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Montag, 23. Juni 2008, 10:30

MTH Digital und Räder

hallo an alle MTH und Digital Experten,

ich hatte zu Beginn den Plan, MTH und meine europäischen Modelle zusammen auf einer Anlage laufen zu lassen. Die Vorstellung war, einfach anderes Digitalsystem anschliessen und nur mit den entsprechenden Loks fahren. Irgendwie habe ich nie eine klare Aussage bekommen, ob das für die nicht angesprochenen Dekoder möglicherweise schädlich ist. Ich habe jetzt einfach mal eine kleine Märklin Maxi Ellok zwischen die MTH Loks gesetzt udn die MTHs laufen lassen. Ist nichts passiert. Kann ich davon ausgehen, dass es auch umgekehrt geht, hat da jemand Erfahrungen?

Die zweite Frage sind die Räder. Ich habe die Spurkranzhöhe abgedreht. Wagen und Loks funktionieren auf Schienen gut, in Weichen (großer Radius) geht es nur mit Holpern oder gar nicht. Kann ich da noch was nachbessern?

Danke für eure Tips
Reinhard

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Montag, 23. Juni 2008, 11:38

RE: MTH Digital und Räder

Moin Reinhard,

Zu dem gemischten Betrieb kann ich nix sagen, zu den MTH Achsen schon.
Die haben ein Radsatzinnenmaß unter 40mm. Da kann es an den Radlenkern der Weichen zum aufsteigen kommen.
In meiner Galerie gibt es einige Infos dazu.
Wenn du die Räder etwas auseinanderziehst müßte es klappen.

Die Situation ist vermutlich analog zu dem Bild mit dem Radsatz auf der Weiche.
»Johannes Schürcks« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1010134.jpg
  • P1010137.jpg
  • P1010135.jpg
Grüße Jan

One gauge

Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johannes Schürcks« (24. Juni 2008, 10:05)


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Donnerstag, 26. Juni 2008, 14:25

RE: MTH Digital und Räder

Hallo Reinhard,

am letzten Wochenende hatten wir unseren US-Zug mit 57 Wagen im Einsatz. Davon waren ca. 20 MTH. Wir fuhren auf einer großen Aussenanlage mit Hübner Neusilber Profilen und Eigenbau Weichen.
Fazit: Keinerlei Probleme mit den überarbeiteten MTH Rädern. Wir haben die Spurkränze auf 1,8mm heruntergedreht, den Winkel der Spurkränze angepasst und an der Spurkranz Innenseite einen Winkel mit ca 10° gedreht. Ausserdem was wohl das Wichtigste ist - wie Johannes schon beschrieben hat - das Anpassen des Radsatzinnenmaßes auf 40mm. Meine zuletzt gelieferten MTH Wagen hatten zwischen 39,15mm und 39,50mm Radsatzinnenmaß, das ist eindeutig zu wenig und bewirkt das Auflaufen bei den Radlenkern.

Warum MTH die Kunststoffhülsen nicht so gemacht hat, dass wenn sie ganz zusammengeschoben sind ein Innenmaß von 40mm erreicht wird, kann ich nicht verstehen. Wahrscheinlich hat MTH's übliche Klientel, die auf Code332 Gleis fährt, mit den Pizzaschneidern und dem variablen Innenmaß keine Probleme :-)

Viel Erfolg beim Nacharbeiten

Gruß
Jo

4

Freitag, 27. Juni 2008, 08:20

RE: MTH Digital und Räder

Danke für eure Hinweise.

Bei den Wagen werde ich das versuchen.
Aber was mache ich bei den Treibachsen z.B. beim Big Boy?
Ist wahrscheinlich nicht so einfach, da die Räder auseinanderzuziehen?

Nochmals vielen Dank

Reinhard

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5

Freitag, 27. Juni 2008, 09:40

BigBoy und EURO-SCHIENEN

Guten Morgen US-Fans

Ein Clubkollege von mir hat unlängst ein paar Materialien von mir bekommen.
Als erstes wurde natürlich der BigBoy ausprobiert.

Und da wir Männer dazu neigen gleich mal die *totale* Materialprobe zu machen
haben wir mit zwei schlanken Weichen von mir ein *S* gebildet und haben den
BigBoy drüber und hin und her fahren lassen fazit -

nix aufgegleist - nix entgleist.

Er schlängelt sich wie einst durch die Berglandschaft von Utah.
Beim abgebildeten Modell handelt es sich um ein *AccuCraft-Modell*
Es wurden keine Spurkränze bearbeitet, diese Firma baut 1:32.

Guckt ihr Bilder
»Schlepp_Tender« hat folgende Bilder angehängt:
  • P5230005.jpg
  • P5230006.jpg
Federzungen-Weichen mit Format!

6

Freitag, 27. Juni 2008, 13:28

RE: MTH Digital und Räder

Hallo Tomczak,

ob und wie es beim MTH Big Boy geht, kann ich nicht sagen. Bei meiner MTH Dash-8 habe ich mit einem Abzieher die Räder rechts und links etwas herausgezogen, bis die 40mm erreicht waren. Das ging völlig unproblematisch, da es pro Seite weniger als 0,5mm waren. Da die Räder werkseitig schon so aufgepresst waren, dass sie eierten, habe ich später die Kunststoffbuchsen gegen Messingbuchsen getauscht und beim Zusammenpressen darauf geachtet, dass das Radsatzinnenmaß genau auf 40mm kommt.

Gruß
Jo