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Samstag, 13. Juli 2013, 16:25

Update Leichtbau - Module: Erster Ausseneinsatz mit fertiger Anlage zu Weihnachten - Siehe letzter Beitrag unten -

Hier kommen einige Bilder zu den neuen Modulen und der Böschungsgestaltung...

Gruß Thomas
»TML« hat folgende Bilder angehängt:
  • LKM 1 Vormaterial.jpg
  • LKM 2 Dreifach Rahmen im Bogen.jpg
  • LKM 3 Bogenbau.jpg
  • LKM 4 Schrauben im Bogen.jpg
  • LKM 5 Bögen roh.jpg
  • LKM 6 Vor Lack.jpg
  • LKM 7 Böschung.JPG
  • LKM 8 Stand Bögen.JPG
  • LKM 9 Erster Probeaufbau.jpg
  • LKM 10 Gerade Module.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TML« (28. Dezember 2016, 16:08)


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2

Samstag, 13. Juli 2013, 18:10

Modulbau

Hallo Thomas,

sehr schöne Bilder, jedoch kommt da eine Frage auf . Wie hast denn du die Beine festgemacht. Ich vermute mal mit Schlüssellschrauben . Sind die Beine dann auch feste genug damit diese im Verbund nichtLlingellam sind ? Müstest du nicht Kreuzer in abständen dazwischen machen.

Machst du den höhenausgleich mit kleinen Holzplatten oder kommen an den Füßen noch Winkel mit schrauben, um an den Boden angepast zu werden .

Du hast an der Kopfstücken auch Leisten genommen und diese eingearbeitet.

Meine frage hier , oder eher meine sorge das die Kopfleisten hier ausbrechen , da mit der Faser gesägt wurde . Welche erfahrung hast du hier gemacht.


Freue mich wieder von dir zu lesen, da ich gerade selber an Modulen drann bin , und mir noch nicht so recht schlüssig bin wie ich s eigentlich machen sollte .

Finde deine Idee aber sehr schön , und schaut sehr geordnet aus , vbor allem was die gleiche Fatbgestaltung angeht. Spricht mich an.


Lieben Gruß


der Lutz
Hofmanns-Modellbau
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3

Samstag, 13. Juli 2013, 18:37

Toll sehen die Module als fertigteile aus.Meine frage woher kommt der Dämmstoff unter den Gleisen gibs die in Platten größe und 1,5-2cm dicke und woh bekomme ich solche Dämstoffe.Bin gerade auch am bauen bzw.erweitern meiner Modulanlage.
Gruß aus der Eifel
Norbert

4

Samstag, 13. Juli 2013, 18:42

Hallo Lutz,

beim Bau des ersten Vorserien - Modules war ich tatsächlich mit vier Schlüsselschrauben unterwegs, und habe damit genau die Erfahrung gemacht, die Du hier vermutest - die Beine sind nicht wirklich festschraubbar, es kommt früher oder später zum Vergrätschen des Modultisches.
Daher bin ich im Serienbau auf Gewindeeinsätze im Holzbein übergegangen, mit einer Edelstahl - Senkkopfschraube M8 werden diese Beine so an den Rahmen geschraubt. Das hält so gut, dass ich pro 90 cm Modul nur 2 Beine brauche, da das Bein des Nachbarmodules nur ca. 100 mm weiter steht und die Module auch untereinander mit derselben Sorte M8 Edelstahlschrauben verbunden sind.
Mit dem Höhenausgleich werde ich noch meine Erfahrungen sammeln, das Loch im Rahmen ist schon mal etwas größer als die M8, und der Filzaufkleber am unteren Ende der Beine ist recht dick. Beim Probeaufbau gab es keine Probleme, zumal alles mit Lehren gebohrt wurde, und die ebenfalls durch etwas größere Löcher einstellbare, aber dann stramme Verbindung der Module untereinander dafür sorgt, dass die Übergänge stimmen.
Das Ausbrechen der Kopfleisten bzw. der seitlichen Rahmenteile kam bei insgesamt ca. 1100 Verbindungsverschraubungen vielleicht ca. 12 mal vor, 3-4 mal musste ich anschliessend die Leisten (teilweise) austauschen, die anderen konnte ich mit Klebungen sicher reparieren.
Bei der Auswahl der Farbe bitte unbedingt darauf achten, dass die Farbe nach dem Trocknen nicht fest anklebt, wenn die Module übereinander gestapelt werden.Ein klein wenig macht jedoch nichts, es hält die Stapel in Form bei Autofahrten, aber richtig festkleben ist natürlich nicht erwünscht.

Liebe Grüße aus Alabama,

Thomas

5

Samstag, 13. Juli 2013, 19:01

Dämmstoff: Neopor

Hallo Norbert,

nach langer Suche habe ich hier in Alabama den Dämmstoff Neopor gefunden und ihn auf meine Dicke schneiden lassen (ca. 13 mm). In Europa ist er viel leichter zu besorgen. Er kam vor ein paar Jahren als noch dichtere und bessere Alternative zu Styropor auf. Erstes Googlen brachte mir folgendes Ergebnis: EPS 032 Neopor ist in Deutschland mit 20 mm Stärke verfügbar, bei einem Preis von unter 2 Euro pro qm. Ich bin mir sicher, es gibt ihn dort auch noch dünner.
Wichtig ist es, für alle Radien und auch für die geraden Abschnitte aus dünnem Sperrholz 12 cm breite Lehren für den Heißdrahtschneider vorzubereiten. Die Kanten sehr gründlich rund schleifen und alle Teile zunächst senkrecht ausschneiden. Anschliessend den Schneider schräg einstellen, die Lehre mit kleinen Selbstklebebandstücken versehen und den Neoporstreifen temporär anheften. Dann mit gleichmässiger Geschwindigkeit diesen Aufbau (unten Holz, oben Neopor) rechtwinklig am schrägen Schneidedraht vorbeiziehen, und die frisch hergestellte Dämmung / Böschung vorsichtig von den Selbstklebepads lösen. Nach 20 - 40 Vorgängen müssen die Klebepads erneuert werden, weil sonst das Neopor beim Schneiden verrutschen kann.

Für's erste sieht die Dämmung / Böschung ganz ordentlich aus, weil die "Korngröße" des Neopor und vor allem die Farbe sehr gut passt. Wer will, kann von hier aus, ohne den Grund einfärben zu müssen, mit der Einschotterung fortfahren. Ich werde es nicht tun (ein Kompromiss, der meine Hartholz - und Laminatböden schonen wird, weil es so keine Steinchen, Krümel und Kratzer gibt)

Gruß Thomas

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6

Samstag, 13. Juli 2013, 20:01

Modulbau

Thomas,

bei den Beinen , würde ich für mich Holzmuttern von unten einbringen , ( wie bei einen Schrank ) um dadurch einen guten höhenausgleich zu bekommen.

Aus meinem sicherheitsdenken würde ich , mal so gesagt , alle 4 bis 5 Module ein Kreuz einbringen. Durch ein Kreuz ( Ikea ) hast du sofort eine höher Stabilität .

Hier habe ich meine erfahrungen aus dem Spur 0 bereich gemacht, und möchte es nicht missen. Bei den Werten aua .


Auf alle fälle eine schöne Alternative zeigst du da .


Lieben Gruß aus dem sonnigen Hagen


Der Lutz
Hofmanns-Modellbau
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7

Samstag, 13. Juli 2013, 20:02

Hallo Thomas,
schön innovativ. Super gemacht. Gratulation!
Gruß, Jörn
^
"Railway Modeling is a social hobby" (Fremo)

8

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 00:38

Update: Erster Ausseneinsatz mit den Leichtbaumodulen zu Weihnachten 2016

Liebe Spur 1 - Freunde,


nach 4 Jahren Bauzeit kamen die Leichtbau - Kompakt - Module zu ihrem ersten Ausseneinsatz in unserer
Gemeinde. Der Anlass war eine hier in Amerika übliche "Christmas
Extravaganza", das ist eine Veranstaltung, bei der für Familien in der
Weihnachtszeit Spiele und Program in der Kirche angeboten werden, bei denen es
auch eine kurze Andacht gibt.


Konzept: "Train Tales": Eine Geschichte über die Dampflock 080 "Little Bee"
(kleine Biene), die denkt, dass sie alles kann, und sich dann aber doch
zunehmend an der wachsenden Zuglast der schweren Wagen übernimmt, stehen bleibt
und Hilfe braucht. Als die Kinder der Lok helfen, um Hilfe zu rufen, antwortet
die E03 mit ihrem Sound und kommt herbeigefahren. Staunend fragt die Dampflok,
wie denn die E-Lok so stark sein kann. Die antwortet, dass sie ihre Kraft von
oben her von Jesus bekommt, und fährt den Pantographen aus. Danach zieht sie
die Dampflock und den schweren Zug an und rast zum Beifall der Kinder über die
Strecke. Die Geschichte endet an einer beleuchten Kirche mit Glasornamenten,
über deren Bedeutung sich die E-Lok sich mit der Dampflock unterhält.


Ausstattung: Ca. 84 Leichtbaumodule, 5 Lokomotiven, darunter die BR 80 und die 55104 in der
Hauptrollen, 5 kg aus Deutschland eingeflogene Süsswaren, 1 Kirchenmodell mit
beleuchteten Glasornamenten. Steuerung mit 2 unabhängigen ECOS Digitalzentralen (grünes System und rotes System)

Plan: Siehe Bild - Aktionsstrecke in Grün, Videostrecke einspurig in Rot, Demonstrationsstrecke doppelspurig Rot, Video Realisierung mit Go Pro,
montiert auf Drehschemelwagen vom Mannesmann - Doppelwagenset 5871, aufgesteckt mit Styropor - Formstück, live -streaming des Videos über iPhone zum iMac und
auf den Beamer (erstaunlich stabiles Bild!)


Erfahrungen:
- Die Edelstahl - Verbindungsschrauben lassen sich gut maschinell in die Gewindeeinsätze einschrauben, dennoch ca. 4 h Aufbauzeit.
- Ein Höhenausgleich der Module ist nicht erforderlich, durch die Verwendung von 2 Beinen pro Modul gleichen sich Toleranzen gut aus.
- Die zusammengeschraubten Module sind dennoch extrem stabil, eine einzelne schräg stehende Stütze ist mehr ein optisches Thema.
- Der Stromfluss über die Module ist sehr gut, was für die Höchstleistung der 55104 entscheidende Bedeutung hatte.
Ein ausgezeichnetes Modell übrigens! Mein herzlicher Dank gilt hier auch Märklin, in deren Haus die Lokomotive aufgrund eines kleinen Defektes am
Pantographen vor dem Export nach USA in 2012 durch einen sehr freundlichen Mitarbeiter nochmal auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Fazit: Die Kinder und die Eltern waren begeistert!! Der Film ist noch in Bearbeitung, ich füge noch einen Link an, sobald er fertig ist.
Hier kommen erst einmal die (Stand-) Bilder.

Viele Grüße aus Alabama! Thomas
»TML« hat folgende Bilder angehängt:
  • CM2016 - 1.jpg
  • CM2016 - 2.jpg
  • CM2016 - 3.jpg
  • CM2016 - 4.jpg
  • CM2016 - 5.jpg
  • CM2016 - 6.jpg
  • CM2016 - 7.jpg
  • CM2016 - 8.jpg
  • CM2016 - 9.jpg

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