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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 13:46

Beleuchtung Hübner/Märklin Weichenlaternen.

Hallo,

ich möchte gerne meine Weichenlaternen beleuchten. Aber nicht mit dem beiliegenden Beleuchtungsset sondern mit SMD-LED's ich habe nun mal bei Conrad nachgeschaut, finde aber keine mit angelöteten Zuleitungen die auch durch das dünne Röhrchen der Weichenlaterne passt.

Hat schon mal jemand von euch so etwas verbaut und wenn ja, wo kann man dieses Bauteil bekommen? Und dann die daran anschließende Frage: Wie hoch müsste der Vorwiderstand sein bei 18 V Wechselspannung?
Gruß Uwe,
der Epoche 3 Nebenbahner

PS: Mein neustes Projekt "Bf Oxstedt" ist unter http://bw-cuxhaven.jimdo.com/bf-oxstedt/ zu sehen.

2

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 14:31

guckst Du hier:

http://www.ebay.de/itm/10x-LED-0603-GOLD…=item568e3acb0d

Gibt es auch mit anderen Lichtfarben.

Grüße
Michael

3

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 15:35

Danke...

Hallo Michael,

Danke für die schnelle Antwort. Ich habe die LED's gerade bestellt. Wie berechne ich jetzt den Vorwiderstand? Die LED verkraftet ja nur 2,9 Volt, mein Trafo hat 18 Volt Wechselspannung. Brauche ich da noch ein Gleichrichter?
Gruß Uwe,
der Epoche 3 Nebenbahner

PS: Mein neustes Projekt "Bf Oxstedt" ist unter http://bw-cuxhaven.jimdo.com/bf-oxstedt/ zu sehen.

4

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 16:13


5

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18:23

Widerstand

Bei Diode und Tranzistoren ist die Widerstand abhängig von der Spannung las ich gerade auf Google was es auch noch etwas schwieriger macht und das Gesetz von Ohm ( V = I * R ) nicht in jedem Fall aufgeht.
(V = Spannung, I = Strom, R = Widerstand)

Wenn Vmax zusammen gegeben ist mit der beibehorende Stromabname kann man dan R von der Led bei dieser Spannung ausrechnen und auch die benotigte Vorwiderstand,aber der Lösung vorgestelt durch mf-pur ist viel einfacher.

Wenn man 6 dieser LEDs ( Light Emitting Diode) hinter ein ander schaltet geht Anschluss auf 18 V auch ( wenn die statt 2.9V auch 3V durchhalten) aber das ist mehr etwas für die Weihnachtsbaum :D . Es bleibt eine Diode also bei Wechselspannung gebt er nur auf einer Phase Licht, die Gleichrichter gebraucht übrigens 4 Dioden.

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6

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 21:31

Hallo,

Sorry pwg14,

falls Du das mit einer Formel erklärst, muß Anstatt V ein U stehen. U = Spannung in V (Volt) U = I * R
I = Strom in Ampere
R = Widerstand in Ohm

Roland

7

Freitag, 21. Oktober 2016, 07:52

U= I * R (I= 20 mA - U= 18 V)

R= U / I ---> R= 0,002 A / 18 V



Allzeit HP1

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DB Lokführer« (21. Oktober 2016, 08:35)


8

Freitag, 21. Oktober 2016, 08:19

... und 1000 weniger 7 sind 25 !!!

Hallo Jürgen,

wenn die Formel U=I x R umgekehrt wird, ergibt sich aber R= U / I,
und 20 mA sind auch nicht (0,0002 A) - sondern 0,02 A

Wie Du auf R = 1200 Ohm kommst, lässt sich nach Deiner Formel nur erahnen,
richtig wäre [18 V minus 3 V (LED)] / 0,02 A = 750 Ohm

@ Uwe: Davon abgesehen ist das Betreiben von LED mit Wechselspannung ein riskantes Abenteuer, da jeder positiven Halbwelle auch eine Negative folgt und der Betrieb von LED in Sperrrichtung konstruktiv nicht vorgesehen ist. Nach dem Motto "Plus in Tüte" sollten LED grundsätzlich nur mit Gleichspannung versorgt werden. Dabei ist dem Brückengleichrichter der Vorzug zu geben, denn bei einer Halbwellengleichrichtung (ohne Pufferung) flackert´s im 50 Hz-Rhythmus - das kann je nach Blickrichtung schon auffallen.

Die 20 mA LED-Betriebsstrom sind der obere Grenzwert: Eine Weichenlaterne kommt eher "schimmernd" daher, so dass der Vorwiderstand bei einer weißen LED moderat vergrößert werden sollte. Probiere es mit Werten um die 2 KOhm aus.

Gruß aus dem Norden
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bahnwerk« (21. Oktober 2016, 08:30)


9

Freitag, 21. Oktober 2016, 08:34

Hallo Thomas,

ja Du hast Recht ! Hatte mich bei 0,0002 vertippt (da ist eine Null zu viel) und die Formel falsch umgestellt.

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10

Freitag, 21. Oktober 2016, 10:19

Hallo,

wer das Ohmsche Gesetz nicht beherrscht, oder mit Amper und mA nicht zurechtkommt sollte hierauf zurückgreifen.

http://www.modding-faq.de/index.php?artid=506

Es ist immer noch eine Null zu viel.

Gruß Heribert

11

Freitag, 21. Oktober 2016, 10:21

Beleuchtung Hübner/Märklin Weichenlaternen.

Ganz allgemein: MUSS es immer LED sein?

Die Weichenlaterne im Bild ist mit einer Kleinglühlampe für 16 V ausgestattet

https://www.conrad.de/de/spezialgluehlampe-klar-16-v-30-ma-21101650-210489.html

und wird über 140 Ohm an 12 V Gleichspannung betrieben, die Lebensdauer der Lampe kann ich nicht beurteilen, bis jetzt sind alle seit Jahren in Betrieb. Für die Durchführung der zwei 0,6 mm-Litzen durch das dünne Steg-Röhrchen der Laterne gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Aufbohren (vorsichtig von Hand) des Röhrchens auf 1,2 mm
oder b) Eine der beiden Litzen abisolieren

Gruß aus dem Norden
Thomas
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  • SKE5477-Latonly.jpg

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12

Freitag, 21. Oktober 2016, 11:52

Hallo Forum,

es geht auch mit einem 1,5-er Loch in der Anlagenplatte und einem Birnchen für 1,85 € aus unserer Bastelkiste. Änderungen an der Laterne sind nicht erforderlich.

Fotos und Hinweise (ziemlich weit unten)
http://www.ig1.de/index.php?option=com_c…id=25&Itemid=37
Grüße aus Mannheim
Andreas

13

Freitag, 21. Oktober 2016, 13:28

Hallo,

Sorry pwg14,

falls Du das mit einer Formel erklärst, muß Anstatt V ein U stehen. U = Spannung in V (Volt) U = I * R
I = Strom in Ampere
R = Widerstand in Ohm

Roland
Und wieviel V ist ein U?

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14

Freitag, 21. Oktober 2016, 13:54

Hallo,

V -> Volt steht für die Einheit der U -> Spannung
A -> Ampere steht für die Einheit der I-> Strom
Ohm steht für die Einheit des -> Widerstandes


MfG

Roland

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15

Freitag, 21. Oktober 2016, 14:37

Hallo,
das geht aber nur mit Gleichspannung, bei angezapftem Schienenstrom oder bei Wechselspannung muss eine Gleichrichterbrücke davor und zur Glättung ev. noch ein kleiner Elko.
Dann muss man darauf achten, dass es wirklich 20mA LEDs sind, es gibt schon neuere , die erheblich weniger Strom verbrauchen, diese würden auch sofort zerstört.
MfG. Berthold