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Dienstag, 5. April 2011, 21:40

Problem mit Littfinski Signaldecoder

Bitte Beitragsschablone ausfüllen. Dann ist es einfacher zu helfen.
Welcher Decoder?:
[ ] Märklin
[ ] ESU
[ ] ZIMO
[ ] Uhlenbrock
[X ] sonstige: Litfinski

Welche Digital Zentrale?:
[ ] Märklin 6021
[ ] Märklin Central Station
[ ] Märklin Mobile Station
[X ] Intellibox
[ ] ZIMO MX1
[ ] ECOS
[ ] sonstiges:

Welches Soundmodul?:
[ ] Märklin
[ ] Dietz
[ ] Uhlenbrock
[ ] ZIMO
[ ] sonstige:

Welcher Fehler?:

Ich habe Besig Lichtsignale und habe sie an den Signaldecoder LS-DEC-DB-B von Litfinski mit dem Adapter Adap-LS-K-B Nr.550011 für Besig-Signale angeschlossen. Nach dem Einschalten verhalten sich die Signale ganz normal, sie lassen sich einwandfrei schalten und zeigen alle Signalbilder. Wenn ich nun eine Lok anwähle (in meinem Fall die Nr. 61), dann flackert plötzlich ein Signal und stellt sich dann dunkel. Erst mit Strom aus und wieder einschalten, ist es wieder ok. Dann habe ich eine andere Lok angewählt, dann hat eins der anderen Signale plötzlich dieses Verhalten gezeigt. Ich habe die Vermutung, dass die Decoder mit dem MM und DCC Mischbetrieb nicht zurechtkommen, kennt jemand dieses Problem?

Vielen Dank vorab und beste Grüße an alle.
Viele Grüße aus Köln an alle Spur1-Freunde

und allzeit HP1

Claus-Peter Gehring

(Piet)

IGMA

IG Spur1 Module Rhein-Neckar

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2

Mittwoch, 6. April 2011, 08:53

Hallo Piet,

wird der Signaldecoder im MM Format betrieben?
Wenn ja, dann pole mal die Zuleitung von der IB zum Decoder um. Es gibt einige Decoder, die das invertierte Eingangssignal nicht mögen.

Ansonsten gibt es bei den Sonderoptionen der IB Möglichkeiten den Multiprotokollbetrieb zu optimieren. Bitte hier im Forum mal auf Suchen gehen. Alternativ kann ich Dir aber auch eine Übersicht zu allen "erforschten" SO zuleiten.
Grüße aus Mannheim
Andreas

3

Donnerstag, 7. April 2011, 07:10

Hallo Andreas,

ja, der Decoder wird im MM-Betrieb genutzt, die Polung habe ich genau nach Anleitung von Littfinski beachtet, werde es aber dennoch mal mit der Umpolung probieren. Zur Optimierung des Multiprotokollbetriebs wären Infos super, leider habe ich hier noch nichts darüber gefunden (oder bin noch nicht drauf gestossen, wenn jemand einen Link hat, bitte melden, Danke.), eine Liste der gesamten erforschten Sonderoptionen wäre auch super, aber erstmal vielen Dank.
Viele Grüße aus Köln an alle Spur1-Freunde

und allzeit HP1

Claus-Peter Gehring

(Piet)

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4

Donnerstag, 7. April 2011, 08:13

Hallo Piet,
das Motorola Protocol braucht wesendlich mehr Platz im Datenstrom, ich würde deshalb die Signale auf DCC umstellen. Andererseits kann das Auswählen einer Lok auch bedeuten, dass Infos aus der Lok gelesen werden.
Die Quittierung der Befehle führt ev. zu Spannungsabfall, der manchen Decodern wegen zu kleiner Elkos nicht bekommen könnte.
Diese Quittierungen könnten auch theoretisch MM stören. DCC ist fast störungsfrei wegen Prüfbyte.
Ist aber alles etwas Spekulation, einfach mal auf DCC umstellen.
Unterlagen könnten ja auch helfen ev. MM abschalten, wenn das geht.
MfG. Berthold

  • »dieselmani« ist ein verifizierter Benutzer

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5

Donnerstag, 7. April 2011, 09:46

Link zu Intellibox Sonderoptionen

Hallo Piet,
hier mal der Link zu den SO , falls du den nicht schon hast/kennst:http://www.robh.nl/IBXSO.html
Gruss Mani
Grüsse Mani- Epoche 6

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6

Freitag, 8. April 2011, 18:02

Hallo,

hatte das Problem mal mit einer Lok die mit Märklindecoder bestückt war. Beim Betrieb dieser Lok verhielten sich verschiedene Stationäre Decoder auf einmal auch recht eigenartig. Nun konnte es aber dort auch sein, das bei dieser Lok etwas im Argen lag. Diese Lok war nicht mehr orginal und der Decoder von jemanden schlecht eingebaut.

Tobias
Steuerung: Uhlenbrock Dais II-Zentrale, Daisy 2, PC-Software Rocrail, Fahrzeugdecoder ESU Loksound

7

Dienstag, 26. April 2011, 16:49

Aktenzeichen XY...... GELÖST!!!

Hallo zusammen,

erstmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mir mit Tipps, Links und Mails zur Seite standen.

Da ich glaube, das dieses kuriose Problem bestimmt auch andere Spur1-Freunde treffen kann, möchte ich kurz berichten, damit der Nächste nicht auch diese Erfahrung machen muß.

Das verrückte Flackern der Signal-LED´s kam zunächst immer dann, wenn ich eine Lok angewählt und gefahren hatte, das war jedoch Zufall, hat mich aber auf die völlig falsche Fährte gebracht, also habe ich zunächst an der IB das Weichenprotokoll von Motorola auf DCC umgestellt, ohne Ergebnis, die Sonderoptionen in der IB hatte ich schon vor Jahren optimal eingestellt, hier gab es nichts zu verbessern.

Dann habe ich im nächsten Versuch die IB gegen eine alte 6021 getauscht und keine Lok angewählt, trotzdem ging das Geflacker nach einigen Sekunden los. Dann habe ich die Adressierung der Signaldecoder geändert, wieder das gleiche Ergebnis.

In meiner Verzweiflung habe ich dann die Stromversorgung für die LED´s eingeschaltet, jedoch keine Zentrale angeschlossen (das war möglich, da die Platine zur Ansteuerung der Besig-Signale separat mit 12V= versorgt wird), und siehe da, das Geflacker kam schon wieder, obwohl keine Zentrale und somit auch kein Datensignal vorhanden war, und dann müssen die Signale laut Hersteller (Littfinski) immer HP00 anzeigen.

Dann habe ich mir die Stromversorgung vorgenommen und den Fehler entdeckt:

Um einen Gleichstromtrafo zu sparen, hatte ich vom Bahntrafo die 16V Wechselspannung verwendet, mit einem Brückengleichrichter gleichgerichtet, mit 2 Kondensatoren geglättet und mit einem Festspannungsregler auf 12V= gebracht, leider hatte dieser Festspannungsregler seinen Dienst quittiert und die Spannung in Impulsen durchgelassen, das hat dann dazu geführt, dass auf der Adapterplatine die Transistoren sporadisch durchgeschaltet haben, da sie für das weiche Auf- und Abblenden auch noch Kondensatoren an der Basis haben. Der Versuch mit einem billigen, alten Bahntrafo von Roco brachte sofort den Erfolg

Fazit:

Die Komponenten von Littfinski zur Ansteuerung der Besig-Lichtsignale sind astrein, alle Protokolle funktionieren einwandfrei, die Signalbilder blenden sehr schön auf und ab, wer möchte, kann sie sich in Borken anschauen.

Für alle Tipps nochmals vielen Dank.
Viele Grüße aus Köln an alle Spur1-Freunde

und allzeit HP1

Claus-Peter Gehring

(Piet)

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8

Dienstag, 26. April 2011, 19:32

Hallo Piet,
ich hab auch ein Besig- Signal , welches von einem selbstgebauten Decoder geschaltet wird.
Der Decoder hat eine normale Gleichrichterbrücke mit Elko dahinter, dann einen 5Volt Spannungsregler für die Elektronik. Die Schaltendstufen können mit der 18Volt Spannung versorgt werden oder mit Fremdspannung. Für die Besig Signale hatte ich noch einmal einen 12Volt Regler + Elko dazwischen.
Wenn nun der Motor im Signal anlief, hat er so viel Strom gezogen, dass der Decoder durch Spannungszusammenbruch unsteuerbar wurde.

Erst nach dem ich die Stromversorgung des Signales für 12Volt separat erzeugte mit eigenem Brückengleichrichter, Elko , 12 Volt Regler, noch mal kleinen Elko, funktionierte es. Ursache war der extrem hohe Anlaufstrom des Motors im Signal.

Ich wollte damit nur sagen, wie verrückt das alles sein kann und Ferndiagnosen oft nicht weiterhelfen.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (26. April 2011, 19:41)