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1

Dienstag, 24. Mai 2016, 09:22

"Unterbrechungsfreie Stomversorgung"

Hallo zusammen,

ich habe mal eine ganz kurze Frage, deren Antwort ich brauche, um weiterdenken zu können.

Ich habe verschiedene Märklinloks, mir alten Motorola- und neuen MFX-Decodern. Nun muss ich an meiner Außenanlagen womöglich auf die Herzstückpolarisation meiner Hübner-Weichen verzichten (erkläre ich ggf. mal in Ruhe). Und das sorgt natürlich gerade auf den Bogenweichen für böse Unterbrechungen/ungewollte Stopps.

Nun die Frage: Ist es prinzipiell möglich, die Stromversorgung in der Lok "unterbrechungsfreier" zu gestalten? Kann man z.B. irgendwo einen Kondensator/Elko einbauen?

Ich will im Moment wirklich nur wissen, ob es theoretisch geht oder nicht. Weil dann weiß ich, dass ich ggf. die Herzstücke nicht mehr polarisieren bzw. mir dazu keinen Kopf machen muss.

(Klar, ich kann auch alle Loks auf ESU umstellen. Da ist ja einen Kondensator verbaut, aber das ist ggf. wirklich zu teuer und langwierig.)

Danke für unkomplizierte Rückmeldungen!

Gruß

Christian

Beiträge: 181

Wohnort: Seevetal

Beruf: Mediengestalter

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2

Dienstag, 24. Mai 2016, 09:41

Hier steht ein bisschen was zu dem Thema. Scheint zu funktionieren.
Gruß aus Seevetal,
Axel

3

Dienstag, 24. Mai 2016, 12:26

Ich würde die Bastelversuche der H0-er nicht als Referenz für eine Spur1-Gartenbahn nehmen.

Mit den mfx-XL-Decodern (BR80, BR64,...) habe ich Versuche angestellt - Wirkung absolut gleich Null.
Sobald das Datensignal ausbleibt, macht der Decoder zu und Ende.
Schöne Grüße vom Oliver.

  • »Wolfgang Heesch« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 96

Wohnort: Elmshorn

Beruf: Ingenieur Fahrzeugtechnik

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4

Dienstag, 24. Mai 2016, 12:42

Hallo Oliver,

hast du bei deinen Versuchen auch einen 5 V - Puffer zusätzlich zum Lastpuffer ausprobiert??

Gruß
Wolfgang
Viele Grüße aus Elmshorn
Wolfgang

5

Dienstag, 24. Mai 2016, 13:09

Hallo Wolfgang,

Ja sicher, auch direkt auf der Platine aufgelötet, auch mit Festspannungen aus Labornetzteilen - abrupter Stillstand.
Schöne Grüße vom Oliver.

6

Dienstag, 24. Mai 2016, 18:18

Herzstückpolarisierung draussen

Hallo Christian,
Das Thema interessiert mich ebenfalls, da ich auch eine Außenanlage betreiben möchte.
Ich vermute mal, dass die Polarisierung mit dem Hübner Stellbock auf Dauer nicht funktioniert.Korrosion?
Deswegen versuche ich einen anderen Weg zu gehen.
Polarisierung nicht mit Schaltern (da findet man nämlich keine draussentauglichen in der erforderlichen Größe) sondern elektronisch.
Ich habe Versuche mit dem "Frogjuicer" gemacht und bin begeistert. Das einzige Problem ist die geschützte Unterbringung der Platine. Da hab ich für mich noch keine Lösung gefunden, weil noch keine Gebäude vorhanden sind. Aber wenn das bei Dir schon existiert?
Als zweite Alternative kann ich nur ESU in Verbindung mit dem Powerpack empfehlen. Auch wenns Geld kostet, der Erfolg ist bestechend. Meine Köf II ist damit ausgerüstet und fährt ganz sauber ohne Ruckeln über unpolarisierte Herzstücke, sogar in Rangiergeschwindigkeit.
Freilandgrüsse
Martin
Heimatdirektion
BD Wuppertal


7

Dienstag, 24. Mai 2016, 23:48

Hallo zusammen!

Danke für die Antworten.
Im Moment mag ich meine Odyssee bezüglich Außenanlagen - Hübner Antriebe - Decoder von Märklin usw. nicht erläutern... Denn ich habe noch keinen finalen Überblick. Bei mir kommen dann noch Uhlenbrock Booster Power 8 dazu - und dann wird es spaßig. Irgendwann schreibe ich mal alles auf.

Ich habe gelernt:
- Märklin-Decoder in der Lok können mit Kondensator nicht gepuffter werden
- Mit ESU kein Problem (dafür Aufwand)

Fazit: Ich muss mich um die Herzstücke kümmern.

Nicht das, was ich hören wollte...

Gruß

Christian

ps: Ich bin noch an einem "Verdacht": Der Hübner Stellmotor könnte die Kontakte zur Weichenherzstükpolarisierung bei Feuchtigkeit mit dem Stromkreis für den Stellmotor überbrücken - und das schießt Booster... Ist noch längst nicht bewiesen - aber auch nicht ausgeschlossen.... Ich habe schon zwei Power 8 gekillt....
Pps: Tuperware statt Gebäuden - wirken Wunder... Frogjuicer muss ich erst ansehen.
Ppps: Mein Mandarinli hat auch nen ESU, danke an Otmar.

8

Mittwoch, 25. Mai 2016, 11:22

Möglichkeiten zur Polarisierung

Hallo,

als Lösung würde ich zunächst die Weichenzungen von eigentlichen Herzstück elektrisch trennen und mit der jeweiligen zugehörigen Außenschiene verbinden. Ich habe diese Änderung bei meinen Hübnerweichen so gemacht und bekomme dadurch keine Kurzschlüsse mehr beim Umschalten der Weiche und verzögert schaltendem Endlagenschalter. Hierdurch ist dann der ggf. stromlose Bereich schon deutlich kürzer.
Als Sensor für die Weichenlage bietet sich ein kapazitiver oder auch induktiver Näherungsschalter an. Die Teile sind nicht ganz billig, werden aber für Industrieanwendungen auch im Außenbereich eingesetzt.
Wenn beim Hübnerantrieb die Funktionsfähigkeit der Endschalter angezweifelt wird, frage ich mich was ist denn mit den Endschaltern welche ja den Motor abschalten? Beim abgetrennten Herzstück kann man außerdem je nach der Polarität der Ansteuerung des Weichenantriebs ein entsprechendes Relais schalten welches dann die Fahrspannung auf das Herzstück einschaltet, oder man steuert mit den 2 Endlagenschaltern jeweils ein Relais an wobei diese dann untereinander verriegelt sind.

MfG
E44 098

9

Mittwoch, 25. Mai 2016, 21:11

Danke, E44!!!

Das mit der Herzstückpolarisation sollte gar nicht das Thema sein. Da bleibe ich noch dran, und bin mit meinem Latein auch noch nicht ganz am Ende, obwohl Du mir mit dem Hinweis auf die Kurzschlüsse womöglich geholfen hast. (Mein Problem ist aber, dass es mir regelmäßig die Power 8 von Uhlenbrock "schießt" - und die sind ja angeblich zu 100% kurzschlussfest. Zwei sind schon abgeraucht!)

Im Moment kümmere ich mich also noch um eine erfolgreiche Polarisierung, obwohl ich im alten Teil der Strecke auch schon für ein Jahr ohne ausgekommen bin - und noch komme.

Ich wollte nur einen zweiten Lösungsweg, falls ich mit der Polarisierung einfach aufgeben will. (Kein schönes Gefühl, wenn 160 Euro unkontrolliert in Rauch aufgehen. Dann lieber ne kontrollierte Cohiba...)

Aber es sieht wohl nicht so aus, dass ich auf den klassischen Märklin Motorola und MFX mit einem Elko weiterkomme. Dann werde ich mich wohl an dem Herzstück festbeißen müssen. Oder "erlöst" mich jemand?

Gruß

Christian

10

Mittwoch, 1. Juni 2016, 19:23

Guten Abend!

Mal kurz ein Zwischenstand: Vermutlich bekomme ich die Herzstückpolarisation doch hin, wenn alles wasserdicht bleibt oder mit Harz vergossen werden kann, dann könnte es mit den Hübner-Decodern gehen.... Wie gesagt, ein längeres Thema.....

Dann kann ich auf die Kondensatoren verzichten, glaube ich. Obwohl ich weiterhin total perplex bin, dass es da gar keine Lösung geben soll.

Danke an alle, die versucht haben zu helfen!

Gruß

Macchrizz