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Dienstag, 20. März 2018, 13:21

Schlackenwagen bei der DB im BW. Was wurde aus der Ladung?

Die Schlackenwagen bei der DB im BW waren ja irgenwann mal gefüllt mit Schlacke und Lösche.

Was wurde aus der Ladung?

Wo sind die Wagen entladen worden?

Weißt jemand etwas über den Umlauf?

Gruß WUM
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

  • »baureihe50« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 1 108

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Dienstag, 20. März 2018, 14:26

Hallo Axel,

es vielen und fallen ja auch aus anderen Bereichen Schlacke an, z.B. aus den Kokereien. Wenn ich mich richtig erinnere wurde die Schlacke gewaschen und gesiebt und dann z.B. für den Wegebau und Unterbau verwendet. Bekannt sind natürlich auch die Fußballplätze, da wurde auf Schlacke- und Ascheplätze gespielt.

Gruß Ralf
Eisenbahn-Modellbau in 1

  • »michel« ist ein verifizierter Benutzer

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3

Dienstag, 20. März 2018, 14:36

Moin, Axel,

die Frage habe ich auch schon mal gestellt, schau mal hier: Frage zum Betriebsablauf - Wohin wurde Schlacke entsorgt in Epoche 3

Gruß

Michel

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Dienstag, 20. März 2018, 15:29

http://www.seelze.de/seelze/wissenswert/…ckenverwertung/

Vielen Dank für die Antworten!!!

Dann sind die O-Wagen, meistens mit 30 Km/h Höchstgeschwindigkeit, tatsächlcih noch auf die Strecke in einen Güterzug mit eingestellt worden. Wahnsinn :-))
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

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Dienstag, 20. März 2018, 16:21

Schlacke ist aber nicht gleich Schlacke

Moin Leute...

was die Weiterverwendung für die Schlacke von Kohle betrifft, stimmt das alles. Es gab und gibt aber noch andere Schlacken, wie z.B. aus der Stahlindustrie und dort gibt es auch verschiedene Sorten. Da gibt es einmal die Hochofenschlacke, diese wurde früher in Beete gekippt und abgekühlt. Dann wurde die kalte Schlacke ausgebrochen, gemahlen und gesiebt, die Schlacke wurde für den Straßenbau benutzt, außer dem eignet sich die feingemahlene Schlacke gut um loses Erdreich zu verfestigen. Heute wird die Schlacke am Hochofen direkt abgekühlt, durch das abkühlen der heißflüssigen Schlacke(Granulieren) entsteht Hüttensand. Dieser ist heute Bestandteil von Zement und wird von Zementwerken gerne abgenommen. So einen Sand bitte nicht für die Enkel in die Budelkiste legen, in Wirklichkeit sind das feinste kleine Glassplitter.

Nach dem Krieg gab es viel Metallschrott, von alten Panzern, Stahlbrücken und anderen Metallteilen. Elektrostahlwerke und Siemens-Martinwerke haben aus diesem Schrott wieder Stahl produziert, dessen Schlacke wurde fein gemahlen und zu Dünger verarbeitet.

Aus der normalen Stahlwerksschlacke wird immer noch für den Unterbau von Straßen benutzt.

Ob das alles auch per Bahn befördert worden ist, glaube ich nicht, da es immer nur lokal, in der direkten Nachbarschaft verwendet wurde.

War auch nur mal für zum so... :rolleyes: 8| :thumbsup: Euer töff.

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