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Mittwoch, 23. Januar 2019, 09:34

7A Kurzschluss-Folgen

Hallo zusammen,

im Betriebseifer kommte es ja doch gelegentlich zum Aufschneiden falsch gestellter Weichen; bislang fahre ich mit Märklin-Boostern (Zentrale IBII) und habe in diesen Kurzschlussfällen noch keine Schäden am Material feststellen können. Wie sehen die konkreten Erfahrungen in diesen Fällen bei 7A (also stärkeren Boostern) aus?

Viele Grüße, Bodenburg

2

Mittwoch, 23. Januar 2019, 09:38

Wir hatten noch nie nach einem Kurzschluss ein Problem.

Schöne Grüße WUM
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

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3

Mittwoch, 23. Januar 2019, 09:50

Hallo,

wir fahren mit Massothbooster 2 x 12 Ampere (1 Booster 3 Ausgänge mit je 4 Ampere) und 1 x 16 Ampere (1 Booster mit 2 Ausgängen je 8 Ampere).

Die Ausgänge wurden auf 12 Ampere und 16 Ampere zusammengeschlossen.

Keine Probleme da die Abschaltung sehr schnell funktioniert.


Gruß

Roland

4

Mittwoch, 23. Januar 2019, 10:09

Hallo!

Ich habe an meiner Anlage 4 Power 8 Booster von Uhlenbrock angeschlossen und fahre mit der Intellibox II. Für jeden Kellerraum einen eigenen Booster.

Im Falle eines Kurzschlusses, schalten sich alle 4 Booster sofort ab, und man erkennt durch das Blinken der roten LED des betreffenden Boosters sofort, in welchem Kellerraum der Kurzschluss stattgefunden hat.

So kann man einen nicht sofort erkennbaren Kurzschluss schnell eingrenzen.

Schäden sind noch keine aufgetreten!

Viele Grüße

Oliver

5

Mittwoch, 23. Januar 2019, 13:08

Ich habe die ECoS und zwei 8 A Booster für den Fahrstrom. Keine Probleme. Schaltet schnell und zuverlässig nach Kurzschluss ab, auch beim Überfahren von Booster Bereich 1 nach 2 gibt es keine Probleme.

Viele Grüße,

Kalle

  • »Martin Küth« ist ein verifizierter Benutzer

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6

Mittwoch, 23. Januar 2019, 14:32

Hallo

Wir führen früher mit 10 A Booster von Iten mit manueller Wiedereinschaltung und heute mit Power 6 von Uhlenbrock mit automatischer Stromeinschaltung nach 6 Sekunden. Die vielen Kurzschlüsse durch Weichenauffahren in ca 20 Jahren Modulanlagenbetrieb haben etliche Hübnerweichenantriebe mit 2 A Kontaktbelastung zerstört. Es hat nie Verschmorungen oder gar Brände gegeben, nur so manche Herzstückumschaltung schaltet nicht mehr oder der Umschalter hat auf der einen Seite keine Kontakt mehr. wir haben jetzt fast alle Weichenantriebe ausgewechselt gegen welche von MBtronik.

Gruß Martin
www. spur1-hannover.de

7

Mittwoch, 23. Januar 2019, 16:53

Dank und Folgefrage

Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für die Antworten! Jetzt scheint es so zu sein, dass Uhlenbrock die Power 8 Booster nicht mehr richtig anbietet, die sind im neuen Katalog nicht mehr drin, auf der Webseite aber trotzdem. Mal sehen, was Uhlenbrock auf meine heutige Anfrage dazu sagt. ESU Booster scheinen zur IBII nicht richtig kompatibel zu sein oder gibt es da eine Anschlusslösung?

Das mit der Herzstückumschaltung habe ich auch bei einem Hübnerantrieben erlebt, allerdings funktionierte der nicht wegen Überlast nicht mehr, sondern weil er fast direkt an einer Kellerwand wohl im Taupunkt lag und deshalb die Kontakte wahrscheinlich korrodiert sind. War eine zeitaufwändige Reparatur, da die Weiche nicht besonders gut zugänglich war.


Viele Grüße, Bodenburg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bodenburg« (23. Januar 2019, 17:01)


  • »Tobias« ist ein verifizierter Benutzer

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8

Mittwoch, 23. Januar 2019, 17:18

Hallo Bodenburg,

Uhlenbrock will einen neuen Booster anbieten mit Schaltnetzteil, da man ja in der EU anscheinend keine normalen Trafo mehr für die Modellbahn verwenden darf. Nähere Angaben sind mir aber auch noch nicht bekannt.


Tobias
Steuerung: Uhlenbrock Dais II-Zentrale, Daisy 2, PC-Software Rocrail, Fahrzeugdecoder ESU Loksound

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9

Mittwoch, 23. Januar 2019, 18:51

Kurzschlussfolgen

die Leistungsstärke der Boster ist nicht das Problem solange man möglichst Systemtreu bleibt . Alles durcheinander werfen war schon immer kritisch .

ich habe auf meiner Anlage beim Rampenbetrieb und schweren Zügen mit Beleuchtung , zur Steuerung die Ecos 2 , mit 3 angeschlossen Bostern je 5 A . Aufgeteilt auf verschiedene Abschnitte .
Das hat bis jetzt immer völlig gereicht .
Die von Esu angebotenen Servos stellen alle Weichen tadellos und ich kann die Verknüpfungen des System nutzen .

Trotzdem kam es in der Anfangszeit zu Problemen mit meiner P10 KM1 und S10.1 Wunder , habe noch andere im Visier . Unsauberer Lauf , flackende Beleuchtung , Stillstand durch Kurzschluss . So das ich der Sache auf den Grund gehen musste .

Es zeigte sich dann in beiden Fällen das wohl aus optischen Gründen unterdimensionierte Zuleitungskabel Radstromabnahme - Decoder verwendet wurden . Querschnitt 0,05 mm²
Dieser Querschnitt reicht für Funktionskabel Beleuchtung etc.
Nicht aber für die Stromabnahme Radsätze - Decoder ! hier müssen es mindestens 0,14 mm² sein .

Die zu dünnen Querschnitte bei der Schienenstromabnahme erwärmen sich , es kommt zu Ablötungen an den Radkontakten Bild 1 , in der Folge werden die restlichen noch mehr belastet und erhitzen bis zum abschmelzen der Isolierung .

Meist werden diese Kabel mit den anderen Funktionskabeln gebündelt . Die enorme Wärme bis zum Glühen der Drähte lässt die Kabelisolierung abschmelzen , die Funktionskabel glühen aus . Bild 2
Da ist nix mehr dran zu retten . neu verlegen und getrennt verlegen .

Weitere Probleme treten auf wenn Radsätze Berührung mit dem Fahrgestell bekommen weil zu eng gebaut Bild 3 bei dem oberen rechten Rad kann man die Berührungsstellen erkennen , im Dunkeln gibt das ein schönes Funkenfeuer .
Das fatale daran ist das jetzt eine Verbindung zwischen Decodermasse und Fahrgestellmasse ensteht .
Wird jetzt noch ein Zuführungskabel-Funktionskabel bspw. zu den Tenderlaternen gequetscht , glühen die Kabel aus , der Decoder kann Schaden nehmen . Bild 4

Das sind Fehler die der Hersteller zu verantworten hat , die nicht vorkommen dürfen und irgendwann sehr ärgerlich werden . Nach 10 Jahren ?

Das zerlegen und neu verkabeln solch einer Lokomotive ist kein mal eben Vergnügen . Darum kann ich auch nicht verstehen warum immer wieder ohne Not die Decoder in den Tendern verbaut werden . ! 20 Pole als Tenderverbindung !
Die Kabelisolierungen altern ja auch , werden steif und irgendwann brüchig . Oder glaubt hier Jemand das nur das Beste material verwendet wird .

Zumindest kommt man bei einer solchen Gelegenheit zur Wartung mal an das Schneckengetriebe heran , geht nur durch Ausbau von Motor und Radsatz . Bild 5 Getriebe trockengeschleudert , erste Spanabhebungen am Schneckenrad .
Unten rechts in dem Kabelbündel kann man die Verschmorungen schon erkennen .

Leistung ist nicht alles ! Viel wichtiger ist Wartung und regelmäßige Kontrolle . Was das für gebrauchte Loks bedeutet kann sich Jeder selbst überlegen .
(aus dem Grunde möchte ich aus keine BR 45 oder sowas öffnen müssen )

Stromabnahme über die Kugellager . Das ist letztlich nicht das Problem . Leichter laufen tut es auf jeden Fall . Weniger gefallen mir geteilte Achsen ! und irgendwo muss der Radstrom ja abgegriffen werden . Sind wir wieder bei den Zuleitungskabeln .

Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1060647.jpgP10-Stromabnahm.jpg
  • P1060624.jpg-P10-Funktionsk.jpg
  • P1060821.jpg-S10-Tender-Bod.jpg
  • P1060902.jpg-Tender-S10.1-K.jpg
  • P1060568.jpgP10-Getriebe.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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