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1

Dienstag, 6. Dezember 2011, 09:32

HDF/MDF-fräsen?

Liebe Modellbauer,
habe mir für das Projekt "Klütz" - während ich noch an der Klützer Drehscheibe baue - die Gebäude in Spur1 von Epoke-Modeller aus DK lasern lassen (dieser stellt sie ja für HO her).
Beim Begutachten der Bauteile in HDF/MDF stelle ich fest, daß die verputzten Flächen mit den Backsteinflächen in der gleichen Ebene liegen. Müßten doch ca. eine 1/2 Steinstärke, also einen knappen Millimetertiefer liegen.
Haben hier Selbstbauprofis eine Idee, wie das zu korrigieren ist, bevor ich alles aussäge und vertieft wieder einklebe?
Grüße von Knud

Michael Füg

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2

Dienstag, 6. Dezember 2011, 13:02

Wäre es nicht am einfachsten, eine Schicht Steine aufzukleben (Holz-, Papp,- oder Plastikstreifen), wobei das gefräste Mauerwerk als Klebevorlage dienen kann?

  • »knud« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 6. Dezember 2011, 14:49

RE: HDF/MDF-fräsen?

Hallo Michael,
danke für die schnelle Information; habe daran auch schon gedacht, jedoch noch keinerlei Erfahrung.
Ich habe einmal ein Bild angehängt, um das Problem zu verdeutlichen - der Güterschuppen ist ja noch relativ einfach, das Bahnhofsgebäude und der Lokschuppen sind viel aufwändiger. Gibt es Spur1-Steine einzeln und klebbar oder nur als Folie oder Kunststoff?
Grüße Knud
»knud« hat folgendes Bild angehängt:
  • HDF-Bauteil.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »knud« (6. Dezember 2011, 14:49)


geri

Gerald

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4

Dienstag, 6. Dezember 2011, 19:18

Hallo Knud,

Du hast natürlich Recht, eigentlich müsste die zu verputzende Fläche etwas vertieft sein. Da dies beim Lasern nicht berücksichtigt wurde, bleibt wohl nur das Ausschneiden und etwas vertiefte Wiedereinsetzen.
Man hätte die Felder ja bloss auslasern brauchen und beilegen können. Mit dem Laser wäre es exakter gewesen als mit der Dekupiersäge.

Aber so hast Du eine nette zusätzliche Bastelei für Adventsabende ;)
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

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5

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 13:36

HDF/MDF-fräsen?

Hallo Geri,
wahrscheinlich kommt es so, aber das wird länger dauern - es sind schließlich 3 Gebäude!
Dann wird wohl auch der Frühling schon wieder ins Land ziehen...
Werde mich nun nach einer Dekupiersäge umschauen.
Grüße Knud

geri

Gerald

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6

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 13:56

Es gibt natürlich auch die altbewährte Laubsäge :P
Hätte ich aber auch kein Bock drauf.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

7

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 14:54

RE: HDF/MDF-fräsen?

Moin Knud,

ist persönlich würde es so belassen wie es ist !!

Der 1 mm Unterschied in der Tiefe, ist bei einer entsprechenden farblichen Gestaltung der Wände, aus einer üblichen Betrachtungsentfernung der Spur 1 Gebäude überhaupt nicht zu erkennen !

Viel schlimmer wären durch die Sägeschnitte verursachte schräge Trennschnitte und Längenkürzungen der Wände.

Die ersparte Zeit, lässt sich besser für eine exakte Detaillierung und Ausstattung der Gebäude verwenden.

Frohes Schaffen,
Gruß Manfred

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Mittwoch, 7. Dezember 2011, 15:43

Hallo Knud,

ich kann mich nur Manfred Bock anschließen. Aber wenn´s dich arg stört: wäre es nicht einfacher, die Putzflächen mit zurechtgeschnittenener Pappe oder Polystyrol etwas aufzufüttern?

Gruß

Klaus-Peter

PS: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, das Problem liegt ja genau umgekehrt, sorry!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K.P. Franke« (7. Dezember 2011, 15:47)


Michael Füg

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9

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 15:51

Hilft nix...die Putzflächen sollen doch tiefer gelegt werden!

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10

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 16:11

HDF/MDF-fräsen?

Hallo Manfred und Klaus-Peter,
ich glaube nicht, daß man dies so lassen kann - bei Spur Z und N vielleicht; denn wenn noch Grundierung und Farbe aufgebracht werden, dann ist wohl keine Struktur mehr vorhanden.
Da ich zu Klütz nur Zeichnungen in Spur Z bekommen konnte, war ich froh, daß der dän. Hersteller, der diese Gebäude in H0 produziert, bereit war, gegen entpr. Entgelt die Gebäudeteile in Spur 1 überhaupt zu lasern. Maßstabsgerechte Konstruktionszeichnungen und Eigenausführung wären sicherlich viel, viel "anstrengender" - das bleibt mir sowieso noch für das 4. Klützer Gebäude...
Danke für die Überlegungen
und Grüße von Knud

11

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 16:15

RE: HDF/MDF-fräsen?

Hallo,

Zitat

Original von Manfred Bock
Der 1 mm Unterschied in der Tiefe, ist bei einer entsprechenden farblichen Gestaltung der Wände, aus einer üblichen Betrachtungsentfernung der Spur 1 Gebäude überhaupt nicht zu erkennen !


Wie auf dem folgenden Bild unschwer zu erkennen ist, beträgt der Versatz ungefähr einen halben Ziegelstein ( 240 mm). Maßstäblich betrachtet sind es fast 3 mm, die der aufmerksame Beobachter auch aus einer größeren Entfernung erkennen kann.

Immerhin sind diese Details ein charakteristisches Merkmal des preußischen Ziegelbaus.



Knud,
da hast du eine wirklich anspruchsvolle Arbeit vor dir. Ich habe zwar keine Lösung für dieses Problem, aber ich bewundere es.

Gruß Smily
Wenn man das unmögliche ausgeschlossen hat, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist. (Sherlock Holmes)

12

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 16:51

RE: HDF/MDF-fräsen?

Na, dann viel Spaß bei den Sägearbeiten.

Hier ein Bild auf Wiki:

Beschreibung
Bahnhof Klütz
Datum 11. Mai 2008, 18:33
Quelle
Bahnhof Klütz
Uploaded by X-Weinzar
Urheber
Thomas Kohler from Waren (Müritz), Deutschland


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co…_Kl%C3%BCtz.jpg

Denke, betrachtet man dieses Gebäude in 1:32 aus ca. 50 cm Entfernung, so dürfte nur ein vernachlässigerbarer Tiefenunterschied zwischen Putz und Mauerwerk zu sehen sein.

Aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.

Gruß Manfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manfred Bock« (7. Dezember 2011, 16:57)


13

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 17:55

Also einen halben (überstehenden) Stein kann ich auf dem Bild nicht erkennen (mal abgesehen von der Fensterbank, aber das ist ja logisch)...

Gruß Peter
Du willst mehr? Mehr gibt´s hier:
http://www.spur-1-freunde.de ;)

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14

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 18:52

HDF/MDF-fräsen?

Ich danke allen Hilfestellung-Gebenden.
Komme aber langsam zu dem Schluß, daß ich wenigstens bei dem relativ einfachen Güterschuppen zur Säge greifen "muß", wie das angehängte Bild von Oliver Scharf zeigt. Dann werde ich weitersehen...
Grüße
Knud
»knud« hat folgendes Bild angehängt:
  • Güterschuppen.jpg

15

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 10:22

Hallo Knud,

bevor dieses Thema nicht ausreichend durchdacht ist, solltest du deinen Entschluß, zur Säge zu greifen, nochmals reichlich überlegen.

Gründe, die dagegen sprechen:

1. eine entsprechende und ordentliche Dekupiersäge ist recht teuer.
2. der Sägeschnitt wird ungefähr 1 mm betragen
3. geradlinige Schnitte sind fast unmöglich durchführbar
4. Winkelschnitte mit Drehung der langen Werkstücke sehr problematisch
5. extrem zeitaufwändig


Besorge dir doch bei dem Hersteller eine entsprechende Datei mit den Randkonturen der Ausschnitte bzw. der Flächen, die tiefer liegen müssen. Dann kann dir evtl. jemand diese Teile bearbeiten.

Wird zwar auch keine billige Variante, dürfte aber das beste Ergebnis erzielen.

Gruß Smily
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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 12:18

Hallo Knud,
ich würde eine Laubsäge nehmen mit feinsten Blätter von z.B. Fohrmann.
Problem wird nur, kommt man überall mit dem Bogen rum ?

Auf jeden Fall kann der geübte hier auch gerade Linien sägen, der Schnitt wird hauchdünn.
Eine Dekupiersäge kann das nicht.
MfG. Berthold

IGMA

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:41

Hallo Knud,

mir ist nicht ganz klar, warum das nicht gleich beim Lasern alles ausgeschnitten wurde. Die ausgeschnitten Teile kann man ja weiterverwenden. Ich mache das grundsätzlich so:
Kleine Maschinenhalle

Nachbessern ist bei mdf Sträflingsarbeit, egal, wie gut man sägen kann. Und da auch das Fenster nicht ausgeschnitten ist, würde ich beim Hersteller fragen, ob man das Teil nicht noch mal schnell durchlaufen lassen kann. Die CAD Datei ist in wenigen Sekunden gändert; man muss ja nur die Farbe der Linien ändern.
Grüße aus Mannheim
Andreas

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:32

HDF/MDF-fräsen?

Hallo smily, Andreas und bbenning,
danke für die Hinweise. Feinsägeblätter sind mir aus früheren Jahren bekannt, es gab sogar "Rundsägeblätter", mit denen es möglich war, rechtwinklig zu arbeiten, allerdings war das nichts für gerade Schnitte.
Auf die Ratschläge hin, werde ich versuchen, "Epoke-Modeller" noch einmal zu kontaktieren, ob er die entsprechenden Bauteile aller 3 Bausätze noch einmal produziert und wenn ja, zu welchem Preis. Diese Sonderanfertigung war schon kein Pappenstil!
Aber ob er mir die Dateien mit den Randkonturen überläßt, da bin ich doch sehr skeptisch. Er produziert die Bausätze ja für H0 und hat sie für mich speziell wohl in 1:32 umgerechnet.
Grüße Knud

IGMA

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Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:36

RE: HDF/MDF-fräsen?

Hallo Knud,

ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Dateien herausgibt. Sowas ist aus verständlichen Gründen nicht üblich und würde ich auch erst recht nicht als Fragestellung empfehlen.

Noch was: umrechnen muss man bei sowas nicht. Die gesamte Zeichnung wird in einem Schritt skaliert. Ein Befehl. Eine Sekunde. Nur bei den Maßen, die sich auf die Materialstärke beziehen (zB Verzapfungen) muss man ggfs. von Hand korrigierend eingreifen. Bei umfangreichen Konstruktionen kann aber DAS enorm Zeit kosten!
Grüße aus Mannheim
Andreas

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20

Samstag, 10. Dezember 2011, 09:55

HDF/MDF-fräsen?

Hallo Andreas @ andere,
der dänische Hersteller will mir die beiden Längsseiten des Güterschuppens neu lasern, sodaß die Tiefe von ca. 2 mm bei den verputzten Flächen herstellbar ist. Der Lokschuppen-Bausatz war ja okay. Und bei dem Empfangsgebäude wies der Hersteller darauf hin, wie Manfred mit seinem Link
ja auch, daß Mauerwerk und Putzflächen "inzwischen" in einer Ebene liegen.
Also, wenn die Seitenteile kommen, geht es mit dem Güterschuppen los. Damit ist die Entscheidung hinsichtlich des Empfangsgebäudes erst einmal aufgeschoben und die "adventlichen Sägenstunden" hinfällig, was dem Fortgang der Drehscheibe sicherlich zugute kommt.
Dank noch einmal an alle Ratgeber
Knud