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Samstag, 30. Juni 2018, 13:54

Fahrtlicht vorne an meiner KM1 BR 23 funktioniert nicht mehr!!!

Hallo zusammen,
ich habe gestern Mist gebaut :(
Wollte schnell noch ein paar Runden mit meiner BR 23 auf meiner Gartenbahn drehen, und habe sie leider nicht korrekt auf die Gleise gestellt. Die mittlere Treibachse war nicht exakt auf den Gleisen. Ich hatte sie in einer Kurve aufgegeleist, losgfefahren und dann im anschließenden geraden Gleisstück hat sich die mittlere Achse verklemmt. Strom stieg kurz auf 3,5A an :huh:

Gleich geschaut was los ist und Fehler erkannt. Danach war alles gut und die Lok funktionierte einwandfrei, Sound, Rauch usw... aber das vordere Fahrtlicht geht nicht mehr! Alles andere funktioniert.

Hat jemand von euch eine Idee was passiert sein könnte, oder vielleicht sogar einen Schadenbehebungstipp für mich... ansonsten muss ich wohl mal nach Lauingen fahren.

Grüße Berthold

  • »speedyxp« ist ein verifizierter Benutzer

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Samstag, 30. Juni 2018, 14:36

Hallo,
Vermutlich hat es die Front Leds gehimmelt.
Eher unwarscheinlich ist, das es am Decoder den Lichtausgang oder wiben damit zusammenhängenden Baustein zerstört hat.
Kann man nur mit Decoder oder Led Tausch herausfinden.
Soweit meine Vermutungen.
Viele Grüße Marc
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

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Gab es mal von Bockholt in 2010.

3

Samstag, 30. Juni 2018, 14:54

... denkbar wäre ein eingequetschtes Kabel der Beleuchtung im Bereich Rauchkammersattel, bei Kurzschluß auf das Gehäuse (Schienenspannung) dann Zerstörung der LEDs.
Ist recht fummelig, Lok muss dann zerlegt werden, ein Fall für eine Werkstatt.
Lauingen ist dann die erste Adresse ...
Schöne Grüße vom Oliver.

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Samstag, 30. Juni 2018, 20:38

Hallo zusammen,
Danke für die Antworten. Ich war dann doch etwas neugierig und habe mal eine LED ausgebaut, abgelötet und getestet. Sie funktioniert!
Dann mal ins "Blaue" Durchgang an den Kabel gemessen.... ein Kabel hat Durchgang (2,6 Ohm) bis zum Pin hinten (glaub der Vierte von rechts oben). Das andere Kabel der LED hat keinen Durchgang zu gar nix, weder irgendeinem Pin noch zu den Radreifen????



Hmmm bin ich jetzt schlauer....
Jedenfalls mal die LED wieder angelötet, minidünne Schrupfschläuche hatte ich noch hier, ...... alles zusammengebaut und Lok wieder hingestellt... morgen denk ich weiter darüber nach :)

Grüße Berthold

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

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Samstag, 30. Juni 2018, 20:46

ich hatte ähnliche Erfahrungen nachdem ich meine P10 wegen schlechter Laufeigenschaften zerlegt hatte . ( hatte sie seit der Übernahme )

Leider wurden seinerzeit , wohl aus optischen Gründen , Kabel mit 0,05 mm2 Querschnitt von den Radstromabnehmern zum Decoder - Motor verlegt .
Um diese Kabel herum wurden weitere Kabel als Kabelbaum aufgedrillt . Hier bpsw . zum Hallsensor .

Aufgrund der hohen Leistung der Motore vor allem unter Last oder bei Kurzschlüssen werden die Kabel derart warm das die Schutzisolierungen schmelzen
und die benachbarten dünnen Kabel mit zerstört werden . Auch die Lotstellen an den Stromabnehmern entlöten sich fallweise . Bild 1 - 2

Stromversorgung von den Radschleifern zum Decoder - Motor aus guten Grund nicht unter 0,14 mm 2 Kabelquerschnitt ! Frei verlegen , nichts drumwickeln !

Diese Änderungen sind sehr aufwändig und ärgerlich . Nichts für die Selbsthilfe .

Hinsichtlich der Belastungen der Maschinen bei z.Bsp. Modultreffen gilt es daher Überbelastungen oder Kurzschlüsse möglichst zu vermeiden !

Leider sind diese Verhältnisse einschl. eingeklemmter , durchgescheuerter Kabel auch bei anderen Herstellern vorzufinden .
Für den Vitrinenbahner reicht das , für den Betriebsbahner leider nicht .

Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P10-Schmorkabel-P1060624.jpg
  • P10-Stromabnahme-Lok-P10606.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal