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Sonntag, 18. Juni 2017, 19:01

SPUR 1 Modelle auf Kredit !?

liebe Leser,...

ein interessantes Thema, das "Peter 64" heute unter der Rubrik -Spur 1 Modern aufgeworfen hat-....
erlaube mir, das Thema, hier nochmals kopiert, in ein eigenständiges Thema zu bringen:...
...weil das Thema eigentlich mit Spur 1 Modern nichts zu tun hat, sondern allgemein relevant ist. Zitat:
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Weil hier wiederholt der Preis von Modellen erwähnt wurde: warum bieten die Hersteller nicht endlich eine Ratenzahlung
für ihre Modelle an? Alles mögliche - vom Möbelstück bis zum Kfz kann man heute per Ratenzahlung erstehen, nur die
Modellbahnhersteller erwarten von jedem Interessenten, daß er 2 - 4Tausend Euro (oder mehr) mal eben auf "den Tisch"
legt Auch wenn es etwas mehr Aufwand für die Hersteller ist, ich bin überzeugt, daß mehr Modelle verkauft würden,
wenn es diese Möglichkeit gäbe. Und evtl. säumige Kunden gibt es in allen Geschäftsbereichen, nur im Modellbau da will
man dieses Risiko nicht eingehen.
Vielleicht soll der Spur1-Bereich aber auch etwas elitär sein und bleiben - nur für den entsprechend gefüllten Geldbeutel!
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meine becheidene Meinung dazu:....

1......Glaube nicht, daß die Hersteller diesen Weg gehen. Dazu gibt es doch die Möglichkeit, bei der berühmten
Bank des Vertrauens um diesen Kredit nachzufragen.

2......Der letzte Satz im Zitat gefällt mir persönlich nicht.

Also, wenn gewollt, persönlich den Kredit beschaffen,....und außerdem: Jeder nach Seinem Portemonaie,...dies...
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Einsenspiegel« (18. Juni 2017, 19:08) aus folgendem Grund: Zusatz


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Sonntag, 18. Juni 2017, 19:45

Habe Einser,

ich sag immer der Quadratmeter-Preis bleibt bei der Modellbahn immer der gleiche, denn da wo ich glaubwürdig einen schönen Spur1-Zug fahren lassen kann, bring ich in H0 drei und in N fünf Züge unter.
Nimmt man nun die Ausgestaltung dazu passt das auch mit der Anzahl der Lokschuppenstände und sonstiger Gebäude zusammen.
Elitär? Nun, jeder zeigt doch gern mal, was er so hat und da ist nicht immer das Teuerste auch das Beste/Schönste und wenn man 100 Loks im Keller hat, kann man damit dann auch nicht so leicht angeben wie mit einem ebenso teuren Auto auf der Strasse.
Eine für wenig Geld selbst (um-) gebaute Lok kann oft viel mehr Freude bereiten wie ein gerade so zu finanzierendes "Supermodell" bei dem es vor lauter Technik Inside nur noch zu einem "Lautsprecherle" mit H0-Sound langte was dann im Fahrbetrieb nur noch lächerlich wirkt.
Wer sein Hobby auf Kredit betreiben will sollte sich m. E. was elitäreres als die spießige Modellbahnerei suchen.

Gruß Michael

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Sonntag, 18. Juni 2017, 20:04

Hallo Einser,
in Zeiten, in denen sogar die Urlaubsreise mit Kredit finanziert wird, verwundert es nicht, dass auch daran gedacht wird, eine Spur 1-Lok "abzustottern". Verständnis habe ich aber eigentlich dafür nicht. Zwischen der Ankündigung und dem Erscheinen eines neuen Modells vergehen doch in der Regel so viele Monate, dass man ohne weiteres während der Wartezeit schon vorweg monatliche "Raten" ansparen kann, ohne später auf Kredite des Herstellers oder einer Bank angewiesen zu sein. Oder begehe ich da einen Denkfehler?

Servus,
Jürgen

Beiträge: 200

Wohnort: Metronom-City Niedersachsen

Beruf: Freiberufler

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4

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:16

Hallo,
wäre doch eine zusätzliche Möglichkeit wie bei einem Kleinwagen seine "kleine" Lokomotive zu finanzieren. Kreditaufnahme ist doch heutzutage alles andere als ehrenrührig und manchmal bei gutem Zins auch sehr praktisch. Geht doch die Lok und die Bestechungs-Traumreise für die "Liebste" im gleichen Zug.
Mal ehrlich, wer zaubert schon mal ein paar Tausend Euros so einfach aus dem Hemdsärmel. Das soll jetzt keine Debatte anfachen, die auf einem Parteitag der Linken geführt werden sollte. Aber selbst die gut situierten Handwerker, die ich kenne, schauen erst, dass sie ihre Angestellten entlohnt haben, dann Rücklagen für Betriebsmittel gebildet sind, und dann kommen erst Frau und Familie und dann das Hobby. Bündel von Schwarzgeld hat auch keiner mehr unter der Werkbank liegen. Also ist eine Finanzierung bei manchen Stücken, vor allem denen im höheren vierstelligen Bereich, alles andere als eine abwegige Idee.
Schönen Abend noch.
Jan

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Sonntag, 18. Juni 2017, 21:51

Sorry, aber wenn jemand einen Kredit benötigt um eine Lok zu kaufen muss derjenige zur Bank gehen. Was sollen die Herstellner denn noch für Risiken übernehmen ?

LG uwe

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Sonntag, 18. Juni 2017, 22:14

Hallo Einser,

eine kurze Anmerkung:

Es geht doch nur um das Zusammenspiel zwischen Händler und Bank, denn der Händler würde kaum der Kreditgeber sein.

Gruß und einen schönen Abend, Peter Kinder

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Sonntag, 18. Juni 2017, 22:46

Modellbahn auf Kredit

Von meiner Seite abschließend: es geht hier nicht darum ob man von einer Bank einen Kredit bekommt sondern darum, daß sich Modellbahnhersteller den Gepflogenheiten der übrigen Wirtschaft (es sind doch wohl Wirtschaftsbetriebe) anpassen. Was der Auto- Fernseh - Möbelhersteller kann, muß doch auch von einem Modellbahnunternehmen erwartet werden können. Außerdem möchte ich gerne auch spontan - ohne lange Vorlaufwartezeiten beachten zu müssen - mal ein Modell kaufen und benötige dann mein Geld vielleicht gerade für etwas anderes. Warum soll ich dann zunächst zu meiner Bank laufen? Wie auch immer, es ist mir klar, daß so lange es genügend Barzahler gibt, die die Beträge sogar im voraus an den Hersteller überweisen wird sich nichts ändern. Von den Modellbahnfreunden wohl auch nicht gewünscht. Damit möchte ich es belassen. Allen weiterhin viel Spaß mit der Spur 1!

8

Montag, 19. Juni 2017, 00:10

Hallo,

wer sich wegen seinem Hobby verschuldet macht alles falsch! Das ist und bleibt ein HOBBY, wenn ich die Kohle in dem Moment nicht habe sollte ich die Finger von dem Modell lassen! Kaum einer von uns kann alle Fahrzeuge in Eins kaufen die auf den Markt kommen. Die Kunst liegt doch in der Findung einer Epoche und eines Themas, bzw. einer Region. Da braucht man ja eh nicht alles. Und wenn ich dann wirklich mal was sausen lassen muß, dann ist es halt so. Je nach finanzieller Lage rede ich mir dann das Modell schön oder schlecht. Ich nehme doch für soetwas keine Schulden auf, dann genieße ich halt beim nächsten Stammtisch oder Fahrtag in einem Verein die Lok eines Kumpels. Auch daran sollte man sich erfreuen können.
Wenn ich mir vorstelle das die Hersteller auch noch die Kohle für uns finanzieren sollen, deren Kohle reicht doch oft nicht für die Finanzierung der Serie. Da ist doch in der heutigen Zeit schon eine Rechnung mit so vielen Unbekannten. Wer treibt dann das Geld der Säumigen ein, und und und ....

Hört auf zu träumen und kauft Euch für eine der schönsten Nebensachen nur etwas wenn es geht!
Roland B.

  • »speedyxp« ist ein verifizierter Benutzer

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9

Montag, 19. Juni 2017, 07:30

Hallo,

in der Regel würde sich bei einer Finazierung der Hersteller einer Kreditbank bedienen. Ob Ihm dieser Aufwand wert ist ist fraglich. Genauso ob er dadurch mehr Modelle absetzen würde.
Für den Hersteller in dem Model mit der Bank wäre es nur ein geringes Risiko, denn die Bank finanziert und der Hersteller bekommt auf jeden Fall sein Geld. Die Frage wäre nur, ob da eine Bank mitspielen würde. Denn die müsste ja dann bei dem säumigen Kunden Geld und ggf. am Ende Lok beitreiben. ;(

Ich wäre nicht grundlegend gegen ein finanziertes Hobby, solange es nicht ausufert. Halte es aber selbst mit dem Motto, was ich nicht bezahlen kann, kaufe ich auch nicht und wenn es noch so schön ist. Bin halt so erzogen worden. :D

Glaskugelmodus an!
Es könnte ein Mittel sein um neue und "junge" Spur1ser für das Hobby zu begeistern. Aber das weiss halt im Vorfeld keiner. Da es aktuell für die Hersteller auch "noch" so funktioniert, denke ich, dass sich da in naher Zukunft nichts ändern wird.
Glaskugelmodus aus!

Viele Grüße

Marc

PS: Ob meine Glaskugel auch so richtig funktioniert weiss ich nicht. Hat mit den Lottozahlen in der letzten Zeit auch nicht so gekappt! ;(
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

Mein Avatar hätte ich gerne!

Gab es mal von Bockholt in 2010.

10

Montag, 19. Juni 2017, 07:46

Finanzierung von Loks

Werte Kollegen,

das Thema wurde vor einigen Jahren mal im Stummiforum durchgekaut, nachdem dort ein Händler (kein Hersteller) damit Reklame machte, H0-Loks bei ihm "abstottern" zu können. Ok, für H0-Loks würde es sich wohl für Banken nicht lohnen (obwohl die Dinger auch immer teurer werden), aber Spur 1 Loks für 3.000 Euronen (und mehr) wäre sicherlich auch für Banken interessant? Auch "Leasingmodelle" könnte man sich vorstellen, kein Witz. Das wurde auch schonmal durchgerechnet und angedacht.

Ich persönlich stimme mit den meisten Kollegen hier überein: Modellbahn ist Hobby. Wenn ich dafür kein Geld übrig habe, dann kaufe ich nicht. Natürlich hat es auch mir schon "weh" getan, als 3 Hersteller/Händler gleichzeitig ihre Rechnungen geschickt haben, da wie aus heiterem Himmel die Modelle verfügbar waren. Leider ist es mit der Auslieferung der Spur 1 Modelle genauso wie mit dem Wetter: Es ist einfach nicht vorhersagbar! :D

Mein Tip:
Immer eine gewisse Menge Euronen auf einem Tagesgeldkonto für überraschende Lieferungen der Spur 1 Hersteller/Händler vorhalten.


Viele Grüße,

Kalle

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Montag, 19. Juni 2017, 07:54

Hallo Einser,

Dann sind nicht nur die Züge Modelle, einschließlich der Finanzierung ist eine Miniatur-Nachbildung der Wirklichkeit. Alles wird finanziert! Nur produziert das Unternehmen noch keinen Cash-Flow. Würde Leasing von Fahrzeuge keine Option sein :-)

Ich bin froh, dass mein Hobby noch kein Opfer des Markt-Denken geworden ist. Es reduziert Stress und ich würde es persönlich gerne so halten.

Grüße,
Robbedoes

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 682

Wohnort: Ilmtal / Thueringen

Beruf: Maschinenbauing. i. Ruhestand

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12

Montag, 19. Juni 2017, 08:58

Modellbahn auf Kredit ?
Das ist mit Sicherheit der beste Weg sich die Freude am Hobby zu verderben !

Wenn Jemand in die Klemme gerät , wegen der unkalkulierbaren Anlieferungen bei dem Riesenangebot , dann findet sich mit Sicherheit ein Weg .

Bis jetzt ist es noch Niemanden gelungen über seinen Schatten zu springen , soviel Weitsicht sollte Jeder selbst haben .

Grüße
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

13

Montag, 19. Juni 2017, 12:14

Hallo,

wenn ich micht recht erinnere, konnte man bei Hübner "ansparen" - so etwa, wie im Beitrag 3 beschrieben.
Von "abstottern" hielt er aus gutem Grund gar nichts. Der Rat zu solchem Ansinnen war robust: "Sammeln Sie doch Bierdeckel, das ist billiger und löscht den Durst".
Aber heutzutage google man -Sofortkredit ohne Schufa - und schon ist man im Kreditparadies.

Grüße
Hermann Schnetzler

Beiträge: 1 101

Wohnort: Region Hannover

Beruf: schon lange nicht mehr, früher Dipl. Ing. Maschinenbau

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14

Montag, 19. Juni 2017, 12:41

Moin,

halte von Modellbahn auf Kredit überhaupt nichts.
Natürlich gibt es Modelle die einem den Schweiß auf die Stirn treiben, aber da muss ich hart bleiben.
Es ist sicher sinnvoll, das Interessengebiet einzuschränken. Und so kommt bei mir hin und wieder ein schönes Schmalspurmodell oder (selten) etwas für den Hochofen.

Wenn mich ein finanzieller Schlag trifft (z.B. wenn das Auto verreckt oder die Straße wird erneuert und die Anlieger werden zur Kasse gebeten) dann will ich nicht aus dem letzten Loch pfeifen - das mache ich schon aus Altersgründen.
Für mich als Rentner ist die Geldmenge nicht unendlich - und wenn ich denn ins Gras beiße ... dann kann ich es sowieso nicht ändern.

Also bezahlen können oder verzichten, was mir z.B. bei einer Schmalspurlok oder einem schönen Suppenwagen schwer fiele (was soll ich bloß machen, wenn Familie Bockholt tatsächlich mal einen baut?).

Gruß, Udo
Meine Epochen sind die 4 und die 3, bei schönen Modellen greif' ich auch mal vorbei.
Meine Themen: Hochofenverkehr und Schmalspurbahn.

15

Montag, 19. Juni 2017, 12:46

Wenn weg, dann weg!

Hallo 1er,

aus meiner Sicht stellt sich die Frage "über eine Finanzierung kaufen oder nicht" aus einem
ganz anderen Grund: Bei den (hochwertigen) Spur 1 Loks und Wagen handelt es sich ja üblicherweise
um kleine Auflagen. Wenn diese vergriffen sind, hat man halt Pech gehabt. Sollte es zum Zeitpunkt der
Auslieferung eines Wunschmodells dann mal "klemmen" könnte eine Finanzierung durchaus
auch kaufmännisch sinnvoll sein, es sei denn das Wunschmodell ist ein Ladenhüter, den man
auch später noch günstig erwerben kann, aber wer weiß das schon vorher?

Wenn nun die Hersteller über Finanzierungspartner die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen
würden, könnte dies also durchaus dem Absatz guttun und sich nebenbei so manche Frage nach
einem weiteren Rabatt erübrigen. Die klassischen Händler könnten so allerdings das Nachsehen haben.

Gruß, Peter Kinder

16

Montag, 19. Juni 2017, 23:01

Das finanzielle Volumen, das hier bei unseren Spur 1 Modellen bewegt wird, ist an der unteren Wahrnehmungsgrenze der Banken. Also bleiben nur ganz wenige Anbieter übrig, die darüber überhaupt nachdenken können.

Hier prallen natürlich Lebensideologien aufeinander, wie man eindrucksvoll in den Posts lesen kann. Hobby und Kredit geht für viele gar nicht.

Ich persönlich würde das auch nur als Zwischenfinanzierung mit meiner eigenen Hausbank machen. Sollte es denn erforderlich sein. Als Neueinsteiger in der Spur 1 treffe ich auf ein Angebot, von dem ich leider nicht absehen kann, wann es tatsächlich zu bezahlen ist. Ich habe das Glück, eine stabile finanzielle Situation zu haben. Andererseits würde ich keine Teilzahlungen bei verschiedenen Unternehmen eingehen, sondern nur über mein Hauptkonto finanzieren. Also über meine eigene Hausbank. Der Grund ist ganz einfach: so habe ich alle Belastungen kombiniert und immer den Überblick, was ich mir tatsächlich leisten kann.

17

Dienstag, 20. Juni 2017, 07:40

Ich bin vor kurzem bei der Internetsuche nach einem LKW im Maßstab 1:32 auf der Website von Modellbau Härtle gelandet.
Härtle bietet in Kooperation mit einem Zahlungsanbieter Ratenkauf an.

Vielleicht ist das ja genau das, was hier gesucht bzw. vermisst wird.


Gruß
Joachim

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JoachimW« (20. Juni 2017, 07:54)


18

Donnerstag, 22. Juni 2017, 20:25

....peinlich....

...empfinde ich den Wunsch auch noch das Hobby mit Geld zu finanzieren, das man selbst noch nicht verdient hat. Vielleicht steht im gleichen Haushalt auch noch das finanzierte Auto, die Küche, der Fernseher, das Haus.....? Und dann kommt der Kollaps...Herzinfarkt, krankes Kind, irgendeine andere kostspielige Katastrophe und alles muss raus...zum halben bis drittel Preis....na dann viel Spaß...am Ende Finger heben...Privatinsolvenz...und andere die Suppe ausbaden lassen....nein, das kann nicht richtig sein, dazu ist Hobby zu unbedeutend, als das man sich deswegen die letzten Groschen aus der Tasche ziehen lässt, wenn es vorne und hinten nicht reicht. Vielleicht einfach mal "kleinere Brötchen" backen?

Gruß

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Unternehmen.......

19

Donnerstag, 22. Juni 2017, 22:16


peinlich...empfinde ich den Wunsch auch noch das Hobby mit Geld zu finanzieren, das man selbst noch nicht verdient hat.


...na ja,...."mit vollem Höschen ist gut stinken".....

...,weiterhin:...jeder nach seiner facon....,..oder frei nach Shakespeare:....wie es euch gefällt....
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

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Freitag, 23. Juni 2017, 00:43

"Abstottern" von Modellbahnloks

Liebe Forumsgemeinde,

jeder kann mit seinem Geld machen, was er will, und wenn er jemand findet, mit dem er die Ebbe in seiner Kasse per Kredit ausgleicht, wenn es der Kreditgeber erlaubt, auch. Für mich käme das jedoch nicht infrage. Bei neuen Fahrzeugen sowieso nicht, denn zwischen Ankündigung und Lieferung vergehen oft einige, häufig genug deutlich mehr Jahre als erwartet. Wenn ich das Modell möchte, dann bestelle ich es sofort und habe, neben oft einem Vorbestellrabatt, wenn ich den Kaufpreis denn ansparen muss, eben diese Zeit, das zu tun. So direkt überraschend werden solche Modelle doch eher selten beim Modellbahnfreund ankommen. Beim Kauf von gebrauchten Modellen kann das anders sein. Wenn dann ein rares Modell aus der Zeit vor der eigenen Modellbahnvirusinfektion plötzlich im Internet oder auf einer Börse auftaucht, kann es natürlich heißen: Jetzt oder vielleicht nie. Wie da der einzelne reagiert, ist ihm natürlich vollständig selbst überlassen. Ich selbst würde, wenn mir in dem Moment das Geld fehlt oder wenn ich meine mir selbst gesteckte aktuelle Budgetgrenze bereits erreicht habe, auf den Kauf verzichten. Die Modellbahn macht Spaß und ist nicht lebenswichtig. Und, mal ehrlich, dass dieses gerade auftauchende Modell der alleinige Schlüssel zur immerwährenden Zufriedenheit ist, das wird doch hoffentlich niemand glauben. Wenn das so wäre, warum hat man dann all das Geld für die Modelle ausgegeben, die man davor gekauft hat. War man denn nicht glücklich über jedes Modell, das man sich zuvor gekauft hat? Muss man denn das Glückserlebnis so inflationieren, dass man keinen "Kick" auslassen kann? Ich hielte das für meine Person für bedenklich. Aber, natürlich, jeder ist seines Glückes Schmied. Ich aber würde dann des nachts wohl schlecht schlafen, nicht wegen des Kredits, sondern wegen der Sorgen, die ich mir machte, einer Anschaffung für das Hobby nicht widerstehen zu können. Das wäre ein Zeichen für eine fortgeschrittene Modellbahnvirusinfektion, bei der eine Behandlung sicherlich angeraten ist. Wenn diese dann noch nicht einmal mehr durch Selbsttherapie möglich ist, sondern als Reaktion auf eine angedeutete Kreditfinanzierung unter ihren Argusaugen von der angetrauten Aufsicht übernommen wird, ist das modellbahnerische Wohlbefinden langfristig höchst gefährdet. Diese Aussicht wäre nun gar nicht gut.

Beste Grüße

Ernst