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1

Freitag, 15. Oktober 2010, 12:42

Welcher Kabelquerschnitt?

Hallo zusammen,

vielleicht eine doch einfache Frage, aber mich beschäftigt sie momentan,

Welche Kabel bzw. welchen Kabelquerschnitt nehme ich für die Hübner-Weichenantriebe, hier den Anschluß an den Umschalter und insbesondere für die Herzstückpolarisierung?

Gruß Andreas

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2

Freitag, 15. Oktober 2010, 13:56

RE: Welcher Kabelquerschnitt?

Hallo,
das kann Hauchdünn sein, da fließt nicht viel Strom. Herzstück etwas mehr,
falls ein Raucher drüber fährt.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (15. Oktober 2010, 13:57)


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3

Freitag, 15. Oktober 2010, 14:10

RE: Welcher Kabelquerschnitt?

Hallo und Danke für die Antwort,

natürlich fahren da Raucher drüber. Jede Menge sogar.
von daher wäre ich für konkretere Maße dankbar.

Gruß Andreas

4

Freitag, 15. Oktober 2010, 14:25

RE: Welcher Kabelquerschnitt?

Hallo Andreas,
in der Hübner-Anleitung steht:
Handelsübliche Kabellitzen 0,34 mm² (max. wegen den Adernendhülsen)
dicker geht nur sehr schwer, braucht man auch nicht.

Ich nehme 0,22mm², oder 0,14mm² bisher keine Probleme damit bekommen.

Grüße
Gerhard

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5

Freitag, 15. Oktober 2010, 15:52

Ja, das sind doch schon mal Hausnummern,...

...Danke Gerhard, dann kann ich ja meine noch vorhandenen Märklin Litzen nehmen.
Die Einbauanleitung habe ich nämlich verlegt, daher hatte auch keinen Ahnung auf den Hübner hinweis.

Gruß Andreas

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6

Montag, 25. Oktober 2010, 19:10

RE: Welcher Kabelquerschnitt?

Hallo 1in 1

Nach meinem Kenntnissstand kann man über ein Kabel mit 0,1mm² einen Strom von ca 1A fliessen lassen. Wenn ich davon ausgehe, daß eine Dampflok mit Sound, Rauchgen. u.a. einen Anfahrstrom von 2 bis 4A (je nach Hersteller) hat und unter ungünstigen Umständen den Strom gerade nur von dem polarisierten Herzstück bekommt, denke ich das ein Kabelquerschnitt von 0,5² sicherlich nicht verkehrt ist.

Gruß Stefan

7

Dienstag, 26. Oktober 2010, 07:52

Aus 2 Gründen kann der Querschnitt wirklich klein ausfallen, d.h. max. 0,22mm²:

1) Die Strom- und damit thermische Belastung der Leitung, des Herzstücks und des vorgeschalteten Schaltkontaktes besteht immer nur zu kurzer Zeit, da die Lok das Herzstück in der Regel durchfährt und eher selten darauf stehen bleibt.

2) Der Strom von ca. 2-4 Ampére (wenn alles eingeschaltet ist) fließt nicht allein über das Rad, welches gerade auf dem Herzstück steht oder drüber fährt, der Gesamtstrom teilt sich auf alle Räder auf, die zur Stromaufnahme angeschlossen sind, das sind dann z.B. bei einer BR50 inkl. Tender 9 Abnahmepunkte (18 Räder -> 9x Hinleitung, 9x Rückleitung).

Das bedeutet demnach 4 A / 9 Stromabnahmepunkte = 0,45 A pro Rad, das ist völlig unkritisch.

(Eine KÖF hat zwar nur, 2 Stromabnahmepunkte, die nimmt sich aber auch keine 4 A)
Viele Grüße aus Köln an alle Spur1-Freunde

und allzeit HP1

Claus-Peter Gehring

(Piet)