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  • »Dash 8« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. Februar 2014, 12:24

DCC mit Funk und DCS zusammen ???

Moin,

Jetzt mal nur spekuliert....

Bei Uhlenbrock hab ich etwas gesehen, die Möglichkeit einen DCC Decoder nicht über die Schiene sondern über Funk zu betreiben, DC- Spannungsversorgung aus der Schiene.
Das ergibt völlig neue Möglichkeiten, ich erhoffe die gleichzeitige Verwendung von DCS/MTH mit DCC Loks mit der Spannungsversogung meiner DCS Anlage
Das ist eine Gleichspannung mit einstellbarer Spannung und Strom.
Damit würde ich mir das lästige abräumen der DCS Loks ersparen und könnte den DCC Booster abbauen...usw, einschließlich der Umschaltvorrichtung.
Außerdem könnte ich mir in Zukunft den Betrieb mit neuen MTH Proto3 Loks aussuchen, DCC oder DCS.

Benötigt werden eine I Box und oder Daisy2, der Funkmaster und der Empfänger in der Lok, welcher angeblich alle DCC Decoder bedienen kann.

I Box hab ich, noch die erste, dazu kämen einen Funkmaster und einen Empfänger, quasi die Mindestausstattung.
Nur, ich weiß nicht ob sich da was beißt, könnte vielleicht sein das das aufmodulierte DCS Signal stört....und was noch alles ???
Frage an die Experten, wie stehen die Chancen.
Grüße Jan

One gauge

Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

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2

Samstag, 1. Februar 2014, 13:13

Nur, ich weiß nicht ob sich da was beißt, könnte vielleicht sein das das aufmodulierte DCS Signal stört
Das passiert sicher nicht. Der Empfänger wird ja zwischen Schiene und Decoder gesetzt und muss demzufolge die niederfrequenten, auf die Schiene aufmodulierten Signale ausfiltern.

Interessant wäre mal noch auf welchem Frequenzband die funken. So ganz viel steht ja nicht zu Verfügung: 433MHz, 868MHz oder 2,4 GHz (theoretisch noch 5GHz).

Achim

3

Samstag, 1. Februar 2014, 13:42

neue Funksysteme

Hallo!

Zunächst einmal: der Handregler Daisy II von Uhlenbrock und das zugehörige Sendemodul wird auch als Neuheit 2014 bei km-1 angeboten.

Diese Einheiten arbeiten lt. Homepage auf 868 Mhz.

Dieses System ist für die Einspeisung ins Loconet via Gleis gedacht. Wobei der Daisy II modular aufgebaut ist, er kann auch als Kabel-Handregler gekauft und später nachgerüstet werden.

Als weitere Ergänzung gibt es den Funkempfänger, der vor den Decoder gesetzt wird, dann kommen die Funksignale direkt in der Lok an, statt über den Umweg Gleis.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass es einen neuen ESU Funk-Handregler gibt, der aber offenbar nur in Verbindung mit einem PC Funknetzwerk? und der Zentrale betrieben werde kann.
Die Lösung scheint damit den Software-Lösungen vergleichbar zu sein, die Handys als Funkregler nutzen, aber mit dem Vorteil eines Dreh-Reglers.

Es tut sich also einiges in diesem Marktsegment.

Die Zuverlässigkeit und die Kompatibilität zu vorhandenen Steuerungssystemen, muss sich aber noch erweisen. Dabei denke ich u.a. an Modultreffen, wo sich das Manhardt Funky durchgesetzt hat und sehr zuverlässig auch bei gleichzeitigem Einsatz von 20 - 30 Reglern funktioniert.

Da die Uhlenbrock / km-1 Lösung auf dem Loconet basiert, erwarte ich z.B. bis zum nächsten Update der Ecos die gleichen Probleme, wie beim Einsatz kabelgebundener Handregler am l.net Converter.
(Die Regler arbeiten alle auf 128 Fahrstufen, auch wenn bei der Lok 28 Fahrstufen gesetzt. Das führt zu endlosen Drehungen am Regler)

Grüße

Diesel

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4

Samstag, 1. Februar 2014, 14:33

Hallo,

zu den neuen Funksystemen möchte ich gerne, meine Gedanken niederschreiben.

1. ESU. Wenn es wircklich ein so offenes System auf Androidbasis ist, besteht hier ja die Chance das auch andere Softwareanbieter eine Applikation für diese Gerät anbieten um es mit deren PC-Programm nutzen zu können. Ich denke hier z.B. an Rocrail. Damit könnte man ihn auch außerhalb des ESU-Systemes verwenden. Na mal sehen was da so kommt.

2. Uhlenbrock.Nach der Produktbeschreibung sollte es wohl so funktionieren wie Jan es sich vorstellt, nur eine Bestätigung wird hier sicher keiner abgeben können, da das Gerät ja noch nicht auf dem Markt ist. Hier würde ich doch mal den Kontakt mit Uhlenbrock suchen. Das System mit dem Funk-DCC ist sicher eine interessante Option gerade für "Gartenbahner", da man hier ja sogar sich einen reinen Akkubetrieb vornehmen kann. Die Probleme der Loconethandregler am L.net-Konverter von ESU kann man ja nur ESU vorwerfen, da die anderen Geräte ja schon vorher am Markt waren und auch nicht für den Einsatz an der ESU-Zentrale konstruiert wurden.

Ich finde wie Diesel die Entwicklung sehr spannend und interessant, mal sehen wie die Geräte sich in der Realität bewähren.


Grüße


Tobias
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5

Samstag, 1. Februar 2014, 17:38

Hallo,
technisch wird das sicher funktionieren, das Problem im Moment wird sein, wie sag ich es dem aktuellen Decoder, z.B. ESU XL V. 4.0 ?
Angenommen, das Funksignal mit DCC moduliert kommt zu einem kleinen Empfänger in der Lok, dann muss es ja in den Decoder.
Der hat aber im Moment keinen offiziellen Eingang für ein alternatives DCC - Signal.

Im Moment sehe ich deshalb auch nur, dass Funkfernsteuerungen zu einem Mastergerät senden, diese verwenden dann wiederum Loconet o.ä. Protokolle im Eisenbahnnetz.
Das geht dann wieder über die Zentrale zur Schiene raus.
Auch über Smartphones geht es ja schon über WLAN. Selbst mein alter Sharp Zaurus wird zur Funksteuerung zu Hause benutzt.

Der direkte Weg Sender zum Lokempfänger bedarf also kleiner Änderung an den Decodern und es muss natürlich ein Sender DCC übertragen können.
Dann wird nur noch der Strom aus den Schienen gebraucht.


In Rocrail gibt es schon ein Projekt mit Raspberry PI und Spur G - Lok : http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=gca-pi05-en
MfG. Berthold

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6

Samstag, 1. Februar 2014, 19:13

Hallo,

Dank euch für die Infos und Einschätzungen, aber...
Das Remote von MTH arbeitet mit 900 MHZ, ich habe eine deutsche Anleitung, Betriebsspannung max. 24 V DC
Bei mir bekommt die Zentrale ca. 18 V am Eingang und das ergibt etwa 16 V an der Schiene, stabilisiert.
MTH Loks funktionieren ab ca. 12- 14 V einwandfrei.

Auf der Home von Uhlenbrock steht für den Empfänger alle Decoder, was ist denn bei ESU anders ??
Ich stelle mir das so vor das der Empfänger aus dem Funk DCC wieder einen normalen Datensatz herstellt und mit der Schienenspannung zusammenbringt.
Der Lokdecoder merkt nicht wo der der Eingang her kommt.
Vielleicht lieg ich ja auch falsch, aber wenn extra neue Decoder kommen müssen ist der Spass teuer....

Dann ist mir noch nicht ganz klar wie bei der Anordnung der Decoder programmiert wird, auf dem Programmgleis wäre ja noch die normale Digitalspannung.
Auf der Anlage aber DC Schienenspannung.
Grüße Jan

One gauge

Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

7

Samstag, 1. Februar 2014, 19:31

Wenn ich das als elektonischer Voll-Laie richtig gelesen habe, kommt von Uhlenbrock ein Empfänger, dn man vor den Decoder setzten kann. Zukünftige Generationen werden den wohl schon eingebaut haben. Bei faller wird dieses Prinzip ja schon angewendet.

ESU hat solch einen Empfänger noch nicht angekündigt. Vielleicht kommt das ja noch bald.
Es gibt sicher Spezialisten im Forum, die da mehr wissen.

Viele Grüße

Klaus Holl

8

Samstag, 1. Februar 2014, 20:44

Hallo Funkies,

habe mich mal bei Uhlenbrock eingelesen.

Der Funkempfänger (Art.-Nr. 00721, UVP 69,-€) wird einfach vor den Decoder geschaltet, und füttert diesen dann mit den DCC-Kommandos.

Das Funkmodul, welches die Daten der Sender empfängt und weiterverteilt, muss eine Softwareerweiterung haben, um die DCC-Kommandos via Funk zu verbreiten, nennt sich dann Funk-Master LN+DCC.
Die normale Version Funk-Master LN empfängt nur die Daten der Sender und leitet diese ins Loconet.

Bis zu 20 DaisyII sollen sich am Funkmaster koppeln lassen, ob man mehrere Funkmaster einsetzen kann habe ich nicht gefunden.

Lieferbar soll da alles ab 3. Quartal 2014 sein
Die Preisliste 2014 hat google für mich gefunden, war auf der homepage noch nicht verlinkt ;)

http://uhlenbrock.de/intern/25/I41A972D-…isliste2014.pdf

Macht was draus ... :P

Eine Ergänzung, habe die relevanten Preise (UVP) der besseren Übersicht halber mal aus der Liste zusammengeschnitten:
»Oliver« hat folgendes Bild angehängt:
  • uhlenbrock_funk_preise.jpg
Schöne Grüße vom Oliver.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver« (1. Februar 2014, 20:55)


9

Samstag, 1. Februar 2014, 20:56

Hallo Spezialisten,

das hiesse doch, wenn ich in die Lok Akkus einbaue und den Baustein zwischen Akku und Decoder einbaue kann ich die Lok damit Gleisspannungsunabhängig steuern, oder???

Da muss man nicht mehr auf Bodo warten ... :lachtot: :lachtot: :lachtot:

Grüße, Rainer
-Nur Wer seine eigene Groesse kennt - laesst anderen die Ihre !!!

-Ich behalte mir vor auf Beiträge nicht zu antworten, wenn sie nicht mit vollem Namen unterschrieben sind.



-meine Homepage: www.spur1-werkstatt.de

10

Samstag, 1. Februar 2014, 21:03

Hallo Rainer,

Du musst auf gar nix mehr warten, Du kannst einfach über den Hallenboden brettern ... oder Deinen Looping realisieren ... :thumbup:
Schöne Grüße vom Oliver.

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11

Samstag, 1. Februar 2014, 21:44


Auf der Home von Uhlenbrock steht für den Empfänger alle Decoder, was ist denn bei ESU anders ??
Ich stelle mir das so vor das der Empfänger aus dem Funk DCC wieder einen normalen Datensatz herstellt und mit der Schienenspannung zusammenbringt.
Der Lokdecoder merkt nicht wo der der Eingang her kommt.
Hallo Dash 8,
das ginge zwar mit 4 Leistungs Feldeffekt Transistoren, es ist aber unsinnig , aus dem schwachen DCC - Rechteck über diese Transistoren mit Hilfe der gleichgerichteten Schienenspannung wieder eine starke Pseudo- Schienenspannung mit DCC- Rechtecken zu erzeugen,
die dann wieder im Decoder in Gleichstrom und Impuls zerlegt werden .

Besser wäre es, das DCC Signal direkt dem Prozessor Interrupt- Pin zuzuführen, aber es gäbe da wahrscheinlich nur Bastellösungen, aber keinen offiziellen Eingang.
Der ESU hat zwar noch einen Eingang, da müßte dann aber eine geänderte Firmware zum Einsatz kommen, um alternativ diesen zum Steuern zu benutzen (Neue CV zum Umschalten)

Der Bastler, der kein Risiko scheut, kann mit dem Oszilloskop den Eingang am Prozessor das DCC-Signal finden und den auftrennen und mit dem Empfänger verbinden, wenn der Pegel stimmt, ansonsten braucht es noch einen Kompartator zur Pegelanpassung.

Änderung:
Es scheint doch in dem Funk-Empfänger ein Leistungsteil eingebaut zu sein, der dann das DCC-Signal wieder auf Schienen- Niveau mit bis zu 3Ampere anhebt, denn nur so lassen sich alle möglichen DCC- Decoder ansteuern, technisch gesehen ist das aber wirklich nicht TOP, weil der Decoder dann wieder über Dioden den Gleichstrom rausholt und das Eingangssignal für den Prozessor separiert, also der gleiche Vorgang umgekehrt. Es wird aber erst mal aus Kompatibilitäts - Gründen nicht anders gehen.
Die Antenne sollte man aber bei 868 MHz möglichst außerhalb von Metallgehäusen installieren.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (3. Februar 2014, 14:34)


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12

Dienstag, 4. Februar 2014, 18:09

Hallo,

@Rainer,

ja du kannst dann teoretisch mit Akkus und dem Funksystem das Boosterteam erschrecken und bei Notaus wärest du der einzige der weiterfahren kann. 8)

@ Oliver,

nach Aussage von Uhlenbrock(hatte explizit danach gefragt) kann man mehrere Funkmaster parallel betreiben auch ein Mischbetrieb mit dem Funky soll angeblich funktionieren.

Grüße


Tobias
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13

Dienstag, 4. Februar 2014, 21:37

Geht doch ?

Hallo Herr Benning,

Nun ja, konnte mir auch nicht vorstellen das die eine Schaltung für viel Geld verkaufen wollen die nicht funktioniert, wer macht denn sowas ?(

Ich bin nur Benutzer und kann Ihnen da nicht Paroli bieten, das liegt mir fern. Aber ich lege Wert auf Ihre Einschätzung zu dieser neuen Technik, Danke dafür.
Die anderen Möglichkeiten, welche Sie erwähnen, kommen für mich nicht in Betracht, da nicht vorhanden, aber der ganzen Rummel von Uhlenbrock ist vorhanden.
Und ja mein Vorhaben ist speziell, DCS und DCC mit einem DC- Netzteil im gleichzeitigen Betrieb, DCS hat Vorrang da mehr vorhanden.
Und jetzt komm ich noch einmal auf die eigentliche Frage zurrück, DCS hat ja eine Art Radiosignal auf der Schiene für die Datenübertragung zu den Loks.
Da wir ja die Uhlenbrock Lösung noch nicht kennen, muß das DCS Signal am Funk- Empfänger- Eingang ( Schiene ) der DCC Lok geblockt oder ausgefiltert werden oder spielt das keine Rolle.

Schwierige Frage, da muß ich zu gegeb. Zeit noch mal beim Hersteller selber nachfragen.
Und selbst wenn es nicht geht kann ich die DCS Loks stehen lassen, bei angelegter Gleisspannung sind die Loks nur im Command Modus, wenn die Fernsteuerung
aus ist rührt sich nichts, keine Daten auf dem Gleis.

Also, ich finde eine spannende Sache mit vielen Möglichkeiten
Grüße Jan

One gauge

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14

Dienstag, 4. Februar 2014, 22:17

Da wir ja die Uhlenbrock Lösung noch nicht kennen, muß das DCS Signal am Funk- Empfänger- Eingang ( Schiene ) der DCC Lok geblockt oder ausgefiltert werden oder spielt das keine Rolle.


Hallo Jan,

Da sollte ein einfacher Brückengleichrichter vor dem Funkempfänger ausreichen, muss nur der erforderlichen Leistung der Lok angepasst sein (zb. aus 3A Dioden).

@ Tobias: die Frage bleibt aber, wieviele Handregler kann die Zentrale noch sicher verarbeiten, denke da an die entstehenden Latenzzeiten im Betrieb auf den Modultreffen. Bleibt es auch bei 20, egal wieviele Funkmaster angeschlossen sind?
Schöne Grüße vom Oliver.

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15

Mittwoch, 5. Februar 2014, 09:58

@ Oliver,

es sollen dann je Master auch wieder 20 Handregler möglich sein. Aber da man das ganze noch nicht testen kann wäre ich mit Zusagen vorsichtig. Ich denke das Loconet und die Zentrale schaffen das sicher zu verarveiten. Ich denke eher die Funkmaster werden sich evtl. als Flaschenhals erweisen. Es kommt halt darauf an, wie Leistungsfähig die Hardware ist. Aber zu viel sollte man nicht erwarten, da die Geräte ja nicht für den Einsatz auf unseren Modultreffen konstruiert werden sonder eher für Heimanwender. Ich habe aber selbst zu Hause bei nur einem Regler via WLAN gewisse Latenzzeiten, da ja der jeweilige Befehl mehrfach umgewandelt werden muss bis er am Decoder ankommt. Ähnlich ist es ja auch bei den Funkgeschichten und bei vielen Funknetzen nebeneinander werden diese ja(so weit ich weiß) auch langsamer. Wenn es anders sein sollte lasse ich mich gerne berichtigen.

Tobias
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Mittwoch, 5. Februar 2014, 12:59

muß das DCS Signal am Funk- Empfänger- Eingang ( Schiene ) der DCC Lok geblockt oder ausgefiltert werden oder spielt das keine Rolle.
Hallo Dash 8,
jetzt ist natürlich die frage, welche Frequenz das DCS Signal hat, sofern nicht im Bereich von 868 MHz, dann müßte es funktionieren.
Man kann aber vom Schienenanschluss der Lok bis zum Empfänger noch in jeder Leitung eine Spule mit ca 20µH zwischenschalten, allerdings sollte diese Spule auch min. 3 Ampere verkraften können (Ringkern mit dickem Kupferlackdraht), damit die Hochfrequenzanteile aus der Schiene nicht stören und herausgefiltert werden.

@Oliver Im Funkempfänger müßte ja schon im Input ein Brückengleichrichter sein, der Empfänger muss ja dass DCC neu aufbauen. ansonsten hilft das natürlich .


Nachtrag: Das DCS arbeitet anscheinend mit 10,7 MHz so dass es mit dem Spulen eigentlich gehen müßte.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (5. Februar 2014, 16:41)


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Mittwoch, 5. Februar 2014, 20:57

Hallo,

Danke für die Infos, ich glaube auch das im Empfänger ein Gleichrichter drin ist, was würde passieren wenn man die Lok dreht. Im DCS kann man das nicht.
Dafür gibt es einen Schalter an der Lok.
Zum DCS Signal an der Schiene gibt es noch diese Info, http://www.elmassian.com/trains/dcc-batt…control/mth-dcs
Mit den Spulen könnte man also dieses Signal killen.
Leider muß man das Thema stunden bis die Geräte da sind...
Grüße Jan

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Donnerstag, 6. Februar 2014, 06:38

Hallo Dash 8,
es ist nach dieser DoKu 3,27 MHz , ich hatte die 10.7 MHz in einer anderen DoKu gefunden, macht aber nichts, da diese Frequenzen weit von 868 MHz entfernt sind.
Deshalb reichen diese angegebenen Spulen.
Eigentlich könnte man hinter den Spulen noch einen Kondensator quer legen, das aber könnte wiederum das DCS stark behindern, denn ein Kondensator wirkt bei höheren Frequenzen fast wie ein Kurzschluss, also lassen wir das besser.
Die "normale" Schienenspannung sollte allerdings nicht über 25 Volt liegen.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (6. Februar 2014, 06:48)


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Mittwoch, 25. März 2015, 23:33

Neue Erkenntnisse ?

Hallo,

Wieder ein Jahr um, ich wollte mal etwas in der Materie rühren, wie ist der Stand der Dinge mit DCC über Funk.
Anscheinend gibt es die Geräte schon. Mal abgesehen von meinem speziellen Vorhaben, klappt das mit dem Empfänger für das DCC Signal in der Lok ?
Wer weiß mehr....
Grüße Jan

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