaust, ist noch toller...
Wir sehen uns am Montag...
Gruß
Ralph

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4

Sonntag, 4. Dezember 2011, 20:49

respekt...

... jungs weiter so.... @ michel, ich wunderte mich schon, das du so ruhig warst in letzter zeit..... trotz verregnetem sommer

grüsse aus jever
Epoche 3 mit Kamera und Spaß am zu sehen.....

Leisi71

unregistriert

5

Sonntag, 4. Dezember 2011, 23:01

Sieht richtig toll aus. Sehr interessant. Da muss ich mal so nach Borken kommen.

Da freue ich mich schon auf die Fortsetzung und den nächsten Film.

6

Montag, 5. Dezember 2011, 00:34

RE: Michels Anlage aktuell

Hallo Michel,

ich freue mich immer von Dir zu hören, ob Deine Spur1-Anlagen, oder Umbauten,
oder von Deinen Videos. Egal es macht Spaß Spur1er mit so vielen guten Ideen zu sehen.
Bei der Größe von Eurem Raum könnte man fast ein Modul-Treffen veranstalten,
wenn die Tennis-Halle mal belegt sein sollte.

Vielleicht brauchst Du mal einen zweiten Kamera-Mann, da würde ich mich freuen.

Grüße
Gerhard

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7

Mittwoch, 4. Januar 2012, 14:59

Bin wirklich begeistert..

... was Du da zusammen mit Ralph auf die (Modul-)beine stellst.

Toll, das wird echt schön, so wie alles, was ich bislang von Dir bewundern konnte (schaue mir das Video auf DVD auch öfters an).

Es freut mich auch, dass ihr Glück mit der Raumsuche gehabt habt.

Bei mir ist es ja leider genau andersherum, aber so gleicht es sich dann doch wieder aus (wenn ich das mal so formulieren darf).

Freue mich darauf, von weiteren Fortschritten zu lesen.

Gruß aus Essen-Steele (nicht mehr Oberhausen)

Andreas

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8

Donnerstag, 5. Januar 2012, 08:38

Glück gehabt ....

... ist die richtige Beschreibung.

Ich hoffe, Du kannst an Deinem Bw weiterbauen.

Gruß

Der Michel

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9

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:47

RE: Glück gehabt ....

Zitat

Original von michel
... ist die richtige Beschreibung.

Ich hoffe, Du kannst an Deinem Bw weiterbauen.

Gruß

Der Michel


Hi Michel,

nein, leider nicht. Der Platz reicht nun bei Weitem nicht mehr aus. Habe es (leider) verkaufen können (müssen). Ist auch schon beim neuen Besitzer bis auf einige Zubehörteile (hab fast alle in den Umzugskartons gefunden :O).

Aber ich habe schon wieder ein neue Idee, auf wirklich engem Platz auch Regelspur betreiben zu können, wenn auch mit Abstrichen.

Gruß Andreas

10

Sonntag, 8. Januar 2012, 10:01

RE: Michels Anlage aktuell

Hallo, ich durfte mir die Anlage gestern einmal anschauen, mir fehlen dafür echt die Worte, einfach Spitze was da auf die Beine gestellt wird. Glückwunsch und weiter so, ich werde euch immer wieder gerne besuchen. Danke, Gruß Peter
Peter

11

Sonntag, 8. Januar 2012, 13:24

....zusammen mit mir.

Kann mich dem nur anschließen - war ein sehr netter Nachmittag beim Ralph.

Ich würde bei Gelegenheit gern mit meiner neuen BR 18 kommen, um ihr etwas Auslauf zu gewähren.

Bei der Gelegenheit - kann mir jemand sagen, welchen Mindestradius eine voll
zugerüstete KM-1 BR 18 benötigt?

Nette Grüße.

Sammy