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  • »Holger Danz« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 19. Juni 2018, 15:47

Modulneubau - was wird benötigt

Hallo liebe auch potentielle Modulisten,

wie im Thread über Augsburg schon dargelegt wurde, sind tatsächlich Streckenmodule für die Modultreffen am nötigsten. Als Gleisplaner von den letzten Modultreffen möchte ich aber dazu noch anmerken, dass es nicht nur zweigleisige Module sein müssen sondern gern auch eingleisige gefragt sind. Die Nebenbahn kommt bei den größeren Treffen zwar meistens etwas zu kurz, das liegt aber tatsächlich auch an den zur Verfügung stehenden eingleisigen Modulen. Das müssen auch nicht nur 1,5m oder 1,2m lange sein (übrigens auch nicht bei den zweigleisigen!) sondern wir benötigen immer sog. Jokermodule mit abweichenden Längen von 10cm bis 90cm, alles was dazwischen liegt. Verwendet habe ich bei den Planungen bisher z.B. folgende Längen: 10cm, 15cm, 20cm, 30cm, 50cm. 60cm, 75cm, 80cm und 90cm. Hintergrund ist die Tatsache, dass es immer wieder vorkommt, dass wir Lücken schließen müssen, die durch die Geometrie der Anlage entstehen, wenn wir die einzelnen Abschnitte zusammen führen. Allerdings soll das nicht heißen, dass jede Menge dieser Module nötig sind, wer aber zusätzlich noch das eine oder andere kurze Modul bauen möchte gern.

Ein weitere Punkt betrifft die Modulhöhe. In Lauingen hatten wir erstmalig bei einem großen Treffen mit mehreren Höhen gearbeitet, was völlig neue Möglichkeiten ergab. In kleinerem Rahmen ist das schon in Schkeuditz passiert. Auf diesem Weg machen wir garantiert immer weiter. Ergo ist es sinnvoll, wenn neue Module gleich mit verstellbaren Füßen gebaut werden. Sinnvoll ist eine Verstellmöglichkeit von 80-85cm bis ca. 110-120cm im Maximum. Wie man das machen kann, haben einige schon "erfunden" ich werde da mal einen neuen Thread im Bereich Modulbau dazu anschieben. Das ist auch für eingleisige Module sinnvoll, denn die Nebenbahn würde ich dann ggf. auch mal über eine andere Strecke führen.

In diesem Zusammenhang sind dann natürlich Brücken sinnvoll, die die Unterquerung gestatten. Das bedeutet, sie sollten mindestens eine Länge von 1,2m gesamt haben, wobei die eigentliche Brücke zwischen 90 und 100cm sein sollte. Gern auch noch etwas länger, damit man im spitzen Winkel kreuzen kann. Und natürlich muss die Brücke zwischen den Köpfen "schweben", d.h. keine Landschaft darunter haben. Die beiden Köpfe können aber zur Stabilität weiter unten natürlich verbunden sein. Es gibt hier Bedarf für sicher noch 3-4 Brücken, die man im anderen Fall natürlich als Streckenmodul einbauen kann.

Last but not Least sind noch ein paar Klappbrücken für das bequemere Erreichen des Anlageninneren sinnvoll. Wir haben in den letzten Jahren zwar schon einiges dazu bekommen, aber da wir ja alle nicht jünger werden, kann es da eigentlich nie genug geben :D

Wer möchte kann zu den angeschnittenen Themen gern schreiben. Ich würde mich z.B. freuen, wenn einige ihre bisher "erfundenen" Lösungen zum Nachbau hier posten. Bin auf die Resonanz gespannt!
Beste Grüße Holger Danz
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2

Dienstag, 19. Juni 2018, 18:49

Hallo Herr Danz, welche Modulnorm ist an den Übergängen, Kabel, Stecker usw.
MFG. Sven Hofmann
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3

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:33

Hallo zusammen,

über die Eröffnung dieses Threads bin ich froh - wollte ich doch schon unlängst mal die Frage stellen, welche Art von Modulen am ehesten bei den Treffen benötigt werden.
Holger Danz hat seine Erfahrungswerte dargestellt - das ist hilfreich.
Wie sehen das die anderen Planer von Modultreffen in der Runde? Gibt es da andere Erkenntnisse hinsichtlich dessen, was benötigt wird?

Als "Lokalbahner" bin ich natürlich Fan eingleisiger Strecken, die aber - wie Holger Danz ausführt - oft etwas zu kurz kommen, da entsprechende Module fehlen. Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, wer sich - so wie ich selbst - eher für eingleisigen Nebenbahnbetrieb auf Modultreffen erwärmen würde.

Allen einen schönen Abend!
Viele Grüße,
Manfred

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4

Dienstag, 19. Juni 2018, 21:12

Modulnorm

Hallo Herr Danz, welche Modulnorm ist an den Übergängen, Kabel, Stecker usw.
MFG. Sven Hofmann


Hallo Herr Hofmann,

wir haben uns bei Modultreffen auf die Mannheimer Norm verständigt. Die Unterlagen dafür sind auf der Seite der IG Spur 1 Module Rhein Neckar aus Mannheim abrufbar: www.ig1.de Dort sind auch die elektrischen Normen hinterlegt.

Teilweise werden bei den Treffen auch Module mit anderen Normungen einbezogen, so wie in Lauingen die der Filderstädter Gruppe. Dafür werden dann Übergangsmodule gebaut, die den Übergang zur Mannheimer Norm herstellen. Im Notfall wird beim Übergang auch improvisiert, aber das nur im Fall, dass es keine Übergangsmodule gibt.
Beste Grüße Holger Danz
IG Spur 1 Mitteldeutschland

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5

Dienstag, 19. Juni 2018, 21:15



Als "Lokalbahner" bin ich natürlich Fan eingleisiger Strecken, die aber - wie Holger Danz ausführt - oft etwas zu kurz kommen, da entsprechende Module fehlen. Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, wer sich - so wie ich selbst - eher für eingleisigen Nebenbahnbetrieb auf Modultreffen erwärmen würde.

Allen einen schönen Abend!
Viele Grüße,
Manfred


Hallo Manfred,

da komme ich z.B. in Frage, ich habe nämlich nur eingleisige Module und einen ebenfalls für eingleisige Strecke verwendbaren Modulbahnhof...
Beste Grüße Holger Danz
IG Spur 1 Mitteldeutschland

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Dienstag, 19. Juni 2018, 21:33

Hallo zusammen,
es gibt da unterschiedliche Interessen.
Natülich werden viele Streckenmodule benötigt.Ich habe mittlerweile neben einem 8-teiligen 180°-Bogen und 3 zweigleisigen 120cm-Modulen nach Mannheimer Norm auch einen auch einen 10,8m langen geraden Überholbahnhof, der den Abzweig auf eine eingleisige Strecke nach Mannheimer Norm (Gleis in Mittenlage oder Seitenlage) an beiden Enden ermöglicht (siehe Foto).

Der Vorteil einer eigenen Betriebsstelle ist das relativ ungestörte Aufgleisen von Zuggarnituren ohne den Betrieb zu behindern und ohne lange Suche nach einem freien Aufstellgleis.
Was bleibt ist ein Transportproblem...
Viele Grüße
Klaus
»kluebbe« hat folgendes Bild angehängt:
  • Abzweig_eingleisig.jpg
Klaus Lübbe
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7

Dienstag, 19. Juni 2018, 22:00

Hallo Klaus,

wie ja schon beschrieben gab es in Lauingen verhältnismäßig viele Bahnhöfe, so daß Auf- und Abstellgleise dieses mal kein Problem waren - hättest also gut einen schönen langen Zug mitbringen können ;-)
Andererseits lassen sich (zweigleisige) Streckenmodule auch gut für Abstellanlagen nutzen. Wenn also evtuelle Modulbauer etwas deartiges planen, bräuchte es vielleicht eine Abzweigung aus der zweigleisigen Strecke an die dann Streckenmodule als Abstellgleise angeschlossen werden können. Der Gleisplan Lauingen zeigt hier die unterschiedlichsten Lösungen.
Gleisplan Lauingen

Gruß
Michael

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Mittwoch, 20. Juni 2018, 06:18

Nebenbahnmodule

Hallo Manfred,

auch ich (und noch zwei Mitglieder unserer IG) bin ein Nebenbahnfan :thumbsup:
Neben ein paar zweigleisigen Modulen habe ich überwiegend eingleisige Module (mittige und außermittige Gleislage). Eingleisige Module haben auch den Vorteil, das der Landschaftsteil entsprechend größer ist und damit besser ausgestaltet werden kann als zweigleisige Module. Ich kann dich nur einladen am letzten Septemberwochenende nach Koblenz ins DB Museum zu kommen, dann wird unsere IG wieder ein Nebenbahntreffen veranstalten bei dem ca. 70 % der Strecke eingleisig ist. Im nächsten Jahr sind dann wieder die Hauptstreckenfahrer am Zuge ;)

Gruß Otmar
IG Spur 1 Mittelrhein

9

Mittwoch, 20. Juni 2018, 06:44

Da ich auch ein passionierter Nebenbahner bin, habe ich ebenfalls manchmal schmerzlich festgestellt, dass die Nebenbahn in einem Bahnhof endete, weil nicht genug eingleisige Module für die Weiterführung mit Lückenschluss zur Verfügung standen. Um auf Treffen mehr Flexibilität zu erreichen, haben ich mich entschlossen, 2 Übergangsmodule "Zweigleisig-->Eingleisig" zu bauen. Die Module werden 1,5m lang sein, Mannheimer Norm, die 2-gleisige Seite mit Abstand 156mm, die eingleisige Seite mit Gleislage mittig.
Viele Grüße aus Köln an alle Spur1-Freunde

und allzeit HP1

Claus-Peter Gehring

(Piet)

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10

Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:51

Hallo miteinander,
was meine Spur1 Modelle betrifft, so sind diese eher nebenbahntauglich (Glaskasten, VT 98, V36, V60, BR89),
ich habe mich deshalb so entschieden, da ich halt auch keine Halle zur Verfügung habe.
Die zweigleisigen Module habe ich deshalb, weil ich vor einigen Jahren 4 davon günstig erwerben
konnte (die in Lauingen waren), ich habe sie noch geschottert und mit Beinen versehen.
Nun habe ich halt mit zweigleisigen weitergemacht.
In Lauingen war ich mit einem Glaskastenzügle vertreten, und es hat riesig Spaß gemacht, damit
unterwegs zu sein.
Allerdings bin ich am liebsten auf die eingleisige Nebenstrecke mit Holgers tollem Bahnhof Klingensiehl gefahren,
da waren halt die meisten Module auch schön gestaltet und es war einfach gemütlicher und ich habe mich
einfach wohler gefühlt, nicht immer so viele Riesendampfer im Rücken zu haben.
Und nicht wenige Zuschauer waren recht angetan vom Glaskastenzügle, der ja auch in der näheren
Lauinger Umgebung tatsächlich gefahren ist (Spitzname "Gäsmetzger" = "Gänsemetzger da offensichtlich
an der Strecke Gundelfingen - Sontheim öfters Gänse ihr Leben lassen mussten). Das war auch ein Grund,
mir diese Lok zuzulegen.
Dies hat mich auch auf den Gedanken gebracht, dass es mehr eingleisige Module geben sollte,
und meine weiteren Vorstellungen gehen in die Richtung, auch solche zu bauen, so Gott will.
Grüße
Günther

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