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Dienstag, 26. Dezember 2017, 23:54

Drehscheibensteuerung mit Fl Turn Control

Hat jemand Erfahrung mit der Fleischmann Turn Control (DCC Drehscheibensteuerung mit LocoNet) in Verbindung mit einer Intellibox bzw. einer KM1 System Control7 ?
Ich möchte damit eine Lokführer Lukas Drehscheibe steuern und das wäre eine komfortable Lösung mit grafischem Display, Gleisvorwahl, etc.
Ich wäre über Erfahrungen dankbar bzw. gibt es gleichwertige Alternativen (bitte aber keine andere Zentrale wie Ecos oder Märklin).

2

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 07:19

Hallo Bigwaitzi,

welchen Decoder hast Du denn in der Lukas-Drehscheibe eingebaut? Den von Lukas? Der kann doch von Haus aus alle Gleise einzeln anfahren, zumindest macht er das bei mir sehr gut :D .

Das Steuergerät von Fleischmann ist nur für die Fleischmann Scheiben gedacht (und die von Tante M. aus Göppingen, die ja von Fleischmann eingekauft ist). Das Gerät "lernt" die Anzahl Abgänge selbstständig, indem es jeden Abgang anfährt, kurz verriegelt, wieder entriegelt und weiterfährt. So ein Verhalten mag nicht jeder ... (also den kurzen Halt an jedem Abgang, wenn man doch beispielsweise 10 Abgänge weiter will). Das funktioniert auch nur mit den Fleischmann Scheiben.

Was hast Du denn aktuell für einen Decoder in der Drehscheibe drin?


Viele Grüße,

Kalle

3

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 10:08

Es ist ein Lukas Decoder eingebaut, der mit der Intellibox auch wunderbar funktioniert.
Ich möchte die Scheibe aber komfortabler steuern als über die IB.
Gibt es kein Steuergerät, welches das grafisch umsetzt?

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4

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 10:29

https://www.youtube.com/watch?time_continue=11&v=3IRexTJGTDU

Gibt es seit 4 jahren, auch auf der Homepage zu bestellen. Passt ab Decoder und Software 4.0 mit der goldenen Ringplatine.

Freundliche Grüsse und guten Rutsch in 2018

Helmut Schürr

5

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 13:23

Hallo Helmut,

naja, der Kollege möchte eine GRAFISCHE Lösung haben, das Direct Control - welches ich ja auch erfolgreich verwende - ist natürlich von Haus aus nicht schlecht, aber eine grafische Gleisanwahl wäre natürlich das i-Tüpfchen.
Ok, Bigwaitzi hat eine Intellibox II / KM-1 Zentrale und steuert also die einzelnen Abgänge der Drehscheibe bereits über die "Weichenadressen" an.

Hmm, alles was wir nun noch brauchen ist eine Art "Switchboard" - wie es früher von Märklin gab. Also ein externes Gleisbildstellpult. Gibt's sicherlich auch für das Loconet. Allerdings bin ich jetzt erstmal überfragt, was da angeboten wird? Uhlenbrock hat ja selbst ein Gleisbildstellpult im Programm, keine Ahnung ob die auch eine Lösung für Drehscheiben haben?

Jedenfalls kannst Du Dir selbst ein "Gleisbildstellpult" bauen, welches nur aus der Drehscheibe und Tastern für jeden Gleisabgang besteht. Jeder Taster löst dann eine andere Adresse aus, die den Gleisabgängen der Drehscheibe entsprechen.
Du hast also eine Platte und einen Kreis mit Tastern und kannst so jeden Abgang per Tastendruck anfahren. So könntest Du Dir ein für Dich grafisch optimales Bediengerät bauen.

Wenn es grafisch, also mit Display sein muss, dann wird's viel komplizierter ... :D

Viele Grüße,

Kalle

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6

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:44

Hallo Kalle

ich habe dieses Thema schon mal hier hausintern erörtert. Meine Lösung wäre, das wir die ganze Drehscheibensteuerung direkt auf ein Tablet geben als APP. Damit kann dann jeder seine Drehscheibe komfortabel bedienen. Das ist die grundlegende Lösung, alles andere ist herumbasteln.

Technisch ist das mit unserem Decoder kein Problem, nur es fehlt die Man-Power bzw mein Wille für die Programmierung viel Geld auszugeben.
Aber Du weisst vielleicht jemanden wenn Du in den Spiegel schaust... ? ;-)

Schöne Grüsse
Helmut

7

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:17

Hallo,

aber diese Steuerung funktioniert jawohl nur mit Drehscheiben jünger 2013 und einem
Königsstuhl mit 7 Schleifringen, und das hat wohl auch noch nicht jeder.
Ist also kein Tipp der die weiterbringt die ältere Drehscheiben ihr eigen nennen.

Viele Grüße
Peter Hornschu
Peter

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8

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 20:00

Hallo

also nachdem wir diese Drehscheiben seit 2012 erfolgreich bauen und es die Direct-Control seit 2014 gibt können sie viele Kunden einsetzen.

Für die ersten Modelle lässt sich die Grube umbauen und die Bühne auch. Dazu kommt praktisch alles raus und eine komplett neue Elektrik und neue Elektronik rein. Die Bühne wird umgebaut, von 6 auf 7 Kontakte, es kommt ein neuer Königsstuhl rein, dann neue Kabel, neue Hallsensoren, neue Befestigung, neue Anschlussplatine, neue Halteplatte, neue Ausfräsung in den Grubenrand, neue Anschlussklemmen. Danach alles wider zusammenbauen, die Bühne neu einmessen auf exakte 180° Drehung, Testlauf, Gleise einspeichern, fertig. Dauert ca 2 Tage Arbeit und kostet incl Material und Arbeit ca 1380.-

Freundliche Grüsse
Helmut Schürr

9

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 23:34

Mir geht es in der Tat um eine grafische Umsetzung für ein Gleisbild-Stellpult. Ich möchte keine komplizierte Bedienung mit der IB, wie ich es jetzt habe. Gleiches werde ich bei meinen 17 Weichen machen - die hängen zwar an der IB, werden aber über den ECOS Switchpilot parallel mit den alten aber sehr guten Fleischmann Gleisbild Tastern gesteuert. Das mag „Old-School“ sein aber es ist praktisch und zuverlässig.


Der Ansatz von Drehscheibe mit den Tastern gefällt mir. Über welches Modul kann man Taster verbinden, dass sie die jew. Adresse an die IB senden und so die Drehscheibe auf das entsprechende Gleis fährt. Welches Gerät/Modul gibt es da?
Ich würde dann übrigens Mini-Taster nehmen und in das Fleischmann Drehscheibensymbol einsetzen - das wäre eine 1a Lösung.

10

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 00:51

Hallo Bigwaitzi,

Das Schalten kann z.B. sehr einfach mit einem Uhlenbrock 63330 Rückmelder. Z.B. kann mann dann mit physischen Drückschalter einem Rückmeldereingang mit Masse verbinden. Das Modul kann dann programmiert werden so dass direkt einen (Magnetartikel-) Schaltbefehl über den Loconetbus wird gegeben.

Ich habe auch ein solches Stellpult für meine Fremo-Module erstellt. Sehr praktisch, kann überall im Loconet eingesteckt werden und ohne Ärger mit Bildschirmen, Apps, Wifi usw :-)

Grüße,
Robbedoes
»Robbedoes« hat folgendes Bild angehängt:
  • 75D22C0E-1705-4ED7-9A7E-ACB83A366A58.jpeg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robbedoes« (28. Dezember 2017, 08:12)


11

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 00:53

Rückmeldemodul

Hab da eine Möglichkeit gefunden - glaube ich zumindest.
Über das Uhlenbrock Modul 63 330 müsste es gehen. Daran kann man 16Taster hängen und Adressen auslösen + per LocoNet verbinden.
Das heißt: Drehscheiben Adressen für Links/Rechtslauf und die einzelnen Gleise rein, dann Taster in ein beliebiges Drehscheibensymbol bohren und anschließen/programmieren.
Müsste doch gehen und ist noch dazu ein wirklich günstiger Ansatz - auch für alle Drehscheibenbesitzer mit weniger Schleifringen - da kann man sich dann auch den teuren Umbau sparen (1380€ würde ich dafür ehrlich gesagt nicht ausgeben...).
Weitere Ideen ?

12

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 07:45

Hallo großer Waitzi =) ,

ich habe mir gerade mal die Anleitung zum Uhlenbrock 63330 durchgelesen. Das Modul macht in der Tat das, was ich oben skiziert habe. In der Anleitung steht, wie man eine Weichenadresse einlernt:

Zitat:
Wenn beispielsweise die an dieses Modul angeschlossenen Gleisabschnitte mit den Adressen 9-16 adressiert werden sollen, so schalten Sie die
Weiche mit der Adresse 9.
Betätigen Sie die rote oder die grüne Taste der Weiche. Nachdem die Weiche einmal geschaltet wurde, erlischt die Kontroll-LED am Modul und der Gleisabschnitt „Gleis1“
erhält die Rückmeldeadresse, die der Weichenadresse entspricht.
Die Überwachungseingänge Gleis2-8 erhalten automatisch die nachfolgenden 7 Adressen.
Zitat Ende.

Du kannst also wie geplant in eine "Platte" (Holz, Plexiglas, Plaste ...) Deine Drehscheibe aufzeichnen und wo die Abgänge sind, Taster einbauen.
Die Taster werden mit den Eingängen 1 bis 8 des 63330 Decoders angeschlossen. Bei mehr Abgängen der Drehscheibe, werden eben weitere 63330 Bausteine benötigt.

Dort wo bei Dir die erste Adresse der Lukas Drehscheibe ist, dieser Taster wird mit dem Eingang 1 verbunden.
Dann folgt das obige Einlernen, d.h. die Adresse die Du derzeit in der Intellibox verwendest (z.B. 220), drückst Du.

Folglich ist auf Eingang 2 die Adresse 221, auf Eingang 3 die 222, ... usw. konfiguriert.

Das ganze dann noch für weitere 63330 Decoder durchführen.

Fertig.


Das dürfte die schnellste Methode für ein "Drehscheiben-Gleisbildstellpult" sein. Alles andere (ich dachte schon an Rocrail auf einem Raspi ...) ist wesentlich aufwendiger. Und von der Haptik her empfinde ich so ein "Tastenpult" immer noch als angenehmer, als eine Steuerung via Smartphone. Ist natürlich Geschmackssache. Eine Smartphone Lösung - wie von Helmut vorgeschlagen - hätte natürlich den Vorteil, dass sie nicht ortsgebunden ist. Man kann also im Zimmer rumlaufen und die Drehscheibe steuern und muss nicht immer "zum Stellpult" zurücklaufen ...


Viel Erfolg wünscht

Kalle

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Wohnort: Erfurt

Beruf: jetzt Rentner, programmieren nur noch im Hobby

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13

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 09:13

Hallo,
es gibt viele Wege nach Rom, ich hab mich für Rocrail entschieden, aber das Modul für den Schrittmotor selbst entwickelt:
Drehscheibe digitalisieren

ansonsten gibt es auch mit MGV145 eine fertige Rocrail - Lösung, allerdings muss dazu auch die Drehscheibe auf Schrittmotor umgebaut werden.
http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=mgv145-de

Somit kann man auch alles mit dem Smartphone steuern (andRoc, Rocweb) ohne hier neue Programme bauen zu müssen.

Soweit zu den Alternativen zu obigen Überlegungen.
MfG. Berthold

14

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 23:28

Habe mir jetzt den 63330 genauer angesehen.
Der kann sogar 16 Adressen und man kann ihn über die IB2 frei programmieren.
Das ist damit eine gute und äußerst preiswerte Lösung. Das Modul kostet um die 50€ und die Taster sind nicht der Rede wert.
Ich werde das mit dem Fleischmann Gleisbild kombinieren und damit sollte sich eine prima Lösung ergeben.
Danke für die guten Tips und Ideenfindung.

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