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Samstag, 10. September 2011, 12:57

Federdraht 0,8mm

Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage an die Stromexperten.
Die aktuellen Märklin Weichen haben Strombrücken aus federdraht mit einem
Durchmessser von 0,8mm.
In einem Bericht hier im Forum wurde geschrieben,dass sich diese Drähte
stark erhitzen sadass es passieren kann,dass der kunststoff wegschmiltzt
nachweislich mit Bild eines Mitglieds im Forum.
Was müsste denn passieren auf der Anlage damit diese Drähte sich stark
erhitzen,bei einigen Nutzern dieses Gleissystems ist wohl noch nichts passiert.
Märklin baut Sachen die auch mit Märklin Kompatibel sind und wohl
auch sicher sind,ich meine damit wenn ich dass Gleissystem von Märklin/
Hübner nutze dann wäre ich auf der sicheren Seite wenn ich die dazugehörige
Centralstation nutze in Verbindung mit dem passenden Trafo.
Wenn ich aber jetzt die neue Steuerung von KM-1 nutzen möchte mit einer
Leistung von 7 Ampere,wäre es dann empfehlenswert diese Drahtbrücken
gegen (laut Forumsmitglied) 1,6mm Kupferdraht zu tauschen.
Die Weichendrähte zu tauschen ist eine aufwendige und Zeitraubende Sache,wozu ich nicht unbedingt Lust habe.
Wenn es denn so sein muss,wüsste ich gerne wie dass am einfachsten geht.
Ein nettes Mitglied aus dem Forum sagte der Draht müsste mit einem 100
Watt Lötkolben angelötet werden.
Ich habe mal an dass Märklin/Hübner Gleis mit der Märklin Lötstation
ein Kabel angelötet,ich habe es nicht wieder abbekommen.
Kalte Lötstellen erzeugen wohl noch mehr Hitze.
Was meint Ihr??
Auf meiner zukünftigen Kleinanlage fährt in der Regel immer nur eine Lok
im Wechsel,aber wie gesagt ich hätte gerne die Meinung von den
Elektro experten.
Gruss Jürgen

Beiträge: 2 181

Wohnort: Erfurt

Beruf: jetzt Rentner, programmieren nur noch im Hobby

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Samstag, 10. September 2011, 13:16

RE: Federdraht 0,8mm

Hallo,
einfach einen etwas dickeren Kupferdraht parallel anlöten. Ich hab zu Hause eine 24 Watt Lötstation, damit habe ich alle Kabel unter Hübner- Gleise gelötet , Lötstelle reinigen (schleifen), dann lange genug mit Elektronik - Lot draufhalen, man sieht das, wenn das Lot dann langsam verläuft.

Frage ist nur, erwärmt sich der Draht bei Kurzschluss durch Falschbefahren?
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (10. September 2011, 13:17)


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Samstag, 10. September 2011, 13:49

RE: Federdraht 0,8mm

Hallo,

das Problem tritt dadurch auf, dass der Anpressdruck des Federstahls gegen das Schienenprofil nicht dauerhaft groß genug ist.

Es entsteht ein Übergangswiderstand, der sich durch Wärme bemerkbar macht, der Draht schmilzt sich in den Kunststoff ein und der Kontakt wird dadurch noch schlechter, bis man sich wundert, dass die Lok hinter der Weiche stehenbleibt....

Bei meinen Bogenweichen 59085 und 59086 habe ich die Federstahldrähte bereits mehrfach nachgebogen, aber austauschen muss ich sie trotzdem.

Ich werde Messingdraht 0,8 oder 1,0mm nehmen, und direkt am Profil anlöten, mit der ganz normalen Lötstation und Elektroniklot.

Grüße vom Oliver.
Schöne Grüße vom Oliver.