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  • »torpedopfanne« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 22. April 2016, 14:48

Henschel DH 360 - 3D–Druck

Moin,

seit längerer Zeit beschäftigt mich das Führerstands-Gehäuse der Märklin Henschel-Lok.

Die DHG 500 und einige der zuletzt gefertigten DH 360 haben beim Modell wie im Vorbild die selbe Seiten-Anordnung.

Für Umbauten der Mä DHG 500 zu älteren DH 360 (z.B. aus Dillingen oder Hattingen) passt das aktuelle Gehäuse nicht so gut, weil ich eine spiegelbildliche Anordnung der Türen und Fenster benötige. Zu Fuß ist das eine Menge Arbeit, die ich mir gern ersparen würde.

Meine Gedanken gehen in folgende Richtung:
Die falsche Seite zeichnen, spiegeln und anschließend mittels 3D-Druck neu herstellen.

Alternative wäre, Seite sauber abtrennen, die abgetrennte Seite scannen und spiegeln, ermittelte Werte ggf. korrigieren und dann mit 3D-Druck anfertigen. Dann könnte ich die jetzt passende Seite wieder ansetzen.

Habe früher zwar selbst 3D konstruiert, will aber in meinem Alter damit nicht mehr neu anfangen.

Vielleicht interessiert sich jemand für dieses Problem und äußert sich dazu.
Den Kostenfaktor kann ich nicht gut abschätzen.

Gruß, Udo
Meine Epochen sind die 4 und die 3, bei sehr schönen Loks greif' ich auch mal vorbei.
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2

Freitag, 22. April 2016, 16:07

Hallo,
die Menge an Arbeit "zu Fuß" kann ich nur bestätigen!!

Gruß
Rüdiger Reiß
»Rüdiger Reiß« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1060376.JPG

3

Freitag, 22. April 2016, 18:33

Hallo Udo,

Ja es ist eine menge Arbeit........

An deine Stelle werde ich neu anfangen zu zeichnen.

Chassis und Haube neukonstruieren ist dass schnellste den mit Scan und falsche Zeichnungen und dateien anfangen kostet mehr zeit und stress.
Montags, Dienstags und am Mittwoch bin ich geschäftlich zu erreichen von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr auf die Nummer 0031 6 42 56 18 80

Oder über Mail: info @ rail-kees.nl

Mit freundlichen Grüssen

Kees-Jan van Vessem

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4

Sonntag, 24. April 2016, 10:19

Hallo Rüdiger,

Deine Henschel-Lok-Arbeiten habe ich schon mehrfach bewundert.

@ Jan, da werde ich noch mal drüber nachdenken.

Gruß, Udo
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »torpedopfanne« (22. September 2016, 19:50)


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5

Donnerstag, 22. September 2016, 19:48

Moin,

bin wieder am Grübeln bezüglich der Henschel Führerstand-Gehäuse.
Nachdem ich erste Kenntnisse zum 3D-Druck gewonnen habe, ergeben sich zwei Alternativen. Dabei setze ich voraus, dass drucken mit einem Hobby-Drucker wegen der rauhen Oberflächen nicht in Frage kommt.
Bleibt das Bestellen bei einem Profi wie shapeways.
Bedarf sehe ich schon. Allerdings werden Spur 1-Gehäuse wegen der langen Maschinenlaufzeiten relativ teuer. Ein komplettes neues Führerstands-Gehäuse würde wohl mehr als die ganze Märklin-Lok kosten.
Alternative wäre nur das zu ändernde Seitenteil drucken zu lassen. Das ließe sich leicht zeichnen und drucken. Man müsste die alte (unpassende) Seite heraussägen und statt dessen den 3d-Druck einkleben.
Bei Gelegenheit (oder wenn ich wieder Zeit habe) werde ich mal eine Zeichnung anfertigen und hier vorstellen.

Gruß, Udo
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Montag, 6. Februar 2017, 18:56

Henschel DH 360 - 3D–Druck

Moin,

denke immer noch über die Henschel Führerstand-Gehäuse nach.
Inzwischen habe ich mich über Preise erkundigt, um konkreter werden zu können.
Auf Vorschlag von Kees-Jan und weil es am einfachsten ist habe ich mal Preise zur Herstellung eines kompletten Führerstandgehäuses erfragt.
Nachdem ich die Leute von SpurNscale überreden konnte, mir die alte Krupp-Thermohaube in 1:32 zu konstruieren und nach meiner Bestellung bei shapeways (die mich über 200 Euronen gekostet hat) ist mir klar, dass es nicht so billig wird.
Der Vorteil vom 3D-Druck liegt ja nicht im besonders günstigen Preis, sondern in der Möglichkeit kleinste Mengen komplizierter Teile mit relativ geringem Aufwand bauen zu können. Und die Maschinenlaufzeiten sowie das zu druckende Material summieren sich bei Spur1-Modellen auf.
Bedarf bei den Spur1-Bastlern sehe ich schon und ich selbst wäre bereit für ein schönes Gehäuse einiges auszugeben um z.B. die Stahlwerks-DH aus Hattingen bauen zu können – schließlich benötigt mein Suppenwagen ja eine vernünftige Zuglok.

Aber konkret:
Die Konstruktion würde etwa 300€ kosten. Da es eine Einmal-Leistung ist, wären es bei z.B. zehn Interessenten je 30€.
Ein Scan würde zwar mit nur ca. 200€ zu Buche schlagen, ist aber ungenau und würde z.B. die Dachpartien überhaupt nicht herausbekommen.
Der Druck würde ca. 300€ kosten, wenn er aus feinkörnigem Material ist. Aus nicht so feinkörnigem Material (Nylon, bei RailNscale ist das WSF) würde der Preis bei ca. 200€ liegen.
Ich halte die Oberfläche meiner Thermohaube für ordentlich, würde da aber andere Meinungen hören wollen. Es wäre möglich einen Teil der Gehäuse aus Nylon und einen Teil aus feinkörnigerem Material zu drucken.
Ein weiterer Punkt sind die Türen. Ich persönlich komme mit geschlossenen Türen aus.
Die zu öffnenden Türen (im Prinzip ja nur die linke) würden Mehrkosten bedeuten. Allerdings wäre auch hier eine Teilung möglich.

Sollte das ganze nicht auf Gegenliebe stoßen, dann wäre es eine Alternative nur das zu ändernde Seitenteil drucken zu lassen.
Dieses ließe sich relativ leicht zeichnen. Gedruckt bekommen würde ich das gern als flaches Element – mit einer Kerbe zum Abkanten. Die Kosten würden sich hier in Grenzen halten.
Die alte (unpassende) Seite müsste allerdings herausgetrennt werden und dann das abgekantete Teil einsetzen und kleben. Basteltechnisch eine Herausforderung, der ich mich ungern stellen würde aber besser als nichts.

Würde gern dazu Eure Meinung hören.

Gruß, Udo
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7

Montag, 6. Februar 2017, 21:30

Hallo Udo.
wenn Du über 3D-Druck nachdenkst, dann solltest Du erst mal einen groben Körper konstruieren, die Details müssen da noch gar nicht dran sein, denn die Kosten ergeben sich aus Bauraum und Materilaverbrauch. Ob da irgendwo eine kleine Nase oder Öffnung ist, ist für die Herstellungskosten relativ umaßgeblich, anders als beim Modellbau aus Metall, wo dann die Einzelteile richtig ins Geld gehen.
Wenn Du eine Vorab-Grob-Datei hast solltest Du die mal bei verrschiedenen Anbietern hochladen. Die Anbieter berechnen ihre Kosten nämlich ziemlich unterschiedlich und haben auch verschiedene Materialien. Das Hochladen ist zumindest bei shapeways, sculpteo und i.materialise völlig unverbindlich und man bekommt (sofern die Datei druckbar ist) auch gleich die Kosten für verschiedene Materialien angezeigt. Es lohnt sich durchaus, die Preise zu vergleichen.
Bei shapeways gibt es in unregelmäßigen Abständen auch Aktionen, wo für ein paar Tage die Kosten für alle oder ausgewählte Materialien um 15, 20 oder 25% reduziert werden oder der Versandt nicht berechnet wird. Auch kann man zeitweise die Kosten reduzieren, indem man den Herstellungszeitraum verlängert. 10% springen da meist raus und das ist bei den Kosten für S1-Bauteile ja auch was. Ob die anderen Anbieter sowas auch tun kann ich nicht sagen.

Viele Grüße
Matthias
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www.spur1-leipzig.de