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1

Mittwoch, 27. Januar 2016, 14:01

Frage zu Schlepptenderlok / Tender einzeln ?

Hallo ,

ich möchte folgende Szene nachstellen :

Eine Baureihe 50 muss imaginär zur Reparatur ins Aw .

Der Tender wird abgekuppelt , und die einzelne Lok (rollfähig) wird von ein Köf auf die Drehscheibe geschoben. Von dort geht es weiter in die Werkstatt.

Der einzelne Tender wird solange auf eines der Strahlengleise verteilt.

Jetzt frage ich mich : Geht sowas, ohne dass der Decoder schaden nimmt ? (Wàhrend des ab- bzw. ankuppeln bleibt die Adresse der Br50 "aus")

Vielen Dank für eine kurze Erläuterung !

MfrG, krokodil

2

Mittwoch, 27. Januar 2016, 14:22

Decoder

Hallo, ich Kuppel nur noch ab und auch an bei ausgeschalteten Gleisen also Stromlos für diese Kurze Zeit. Mir ist mit Strom schon ein Decoder abgeraucht !
Grüße aus dem Pott
Peter

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3

Mittwoch, 27. Januar 2016, 17:39

Schlepptenderlok / Tender einzeln

Hallo Krokodil ,

es ist in jedem Falle besser für den Ab.-Ankuppelvorgang den Fahrstrom kurz auszuschalten . Besonders beim Ankuppeln kann es Probleme beim anstecken der 13 poligen Verbindung geben .

Das ganze Problem wäre keins wenn der Decoder dort eingebaut ist wo er hingehört . s.u.

So kann die Lok mit allen Funktionen solo fahren und sich ihren Tender selbstständig wieder abholen .

Bleiben nur noch 6 Kontaktanschlüsse zum Tender ; Rücklicht , Tenderlautsprecher ? , Tenderstromabnahme . Die Lok hat ja selbst auch einen Lautsprecher .
Die Tenderkupplung als selbstätige , lösbare Verbindung ( bspw. KM1 P10 u. a. )

Der Umbau , hier Mä. BR58 , ist allerdings nicht mal eben so zu machen . Für die Hersteller noch ein weites Feld .

Grüße
Günter
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Günter, Großhettstedt, Ilmtal

4

Donnerstag, 28. Januar 2016, 08:33

Stutz....

Zitat

Die Lok hat ja selbst auch einen Lautsprecher.
Nanü? Ich bin auf dem Informationsstand, dass die (jüngsten) "Großdampfer" aus L. den Lautsprecher ausschließlich im Tender haben. Es wäre schön, wenn ich eines besseren belehrt werden könnte - es hört sich nämlich sehr putzig an, wenn der "Loklärm" nur "von hinten" kommt. Das hat mit einer modellgerechten Umsetzung des Vorbildes nicht viel gemein.

Meint aus dem Norden mit Gruß
Thomas

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5

Donnerstag, 28. Januar 2016, 08:55

Hallo Thomas,

ja, das ist so, die Lautsprecher sind nur im Tender. Das hatte mich auch gestört, deshalb habe ich bei meinen 4 Schlepptenderlokomotiven vorn einen weiteren Lautsprecher eingebaut und den hinteren über Spannungsteilerschaltung und Schalter im Wasserkastendeckel gedimmt. Somit kommt nun zumindest der Sound gleichmäßiger, bei der 50 975 und der 45 016 sogar deutlich hörbar von vorn, was an den größeren Lautsprechern liegt, die dort eingebaut werden können. Und um z.B. bei Modultreffen dann dem allgemeinen Geräuschpegel Rechnung zu tragen, kann ich den hinteren Lautsprecher dann wieder auf volle Leistung schalten, was zwar wieder die Dominanz von hinten verstärkt, aber die Lok nicht zu leise werden lässt.

Bei den 85ern habe ich ja auch schon - wie bereits an anderer Stelle beschrieben - vordere Lautsprecher eingebaut, so dass nun alle meine Dampfer zumindest deutlich besser richtungsbezogen "Krach" machen.
Beste Grüße Holger Danz
IG Spur 1 Mitteldeutschland

Zu meinem Avatar: Mein "Tigerkind" beim Kinderfest - im Hintergrund ihr Papi :-)

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6

Donnerstag, 28. Januar 2016, 09:08

Schlepptenderlok / Tender einzeln

Hallo Thomas ,

bei dem hier gezeigten Umbaubeispiel handelt es sich um meine Märklin BR 58 . Diese hat je einen Lautsprecher im Kessel und im Tender ab Werk .
Der Kessel und Fahrgestell sind aus Metall und bieten innen noch reichlich Platz für den hier eingebauten Zimo-Decoder neuester Generation .
Ich hätte gerne den neuen Kamin weit aufgebohrt , damit von dort der Auspuffschlag kommt . Leider sitzt da schon der Rauchgenerator . Finde einen anderen Weg .
Der Tender ist für mich elektrisch nur soweit wichtig als zusätzliche Tenderstromabnahme und Tenderrückwandlaternen . Diese 4 Zuleitungen sind lösbar ohne große Krämpfe .
( siehe bspw. neue Denkansätze bei Lenz Spur 0 )
Damit bekomme ich den Tender frei , kann einen vorbildgerechten Kohlenkasten einbauen und muss nicht immer mit 6 Tonnen Kohle fahren .

Die Lok hat insbesondere vorne ein paar Fehler , senkrechte Flucht Kamin-Zylinder ; Kessellänge ; Laufachse etc. das kann man alles abstellen . s.u.

Grüße Günter
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Günter, Großhettstedt, Ilmtal

7

Donnerstag, 28. Januar 2016, 10:05

Frage zu Schlepptenderlok / Tender einzeln ?

@ krokodil:

Alle Hersteller empfehlen, die Steckverbindung Lok-Tender im stromlosen Zustand herzustellen. Vom eventuellen "Abrauchen" des Decoders abgesehen, durfte ich kürzlich Zeuge werden, als eine 45er zuerst auf´s stromführende Gleis gestellt und danach der Tender elektrisch/mechanisch gekuppelt wurde: Aus Zylindern und Schlot rauchte das Ding in vollen Zügen, pfiff vor sich hin und war mit der Zentrale nicht mehr "einzufangen". Erst die vollständige Unterbrechung der Stromzufuhr zur Lok für einige Sekunden brachte Abhilfe. Anscheinend hatte sich der Decoder "verrannt".

@ Günter:

Zitat

Der Tender ist für mich elektrisch nur soweit wichtig als zusätzliche Tenderstromabnahme und Tenderrückwandlaternen.
Damit bekomme ich den Tender frei , kann einen vorbildgerechten
Kohlenkasten einbauen und muss nicht immer mit 6 Tonnen Kohle fahren.
Vollste Zustimmung! Ich kenne beim Vorbild keine Lok, aus deren Tender irgendwelche Betriebsgeräusche kommen, vom gelegentlichen "Gurgeln" des Wassers in den Rohrleitungen einmal abgesehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass in ferner Zukunft das Volumen des Wasserkastens dazu benutzt wird, als Reservoir für das Dampföl zu dienen. Flexible Silikonschläuche werden ja schon in der Rauchkammer verbaut und das "Bunkern" würde sich erheblich reduzieren.

Gruß aus dem Norden
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bahnwerk« (1. Februar 2016, 17:06)


8

Montag, 1. Februar 2016, 16:47

Hallo ,

allererst vielen Dank für eure Antworten , die ich Folgenderweise interpretiere :

- während des an- bzw. abkuppeln sollte den Gleisabschnitt kurzzeitig stromlos gestellt werden.

- danach Gleisabschnitt wieder zuschalten , und einen Köf herbeiführen.

- jetzt kann ich ohne Gefahr das separate Lokteil (wo sowieso kein Dekoder drin ist) von einen Köf auf die Drehscheibe ziehen lassen , korrekt ?

Ein Beispielbild dieser Szene ist zu finden auf seite 391 vom Buch "Die Einheitskleinlokomotiven Leistungsgruppen I und II " , EK-Verlag)

Der einzelne Tender mit Decoder könnte ich notfalls komplett von der Anlage entfernen , aber es wäre doch dumm wenn sich die oben beschriebene Vorbildsituation auf der Drehscheibe nicht nachahmen liesse !?

Mit freundlichen Grüssen ,

krokodil

9

Montag, 1. Februar 2016, 17:39

Einzelner Tender

Hallo wenn der Kabelbaum sorgfältig verstaut wird damit dieser nicht von den Rädern überrollt oder gequetscht wird und der Stecker an keine Metallteile kommt dann ist ein verschieben im BW ohne Angst möglich. Die Lockadresse würde ich nicht aufrufen bei der Rangirrfahrt bracht der Tender keine beleuchtenden Lampen.
Grüße aus dem Pott
Peter

10

Montag, 1. Februar 2016, 19:04

Hallo krokodil,

wenn Du den Stecker weder ziehst noch steckst unter Spannung, spricht da überhaupt nichts gegen.
Eventuell braucht Deine Köf noch etwas mehr Reibungsgewicht.

Wobei mich schon interessieren würde, wie die Köf2 auf dem Bild mit der 44er verbunden war... mit einer Kette vielleicht?

Den einzelnen Tender kannst Du genauso gut im Bw verfahren. 8)
Schöne Grüße vom Oliver.