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  • »K.P.E.V.« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 19. November 2017, 11:39

Aus "Magdeburg 81742" wird "Bromberg 24875"

Das Angebot an Güterwagen für die Epoche I ist ja nun sicher nicht als besonders groß zu bezeichnen. Beschriftungsvarianten sind dabei, abgesehen von den Modellen von KM1, meist Mangelware. Märklins Rungenwagen mit der Artikelnummer 5849, ein Wagen der Verbandsbauart nach Musterblatt A4, ist, wie ich finde, ein recht gut gelungenes Modell, dass als Gebrauchtware recht häufig angeboten wird und auch zu einem vernünftigen Preis zu erwerben ist. Natürlich haben leider alle Wagen am Markt die gleiche Beschriftung "Magdeburg 81742".

Wenn man zu viel in dem entsprechenden Band aus der Güterwagen Reihe von Stefan Carstens liest, erfährt man zwar, dass das Modell für die Epoche I ein falsches, weil spiegelverkehrtes, Bremserhaus besitzt, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, mir einen weiteren Wagen davon zu besorgen. Da es mich jedoch stört, wenn ich zwei Wagen mit der gleichen Wagennummer habe, war das Ziel, den Wagen neu zu beschriften. Dabei sollte neben der Wagennummer auch der Direktionsbezirk gewechselt werden.
Die neue Beschriftung habe ich mir, passend zur Größe der Originalbeschriftung des Modells, in Corel gesetzt und auf Decalpapier (Wasserschiebebilder) ausgedruckt.
Die Originalbeschriftung des Wagens ließ sich sehr gut mit Verdünnung von Weinert entfernen, ohne die Lackierung des Wagens zu beschädigen. Da ich ja nur Nummer und Direktion ändern wollte, habe ich die daneben liegende Beschriftung mit Klebeband vor Beschädigung geschützt.
Danach wurden die Stellen, die neu zu beschriften sind mit hochglänzendem Klarlack behandelt. Durch die 18 Rungen, die 7 fache Beschriftung am Wagenkasten und die Beschriftung am Rahmen ist das Projekt zu einer kleinen "Beschriftungsorgie" ausgeartet. Besonders bei den Rungen ist darauf zu achten, dass die neue Beschriftung immer auf der gleichen Höhe anzubringen ist. Nachdem Alles gut durchgetrocknet ist, wir das Ganze mit mattem Klarlack versiegelt. Dadurch wird das Modell "griffest" und die Ränder der Trägerfolien verschwinden in der Lackschicht und werden unsichtbar.Wichtig ist dabei, dass das Modell immer weit genug vom Sprühkopf entfern ist, um einem wirklich matten Farbauftrag zu erhalten.

Anbei noch ein paar Bilder des neu beschrifteten Modells.

Gruß Martin
»K.P.E.V.« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bromberg 1.jpg
  • Bromberg 2.jpg

2

Sonntag, 19. November 2017, 17:34

Hallo Martin,

sehr schön gemacht.
Den Wagen mag ich auch sehr gerne, habe wohl alle bisher erschienenen Ep. III-Varianten. Leider altern sowohl die Klebungen als auch der Kunststoff und brechen jetzt sehr leicht. Kleben ist natürlich nicht so schwierig aber wenn etwas abbricht hat man schon ein Problem.
Habe übrigens an einem Wagen die Bremserbühne demontiert und die Achse entsprechend verschoben, wobei mir der Fehler unterlief den Achsstand beizubehalten und nur zwischen den Pufferbohlen zu vermitteln. Das war leider falsch da das Vorbild einen um 50cm kürzeren Achsstand hat. Es genügt also Pufferbohle samt Achshalter um die Bühnenlänge nach innen zu rücken. Das erfordert dann auch weniger Trenn- und Klebestellen am Rahmen. So einen bau ich mir bei Gelegenheit auch noch.

Gruß
Michael

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3

Sonntag, 19. November 2017, 18:28

Magdeburg 81742 ....

Hallo Martin ,

der Wagen ist trotz kleiner Mängel sehr schön geworden und gehört unbedingt in die Züge Epoche 1-3

Hallo Michael ,

den Fehler habe ich unbedacht auch nur einmal gemacht , Achsstand sym . aber zu lang . Der Wagen ganz ohne Bremserhaus muss im Achsstand passend gemacht werden .
das sieht zwar auf den ersten Blick Keiner , wenn man es aber weiß ärgert man sich drüber .
Ich werde das noch mal ändern und gleich 2 weitere machen , allerdings für DRG - Stuttgart .

Unten der Wagen mit leider noch falschen Achsstand . Die Rungen müssen nicht zwingend beschriftet werden , da Verschleißteil und oftmals wurden auch welche verheizt .

Die herausnehmbare Stirnwand ist nach dem entfernen von Bremserhaus und Bühne falsch .
daher habe ich sie mir Stiften zum einstecken versehen . so kann der Wagen dann an der Kopframpe stehen und mit Übergangsblech befahren werden .
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1060667.jpg
  • P1060669.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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4

Montag, 20. November 2017, 16:58

Hallo Michael, hallo Günter,

danke für eure Rückmeldungen. Über einen solchen Umbau hatte ich auch schon nachgedacht. Jetzt, wo ich mir meine Beschriftungen selber erstellen kann, könnte ich das mal angehen.
Vorher habe ich aber noch andere Sachen in der Pipeline, über die ich hier auch gerne noch berichten werde.

Gruß Martin

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5

Montag, 20. November 2017, 17:36

Hallo Martin!
.... Jetzt, wo ich mir meine Beschriftungen selber erstellen kann, könnte ich das mal angehen.....

Wie bekommst Du die weiße Schrift auf den Decals hin? Es gab mal in den USA für Tintendrucker ein Umkehrverfahren; wird aber nicht mehr geliefert. Oder verwendest Du Aufreibebuchstaben?

Viele Grüße,
Fred
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6

Montag, 20. November 2017, 17:53

Hallo Fred,

Ich habe mir einen Laserdrucker mit einer Kassette Weißtoner gekauft.
;guckstduhier; https://www.ghost-white-toner.com
Wenn du bereits einen Laserdrucker hast, gibt es dafür vielleicht auch passenden Toner. Ist leider nicht ganz billig.
Wenn du Bedarf an einer von mir erstellen Beschriftung hast, melde dich per PM.

Gruß Martin

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7

Montag, 20. November 2017, 18:52

Moin Martin!
Vielen Dank für Deinen Tipp und Link zum Weißtoner. Das kannte ich bisher nicht. Leider ist mein guter alter Drucker von Kyocera nicht dabei und das Ding ist nicht kaputt zu kriegen. Ich liebäugel aber seit längerem mit einem Farblaser und werde mal die Angebote der Firma durchgehen. Vielleicht ist etwas brauchbares dabei oder mindestens die Katusche für ein gutes Modell.
Zum Setzen verwendest Du bestimmt Corel Draw? Und die Seite Anschriften an Eisenbahnfahrzeugen mit einem guten Downloadbereich mit Fonts kennst Du bestimmt schon.
Ich bin selbst gerade dabei diverse Standardwagen umzubeschriften/umzubauen. Im Moment ist der gedeckte Wagen der Verbandsbauart A9 aus dem Märklin 58241 dran. Das originale alte Foto findest Du im "Güterwagen-Archiv 1" aus dem Transpress-Verlag auf Seite 60 (Erfurt 8642). Und drei Bausätze des Muchalek-Kohlewagen Omk(u) habe ich auch noch ´rumliegen. Deshalb bist Du mir mit Deinem Omk(u) zuvorgekommen.
Und auch vielen Dank für Dein Angebot mir mit Deinen Entwürfen zu helfen.

Viele Grüße aus dem Norden,
Fred
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8

Montag, 20. November 2017, 19:15

Hallo Fred,

den A9 habe ich auch schon fertig :D .
;guckstduhier; http://www.s1gf.de/index.php?page=Thread…4141&highlight=

Als nächstes werde ich wohl den Rückbau eines Om12 von Hübner in den Verbandsbauart-Wagen zeigen.

Gruß Martin

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9

Montag, 20. November 2017, 19:34

Moin Martin!
Der sieht mit den Nachlackierungen fast so aus wie meiner. Dann bin ich mal wieder Zweiter 8). Bei mir fehlt noch die Beschriftung.
Ein wirklich schönes Modell.

Viele Grüße,
Fred
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