Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 24. Januar 2018, 18:23

Löcher bei Märklin 56031

Hallo,

wollte mal fragen was für Funktion haben die Löcher in den Haltklammern Märklin 56031?. Ist das für die Stromeinspeisung eines 0,75mm² Litzenkabels die quasi durch die 2 löcher gesteckt werden und mit dem Gleis eingeklemmt werden?. oder ist es besser mit den flachstecker das ganze zu verbinden für eine Ringleitung zb.?
»Märklin*1965*« hat folgendes Bild angehängt:
  • 41R36RXAGHL__SX355_.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Märklin*1965*« (24. Januar 2018, 18:30)


2

Mittwoch, 24. Januar 2018, 18:39

Hallo,

für den Stromanschluss ist die die rechteckige Nase gedacht, die ich übrigens alle nach innen gedreht habe, damit man die Halteklammern nach dem Einschottern nicht mehr sieht.
Die Bohrungen, die ja nicht einfach gelocht sind, sondern einen ausgefransten Kragen haben (es gibt für den Lochstempel einen bestimmten Namen, fällt mir aber nicht mehr ein), werden in erster Linie für die sichere Stromverbindung gedacht sein.
Mit dem Kabel durchstecken kann ich mir nicht vorstellen.
Aber diese Antwort ist ohne Gewähr.

Beste Grüße

Wolli

3

Mittwoch, 24. Januar 2018, 21:45

Hallo,

Diese “Löcher“ stellen die verbesserte leitende Verbindung erst her.
Es ist ein gestanztes Langloch welches extra scharfkantig geprägt wurde.
Diese scharfen Kanten kratzen in den Schienenfuß und stellen so eine bessere Verbindung her.


Grüße,

Schwerlast und Strassenroller

4

Donnerstag, 25. Januar 2018, 07:59

aaah jetzt verstehe ich das, vielen dank!

5

Donnerstag, 25. Januar 2018, 09:19

.. an die seitlichen Laschen kann man problemlos Kabel anlöten, wenn man keine Kabelschuh-Steckverbindung nutzen möchte.
Die Klemmen sind nur für das alte Edelstahlgleis von Märllin geeignet, gedacht als Abhilfe für die instabilen Schienenverbinder.

Ich hatte damals meine Gleise auf Hübner-Schienenverbinder umgerüstet, ist optisch schöner.
Würde ich heute neu anfangen, würde ich auf keinen Fall das Edelstahlgleissystem verwenden, auch nicht in Teilen ...
Schöne Grüße vom Oliver.

  • »RAG 1957« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 99

Wohnort: Oer-Erkenschwick

Beruf: Vorruhestand (Techn.Angestellter)

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:30

Hallo Oliver

Ich kann dir nur bei pflichten, die Klammern halten auch nicht richtig an den Hübner Gleisen. Mit den Edelstahl Gleisen ist das so eine Sache, gebe ich dir recht. Hatte allerdings noch welche aus einer Startpackung 1020mm,zum Verkaufen da bekommt man nicht viel, habe die Bögen Grade gemacht und auch Hübner Schienenverbinder genommen, diese aber Verlötet, als Flußmittel mit Phosphatsäure das geht, und noch zusätzliche Strom Einspeisung. Wenn alles Eingeschottert und die Gleise gealtert fällt das Optisch kaum auf. War halt Reste Verwertung :rolleyes:

Gruß RAG1957

Beiträge: 198

Wohnort: Metronom-City Niedersachsen

Beruf: Freiberufler

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:41

.. Ich hatte damals meine Gleise auf Hübner-Schienenverbinder umgerüstet, ist optisch schöner.
Würde ich heute neu anfangen, würde ich auf keinen Fall das Edelstahlgleissystem verwenden, auch nicht in Teilen ...


Hallo,
ich benutze Märklin alt und neu (Hübner) und muss als Teppichbahner einwenden, dass das Märklin Edelstahlgleis zwar nicht so kontaktsicher ist und nicht so schön wirkt aber leichter auf- und abzubauen ist.
Die Schienenverbinder 56031 von denen ich massig aus der Ausschlachtung von Maxi-Startpackungen habe, plus die Omega-Laschen von Hübner machen dann den Aufbau fester und der Strom fließt vernünftig. Selbst die Kombination alt zu neu funktioniert damit weitgehend problemlos. Allerdings versuche ich beim Aufbau sortenrein zu bauen. Daher behalte ich auch Teile des Märklin Edelstahlgleises (Vollprofil), kaufe aber nichts mehr dazu.
Für die Vitrine oder den ausgestellten Fahrzeugpark dient ganz gut das Hübnergleis und noch besser das von KM1 mit Holzschwellen.
Gruss Jan