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  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer
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1

Mittwoch, 12. September 2018, 19:50

Preußische Reisezugwagen von Wunder im Anlageneinsatz

Wunder dauern etwas länger , Wir üben uns ja in Geduld . Groß ist die Freude wenn die gewünschten Modelle dann eintreffen und ein Zug daraus wird .

Heute kamen die angekündigten Preußischen D-Zug Stahlwagen von Wunder . Mit der S10.1 dem Postwagen 4b12 , dem Packwagen Pw4ü und 3 neuen Reisezugwagen wird jetzt ein stattlicher Zug daraus .
In den nächsten tagen wird sicher auch 6 achs. Speisewagen mit Taekholzseitenwänden eintreffen .
Wegen gewisser Erfahrungen habe ich die reisenden gleich durch Herrn Wunder in die Wagen einsetzen lassen . Nachstehen im Bild die Wagen .

Die Wagen sind alle in der gewohnten hohen Qualität und laufen hier im Zug mit Schraubenkplg . kleinster Radius in den Abstellbahnhöfen R 1715
dabei müssen die Wagen eng gekuppelt werden , damit sie nicht überpuffern können . Das einhängen der Kupplungen ist naturgemäß nicht ganz einfach .

Im nächsten Bild der Verbund von C4ü und Pw 4ü . leider kein einheitlicher Verschluss , fällt aber kaum auf weil die Faltenbälge weit ausgezogen werden können .
Es gibt 4 Lichtfunktionen für die Wagen und die eingebauten Speicherkondensatoren halten die Beleuchtung lange vor .

Heute habe ich umfangreiche Fahrversuche auf der Anlage gemacht , vorwärst - rückwärts mit dem ganzen Zug durch alle Bögen . Das klappt tadellos .
Die Wagen sind nicht gerade leicht , rollen aber leicht . So kommt dann für die Maschine auf der Rampe noch einiges an Arbeit .

Nachstehend ein paar Bilder von der Fahrt aus der untersten Abstellebene bis zum Brechpunkt am Ende der Rampe .

Bild 4 Ausfahrt aus Abstbhf. B am Fuße der Rampe . Die Lok hat inzwischen ein neues Soundprogramm und fährt hier mit schwerer last an . Also 8 Auspuffschläge und Dampfstöße je Treibradumdrehung , das knallt ganz nett . Nach ca. 3-4 Treibradumdrehungen schaltet der Lokführer um auf Verbundwirkung dann sind es nur noch 4 gedämfte Auspuffschläge und Dampfstöße je Radumdrehung ( Dampf habe ich hier ausgeschaltet weil ich mich auf die wagen konzentriert habe )

Bild 5 der Zug befindet sich bereits in der Steigung auf dem rechten Hauptgleis , fährt an Abstbhf. C vorbei

Bild 6 hier muss die Maschine jetzt schon richtig was leisten .

Bild 7 wir folgen im Blockabstand

Bild 8 es lässt sich nicht vermeiden das die Bahn die Verkehrswege kreuzt . Die 3 gleisigen Rampe kann zur Seite geschwenkt werden Bild 9 Achtung ! Strom aus !

Bild 10 Jetzt ist der Zug in der Steigung im Bogen R 2461 parallel R2321

Bild 11 im Anschluss über die Brücken

Bild 12 das ist das steilste Stück der Rampe mit 24 Promille . Noch schafft die Lok den Zug allein da rauf . Wenn der 6 Achser noch drin ist müssen wir schieben .

Bild 13 jetzt ist es geschafft , der Brechpunkt erreicht . Nächste Station im Durchfahrbahnhof heißt Wasserkran . Davon später . Unten sieht man den Abstbhf. A Höhenunterschied 50 cm

Sieht im Moment ohne Landschaft noch etwas kahl aus . Das kommt später , es fehlt noch somanches an Technik

Viele Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1070289.jpg-BC4ü-pr.-Wunde.jpg
  • P1070288.jpg-ABC4ü-Wunder.jpg
  • P1070286.jpg-C4ü-pr--Wunder.jpg
  • P1070298.jpg-Ausfahrt-Abstb.jpg
  • P1070293.jpg-Fahrt-auf-dem-.jpg
  • P1070292.jpg-vorbei-an-Abst.jpg
  • P1070296.jpg-wir-folgen-im-.jpg
  • P1070302.jpg-Bewegliche-Ram.jpg
  • P1070303.jpg-Rampe-aufgekla.jpg
  • P1070304.jpg-Rampe-im-Bogen.jpg
  • P1070305.jpg-über-die-Brück.jpg
  • P1070284.jpg-Hp1-am-Block-M.jpg
  • P1070280.jpg-Geschafft.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

2

Mittwoch, 12. September 2018, 23:03

Hallo Günter,

ein toller Zug, danke für die Bilder.
Hab heute den Schlafwagen gewogen = 3,6kg, die Rheingold- und Orientwagen je 4kg (ausser den Packwagen, die hatte ich nicht gewogen). Da kommen beträchtliche Gewichte zusammen so daß man bei Steigungen Messingloks gewichtsmäßig auf Zinkgußloks bringen sollte um genügend Zugkraftreseve zu haben. Kunststoffwagen haben halt auch ihre Vorteile ;-)

Gruß
Michael

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3

Donnerstag, 13. September 2018, 08:20

Hallo,
vielleicht kann man ja auch die Hersteller KM1, Kiss usw... animieren, in den großen Loks gleich größere Kesselgewichte einzubauen.
MfG. Berthold

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4

Donnerstag, 13. September 2018, 08:53

Hallo Michael , Hallo Berthold ,

das ist natürlich der Hintergrund . Allein mit mehr Kesselgewicht ist das allerdings nicht in den Griff zu bekommen . Dabei besteht leicht die Gefahr das diese großen Schnellzuglokomotiven kopflastig werden .
Das gesamte Lokgewicht muss über die Treibachsen im Schwerpunkt auf die Schiene gebracht werden . Die Drehgestelle und Schleppachsen dürfen nur soweit belastet werden das sie führen können .
Mehrfach habe ich festgestellt das die Treibachsen viel zu stramm gefedert sind , noch dazu unterschiedlich ausgelastet , wegen unterschiedlicher Länge der Druckfedern ( keine geschliffenen Enden ) und unterschiedlich tief gebohrte Aufnahmebohrungen .
Das führt dann fallweise zur weiteren Entlastung der einen oder anderen Treibachse , der Rest kommt an die Schleudergrenze , das wars dann .
Dazu kommt noch einiges andere was ich hier aber nicht kommentieren muss .
Solange wir nur in der Ebene fahren , war das bis heute ausreichend . Auf Heimanlagen muss man sehen wie man aus den Abstellbahnhöfen herauskommt oder wegen dem Thema .

Leichte Kunststoffwagen sind sicher eine Ausweichmöglichkeit , schränken aber unnötig das Thema und die Möglichkeiten ein .

Es bleibt dann immer noch die Variante mit Vorspann zu fahren oder eine Schiebelok einzusetzen . Schiebelok und Kunststoffwagen verschärfen die Situation vor allem im Bogen .
Meine BR 95 ist so stark , die drückt den ganzen Zug mit Zuglok den Berg rauf und wenn ich nicht aufpasse drückt sie dann im Bogen sogar die schweren Wagen aus dem Gleis .
Das ist natürlich beim anfahren ein Konzert erster Klasse . Muss mal sehen wie wir das einstellen können .

Eine Verbesserung der Situation kann nur durch weitere Entwicklung der Maschinen vor der Auslieferung an den Kunden herbei geführt werden .

Ganz unproblematisch für die Zukunft ist die Sache auch nicht . In der Regel wird von 3 Treibachsen nur 1 Treibachse direkt angetrieben . Von dort werden die Kräfte über die Kuppelstangen weitergegeben . Auf Dauer wird es Verschleiß geben .
Idealerweise treibt man sowas wie ehedem über ein komplettes Getriebe an . Das muss nicht unbedingt sichtbar sein .

Also abwarten und Lokspeisewasser trinken .

Grüße
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

5

Donnerstag, 13. September 2018, 08:53

Moin und hallo BBenning,

ob da diejeigen die keine Steigung zuhause haben (und das dürfte die Mehrheit sein) begeistert sind, wage ich zu bezweifeln. Ich möchte jedenfalls nicht, dass meine Loks schwerer werden.

Gruss Uwe

6

Donnerstag, 13. September 2018, 09:56

Motor

Hallo,

bin kein Experte, aber was sagt der Motor dazu, dass er immer mehr schleppen muss?

Bei Wagengewichten von mittlerweile 3-4 Kg ?(
Viele Grüße

Bibe

(Spur 1 Nebenbahner)


7

Donnerstag, 13. September 2018, 11:16

Hallo Einser,

die Lokgewichte sind m. E. nicht wirklich ein Problem, allenfalls zu "leichte" Getriebe könnten Probleme machen. Gußloks (z.B. KM1 BR 01, 23, 50, V60, V100, alle Märklin-Loks) machen mit ihrem hohen Gewicht ja auch keine. Wichtig ist nur, vor allem bei Dampfloks, eine ausreichende Schmierung der Gleitlager. Je näher ein Modell am Vorbild ist um so näher muß eben auch die Schmierung dem Vorbild entsprechen! Es sind auch nicht alle Messingloks zu leicht, meine alte Kiss-44 zieht ohne Ende.
Eine sachgerechte Verteilung des Gewichtes ist natürlich wichtig, bei einer Messinglok mit relativ leerem Kessel lässt sich das Gewicht dann recht mittig (zw. Motor u. Rauchererzeuger) über den Kuppelachsen einbringen. Da ich bei diesen Gelegenheiten die Raucherzeuger ausbaue, da ich den Qualm nicht vertrage, ist ein Gewichtseinbau etwas einfacher.
Eine Mehrbelastung der Laufachsen ist meist nicht möglich da viele nur mit ihrem Eigengewicht oder einer relativ weichen Feder aufliegen. Zum Puffer an Puffer fahren muß ich eh die Anpressdrücke und Führungsfähigkeiten der Laufachsen durch selbstgemachte Federn verbessern. Versucht einfach mal einen Zug mit einer BR78 oder einer 50 (die schornsteinvorraus) durch einen 10°- Gleiswechsel zu schieben, das geht im Originalzustand nicht ohne Überpuffern.
Schwierig ist eigentlich die jetzt immer mehr in Mode kommende weiche Federung. Diese Loks sitzen mit den Antriebsachsen auf dem oberen Endanschlag und federn nur nach unten aus. Sind nun die Federn sehr weich, liegen meist nur 3 Räder wechselnd mit dem Lokgewicht auf während die anderen fast ohne Vortriebskraft mitlaufen. Da hat dann ein 5-Kuppler kaum mehr Zugkraft als ein Zweikuppler mit 3-Punktlagerung, denn bei dem liegen grundsätzlich alle 4 Räder mit dem Lokgewicht auf.
Nicht jede "neue" Technologie ist halt eine Verbesserung.

Gruß
Michael

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8

Donnerstag, 13. September 2018, 14:42

Hallo Michael,
vielleicht bauen die Hersteller der großen Dampfloks doch mal Ausgleichshebel ein, ist zwar aufwändiger, bietet aber die beste Lastverteilung der Kuppelachsen und man ist dem Original näher.
MfG. Berthold

9

Donnerstag, 13. September 2018, 15:28

Hallo Berthold,

das wäre eine schöne Sache aber so weit wollte ich in meinen Ansprüchen nicht gehen, zumal funktionierende Ausgleichshebel m. E. aus Stahl und überdimensioniert hergestellt werden müssten, um das unvermeidbar überdimensionierte Gewicht tragen zu können. Eine 80 Tonnen schwere Lok dürfte in 1:32 nur 2,44 kg wiegen! Tatsächlich erreicht so manche das doppelte. Ausgleichhebel sollten auch eine Entgleisung hinnehmen können ohne gleich zu verbiegen.
Bei Bockholt und Proform sind Ausgleichhebel Standard, man muß also nur wollen - und bezahlen ;-)

Gruß
Michael

10

Donnerstag, 13. September 2018, 16:48

Ich frage mich langsam, wer soll bzw will solche Wünsche in der K+K Klasse noch bezahlen? Und dann wundert man sich, wenn so eine Lok vollgepackt mit Gimmicks öfter beim Hersteller als auf den eigenen Gleisen ist?
Wenn man das so haben will, sollte man auch bereit sein, die Proform Klasse zu bezahlen.

Gruss UWe

11

Donnerstag, 13. September 2018, 18:05

Hallo Berthold,

das wäre eine schöne Sache aber so weit wollte ich in meinen Ansprüchen nicht gehen, zumal funktionierende Ausgleichshebel m. E. aus Stahl und überdimensioniert hergestellt werden müssten, um das unvermeidbar überdimensionierte Gewicht tragen zu können. Eine 80 Tonnen schwere Lok dürfte in 1:32 nur 2,44 kg wiegen! Tatsächlich erreicht so manche das doppelte. Ausgleichhebel sollten auch eine Entgleisung hinnehmen können ohne gleich zu verbiegen.
Bei Bockholt und Proform sind Ausgleichhebel Standard, man muß also nur wollen - und bezahlen ;-)

Gruß
Michael


Ufff Michael, 80.000kg/32 sind noch immer 2500 kg..... um das gleiche gewicht pro Volumeneinheit zu haben hast du aber Recht ;) ....

12

Donnerstag, 13. September 2018, 18:15

Zitat


80.000kg/32 sind noch immer 2500 kg.....um das gleiche Gewicht pro Volumeneinheit zu haben hast du aber Recht ;) ....


und nur darum kann es gehen bei so einer Rechnung

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13

Donnerstag, 13. September 2018, 18:22

Wie man sieht hat jeder seine eigenen Vorlieben und die Firmen werden es wohl nicht schaffen, alle Kundenwünsche zufriedenzustellen.
Ich für meinen Teil hätte lieber funktionierende Ausgleichshebel als noch mehr von den sich sowieso inflationär vermehrenden elektronischen Gimmicks.
beste Grüße
Anton

14

Donnerstag, 13. September 2018, 18:40


Ich für meinen Teil hätte lieber funktionierende Ausgleichshebel als noch mehr von den sich sowieso inflationär vermehrenden elektronischen Gimmicks.


...und ich für meinen Teil hätte lieber Loks, wie damals....ohne Ausgleichshebel,...ebenfalls ohne elektronische
Gimmicks,...und tauglich zum stressfreien Fahrbetrieb...zuhause und auf Modultreffen..., ich fahr` nämlich Zuhause...


Oh....komme vom Thema des Fadens hier ab....(die schönen Wunder Wagen)...
...,sorry...wollt`s aber trotzdem sagen....
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

15

Donnerstag, 13. September 2018, 19:17



...und ich für meinen Teil hätte lieber Loks, wie damals....ohne Ausgleichshebel,...ebenfalls ohne elektronische
Gimmicks,...und tauglich zum stressfreien Fahrbetrieb...zuhause und auf Modultreffen..., ich fahr` nämlich Zuhause...


Oh....komme vom Thema des Fadens hier ab....(die schönen Wunder Wagen)...
...,sorry...wollt`s aber trotzdem sagen....


Hallo Einsenspiegel,

die Loks von damals gibts doch auch heute noch, wo liegt das Problem? Die neue 94 von KM1 bekommt funktionsfähige Ausgleichshebel und bleibt preislich dennoch deutlich unter den derzeit allgemein üblichen 3000 €

@ Anton:
Kann dir da nur zustimmen, zu öffnende Sandkastendeckel, automatisch öffnende Feuertüren, zu öffnende Wasserkasten- und Werzeugkastendeckel halte ich für völlig überflüssig.
Ausgleichshebel stellen die Radauflage absolut sicher, das bringt sichere Stromabnahme und bestmögliche Zugkraft, wäre also ein für jeden nützliches "Gimmick"

Gruß
Michael

16

Donnerstag, 13. September 2018, 20:07

...hallo Michael...,
das Problem liegt darin, daß ich die empfohlenen Lok doch (soweit ich sie suchte)...habe.

...Möchte halt für meine 5 x 6 m KLEINE Anlage FAHRTAUGLICHE, nicht überkandidelte Lok haben. Weder mechanisch,
noch elektronisch.....,optisch schön sollen sie sein...sind se ja auch...

...möchte es dabei aber nun wirklich belassen,...um die schönen Wunder Wagen wieder in den Vordergrund
zu schieben.......
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Einsenspiegel« (13. September 2018, 21:15)


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17

Donnerstag, 13. September 2018, 21:17

Ich denke auch das es hier in erster Linie um die Wagen geht .

Das hat mich nicht ruhen lassen und in der Zwischenzeit habe ich weitere Fahrversuche unternommen .

Es ist ja so das manch Einer schon glücklich ist wenn Er zu Hause eine Spur1 Anlage bauen kann , wenn auch nur mit dem Radius 1020 . Das ist die Freude am Hobby .

Dafür sind diese Wagen natürlich nicht geeignet , sie haben auch keine Kurzkupplungskulisse . Laut Herrn Wunder soll das bei künftigen Wagenmodellen der Fall sein .

Bleibt also hier nur das fahren mit Original-Schraubenkupplung . ist zwar eine Fingerhakelei aber es geht .

Beim Bau der Anlage habe ich mich aus verschiedenen Gründen für den Mindestradius R 1715 entschlossen . Damit war die bange Frage ? kommen die da noch durch ohne Überpuffern ?

Ja , es geht ! Vor allem dann wenn die ausziehbaren Faltenbälge eingehängt werden . Bild 1 also die Fingerhakelei die Bremsschläuche zu kuppeln , das tue ich mir jetzt nicht an . Das ist was für die Vitrine .

Von allgemeinen Interesse ist die Frage beim verhalten auf 10 ° Weichen also R 2300 . Das funktioniert völlig problemlos mit geschlossenen Faltenbälgen Bild 2

Bleibt also die Gretchen Frage , was geht noch ? Sicherer Betrieb , ohne das sich die Faltenbälge öffnen ist auch noch auf dem Radius 1715 vorwärts wie rückwärts möglich . Bild 3 saubere Übergangsradien sind wohl nötig .
Das ist aber jetzt die Grenze . Die leichtgängigen Puffer liegen an . Es ist jetzt eine Vorspannung durch die Zugfedern der Schraubenkupplung und eine Zentrierung durch die sicher schließenden Faltenbälge erreicht .
Die Gefahr des überpuffern in diesem Radius 1715 ist mit geschlossenen Faltenbälgen erheblich reduziert und vor allen Dingen sieht das in der Geraden weit besser aus !
Hervorragend gelöst !

Noch kurz zur Zugkraft der Lok . Es wurden ja hier Berechnungen eingestellt über die man so oder so diskutieren kann .
Fakt ist : Das Reibungsgewicht des Vorbildes liegt bei ca. 53 Tonnen . Ein pr. Reisezugwagen wiegt im Schnitt 30 Tonnen .
Sehen wir uns die Belastungstafel an , so kann die Lok auf 25 Promille bei 40 km/h noch 155 Tonnen schleppen . Das ist genau die Grenze welche das Modell hier auf der Anlage auch erreicht .

Das alles ohne Ausgleichhebel , nur mit korrekt eingestellter Federung der Treibradsätze und ohne das sich die Lok übermäßig auf dem Drehgestell abstützt .

Die Frage der Kosten für solche Modelle muss doch Jeder für sich selbst entscheiden . Meines Wissens sind die alle verkauft . Auch die Wagen .

Viele Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1070308.jpg-Faltenbälg-pr..jpg
  • P1070311.jpg-pr.-D.Zug-Wage.jpg
  • P1070310.jpg-pr.-D-Zug-Wage.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

18

Donnerstag, 13. September 2018, 22:17

Hallo Günter,

danke für Infos zur Radiustauglichkeit, denn da war ich mir nicht sicher ob die sehr flexiblen Faltenbälge auch noch unter 2m Radius gehen. Das freut mich und hilft mir auch etwas bei der Anlagenplanung.

Gruß
Michael

19

Freitag, 14. September 2018, 11:40

Ein sorgfältig durchkonstruiertes Fahrwerk ist kein Gymmik.
Es werden schon so viele Kompromisse am Fahrwerk hingenommen, um die Fahrzeuge durch kleinste Radien zu quälen, dass funktionierende Ausgleichshebel, führende Laufachsen (Bisselachsen mit definierter Lastenverteilung und definierten Rückstellkräfien oder gar nachempfundene Kraus Heimholz Gestelle) nützlich und vorbildnah sind .
Für einfache Lösungen und gegen Schabbewachsen austauschbare Lösungen sollten die Mehrkosten nicht viel höher ausfallen als für die derzeit gängigen Gags. Ein gut funktionierendes Fahrwerk ist allemal zu öffnenden Sandkästen, Feuertüren und Vorreibern (auf, zu ,ab) oder Gasnachbildungen in falscher Farbe, mit falschem Geruch und mit maßstablich nicht nachbildbarem Strömungserhalten vorzuziehen.
Eine gute Lastverteiling hat doch schon vor langer Zeit Herr Teichmann in H0 auch hingekriegt.

Christian
Christian

20

Freitag, 14. September 2018, 11:52

Hallo Christian,

hilf mal bitte einem einfachen Schwaben: Was heisst "Schabbewachsen" ?

Gruß
Michael